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Ich werd verrückt!
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AK207
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 124

BeitragVerfasst am: 16 März 2006 - 18:52:45    Titel: Ich werd verrückt!

Hallo,

sitze im Ensdspurt an meiner Hausarbeit. Habe aber ein großes Problem. Bezgl. einer Sache habe ich schon, dauernd, meine Lösg.skizze umgeworfen.

Es geht um folgendes:

Stellvertreter tel. mit Drittem und bestellt, ohne Preisangabe Innentüren. Der Geschäftsherr hat ihn nicht ausdrücklich für Bestellungen bevollmächtigt. (in der Vergangenheit hat er es aber oft getan, Ware wurde vom Geschäftsherr immer anstandslos abgenommen und bezahlt).

Hier leigt doch eine Duldungsvollmacht vor, oder???

Aber mein eigentl,. Problem: Kommt man überhaupt dazu, die Stellvertretung zu prüfen??? Es scheitert ja schon beim Angebot des SV, da keine Kaufpreisangabe.

Was prüft man zuerst? Der Sachverhalt macht aber zuviel Angaben, welche einem auf die Stellvertretungs-Prüfung hinweisen. Soll man das nicht beachten???

Bitte helft mir!!! Zerbreche mir nur den Kopf darüber und komme zu keinem Ergebnis.

Liebe Grüße
MrKnusperkeks
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Anmeldungsdatum: 13.03.2006
Beiträge: 36
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 16 März 2006 - 19:12:56    Titel:

erst prüfen, ob ein kaufvertrag zustande gekommen ist. §155 könnte interessant sein
dann weiter auf stellvertretung-verneinen, dann zur duldungsvollmacht.
AK207
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 124

BeitragVerfasst am: 16 März 2006 - 19:33:17    Titel:

Hey,

an § 155 hab ich auch schon gedacht. Aber leider passt der nicht, da er bei wesentlichen Vertragsbestandteilen, wie es der Kaufpreis ist, ausscheidet.
Beim Fehlen eines wesentlichen Pnuktes kommt es zum Totaldissens und der lässt keinen Vertrag zu Stande kommen...

Was mach ich jetzt mit der Prüfung???
Pandur
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 16 März 2006 - 20:01:52    Titel:

Tja ohne Kaufpreisangabe fehlt es eigentlich an den essentialia negotii (richtig geschrieben Question )

Andererseits, wenn bei dem selben Verkäufer schon öfters bestellt wurde, liegt es nahe, dass die Türen zu dem gleichen Preis bestellt wurden, zu dem sie immer geliefert werden. Damit wäre eine konkludente Einigung über den Kaufpreis erfolgt.

Sagt der Sachverhalt dazu etwas?
AK207
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 124

BeitragVerfasst am: 16 März 2006 - 20:22:23    Titel:

Der Sachverhalt lautet dazu folgendermaßen:

M, der nicht ausdrücklich zur Aufgabe von Bestellungen im Namen des K bevollmächtigt war, hatt auch in der Vergangenheit schon mehrmals im Namen des K bei V größere Mengen von Baumaterial eingekauft, die von K immer anstandslos abgenommen und bezahlt wurden.

Nur über Türen, sagt der Sachverhalt nichts.

Kommt ein KV zu Stande??? Wenn ja, wie kann man das begründen?
Pandur
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 16 März 2006 - 20:29:39    Titel:

poste auch mal den Teil mit der Bestellung selbst.
AK207
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 124

BeitragVerfasst am: 16 März 2006 - 20:39:35    Titel:

Bestelung:

Mitarbeiter M, des Baunternehmers K (Kaufmann im HRG eingetragen) bestellte telefonisch beim V (auch Kaufmann im HRG), für den K Innentüren mit den Maßen 1,90 x 90 x 1cm, die durch bestimmte Beschaffenheitsangaben weiter konkretisiert wurden.
Pandur
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 16 März 2006 - 20:59:05    Titel:

steht in dem SV ausdrücklich drinnen, dass kein Preis vereinbart wurde?

So wie sich das jetzt liest, würde ich dazu wahrscheinlich kein Wort verlieren. Die Verwendung des Wortes "bestellt" im SV deutet darauf hin, dass der Aufgabenersteller kein Problem beim Kaufpreis sieht. Normalerweise umfasst eine Bestellung auch einen konkreten Preis ob ausdrücklich oder konkludent.
AK207
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 124

BeitragVerfasst am: 16 März 2006 - 21:07:56    Titel:

Bei der tel. Bestellung sagt der SV nichts vom Kaufpreis.

Der V schickt im Anschluss an dem Telefonat, eine Auftragsbestaätigung an den K, zu Händen des M:

Wir bestätigen den Vertragsschluss mit K. Vertragsgegenstand sind 150 Innentüren, Größe 2,00 x 90 x 1. Stückpreis 200 €, Gesamtpreis 30.000 €.

Könnte man dann nicht dieses Schreiben erst als Angebot sehen???
AK207
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 124

BeitragVerfasst am: 16 März 2006 - 21:09:16    Titel:

Bei der tel. Bestellung sagt der SV nichts vom Kaufpreis.

Der V schickt im Anschluss an dem Telefonat, eine Auftragsbestaätigung an den K, zu Händen des M:

Wir bestätigen den Vertragsschluss mit K. Vertragsgegenstand sind 150 Innentüren, Größe 2,00 x 90 x 1. Stückpreis 200 €, Gesamtpreis 30.000 €.

Könnte man dann nicht dieses Schreiben erst als Angebot sehen???
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