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Wohnungsverkauf in Dresden - erste schuldenfreie Großstadt
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polity_x
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Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: 10 März 2006 - 04:38:31    Titel: Wohnungsverkauf in Dresden - erste schuldenfreie Großstadt

Heute hat der Stadtrat Dresden den Verkauf der Stadteigenen Wohnungsegesellschaft bewilligt. Mit den dadurch eingespielten Finanzmitteln wird Dresden die erste schuldenfreie Großstadt. FAZ-Artikel
Was ist von solchen Maßnahmen zu halten. Gilt es, die Sanierung der kommunalen Haushalte voranzutreiben, oder sollte es eher Ziel sein, die kommunale Bevölkerung größtmöglich zu entlasten.
Ich denke, dass ein solcher Schritt eher positiv zu bewerten ist, da die dadurch freiwerdenden Mittel sinnvoll in andere Bereiche, z.B. die Kulturlandschaft oder die städtische Infrastruktur investiert werden können, und so nachhaltig das kommunale Wachstum beflügelt werden kann.[/url]
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 10 März 2006 - 09:52:46    Titel:

Sehr sinnvoll! Noch sinnvoller allerdings, keine Neuverschuldung zuzulassen.

Gruß
Pauker
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 10 März 2006 - 14:08:33    Titel: Re: Wohnungsverkauf in Dresden - erste schuldenfreie Großsta

polity_x hat folgendes geschrieben:
Heute hat der Stadtrat Dresden den Verkauf der Stadteigenen Wohnungsegesellschaft bewilligt. Mit den dadurch eingespielten Finanzmitteln wird Dresden die erste schuldenfreie Großstadt. Was ist von solchen Maßnahmen zu halten. Gilt es, die Sanierung der kommunalen Haushalte voranzutreiben, oder sollte es eher Ziel sein, die kommunale Bevölkerung größtmöglich zu entlasten.
Ich denke, dass ein solcher Schritt eher positiv zu bewerten ist, da die dadurch freiwerdenden Mittel sinnvoll in andere Bereiche, z.B. die Kulturlandschaft oder die städtische Infrastruktur investiert werden können, und so nachhaltig das kommunale Wachstum beflügelt werden kann.[/url]


An sich ist es für eine Stadt schon sinnvoll, ihre Altlasten abzubauen. Nur - das "Tafelsilber" kann nur einmal verkauft werden (über den Verlust wohnungspolitischer Handlungsoptionen sei mal hinweggesehen...). Was tut die Stadt wenn sie weiterwurschtelt wie gewohnt und in ein paar Jahren das nächste Finanzloch zu stopfen ist?

Den Bürgermeister über e-Bay verticken?
Arnop
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Anmeldungsdatum: 28.05.2005
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: 10 März 2006 - 14:30:23    Titel:

Hi

Ich halte da gar nix von.

Diese ganzen Privatisierungen sind eine Katastrophe für den kleinen Mann. Mann könnte meinen, es ändert sich ja dadurch nix.
Aber die Stadteigenen Wohnungsgesellschaften wirtschaften in der Regel nachhaltig und ohne den Zwang zum Geldverdienen. Sie arbeiten quasi für das Allgemeinwohl.

Die Ökonomie der Heuschrecken ist aber nicht nachhaltig, sondern auf "ganz schnell ganz viel Geld machen" ausgelegt. Das kann nur zum Nachteil der Mieter sein.

Es sind ja nicht nur die Wohnungen. Was ich sehr viel schlimmer finde sind die Privatisierungen von Wasserversorgern, Krankenhäusern, Straßen, Hamburger Hochbahn ect.

Diese ganze Kurzfristig ausgelegte Wirtschaft ist zum kotzen.

Langfristig gewinnen dabei nur die Heuschrecken, Otto Normalverbraucher ist der Dumme, er wird in Zukunft überall zugunsten des Großkapitals draufzahlen.

Erschreckend nur, das man sich offensichtlich nicht dagegen wehren kann.
Die meisten Leute schnallen ja nicht mal worum es überhaupt geht...
ozz
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Anmeldungsdatum: 20.05.2005
Beiträge: 336
Wohnort: Yellow Brick Road 1, Emerald City

BeitragVerfasst am: 12 März 2006 - 02:17:17    Titel:

@arnop:

grundsätzlich sind deine bedenken sicher angebracht.

ich habe heute beim zeitunglesen ungläubig den kopf geschüttelt:

anscheinend garantiert der investor

1) kündigungsschutz für 5 jahre für die wohnungsgesellschaft

2) den verzicht auf luxus-sanierungen

3) ein belegunsrecht durch die stadt für 20% der wohnungen auf die nächsten 20 jahre oder so...

mir ist auch erst mal das kinnn 'runtergefallen....entweder sind diese leute unglaublich abgebrüht, oder die ganze angelegenheit hat tatsächlich positive seiten ??!?!?
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