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Uni Aachen
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Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 20 März 2006 - 15:12:20    Titel:

Wer ins Wohnheim will, muss sich schon etwa 6 Monate vorher bewerben. Und wer zum Semesterwechsel ne Wohnung sucht, der hat auch massig Mitbewerber, da sollte man vor oder nach der großen Welle im August/September kommen. Ich habe im September auch nix in meiner Preisklasse gefunden, also habe ich bis November gewartet (bin solange bei Freunden untergekommen) - dann hat sich die Lage beruhigt, und es gibt massig gute und billige Wohnungen. Dennoch sind das alles Zustände, die in vielen Städten herrschen, besonders in Großstädten und ganz besonders in NRW. Ein Schulfreund von mir wohnt in Köln, er zahlt 300€ für eine Wohnung, die kleiner ist als mein Zimmer. Aachen hat mit Sicherheit ein wesentlich geringeres Mietniveau als vergleichbare Städte. Und verallgemeinern kann ich es schon, weil ich hier eine Menge Leute kenne und so einen Überblick habe. Einer meiner Mitbewohner ist dieses Semester umgezogen, weil er ein noch billigeres Zimmer direkt neben der Uni gefunden hatte. Man muss sich halt während des Semesters was suchen - notfalls die Wohnung schon einen oder zwei Monate vor Einzug anmieten, die Investition zahlt sich nach einem oder zwei Semestern aus. Die Odyssee in den Ferien kenn ich auch, das ist echt ne Hölle.

Zitat:
vielleicht liegt das aber an dem Professor,der uns Mathe beibringt

Erste Regel in Aachen: geh nicht zu den Mathevorlesungen. Ich kenn das auch: da steht einer und erzählt dir im Endeffekt 90 Minuten am Stück, wie doof du doch bist und wie wenig Plan du doch von Mathe hast. die 90 Minuten sind in die Lektüre eines guten Buches oder einen Besuch im Café besser investiert. Und wer mit Mathe dann immer noch nicht klarkommt, für den ist ja noch der Kern da. Wink

(Dr. Kern ist ein Physiker, der seit Jahrzehnten private Matherepetitorien hält und so dafür gesorgt hat, dass überhaupt jemand das Vordiplom gepackt hat)
math_SD
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 1166

BeitragVerfasst am: 20 März 2006 - 15:20:16    Titel:

Whoooo hat folgendes geschrieben:
Zitat:
vielleicht liegt das aber an dem Professor,der uns Mathe beibringt

Erste Regel in Aachen: geh nicht zu den Mathevorlesungen. Ich kenn das auch: da steht einer und erzählt dir im Endeffekt 90 Minuten am Stück, wie doof du doch bist und wie wenig Plan du doch von Mathe hast. die 90 Minuten sind in die Lektüre eines guten Buches oder einen Besuch im Café besser investiert. Und wer mit Mathe dann immer noch nicht klarkommt, für den ist ja noch der Kern da. Wink

(Dr. Kern ist ein Physiker, der seit Jahrzehnten private Matherepetitorien hält und so dafür gesorgt hat, dass überhaupt jemand das Vordiplom gepackt hat)

Also Aachen Mathestudium keine gute Idee?!
Rabauke
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Anmeldungsdatum: 16.05.2005
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 20 März 2006 - 15:23:00    Titel:

Powerline hat folgendes geschrieben:
Und du sagtest,dass Aachen nicht sooo schwer ist? Also,ich weiss nicht,aber ich kam mir hoffnungslos überfordert vor.Hier in Dresden komm ich einigermassen gut mit,vielleicht liegt das aber an dem Professor,der uns Mathe beibringt


Ich kann mir das gar nicht vorstellen, dass das in Aachen so sehr viel schwieriger sein soll als an anderen Universitäten. Aachen ist zwar im Bereich der technischen Studiengänge eine Top-Universität, aber die Inhalte der Studiengänge sind doch ähnlich oder liegen meine Vermutungen falsch?

Die RWTH Aachen ist doch auch nur eine "normale" Universität. Kann man so ein Ingenieursstudium in Aachen nicht auch gut zu Ende bringen oder ist der Unterschied und die Anforderungen im Vergleich zu anderen Universitäten wirklich sehr viel anspruchsvoller?


Rabauke (der in Aachen nächstes Jahr Maschinenbau studieren möchte Wink )
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 20 März 2006 - 15:23:31    Titel:

Weiss ich nicht, ich hab nur Mathe für Ingenieure und keine "echten" Mathevorlesungen mit den Diplom-Mathematikern, das kann man denke ich kaum vergleichen. Wenn du aus der Ecke um Aachen herum kommst, kannst du dich mal in Bonn umschauen. Die sollen eine sehr gute Mathe-Fakultät haben.
Marina87
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Anmeldungsdatum: 07.03.2006
Beiträge: 322
Wohnort: Rheinbach

BeitragVerfasst am: 20 März 2006 - 15:25:53    Titel:

super, danke für die vielen antworten! Smile

Wohnung wäre nicht nötig, würde am anfang eher zu hause wohnen bleiben und wenns mir zu viel fahrerei wird könnte ich zur not bei einer bekannten unterkommen! Wink
naja, das mit den vielen jungs verunsichert mich eigentlich auch nicht wirklich. was sollte daran so schlimm für mich sein?!
und ich denke lernen muss man an jeder uni, und das was ich bis jetzt von bwl in aachen gehört habe soll das net ganz sooo schwer sein, aber wie gesagt, das wäre mir egal, ich weiss ja wofür ich lerne!
mathe...naja, das kann ich eigentlich schon immer ganz gut und ich denke, dass meine jetzige lehrerin mich doch recht gut auf ein studium vorbereitet! Smile
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 20 März 2006 - 15:34:19    Titel:

Zitat:
Die RWTH Aachen ist doch auch nur eine "normale" Universität. Kann man so ein Ingenieursstudium in Aachen nicht auch gut zu Ende bringen oder ist der Unterschied und die Anforderungen im Vergleich zu anderen Universitäten wirklich sehr viel anspruchsvoller?

Na, die Sache ist die, dass du hier von Anfang an ziemlich allein gelassen wirst. Vor allem im Vordiplom müssen sich die Studenten das Meiste selber erarbeiten (bei den Maschis angeblich noch krasser als bei uns ETs), im Hauptstudium soll der Support wiederrum recht gut sein, weil da zum einen etwa zwei Drittel schon abgebrochen haben und es zum anderen sehr viele Institute und Lehrstühle gibt, auf die sich die Studenten dann verteilen - dann haben dir Profs und Assis auch mehr Zeit für die Lehre. In die Leute im Grundstudium wird da weniger Zeit investiert, weil das wie schon oben erwähnt in etwa 60% der Fälle vergebliche Liebesmüh ist.

Das Niveau ist durchgehend sehr hoch, aber mit genug Einsatz sollte es zu packen sein, die Meisten brauchen halt was länger fürs Studium. Es gibt mehrere Klausuren zum Aussieben, letzte Woche gab es z.b. eine Mechanik-Klausur, in der die Maschis regelrecht gef*ckt wurden. Meine beiden Mitbewohner waren echt fit, haben alles mögliche gelernt und sind dennoch aufgerieben worden. Damit muss man klarkommen. Im Hauptstudium gehts auch hoch her, bei uns ETs sind in EMF (Elektromagnetische Felder) gerade 80% durchgefallen, wohlgemerkt: 80% von dem Drittel, das überhaupt das Vordiplom gepackt habt. Aber insgesamt gehts echt, es gibt auch ein paar lockere Fächer.

Der große Vorteil der Uni ist der exzellente Ruf und damit auch massig gute Profs (90% aus der Industrie, also nix mit trockener Theorie), dazu die vielen Spezialisierungsmöglichkeiten und die sehr gute Ausstattung. Vor allem für Maschinenbauer gibt es unzählige Möglichkeiten, das Studium zu vertiefen, das fängt bei Nanotechnologie an und hört bei irgendwelchen Riesenmaschinen auf.

Ich würde einfach mal sagen, dass du dir das hier ein Jahr lang antun solltest. Wenn es dir zusagt, dann bleibst du, ansonsten kannst du immer noch an eine "einfachere" Hochschule wechseln.
rotschl
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Anmeldungsdatum: 04.12.2005
Beiträge: 646

BeitragVerfasst am: 20 März 2006 - 19:18:16    Titel:

DerDommi hat folgendes geschrieben:
rotschl hat folgendes geschrieben:
So schlimm ist Aachen in BWL auch nicht. Vorteil von AAchen: Internationalität und es werden trotzdem viele Schwerpunkte angeboten. Für Technologiemanagement oder wenn man gleich WIIng studiert sowieso erste Wahl. Und da der Abschluss von der RWTH Aachen kommt ist es sowieso eine Marke.


Aachen für WIng erste Wahl? lächerlich!


Nun, hoher Anspruch im Grundstudium (ich mein irgendwas mit 100 SWS für 4 Semester) , extrem guter Ruf in den Ingenieurswissenschaften und es wird viel Praxis verlangt. Daneben denkt die Wirtschaft das auch (laut WiWo).
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