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ebay-falsche Angaben-Rückerstattung+Versandkosten?
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Liper
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Anmeldungsdatum: 22.03.2006
Beiträge: 2
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 13:13:18    Titel: ebay-falsche Angaben-Rückerstattung+Versandkosten?

Hallo,

habe vor gut 10 tagen 4 kompletträder bei ebay ersteigert. nun sind diese gestern angekommen und der zustand ist ne Katastrophe!
Angegeben war: DOT 2004, Tragfähigkeitsindex 89, "Reifen so gut wie neu". Zu dem felgenzustand wurden keine Angaben gemacht.
Tatsache: DOT ist 1803 (also Mai 2003), Tragfähigkeitsindex ist 83 (somit für mich unbrauchbar), Profiltiefe 4-5mm>>das ist nicht mehr "so gut wie neu"! Zudem müssten alle 4 felgen neu lackiert werden, so zerkratzt wie die sind.

Jetzt: Der verkäufer hat im Auftrag gehandelt ist aber nach $164 BGB voll haftbar zu machen.
Kann ich Rückerstattung des kaufpreises verlangen? Versand wurde von mir organisiert, kann ich zusätzlich auch diese kosten verlangen?
Weil:
§433 (2) Kaufvertrag (+)
§433 (1) "...frei von Sach-&Rechtsmängeln..." Nein, da falsche Angaben und starke Beschädigung, die absichtlich weggelassen wurde!
also Schadensersatz nach §§280,823!
nach §249 BGB müsste ich die Versandkosten ebenfalls zurückerhalten, oder?

MfG

Liper
bootsy
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Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 13:40:23    Titel:

Ist es ein gewerblicher Verkäufer?
Wieviel hast du für die Räder bezahlt?
dennis25
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Anmeldungsdatum: 03.09.2005
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 16:24:28    Titel:

bootsy hat folgendes geschrieben:
Ist es ein gewerblicher Verkäufer?
Wieviel hast du für die Räder bezahlt?


beides für die lösung uninteressant. da sich die gewünschte rechtsfolge bereits so ergibt.
bootsy
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Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 16:57:24    Titel:

das wäre viell bei einem rein theoretischen Fall so.
Ich finde es jedoch nicht so uninteressant, da er einen SEA meist nur über einen RA durchsetzen kann, wenn der andre sich weigert.

Je nach Streitwert legst du da erst maln Batzen Geld hin, es kostet Zeit und Nerv.
Wäre es ein gewerblicher Händler, könnte er einfach die Räder zurückschicken und ich glaube ab 40€ Warenwert kostet das Porto den Verkäufer.

Sollte ich falsch liegen, wirst du mich sicher aufklären.
dennis25
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Anmeldungsdatum: 03.09.2005
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 18:32:41    Titel:

ist es kein theoretischer fall erübrigt sich jedwede stellungnahme sowieso, da beratung dann nicht zulässig.
bootsy
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Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 19:11:19    Titel:

So, wie Liper schreibt, ist es kein theoretischer Fall.

Tips aus einem Juraforum würde ich zwar nicht Beratung nennen, aber trotzdem: wieso sollte eine "Beratung" dann nicht zulässig sein?
Liper
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Anmeldungsdatum: 22.03.2006
Beiträge: 2
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 19:59:53    Titel:

es ist auch kein theoretischer Fall sondern ist mir wirklich passiert und läuft auch gerade. Habe in meinen Unterlagen vergeblich nach einem bestehenden Urteil gesucht und nichts gefunden.
werde das Ganze morgen zu ebay geben. Ist wirklich nur eine sehr zeitintensive angelegenheit!!!
Aber danke für die Antworten!!
Pandur
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 23 März 2006 - 00:13:51    Titel:

Zitat:
Tips aus einem Juraforum würde ich zwar nicht Beratung nennen, aber trotzdem: wieso sollte eine "Beratung" dann nicht zulässig sein?


Es gibt ein Rechtsberatungsgesetz. Über Sinn und Unsinn lässt sich trefflich streiten.

Wer es genau wissen will: http://www.forumjustizgeschichte.de/Zur_Poenalisier.131.0.html
BobbyBrown
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Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 109

BeitragVerfasst am: 23 März 2006 - 00:33:20    Titel:

Pandur hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Tips aus einem Juraforum würde ich zwar nicht Beratung nennen, aber trotzdem: wieso sollte eine "Beratung" dann nicht zulässig sein?


Es gibt ein Rechtsberatungsgesetz. Über Sinn und Unsinn lässt sich trefflich streiten.

Wer es genau wissen will: http://www.forumjustizgeschichte.de/Zur_Poenalisier.131.0.html



Wo liegt denn der Unterschied zwischen "Fachsimpelei unter Jurastudenten" und "Rechtsberatung"?

Genaue Definition von Rechtsberatung????????????
Recht komisch
Senior Member
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 23 März 2006 - 00:42:59    Titel:

Lies Dir am besten mal den Artikel durch; ist pointiert und treffend geschrieben und zeigt, wie weit man nicht nur den Begriff "Rechtsberatung", sondern sogar "geschäftsmäßig" verstehen kann.
Indes kann man durchaus über einen Fall spekulieren, solange es nicht ersichtlich um einen konkreten Fall geht - ist das der Fall, so mag man sich allgemein-abstrakt über die Rechtslage in diesem Bereich auslassen und in dieser Hinsicht Auskunft geben, ohne unmittelbaren Fallbezug herzustellen, befindet sich damit aber schon sehr nahe der Grenze.
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