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Integration
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Bam
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Anmeldungsdatum: 25.08.2005
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 18:52:34    Titel: Integration

ich suche nach Möglichkeit oder Maßnahmen, die die Integration von Migranten in Deutschland verbessern könnten...hat da jemand Vorschläge...wenn ja immer her damit...Smile
lg Bam
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 19:06:12    Titel:

Sprachkenntnisse. Eine gemeinsame Sprache ist absolute Voraussetzung für alle weitergehenden Integrationsmassnahmen. Da wir hier in Deutschland leben und die Meisten deutsch sprechen, ist es am sinnvollsten, wenn man für ein Mindestmaß an deutschen Sprachkenntnissen bei allen sorgt.
tabulomo
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Anmeldungsdatum: 07.03.2006
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 19:24:41    Titel:

wie wär es wenn die Leute einfach selbst entschieden können wie sie sich wo integrieren.
massnahme klingt drastisch. und dafür zu sorgen dass jemand eine sprache lernt halte ich auch für eine etwas massive Einschränkung in die Persönlichkeitsrechte eines Menschen.
Wie soll das denn aussehen?
ZWangsfrontalunterricht?- Abschiebung von Leuten die es nicht hinbekommen die Sprache zu lernen?
Ich finds toll überall viele Sprachen zu hören, Verständigung klappt immer.
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 19:28:44    Titel:

das wären z.b. staatlicher deutschunterricht, der verpflichtend zu besuchen ist, bis man eine prüfung besteht (oder eben diese sofort machen wenn mans schon kann).
Es ist ansich klar dass man bis auf ausnahmen ohne deutsch keinen beruf ergreifen kann, somit wäre es auch eine arbeitsfördernde maßnahme.
Und gegen die Menschenrechte ist das auch nicht wirklich, "wenn du in einem staat leben willst musst du nach seinen gesetzen leben".
und da deutsch die amtssprache ist musst du sie sprechen können. so einfach geht das Wink
manonthemoon
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Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 352

BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 19:28:53    Titel:

Nein, sie dürfen einfach nur einreisen, wenn ein Mindestmaß an Sprachkenntnissen vorhanden ist, die ihnen helfen sich im alltäglichen Leben zurechtzufinden...Sie zwingt ja niemanden nach Deutschland zu immigrieren, nur wenn sie es wollen, sollten sie ansatzweise die Sprache beherrschen, da sie ansonsten automatisch von der Gesellschaft ausgeschlossen werden.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 19:34:14    Titel:

Ich gehe sogar so weit, dass es Eigenmotivation der Immigranten sein muss, deutsch zu lernen. Flächendeckend angebotene Kurse sind (leider) nicht finanzierbar und m.E. nicht notwendig. Jede Buchhandlung bietet ein breites Sortiment an Fremdspracheneinführungen ab ca. 20 Euro. Das muss es Wert sein.

Eine Einreise sollte erst nach Sprachtest möglich sein. Die Bildungs- und Sozialprobleme, die aus mangelnder Sprachbeherrschung resultieren, kann man an jeder Schule täglich begutachten. Insofern ist ein solcher Sprachtest auch für Immigranten sinnvoll.

Gruß
Pauker
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 19:44:59    Titel:

Pauker, hast du mal versucht ne Sprache nur aus nem Buch zu lernen? Das ist schrecklich schwer
Sicher, sprachbegabte Menschen werden das auch können, aber es ist ein ganzschöner Aufwand.

Und ich hab ehrlich gesagt die Erfahrung gemacht, dass man eine Sprache verdammt gut durch Nutzung lernt, nach 2 Jahren Schulunterricht (5te und 6te) Englisch (was vielleicht 3-6 Monaten intensivkurs deutsch entspricht) konnte ich anfangen es zu sprechen (türlich mit vielen Fehlern, auch nicht niveauvoll, aber eben anfangen). Der Rest geht von allein.

Und wohl alle von euch, die lange eine Sprache lernen oder mal eine Sprachreise unternommen haben werden bestätigen können, dass man irgendwann anfängt in der Fremdsprache zu denken anstatt alles von Hand zu übersetzen, sozusagen aus dem Gefühl heraus.
Man macht das gehörte einfach nach und merkt daran, wie es "richtig" gesprochen wird, und man kann die Kenntnisse beliebig erweitern, man muss nicht die stinklangweiligen Themen des Schulbuchs durchkauen, man kann genausogut mit anderen über sein Hobby reden, etwas, dass im Unterricht und in Büchern eben nicht möglich ist.

Ebendieses Phänomen kann man sich zu nutzen machen, wenn die Immigranten in Deutschland Deutsch lernen, denn dann können sie im Alltag Deutsch üben, sich gegenseitig was beibringen (grau ist alle Theorie) und werden es somit wesentlich schneller lernen.

Dass man dabei einen gewissen Leistungsdruck aufbaut ist wohl verständlich, wenn schliesslich von einer Person keine Eigeninitiative mit einigem Lernen erfolgt und somit die Prügungen/Noten schlecht ausfallen wird dieses Angebot für ebendiese Person gestrichen. Ich denke, Erwachsene sind imstande dies zu verstehen.
Chris4567
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Anmeldungsdatum: 20.12.2005
Beiträge: 90
Wohnort: Würzburg

BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 19:54:45    Titel:

Mehr Begegnungsstätten für Deutsche und die jeweiligen Ausländer.
Wenn zum Beispiel eine Stadt eine große iranische Gemeinschaft (nur als Beispiel) sollte man vielleicht alle zwei Monate eine Deutsch-Iranische-Party veranstaltet werden wo die Iraner ihr Land undKultur vorstellen könnten.

Allerdings hätte dies folgenden Nachteil: es kommen nur diejenigen, die sich auch schon integrieren wollen aber diejenigen die in so etwas wie einer "Parallelgesellschaft" leben, kommen sowieso nicht.
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 20:47:55    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:
Sprache ist nicht alles. Leider. Wenn es doch bloß so einfach wäre....


Dazu fallen mir die Randalierer in den französischen Vorstädten ein. Die beherrschen die Französische Sprache auch perfekt.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 08 März 2006 - 20:49:57    Titel:

Auch wieder wahr. Aber das Nichtbeherrschen der Sprache ist schon mal ein "Malus", der nicht sein muss.
Ich verliere leider meine Schüler nach der 13. Klasse aus den Augen. Ich wüsste zu gerne, was aus den ausländischen Schülern geworden ist.

Gruß
Pauker
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