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Vertreter der türkischen Minderheit in Bulgarien kämpfen für
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Magnificient
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Anmeldungsdatum: 20.07.2005
Beiträge: 140

BeitragVerfasst am: 04 März 2006 - 09:15:46    Titel: Vertreter der türkischen Minderheit in Bulgarien kämpfen für

Fokus Ost-Südost | 02.03.2006



Vertreter der türkischen Minderheit in Bulgarien kämpfen für mehr Rechte

Schon bald soll Bulgarien Mitglied der EU werden. Unter den mehr als acht Millionen Bulgaren lebt eine große türkische Minderheit - 700.000 Menschen. Eine Initiative will ihnen zu mehr Rechten verhelfen.

Die bulgarische Nation ist im ethnischen Sinne keine vereinte Nation, meint der Initiator der in Bulgarien laufenden Unterschriftenaktion zur Annerkennung der nationaltürkischen Minderheit in Bulgarien. In einem Interview mit der Deutschen Welle sagte Mendeles Kungün, dass diese Aktion nicht auf eine Störung des ethnischen Friedens in Bulgarien abziele. Gleichzeitig wies er Vorwürfe zurück, die von ihm gestartete Unterschriftenkampagne sei der erste Schritt zur türkischen Autonomie in Bulgarien. Er erklärte: "Wir sind nicht diejenigen, die sich für Separatismus oder Autonomie einsetzen. Umso weniger sind wir moslemische Fundamentalisten, wie wir von manchen bezeichnet wurden."

Türkisch als zweite Amtssprache?

Mendeles Kungün hat die bulgarische Staatsbürgerschaft und ist einer der etwa 700.000 bulgarischen Türken im Land. Er war Mitglied der oppositionellen Rechtspartei "Union der Demokratischen Kräfte", die von 1997 bis 2001 in Bulgarien regierte. Heute ist Kungün Vorsitzender der Bürgervereinigung "Millet-Thrakien", die die umstrittene Unterschriftenaktion gestartet hatte. Darin sind zehn Forderungen enthalten, darunter die nach Annerkennung der nationaltürkischen Minderheit in Bulgarien und nach mehr Rechten für die bulgarischen Moslems. Die Autoren der Kampagne fordern die Anerkennung der türkischen Sprache als der zweiten Amts-Sprache und die Eröffnung einer türkischen Staatsuniversität in Bulgarien. Bevor der Aufruf im Parlament zur Debatte gestellt werden kann, muss er von mindestens 6.500 bulgarischen Bürgern unterzeichnet werden.

"Einer der Gründe für unsere Bürgerinitiative ist die Eskalation des ethnischen Nationalismus in Bulgarien", sagt Mendeles Kungün weiter. Politischen Beobachtern in Bulgarien zufolge ist der Aufruf eine Reaktion auf die 2005 gegründete rechtpopulistische Partei "Ataka". Mit rassistischen Parolen gegen die Minderheiten von Türken und Roma sowie gegen die NATO-Mitgliedschaft und den angestrebten EU-Beitritt des Landes konnte "Ataka" bei den Parlaments-Wahlen im Sommer 2005 fast neun Prozent der Stimmen erringen.

Nach einer Reihe von nationalistischen Ausfällen der "Ataka" und dem Aufruf Mendeles Kungüns warnte Bulgariens Ministerpräsident Sergei Stanischev, dies sei ein Spiel mir dem Feuer. "Wer Hass und ethnische Spannungen schürt, spielt mit dem Feuer und dem Schicksal aller bulgarischer Bürger", so der sozialistische Ministerpräsident.

Partei der Türken lehnt Initiative ab

Die Partei der bulgarischen Türken (DPS), die zur regierenden Drei-Parteien-Koalition gehört, grenzte sich von der Bürgerinitiative Kungüns ab. In einer Presse-Erklärung bezeichnete die DPS die Unterschriftenaktion als eine Provokation gegen das jetzige ethnische Modell in Bulgarien, das eine Einbindung der bulgarischen Türken ins politische Leben bereits vorsieht. Doch Mendeles Kungün hält dieses Modell der DPS für überlebt: "Dieses Modell unterstützt uns, bulgarische Türken nicht mehr."

Sollten die Forderungen seiner Bürgerinitiative "Millet-Thrakien" zurückgewiesen werden, würde sich Kungün an europäische Menschenrechtsorganisationen wenden: "Es ist eine ganz andere Frage, dass die bulgarischen Gesetze immer noch nicht an die europäischen angepasst worden sind. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass man uns in Bulgarien letzen Endes eines Vergehens beschuldigen wird."

Denn die bulgarische Verfassung kennt keine nationalen Minderheiten. Und die gemäßigt nationalistische Partei VMRO hat bereits gefordert, gegen die Aktivitäten Kungüns zu ermitteln. Er habe nationalistischen, rassistischen und ethnischen Hass in der bulgarischen Bevölkerung schüren lassen, hieß es von der Partei.

Emiliyan Lilov
DW-RADIO/Bulgarisch, 2.3.2006, Fokus Ost-Südost
Magnificient
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Anmeldungsdatum: 20.07.2005
Beiträge: 140

BeitragVerfasst am: 04 März 2006 - 09:18:00    Titel:

Also ab 2007 gibt es 700.000 Türken mehr in Europa - fast 10 % der Bulgarischen Gesamtbevölkerung ist Türkisch. Wusste ich nicht Laughing Laughing

Zitat:

Er erklärte: "Wir sind nicht diejenigen, die sich für Separatismus oder Autonomie einsetzen. Umso weniger sind wir moslemische Fundamentalisten, wie wir von manchen bezeichnet wurden."


:tu: :tu: Exclamation Exclamation
Renas
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Anmeldungsdatum: 08.04.2005
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 04 März 2006 - 09:39:27    Titel:

Quelle?
Magnificient
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Anmeldungsdatum: 20.07.2005
Beiträge: 140

BeitragVerfasst am: 04 März 2006 - 16:25:33    Titel:

Renas hat folgendes geschrieben:
Quelle?



Siehst du nicht ??? Guck mal nochmal hin
kertusat
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 25
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BeitragVerfasst am: 04 März 2006 - 17:12:32    Titel:

Es Ist ziemlich interessant,ich wußte das in Bulgarien viele Türken leben da ich in meiner klasse ein paar hatte die aus Bulgarien zurückgekehrt waren.Aber 10 prozent ist wirklich viel.
was die Gesetze angeht werden die bestimmt geändert genauso wie in der Türkei aber das reicht natürlich nicht aus man muß es auch anwenden.
Also stehen Bulgarien und Türkei die selben probleme noch vor.
Bulgarien hat natürlich einen Vorteil es ist ein viel kleineres Land und es gibt keine Terrororganisationen von Minderheiten die um unabhängigkeit streben so das sie nicht immer im hinterkopf behalten"mehr rechte wir ihnen geben desto größer kann das Problem werden".
Magnificient
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Anmeldungsdatum: 20.07.2005
Beiträge: 140

BeitragVerfasst am: 04 März 2006 - 17:23:20    Titel:

kertusat hat folgendes geschrieben:
Es Ist ziemlich interessant,ich wußte das in Bulgarien viele Türken leben da ich in meiner klasse ein paar hatte die aus Bulgarien zurückgekehrt waren.Aber 10 prozent ist wirklich viel.
was die Gesetze angeht werden die bestimmt geändert genauso wie in der Türkei aber das reicht natürlich nicht aus man muß es auch anwenden.
Also stehen Bulgarien und Türkei die selben probleme noch vor.
Bulgarien hat natürlich einen Vorteil es ist ein viel kleineres Land und es gibt keine Terrororganisationen von Minderheiten die um unabhängigkeit streben so das sie nicht immer im hinterkopf behalten"mehr rechte wir ihnen geben desto größer kann das Problem werden".


Genau die Türken haben trotz allem keine Terrororganisation gegründet! Das muss man anerkennen, obwohl das türkische in Bulgarien Jahrhunderte lang verboten war! Sogar Türkische Namen waren verboten--<

Bestes Beispiel Naim Süleymanoglu musste in bulgarien Naum Sulemanov heißen.

Ich komme auch aus dem Balkan aus Mazedonien. Jahrhunderte lang gab es keine Rechte für Türken, aber da sie keine Terrororgaisation gegründet haben, haben sie heute viele Rechte dazu gewonnen und die Beziehungen sind freundschaftlich!


Respekt
Lhiannon
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Anmeldungsdatum: 27.01.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 05 März 2006 - 10:00:12    Titel:

Magnificient hat folgendes geschrieben:
Ich komme auch aus dem Balkan aus Mazedonien. Jahrhunderte lang gab es keine Rechte für Türken, aber da sie keine Terrororgaisation gegründet haben, haben sie heute viele Rechte dazu gewonnen und die Beziehungen sind freundschaftlich!


Respekt


Auch von mir Respekt!
Doch sollte man aufpassen, dass der Eintritt für die Rechte der Türken nicht in Türktümmelei endet, mit Autonomiebestrebungen und einem türkischen Überlegenheitsgefühl. Das zerreist Bulgarien und bringt nur Leid.

Es ist ein Land und ein Volk aus slawischen Bulgaren und türkischen Bulgaren.
Magnificient
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Anmeldungsdatum: 20.07.2005
Beiträge: 140

BeitragVerfasst am: 05 März 2006 - 21:23:36    Titel:

Lhiannon hat folgendes geschrieben:
Magnificient hat folgendes geschrieben:
Ich komme auch aus dem Balkan aus Mazedonien. Jahrhunderte lang gab es keine Rechte für Türken, aber da sie keine Terrororgaisation gegründet haben, haben sie heute viele Rechte dazu gewonnen und die Beziehungen sind freundschaftlich!


Respekt


Auch von mir Respekt!
Doch sollte man aufpassen, dass der Eintritt für die Rechte der Türken nicht in Türktümmelei endet, mit Autonomiebestrebungen und einem türkischen Überlegenheitsgefühl. Das zerreist Bulgarien und bringt nur Leid.

Es ist ein Land und ein Volk aus slawischen Bulgaren und türkischen Bulgaren.


Nein das wird nicht passieren! Die Türken sind kein Volk das den Terror unterstüzen wird!

Denn wir wissen: Probleme löst man nicht mit Gewalt sondern am Tisch!!
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