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Urkundenfälschung
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Esperanza
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Anmeldungsdatum: 17.03.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 17 März 2006 - 23:40:34    Titel: Urkundenfälschung

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem: A überlässt B den Beratungsschein ( den man bei einer Schwangerschaftskonfliktberatung erhält),da sie diesen nicht mehr braucht. B kratzt daraufhin den Namen von A aus dem Beratungsschein, um ihren eigenen einzutragen. Damit geht sie dann zum Arzt,um ihr Kind abtreiben zu lassen.

Meine Frage ist nun, ob der Beratungsschein eine echte oder unechte Urkunde ist?

Ich komm' leider mit dieser Unterscheidung überhaupt nicht klar. Crying or Very sad
Wäre nett, wenn mir jemand weiterhelfen könnte! Very Happy
Danke schon mal im Voraus...
JuliaXXX
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Junior Member


Anmeldungsdatum: 15.10.2005
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 18 März 2006 - 08:37:26    Titel:

Naja, ich würde sagen, zunächst hat er mit dem Auskratzen des Namens eine echte Urkunde verfälscht, § 267 I 2. Alt. (Ausgangsprodukt)
und durch das Vorzeigen beim Arzt eine unechte Urkunde gebraucht gem. § 267 3. Alt. (Endprodukt)
MrKnusperkeks
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Anmeldungsdatum: 13.03.2006
Beiträge: 36
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 18 März 2006 - 14:15:34    Titel:

ich glaube mit dem auskratzen wurde keine echte urkunde verfälscht. vielmehr hat sich B den gedankeninhalt zu eigen gemacht und dabei eine neue echte urkunde hergestellt.

aber die urkundsdelikte sind wirklich schwer.
Esperanza
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Anmeldungsdatum: 17.03.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 18 März 2006 - 16:26:44    Titel:

Danke euch beiden.Aber leider steh' ich mit den 2 verschiedenen Meinungen wieder am Anfang meines Problems... Sad
BobbyBrown
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Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 109

BeitragVerfasst am: 18 März 2006 - 18:12:32    Titel:

§ 267 Abs. 1 Var. 2 StGB

Zitat:
eine echte Urkunde verfälscht


Zitat:
Verfälschen ist jedes nachträgliche Verändern des Inhalts einer echten Urkunde, wenn der Eindruck entsteht, gerade die verfälschte Form sei die Erklärung



Zuerst war die Urkunde echt.

Dann wurde sie inhaltlich verändert

Also war sie daraufhin unecht.


Ist doch so ähnlich wie bei Fall 85 auf der Seite
http://www.uni-konstanz.de/FuF/Jura/Praktiker/brandt/ws0506/Vorlesung%20BT%202%20-%20Urkundsdelikte.pdf
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