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Hausarbeit Uni Hann. Versuch, mittäterschat, nicht Anzeige
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honki
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 2
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 07 März 2006 - 20:38:13    Titel: Hausarbeit Uni Hann. Versuch, mittäterschat, nicht Anzeige

Hallo liebe Juristen/Juristinnen und alle die es noch werden wollen. Habe einen sehr interessanten Fall für euch ein Paar Fragen:
1. Kann sich jemand wegen des Versuschs (unmittelbares Ansetzen) Strafbar machen, auch wenn der möglicher Opfer garnicht zu hause ist.
2. Macht sich ein 17 Jähriger Strafbar, wenn er von den Plänen weiss und dies nicht der Polzei meldet. Ist er auch strafbar trotz seines Alters?
Freue mich über alle Mittäter, die unmittelbar zur Tat ansetzen, mir bei der Hausarbeit zu helfen

Abrechnung in der rechten Szene
Der polizeilich bekannte H war führender Kopf einer örtlichen Gruppierung der rechtsextremen N-Partei im Landkreis R. Ende 2005 erfuhr er zufällig von sei¬nem Bruder B, dass der – ebenfalls der Partei angehörende – O bis vor kurzem heimlich als V-Mann für den Verfassungsschutz tätig gewesen war.
Nach einem ersten Wutanfall beschloss H, die Angelegenheit auf diskrete Weise „intern zu regeln“. Zu diesem Zweck traf er sich mit dem treuen Parteigenossen T, der ihm sofort beipflichtete, dass der „schändliche Verrat“ bestraft werden müsse. O müsse unbedingt eine Lektion erteilt werden. Die beiden beschlossen, ihren langjährigen Mitstreiter M mit hinzuzuziehen, der auch sogleich dazu be¬reit war. H überzeugte T und M, dass alles „generalstabsmäßig geplant werden müsse. O müsse zu Hause aufgesucht werden, wo die Wahrscheinlichkeit für Zeugen oder Fluchtmöglichkeiten erwartungsgemäß am geringsten sei. Dort könne man ihn dann in aller Ruhe eine Abreibung verpassen die er so schnell nicht wieder vergessen würde.
Für einen „reibungslosen Rückzug“ fehlte jedoch noch ein Fahrer. Dabei fiel die Wahl auf den Kumpan K, der sich nach kurzer Verständigung - empört über das Vorgefallene – ebenfalls bereit erklärte, mitzumachen.
Höchst zufrieden über den Stand der Vorbereitungen telefonierte H mit B und gab dabei vollmundig mit seinem Vorhaben an. Während der Schilderung grinste B und nickte zustimmend zu den Worten des H. Als H schließlich prahlte, der Verräter O werde von seiner Truppe „ordentlich eins auf die Mütze bekommen“, nickte B und meinte, er habe „den Typen sowieso nie leiden kön¬nen“.
An nächsten Tag beorderte H den T sowie M und K zu sich zur „Einsatzbespre¬chung“. H beschrieb den anderen noch einmal genau den Weg zum Haus des O und gab ihnen den Rat, sie sollten O zunächst einen harmlosen Besuch vorspie¬len, dis er ihnen die Tür geöffnet habe. Unmittelbar nach dem Öffnen sollten sie ihn dann zusammenschlagen. Er (H) selbst werde nicht mitkommen, sondern sich „in der Stadt sehen lassen“, um mit diesem Alibi dem Verdacht entgegen¬wirken, Angehörige der Partei hätten etwas mit der Tat zu tun. O solle man ein¬schärfen, wenn er zur Polizei ginge, bekäme er noch einmal „besuch“. T,M und K waren damit einverstanden.
Während der Besprechung war auch der Sohn des M, der 17-jährige J anwesend. Sein Angebot, er könne doch bei der Sache irgendwie mithelfen, wies T zurück; die Angelegenheit sei etwas für „richtige Männer“ und er solle zu Hause blei¬ben.
T und M begaben sich daraufhin zur angegeben Adresse, während K unterdessen den Wagen holen ging. Nachdem K eingetroffen war, betrafen T und M das Grundstück. An der Tür des Mietshauses stellten sie fest, dass O im 3. Stock wohnte. Auf ihr Klingen wurde die Tür ohne Rückfrage geöffnet. Als sie im 3. Stock an der Tür nochmals klingelten, öffnete zu ihrer Überraschung die ihnen bislang unbekannte Lebensgefährtin L, die ihnen wahrheitsgemäß mitteilte, O sei nicht da und käme auch erst morgen wieder nach Hause.
Als T und M das Haus unverrichtete Dinge wieder verließen, wurden sie von der inzwischen eingetroffenen Polizei verhaftet, die aufgrund einer (rechtmäßigen) Telefonüberwachung des H von dem vorhaben erfahren hatte. Wie haben sich H, T, M, K, B und J strafbar gemacht?
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