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Globalisierung - Segen oder Fluch ?
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Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 17 März 2006 - 12:06:50    Titel:

Philskow hat folgendes geschrieben:
Ihr seht das ja alles recht positiv. Gibt's für euch keine Zunahme der Arbeitslosigkeit gerade durch Globalisierung, sprich: Verlagerung von Arbeitsplätzen?


Die Verlagerung von Arbeitsplätzen bedeutet nicht notwendigerweise Erhöhung von Arbeitslosigkeit. Der Zusammenhang bestünde, wenn es nur eine endliche Anzahl von Arbeitsplätzen weltweit gäbe, und damit wäre jede Forderung, Arbeitsplatzverlagerung zu stoppen, gleichzusetzen mit der Forderung "sollen die doch arm bleiben und wir reich".

Im Moment ist es so, dass für jeden verlagerten Arbeitsplatz nicht sofort ein neuer entsteht. Das ist auch klar, denn einen solchen Zusammenhang gibt es natürlich genausowenig.

Auf den ersten Blick sieht man nur, dass einige tausend deutsche Arbeiter ihre Jobs verlieren, weil eine Produktionsstätte nach Ungarn verlagert wurde, was aber anschließend passiert, ist ein Prozess, der nicht in Schlagzeilen und Fernsehnachrichten auftaucht und daher von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt bleibt, nämlich eine Spezialisierungstendenz. Es ist keineswegs so, dass z.B. die Chinesen uns alle Märkte streitig machen. Vielmehr übt die Globalisierung einen Spezialisierungsdruck aus, der uns zwingt, vor allem kapitalintensive und humankapitalintensive Güter zu produzieren. Die Frage ist, beherrschen wir diesen Spezialisierungsprozess ? Schaffen wir es, uns an die zunehmende internationale Arbeitsteilung anzupassen ?

Die Antwort liegt in der "Konstruktion" Deutschlands, also in der Politik, von der wir hervorragende Bildungssysteme und flexible Arbeitsmärkte einfordern müssen. Ersteres ist für ein reiches Industrieland sowieso leichter zu stemmen, als für ein ärmeres, also haben wir die Voraussetzungen dafür. Letzteres ist eine Frage des gesellschaftlichen Umdenkens, weg von der Trennung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, hin zum individuellen Selbstverständnis eines jeden Einzelnen als "Unternehmer in eigener Sache". Als Anbieter von Dienstleistung und Arbeitskraft.
Philskow
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 221

BeitragVerfasst am: 17 März 2006 - 12:33:29    Titel:

Ob wirklich eine Verschwörung der Medien vorliegt? Ich könnte mir auch vorstellen, dass du zwei Denkfehler begehst. Erstens halte ich es auch für plausibel, dass die Schaffung von Arbeitsplätzen aus "Globalisierungs-Gewinnen" zwar theoretisch anzunehmen sei, aber in der Praxis nicht stattfindet. Als kleines Beispiel, wie ich mir das vorstellen könnte: Ein Autokonzern verlagert ein Werk nach Osteuropa. Er produziert billiger, kann seine Preise senken, erschließt einen neuen Markt, blabla: sprich, er macht mehr Gewinn. Aber warum soll er jetzt neue Leute einstellen? Hochlohnjobs wie beispielsweise im Design oder im Managment werden kaum nötig. Das Unternehmen könnte doch einfach die Gewinne mitnehmen und sie ggf. als Dividende ausschütten. Das ist ja zumindest bei den großen Konzernen auch Sinn und Zweck ihres Seins...
Zweiter möglicher Denkfehler: Für die vielen Jobs, die in der Produktion verloren gehen, werden auch deiner Theorie nach sicherlich nicht annähernd so viele im Hochlohn-Bereich geschaffen (allein schon, weil sie teurer sind Shocked). Das heißt, es kommt eben doch zu Arbeitsplatzverlust.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 17 März 2006 - 12:41:19    Titel:

Du sagst es: Spezialisierung zu kapitalintensiven (sprich geringe Beschäftigung) oder humankapitalintensiven (sprich Beschäftigung nur für Höchstqualifizierte) Verfahren.

Das Bildungssystem kann sicher mehr leisten als derzeit, allerdings muss man auch zur Kenntnis nehmen, dass nicht jeder Mensch geeignet ist, ein Hochschulstudium abzuschließen. Außerdem sollten wir uns da auch keine Illusionen machen. Längst bieten auch sogenannte Schwellenländer hervorragend ausgebildete Absolventen. (Programmierer in Indien)

Was machen wir mit all den Leuten, die nicht die Fähigkeiten erwerben können? Hast du schon mal vor einer BVJ-Klasse gestanden, von denen vielleicht 5 % eine Chance auf eine Lehrstelle haben? Was erzählst du diesen Menschen. Tja... ihr müsst euch spezialisieren, ihr müsst studieren oder hochkomplexe Ausbildungsgänge machen. Und wenn ihr dann zu den weltweiten Topleuten gehört, dann dürft ihr zu einem indischen Monatslohn eine Arbeit annehmen. So läuft es derzeit.
Wundern wir uns eigentlich noch, wenn diese Menschen den Markt für sich entdecken und die Marktlücke der organisierten Kriminalität erkennen. Aber sicher dann kann die andere Hälfte dieser Schüler wieder als Sicherheitskräfte arbeiten... dafür gibt es ja dann auch einen Markt.

Ich schüttele immer wieder den Kopf wie man meinen kann, dass der Markt ALLES regelt. Der Markt ist ein gutes Instrument zur Wohlstandsmehrung im Gesamten aber mitnichten zur Wohlstandsmehrung eines jeden Landes oder gar einer jeden Person. Und solange wir noch Menschen mit einem Gewissen sind, haben wir die Pflicht für all jene zu sorgen die der freie Markt als "Humanabfall" (Gegenkonstrukt zu Humankapital) hinten auswirft. Das macht nämlich nicht der Markt, sondern der Mensch.

Gruß
Pauker
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 17 März 2006 - 12:59:36    Titel:

Philskow hat folgendes geschrieben:
Ein Autokonzern verlagert ein Werk nach Osteuropa. Er produziert billiger, kann seine Preise senken, erschließt einen neuen Markt, blabla: sprich, er macht mehr Gewinn. Aber warum soll er jetzt neue Leute einstellen?


Man macht keinen Gewinn durch Senken der Preise, sondern Verlust. Wenn man die Produktionskosten zusätzlich senkt kommt man eventuell auf Null raus. Erst wenn die niedrigeren Preise zu mehr Nachfrage führen, könnte man Gewinn machen. Dazu muss man aber die Nachfrage bedienen, also mehr produzieren. Insofern gibt es schon Gründe, mehr Leute in Produktion und Vertrieb einzustellen. Die Nachfrage sinkt aber wieder, wenn das Produkt als veraltet gilt. So wird ständig eine kapitalintensive Neuentwicklung nötig. Mein vergrösserter Kundenstamm hat jetzt auch viel mehr unterschiedliche Wünsche, also muss ich meine Entwicklungsabteilungen vergrössern um die Produktpalette zu verbreitern. Und wenn Produktion, Vertrieb und Entwicklung wachsen, müssen zwangsläufig mehr Leute in der Verwaltung eingestellt werden, und wenn meine Firma in vielen Ländern ansässig ist, brauche ich noch zusätzlich Rechtsabteilungen.

Zitat:
Das Unternehmen könnte doch einfach die Gewinne mitnehmen und sie ggf. als Dividende ausschütten. Das ist ja zumindest bei den großen Konzernen auch Sinn und Zweck ihres Seins...


Das Wachstum des Unternehmens ist kapitalintensiv. Daher ist es unabdingbar, dass ständig neue Geldgeber gefunden werden, und die findet man leichter, wenn die Aktien steigen. Natürlich darf man nicht den gesamten Gewinn ausschütten, weil dann Geld zum Überleben des Unternehmens fehlt. Aber wenn man betrachtet, wie lange einige Unternehmen schon bestehen, kann man davon ausgehen, dass sie den Spagat beherrschen

Zitat:
Zweiter möglicher Denkfehler: Für die vielen Jobs, die in der Produktion verloren gehen, werden auch deiner Theorie nach sicherlich nicht annähernd so viele im Hochlohn-Bereich geschaffen (allein schon, weil sie teurer sind Shocked). Das heißt, es kommt eben doch zu Arbeitsplatzverlust.


Das habe ich oben beschrieben. Nicht jeder verlagerte Arbeitsplatz wird durch einen neuen Arbeitsplatz ersetzt. Längerfristig entstehen neue Arbeitsplätze durch Spezialisierung welche durch bessere Bildungschancen ermöglicht wird. Kurzfristig hilft ein flexibler Arbeitsmarkt, um irgendein anderes Beschäftigungsverhältnis zu finden, und eine Existenzsicherung um nicht jedes beliebige andere Beschäftigungsverhältnis akzeptieren zu müssen.
Philskow
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 221

BeitragVerfasst am: 17 März 2006 - 13:11:45    Titel:

Komisch, dass ich dich über Marktgesetze aufklären muss (aber ich mach's natürlich gern Laughing). Ich meinte es so: Nachdem ja der Preis das entscheidende Kriterium am Markt ist (hab ich in meiner Pflicht-VWL-Vorlesung gelernt), macht der Konzern mehr Gewinne, weil er anhand seiner nun verbesserten Kostenstruktur (billige Osteuropa-Arbeiter) billigere Preise machen kann und somit anderen Konzernen (den treudoofen deutschen Konzernen, die weiterhin patriotisch hier produzieren) Marktanteilen wegnehmen kann.
Und wie nett, dass du zugibst, das weniger Arbeitsplätze entstehen als abwandern. Ich frage mich allerdings, was dir ein flexibler Arbeitsmarkt bringen soll, wenn keine (na gut, Polemik, sagen wir: zu wenige) Arbeitsplätze mehr da sind, weil so viele verlagert wurden?
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 17 März 2006 - 13:44:11    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Das Bildungssystem kann sicher mehr leisten als derzeit, allerdings muss man auch zur Kenntnis nehmen, dass nicht jeder Mensch geeignet ist, ein Hochschulstudium abzuschließen.


Aber vielleicht eine Schreinerlehre ? Mein Balkon gehörte mal wieder gerichtet, und dazu habe ich nicht vor, jemanden aus Indonesien einfliegen zu lassen. Ich habe es nur noch nicht in Auftrag gegeben, weil der Preis nicht stimmt, und damit meine ich den Bruttopreis. Aber das ist eine andere Geschichte und hat nichts mit der Globalisierung zu tun.

Zitat:
Außerdem sollten wir uns da auch keine Illusionen machen. Längst bieten auch sogenannte Schwellenländer hervorragend ausgebildete Absolventen. (Programmierer in Indien)


Programmierer, die hierzulande durch System-Ingenieure und Projektleiter wunderbar eingebunden werden können. Software ist ja für die Zulieferung bestens geeignet, geht praktisch auf Knopfdruck.

Zitat:
Was machen wir mit all den Leuten, die nicht die Fähigkeiten erwerben können? Hast du schon mal vor einer BVJ-Klasse gestanden, von denen vielleicht 5 % eine Chance auf eine Lehrstelle haben? Was erzählst du diesen Menschen.


Ganz sicher würde ich ihnen nicht erzählen "Für euren Traumarbeitsplatz mit Mindestlohn 1400 Euro an der Drehbank ist gesorgt". Weil dann müsste ich sie anlügen - oder schlimmer, um das zu realisieren, andere Menschen zur Arbeit zwingen:
"Arbeite, damit Du Geld verdienst, was Du gefälligst abzugeben hast, um überteuerte Produkte zu kaufen, damit dieser Mensch seinen Traumjob behält."

Am liebsten würde ich ihnen erzählen, "ihr müsst keine Angst haben, dass der Staat euch zwingt auf den Rübenäckern zu arbeiten", solange ihr erwerbslos seid, ist für eure Existenzsicherung gesorgt. Sucht in Ruhe nach Möglichkeiten, darüberhinaus eure Einkünfte zu steigern." Leider ist Deutschland nicht so "konstruiert", wie ich bereits angedeutet habe. Aber das ist eine Aufgabe unserer Politiker.

Zitat:
Wundern wir uns eigentlich noch, wenn diese Menschen den Markt für sich entdecken und die Marktlücke der organisierten Kriminalität erkennen.


Wenn sie anderen Menschen Gewalt antun, klopfen wir ihnen auf die Finger. Zurecht. Wenn ihr Vergehen darin besteht, "schwarz" zu arbeiten, ist es (für mich persönlich) ihr Recht auf Widerstand gegen Staatsgewalt, ja ihr Recht, ihre Arbeitskraft frei anbieten zu dürfen. Aber auch mit dieser Aufgabe müssten wir unsere Politik betrauen.

Zitat:
Aber sicher dann kann die andere Hälfte dieser Schüler wieder als Sicherheitskräfte arbeiten... dafür gibt es ja dann auch einen Markt.


Warum nicht ? Vielleicht auch im Pflegedienst, nachdem unsere Gesellschaft immer älter wird. Oder aus aktuellem Anlass, in der Müllbeseitigung. Was sie letztendlich aus ihrem Leben machen, ist nicht unsere Aufgabe, festzulegen. Wir konnten noch nie Arbeitsplätze planen, und werden es auch in der Zukunft nicht schaffen. Als die Weber arbeitslos wurden, weil neue Manufakturen entstanden, standen sie genau vor demselben Problem. Jahre später gab es mehr Arbeitsplätze und mehr Wohlstand als zuvor.

Zitat:
Ich schüttele immer wieder den Kopf wie man meinen kann, dass der Markt ALLES regelt.


Er regelt doch, nur eben über Ländergrenzen hinweg. Wenn ein Mensch in Land A und einer in Land B dieselbe Arbeit zu unterschiedlichen Preisen anbieten, wird sie derjenige letztendlich ausführen, der günstiger ist.

Zitat:
Und solange wir noch Menschen mit einem Gewissen sind, haben wir die Pflicht für all jene zu sorgen die der freie Markt als "Humanabfall" (Gegenkonstrukt zu Humankapital) hinten auswirft. Das macht nämlich nicht der Markt, sondern der Mensch.


Der Markt ist blind wie Justizia, mit ihrer Waagschale. Es ist Aufgabe unserer Politik, dafür zu sorgen, dass möglichst viele am Markt teilnehmen können (Existenzsicherung), und nicht, dass wenigen die Waagschale etwas nach unten gedrückt wird (Schutz der heimischen Arbeiter). Genau das bewirkt nämlich das staatliche Eingreifen, es ist teuer und auf dauer unmöglich.
Philskow
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 221

BeitragVerfasst am: 17 März 2006 - 13:51:08    Titel:

Interessant...dafür, dass sich der Staat aus allem raushalten soll, weist du ihm hier aber ganz schön viele Aufgaben zu, sheep: Er soll allen Arbeitslosen die Existenz sichern, dabei aber Schwarzarbeit akzeptieren (was ja wohl darauf hinaus laufen würde, dass niemand mehr Steuern zahlt). Okay, du hast es natürlich nicht durchgerechnet: Aber glaubst du ernsthaft, das kann gehen?
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 17 März 2006 - 13:57:59    Titel:

Naja, so weit kann ich im Allgemeinen zustimmen. In der genauen Art der "Existenzsicherung" liegen wir vermutlich auseinander.

Du wirst dir deinen Balkon wahrscheinlich nicht von einem Indonesier richten lassen, aber wahrscheinlich von einem Polen. Das ist nicht verwerflich, steigert es doch die Wohlfahrt sowohl des Polen als auch die deinige über günstige Preise. Ganz vergessen sollte man dann aber die gesunkene Wohlfahrt des hiesigen Schreiners nicht.
Die gesunkene Wohlfahrt der oftmals qualitativ schlechten Arbeit nicht mit einberechnet.

Gruß
Pauker
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 17 März 2006 - 14:17:00    Titel:

Philskow hat folgendes geschrieben:
Nachdem ja der Preis das entscheidende Kriterium am Markt ist (hab ich in meiner Pflicht-VWL-Vorlesung gelernt), macht der Konzern mehr Gewinne, weil er anhand seiner nun verbesserten Kostenstruktur (billige Osteuropa-Arbeiter) billigere Preise machen kann und somit anderen Konzernen (den treudoofen deutschen Konzernen, die weiterhin patriotisch hier produzieren) Marktanteilen wegnehmen kann.


Wird in Deutschen VWL-Vorlesungen auch gelehrt, dass mein Marktanteil von meinem eigenen Umsatz abhängt ? Was nutzt mir die durch gesenkte Preise höhere Nachfrage, wenn ich sie nicht bedienen kann ?

Zitat:
Ich frage mich allerdings, was dir ein flexibler Arbeitsmarkt bringen soll, wenn keine (na gut, Polemik, sagen wir: zu wenige) Arbeitsplätze mehr da sind, weil so viele verlagert wurden?


Die Anzahl der Arbeitsplätze ist keine Konstante. Du musst unterscheiden zwischen fehlenden Arbeitsplätzen, weil sie nicht benötigt werden, und fehlenden Arbeitsplätzen, weil sie durch Reglementierungen nicht entstehen.
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 17 März 2006 - 14:42:48    Titel:

Philskow hat folgendes geschrieben:
Dachte, wir hätten uns geeinigt. Es fallen mehr Arbeitsplätze weg als neue entstehen. Wo willst du die denn strukturell herzaubern?


Wäre ich G*tt, sähe ich in die Zukunft, und wüsste wie und woran die Menschen dort arbeiten. Ich bin aber ein Seher, und kann Dir mit Gewissheit sagen, dass es den klassischen Bandarbeiter in Deutschland irgendwann genausowenig mehr geben wird, wie den Fassbinder.
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