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zukunft der Arbeit
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MaThE:)
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Anmeldungsdatum: 29.10.2004
Beiträge: 180

BeitragVerfasst am: 06 März 2006 - 17:46:24    Titel: zukunft der Arbeit

Hallo @ all Wink

Ich hätte ne Frage und wäre dankbar wenn ihr mir dabei helfen würdet, bitte Wink

Die Frage lautet:

Zukunft der Arbeit und Arbeit der Zukunft, was versteht man darunter bzw. wie ist diese Aussage zu interpretieren?

Vielen Dank im voraus für jede Hilfe Wink

lg aus hh
Kingpin
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Anmeldungsdatum: 03.11.2005
Beiträge: 289
Wohnort: K-PAX

BeitragVerfasst am: 06 März 2006 - 17:50:58    Titel:

Ich würde es folgendermaßen interpretieren. Die Zukunft der Arbeit ist (in Deutschland z.B.) sehr sehr schlecht. Die Arbeit der Zukunft liegt im technologischen Bereich. Frag am besten Pauker, der hat Ahnung von sowas.
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 06 März 2006 - 19:58:11    Titel: Re: zukunft der Arbeit

MaThE:) hat folgendes geschrieben:
Zukunft der Arbeit und Arbeit der Zukunft, was versteht man darunter bzw. wie ist diese Aussage zu interpretieren?


Da kann man ganze Abhandlungen drüber schreiben. Und je nach Standpunkt mit völlig verschiedenen Inhalten.


Zukunft der Arbeit ...
Persönlich bestreite ich, dass Arbeit wie wir sie heute kennen (und wie es sie erst seit ca. 150 Jahren gibt) eine Zukunft hat. Wirtschaftliche, technologische und soziale Wandlungsprozesse bringen uns zügig der 20/80-Gesellschaft entgegen, in der 20% der Leute völllig ausreichen, um alles zu produzieren, dienstzuleisten, zu betreiben und zu managen was die Gesellschaft braucht. Stattdessen werden zunehmend "informelle Tätigkeiten" an Bedeutung gewinnen. Also Sachen die die Leute heute auch schon tun (ehrenamtliche Tätigkeiten, häusliche Pflege, Nachbarschaftshilfe, Tauschringe ...), die aber kaum Geld bringen.

Schon heute erzeugen in Deutschland 26,5 Mio Arbeitnehmer (+ ca 2-2 Mio Minijobber und Freiberufler) alles was 82 Mio Menschen konsumieren.

Das eigentliche Problem ist nicht die Rationalisierung und der technische Fortschritt sondern die Verteilungslogik des Wirtschaftssystems. Wenn Arbeit zur Mangelware wird, ist eine geldgesteuerte Wirtschaft basierend auf Arbeitslohn als primäre Einkommensquelle nicht mehr funktionsfähig. Die Frage isyt eigentlich nur die, ob man das früh genug erkennt und entsprechende politische Reformen einleitet. Oder ob man es auf soziale Großkonflikte ankommen lässt und das Land sich nach einem Bürgerkrieg mit neuer Wirtschafts- und Sozialordnung neu aufstellt.

... Arbeit der Zukunft:
Wenn Arbeit keine Zukunft hat, stellt sich die Frage nach ihrer Zukunft an sich nicht. Doch was werden die Menschen tun, wenn Lohnarbeit und Erwerebstätigkeit in den Hintergrund treten während z.B. Kapitaleinkünfte und Transferzahlungen ("Grundeinkommen" etc.) das Einkommen bilden?

Wir würden dann eine für heutige Verhältnisse eine futuristische neue Gesellschaft erreichen, die bedeutend mehr Möglichkeiten persönlicher und sozialer Entwicklung bieten kann, als die derzeitige. Und die nicht als Folge eines Masterplans zur Weltverbesserung entsteht (sowas hat noch nie funktioniert) sondern sich - wie die Lohnarbeitsgesellschaft - quasi "von selbst" herausbildet als Reaktion auf etwas Vorangegangenes (z.B. das allmähliche Verschwinden der Lohnarbeit).
manonthemoon
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Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 352

BeitragVerfasst am: 06 März 2006 - 20:14:50    Titel:

kleiner tipp: titty tainment bei google nachschlagen............aber nichts für schwache Nerven Laughing
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