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(Zwischenprüfungs-)Hausarbeit Strafrecht Köln
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hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
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BeitragVerfasst am: 27 März 2006 - 23:49:42    Titel:

Eigentlich glaube ich auch, daß es darauf hinausläuft.

Einzige Bedenken hab ich nur, wenn man das Verhalten von C und B als gemeinschaftliche Tatbegehung wertet.
Dann könnte es nämlich schon sein, daß zur Tat angesetzt wurde nachdem sich B und C gegenseitig in ihrem Tatentschluß bekräftigt haben und in diesem Sinne voneinander gingen.

Man könnte nämlich argumentieren, daß B sich über den Geschehensablauf bewußt gewesen ist und das zu diesem Zeitpunkt er die Vollendung nicht nur als fremde, sondern auch als eigene (mittäterschaftliche) Tat wollte.
Denn dem B könnte es zu diesem Zeitpunkt nicht so sehr darauf an, daß der C den F erschießt, sondern, daß der F überhaupt stirbt, damit er das versprochene Geld kassieren kann. Um dieses Ziel mit Sicherheit zu Erreichen könnte er sich auf einen Plan geinigt haben.

Ich bin mir bei der Argumentation aber auch noch nicht so sicher; vielleicht ist die Idee auch komplett daneben.
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 28 März 2006 - 01:51:35    Titel:

Meine Einschätzung wäre, daß man die Unmittelbarkeit des Ansetzens erst dann bejahen kann, wenn das zu überfallende Opfer sich nach der Tätervorstellung dem Hinterhalt nähert und unmittelbar in den Gefahrenbereich gerät. Demnach wäre B nicht nur im Vorbereitungsstadium "zurückgetreten", auch ist problematisch, daß er seinen mittäterschaftlichen Tatbeitrag im wesentlichen gar nicht erbracht hat. Andererseits hat er aber auch seinen bisherigen Tatbeitrag, die Bestärkung des Tatentschlusses, nicht neutralisiert - dann wäre man bei der Zurechnung einer Beihilfe zur vollendeten Tat, denn für eine Tatherrschaft scheint mir das nicht zu reichen (soweit der Gedankengang frei nach Wessels/Beulke). So ähnlich sehe ich die Konstellation auch im o.g. Urteil.

Zuletzt bearbeitet von Recht komisch am 28 März 2006 - 01:53:09, insgesamt einmal bearbeitet
Magarine
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Anmeldungsdatum: 01.10.2005
Beiträge: 64
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 28 März 2006 - 01:51:52    Titel:

@ hani Wenn du magst, können wir uns ja mal über ICQ kurz schließen (hab schon ma ne pn geschickt)
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
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BeitragVerfasst am: 10 Apr 2006 - 19:43:24    Titel:

Wie geht man da eigentlich aufbautechnisch an die Prüfung der Mittäterschaft ran. Man muß sich ja erstmal mit den Täterschaftstheorien beschäftigen und da würde man ja, wenn man z.B. sich für die formal-objektive Lehre entscheidet (was wohl keiner mehr macht) erstmal beim objektiven Tatbestand fragen, ob noch jemand anders ein Tatbestandsmerkmal verwirklicht hat, bevor man etwas zum Vorsatz sagt. Bei der Tatherrschaft wird ja auf einen gemeinsamen Tatentschluß (bzw. Tatplan) verwiesen. Muß man das nicht im subjektiven Tatbestand der Betroffenen klären, oder kann man das auch unter der Überschrift objektiver Tatbestand laufen lassen.
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2006 - 20:26:19    Titel:

Wie und wo man denn bei der Mittäterschaft was genau prüft, darüber gehen die Meinungen (bei der vollendeten Tat) im Detail WEIT auseinander; einige meinen auch, der gemeinsame Tatentschluß sei primär ein objektives Merkmal (es gehe also erst einmal um dessen objektives Vorliegen).
Fest steht, daß man die Abgrenzung jedenfalls innerhalb des Tatbestandes vornehmen sollte, und nicht etwa als abstrakte Vorprüfung; gutachtlich entscheidend ist innerhalb des Tatbestandes an sich, ob die nicht verwirklichten Teile des objektiven Tatbestandes dem gerade zu Prüfenden gem. § 25 II zugerechnet werden können. Der Gedanke führt zu den Voraussetzungen der Mittäterschaft und objektiver Ebene erst einmal zur Frage nach dem erforderlichen Tatbeitrag, an den die Theorien unterschiedliche Anforderungen stellen.
Ob die formalobjektive Theorie tatsächlich noch erwähnt werden sollte, halte ich aber für fraglich; immerhin wurde sie vor Einführung des § 25 vertreten und dürfte damit in keiner Weise mehr vereinbar sein, dh kann sicher nicht als "Auslegung" des § 25 gelten.
CaptnSteel
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 18:03:28    Titel:

hey leute...
ich stehe total aufm schlauch.... muss die hausarbeit dringend bestehen, bin total am verzweifeln!
bin nur noch durcheinander! kann mir mal einer erklären, was jetzt alles genau bei b zu prüfen ist und warum? ich bin heute schon seit 10 stunden dran und komm einfach nicht klar... dabei haben wir ja nur noch bis nächste woche dienstag zeit! bei a hab ich auch net den rechten durchblick... hab heut soviel kram gelesen, dass ich gar nix mehr raffe.... brauch eure hilfe!
Hoshi20
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Anmeldungsdatum: 16.04.2006
Beiträge: 1
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2006 - 13:25:53    Titel:

so....abgegeben...und ich bin echt froh dass es vorbei is:)
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2006 - 19:25:12    Titel:

Na viel Glück für die Note.

Wer ist denn alles auf Mittäterschaft bei C und B gegangen?

(Hatte mich für C als Täter, B Beihilfe zum Mord und A Anstiftung zum Totschlag entschieden)
linkenetworx
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Anmeldungsdatum: 19.12.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 19 Dez 2008 - 20:56:32    Titel: Hallo zusammen!

Ich hoffe es ließt jemand dies Antwort von mir hier, der mit dem Fall hier zu tun hatte.

Ich muss mich jetzt auch durch diesen Fall in meiner Strafrechtsübung kämpfen. Find ihn eigentlich recht schön, endlich stirbt mal jemand. Wink

Nun zu meiner Frage: Hat jemad von den damaligen Mitschreibern eine Lösungkizze dazu, oder noch eine zugehörige bestandene HA hierzu, die er mir netterweis per mail zukommen lassen könnte??

Gerne auch per PN. Ich hoffe jemand liest das hier....

Möglicherweise gibt es auch auf der Seite von Prof. Dr. Kreß eine Lösung, aber ich kann auf den PW geschützten Materialordner nicht zugreifen...

Hoffe auf euch und wäre ENORM dankbar.

lg!
linkenetworx
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Anmeldungsdatum: 19.12.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2009 - 23:59:28    Titel:

@ steffi55:

bissl spät dafür... Du müsstest doch jetzt eh fast fertig sein, nich? Wink

Don't worry. Wichtig ist, das du deine Meinung gut begründest... falls du dir ganz unsicher bist, folge immer der h.M. und bausch den 28 nicht zu groß auf, der ist nur am Rande relevant.

Insofern... kopf hoch, musste mich auch durchquälen!
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