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Falschaussage vor Gericht
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markusH
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Anmeldungsdatum: 07.03.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 07 März 2006 - 11:04:41    Titel: Falschaussage vor Gericht

Mein bester freund musste eine Zeugenaussage vor Gericht machen. Man hat ihn gefragt ob er mal vom Angeklagten eine Tablette bekommen hat weil es jemand behauptet hat, den er nicht mal richtig kennt. Da er die Person die das mit der Tablette behauptet hat nicht richtig kennt denkt er dass kann nicht sein und sagt "nein" hab ich nicht bekommen. Er hat mir erzählt er war sich sicher dass er nie eine bekommen hat. (das mit der Tablette war 1,5 Jahre vor der Aussage passiert.

usw, also bekommt er 2 Monate später einen Brief. Vorverhandlung wegen Falschaussage. Er dekt nach und nach dann fällt ihm ein dass er damals wirklich eine bekommen hat (Tablette). Also sagt er bei der Vorverhandlung "ich habe mich damals nicht errinert, war überrascht dass das jemand behauptet den ich nicht kannte, und weil es 1,5 Jahre her ist, aber mir ist es eingefallen, aber "ja" ich hab mal eine bekommen".

Jetzt hat er die HAuptverhandlung wegen Falschaussage. (kein Eid)
Er hat keine Vorstrafen und ist 19 Jahre alt. Was kann passieren? Ich hab gehört beim ersten mal, wenn es aussieht als wäre es ein Missverständnis gewesen bekommt man eine Verwarnung aber er weiss auch nix klares. ???
markusH
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Anmeldungsdatum: 07.03.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 07 März 2006 - 17:54:09    Titel:

weiss jemand was???
Thali1
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 314
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 09 März 2006 - 17:25:27    Titel: Hallo,

Hallo,

hier kommt eine Verurteilung wegen falscher uneidlicher Aussage gem. § 153 I StGB in Betracht. Der Beschuldigte könnte hier geltendmachen, daß ihm die Unwahrheit seiner Aussage zum Aussagezeitpunkt nicht bewußt war. (Vorsatzmangel) Eine andere Möglichkeit sehe ich hier nicht. Hat sich der Beschuldigte vielleicht bei einer polizeilichen oder staatsanwaltschaftlichen Vernehmung zum Vorwurf der Falschaussage versehentlich belastet?

Wenn nicht, könnte ich mir eine erfolgreiche Verteidigung hinsichtlich des fehlenden Vorsatzes vorstellen. Das Gericht muß davon allerdings überzeugt werden.

Außerdem würde ich dem Beschuldigten raten, sich schnell an einen Rechtsanwalt zu wenden, da evtl. schon vor dem Prozeß die Möglichkeit einer Verfahrenseinstellung besteht.
Ansonsten wäre es interessant zu wissen, welche Tatmotivation die Staatsanwaltschaft annimmt. Würde der Staatsanwalt eine erfolgreiche Verteidigung erwarten, würde er das Verfahren doch einstellen !?
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