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Hausarbeit im Strafrecht für Fortg. Mannhem SS 2006
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wampula12
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Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 06 März 2006 - 13:59:46    Titel: Hausarbeit im Strafrecht für Fortg. Mannhem SS 2006

R war als Rechtsanwalt überwiegend mit der Abwicklung und Regulierung von Verkehrsunfällen befasst. Die Haftpflichtversicherungen überwiesen ihm die für seone Mandanten bestimmten Schadenersatzzahlungen jeweils auf eines seiner Bankkonten bei der Bank A. Von dort aus leidete er diese bis Ende 2004 jeweils vereinbarungsgemäß an die Anspruchsberechtigten weiter. Da ihm die Konkurrenz seiner Kollegen zunehmend zu schaffen machte und er sich bei der Neueinrichtung seiner Praxis übernommen hatte, geriet R Anfang 2005 in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Es gelang ihm zunächst, die anfallenden Schuldebeträge durch wiederholte Kreditaufnahmen zu bezahlen. Im Mai 2005 waren seine Möglichkeiten erschöpft. Für die Bezahlung einer Bankforderunmg von 80 000,- € standen ihm keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung.

" Zur Rettung der Kanzlei" und um sich und seinen Angestellten die Arbeitsplätze zu erhalten, beschloss R, sich die benötigten Mittel durch Rückgriff auf die für seine Mandanten bestimmten Schadenersatzzahlungen der Haftpflichtversicherungen zu verschaffen. Diese Transaktion sollte nur vorübergehender Dauer sein. R glaubte, in absehbarer Zeit für entsprechenden Ausgleich sorgen zu können. Seine Erwartungen stützten sich darauf, dass er

- wegen der Übernahme eines lukrativen Dauermandats aussichtsreiche Verhandlungen mit einem Unternehmer aufgenommen hatte

- sich verstärkt um Pflichtverteidigeraufträge und sonstige Möglichkeiten der Erweiterung seines Praxisbestandes bemühen wollte.

Für den serner Ansicht nach unwarscheinglichen Fall eines Scheiderns dieser ,, Sanierungsbemühungen" nahm sich R die Begehung eines bewaffneten Banküberfalles vor. Dabei verfügt er über einschlägige Informationen. Er war sich deshalb sicher, jedenfalls auf diesem Wege den angestrebten Sanierungserfolg zu erreichen.

R führte seinen Plan aus. Er hob von dem erwähnten Konto, auf das für seine Mandanten Beträge von jeweils 600,-€ bis 4.000,-€ geflossen waren, 80.000,-€ ab und bezahlte hiermit seine Bankschulden. Seine Verhandlungen mit dem Unternehmer scheiderten. Auch seine weiteren Versuche, den Praxisbestand zu erweitern, blieben ohne Erfolg.

Für den geplannt Banküberfall bei der Bank B versicherte er sich der Unterstützung des Kanzleiangestellten K. Dieser sollte während seines Aufenthalts im Kassenraum vor der Bank Schmiere stehen. Hierfür sollte k, der über das ,, Motiv" der Tat nicht unterrichtet war, mit 5.000,-€ an der Beute beteiligt werden. Als sich R und K zum Zweck der Tatausführung dem Bankgebäude näherten, bekam K Gewissenbisse. Er versuchte, R von seinem Tatentschluss abzubringen. Als er hiermit bei R keine Renonanz fand, trennte er sich von R, ca. 100 m bevor sie die Bank erreicht hatten.

R führte die Tat daraufhin allein aus. Dabei hielt er dem Kassenangestellten, einem schon älteren Mann (M), eine geladene und entsicherte Schusswaffe vor, ließ sich 80.000,-€ in eine mitgebrachte Tasche füllen und verließ die Bank. M war angesichts der Waffe sichtlich in höchsten Maße aufgeregt und fasste sich dabei auch einmal ans Herz. 20 Minuten nach dem Überfall erlitt er seinen tödlichen Herzinfakt. Der herbeigerufene Notarzt teilte mit, dass eine solche Entwicklung ( Infarkt in der ,, Ruhephase" nach extremer Belastung) nicht ungewöhnlich sei, unabhängig davon, dass M einem Herzschrittmacher gehabt hatte. Mit dem erbeuteten Betrag von 80.000,- € füllte R das erwähnte Konto wieder auf.

Wie hat sich R und K strafbar gemacht?

hallo Juris! Können ihr mir helfen, vorallem die Aufbau. Ist § 246 I,II StGB erfüllt oder nicht?

Ist die TB des § 249, und 250 StGB erfüllt.

Falls möglich ist, bitte gibt ihr mir Hinweisen, z.B. ähnliches Fall oder Aufsätze in JA, JuS, NJW oder sonstigen Zeitschriften. Ich höffe ihr seit damit nicht zusätzlich belastet.
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