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Demokratie
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Kingpin
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Anmeldungsdatum: 03.11.2005
Beiträge: 289
Wohnort: K-PAX

BeitragVerfasst am: 27 März 2006 - 12:06:36    Titel:

Und wieso gab es keine Volksabstimmungen bei dem EURO, der MAUER und ähnlich wichtigen Punkten??
Meiner Meinung nach wurde das Volk vera...
Man sollte dann auch nicht mehr von (repräsentativer) Demokratie sprechen. Demokratisch ist Deutschland in meinen Augen nämlich nicht!
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 27 März 2006 - 12:08:45    Titel:

Zitat:
Demokratisch ist Deutschland in meinen Augen nämlich nicht!


Es geht bei der Bestimmung was demokratisch ist und was nicht, nicht um "deine Augen" Wink
Kingpin
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Anmeldungsdatum: 03.11.2005
Beiträge: 289
Wohnort: K-PAX

BeitragVerfasst am: 27 März 2006 - 12:12:48    Titel:

Aber gib doch zu, dass du dich wohler gefühlt hättest, wenn man gefragt hätte, ob du den Euro möchtest oder nicht.
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 27 März 2006 - 12:16:09    Titel:

Was hat das denn nun mit mir zu tun? Es geht hier um die Definition von Demokratie und dass dir die verschiedenen Demokratieformen offensichtlich unbekannt sind.

Wenn dich meine Meinung zum Euro interessiert musst du dafür schon einen eigenen Thread öffnen, hier gehört diese Frage nicht rein.
Kingpin
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Anmeldungsdatum: 03.11.2005
Beiträge: 289
Wohnort: K-PAX

BeitragVerfasst am: 27 März 2006 - 13:01:50    Titel:

Und ich definiere Demokratie so, dass die deutschen Staatsbürger über das eigene Land entscheiden sollten. Klar sie wählen ihre Vertreter, ABER bei wichtigen Dingen sollte es Volksentscheide geben!
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
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BeitragVerfasst am: 27 März 2006 - 14:32:54    Titel:

Sag mal Kingpin, weisst du eigendlich dass Volksentscheide verfassungsmäßig für solche Fälle garnicht möglich sind?
(Aufgrund der Tatsache dass das GG nach dem zweiten Weltkrieg entstand und gewisse Strömungen gefürchtet wurden, die durch volksentscheide weit mehr macht erhalten hätten)
Kingpin
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Anmeldungsdatum: 03.11.2005
Beiträge: 289
Wohnort: K-PAX

BeitragVerfasst am: 27 März 2006 - 16:47:46    Titel:

Jetzt weiß ich es. Danke. Aber es ist doch verdammt lange her..die Verfassung sollte geändert werden.
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 27 März 2006 - 18:57:13    Titel:

Darüber wurde schon überlegt, aber wenn man sich allein hier umsieht was so rumläuft dann bin ich ansich gegen Volksentscheide ausser in absoluten Ausnahmen.
polity_x
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Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: 27 März 2006 - 19:58:11    Titel:

Sicher ließe sich über die Direktdemokratischen Elemente streiten, so gibt es doch einige Länder, welche diese Institutionen erfolgreich etabliert haben. Jedoch ist die Frage, ob man über eine solche politische Institution wirklich mehr Rückhalt in der Bevölkerung generieren kann. Die Frage der Euro-Entscheidung zum Beispiel wäre streitbar, denn wer hätte 1992, als diese Entscheidung gefällt wurde, die Folgen absehen können?

@auxarmes: das es die 'richtige' Demokratie nicht geben kann, ist mir durchaus bewusst, jedoch gibt es sicherlich verschiedenste normative Vorstellungen davon, wie Demokratie auszusehen hat. So ist hier doch der Trend zu beobachten, Demokratie an der direkten Rückkopplung der politischen Entscheidungen an die Bevölkerung zu messen.

@kingpin: Die wichtigen Dinge des Landes werden stellvertretend von den vom Volk gewählten Vertretern entschieden. Das Bürger- oder Volksentscheide eher zu Blockadehaltungen, und damit nicht zu aktiver Politikgestaltung sondern eher zu deren Destruktion führen sollte dir bewusst sein, da die Restriktionen bei einem initiativen Bürgerentscheid enorm hoch sein müssten, um vor Missbrauch zu schützen.

Der Bürger kann mitentscheiden, wie es auxarmes bereits angedeutet hat. Nur leider ist das Phänomen zu beobachten, dass immer weniger Bürger diese Möglichkeit wahrnehmen, und vielmehr den Staat für ihre persönliche Situation verantwortlich machen. Schade eigentlich, aber wohl ein Wohlstandsproblem, mit dem wir in Deutschland zu kämpfen haben.
auxarmes
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Anmeldungsdatum: 27.03.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 30 März 2006 - 15:58:14    Titel:

danke polity_x für die erkläung.

Zu den Volksentscheiden sollte man vielleicht wissen, dass es sie erstens in Deutschland auf Bundeseben nicht gibt und dass, zweitens, wenn man sie einführen will, man sich klar machen sollte, welche man denn gern hätte - es gibt nämlich verschiedene Arten davon.

Volksgesetzgebung (plebiszitäre Demokratie)
Dazu gehören Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide, wie wir sie heute schon auf Landeseben haben.
Außerdem gehören dazu kassative Referenden, also solche, die ein vom Parlament beschlossenes Gestz "kassieren" - das Gesetz gilt also nicht.

Referndumsdemokratie
Dazu gehören obligatorische Verfassungs- oder Gesetzesreferenden und faklutative Referenden. Die obligatorischen werden bei bestimmten Themen (zB Verfassungsänderung, ...) verpflichtend durchgeführt und entfalten dadurch auf die parlamentarische Arbeit eine Vorauswirkung. Fakultative Referenden werden von der Regierung oder dem Staatsoberhaupt initiiert um sich die Meinung des Volkes einzuholen.


Was darfs denn sein, bitte?
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