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Mechanismus der Marktwirtschaft
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NevBully
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Anmeldungsdatum: 20.01.2006
Beiträge: 179

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 14:23:07    Titel: Mechanismus der Marktwirtschaft

Wenn ich mich recht entsinne begann die Industrialisierung in D. um 1870 rum. In Britanien schon 50Jahre voher.

1.Frage
Warum in England 50 Jahre früher!?
War die Entfernung zu Deutschland zu groß, damit der "Trend" überschwappen konnte!?

"Kapitalismus ist die beste und fairste aller Wirtschaftsordnungen , weil sie freie Entfaltung ermöglicht und am sichersten Wohlstand für alle schafft".
(Zitat)

Wie seht ihr das ganze!? Im krassen Gegensatz steht ja die Marx-Theorie!

Ich stelle mir die ganze Zeit die Frage,...wie kommt die Marktwirtschaft überhaupt zu stande. Ich denke, die Gier nach Macht und Geld, lässt Konzerne entstehen. (Kapitalismus) Er ensteht doch nur wenn es zwei "Arten" von Menschen gibt. Die Armen und die Reichen!?
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
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BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 15:30:46    Titel:

Nein, es gibt m.E. zwei Arten von Menschen. Diejenigen die Unternehmergeist mitbringen und Fähigkeiten die benötigt werden. Die WERDEN reich. Und dann gibt es die anderen, die das nicht mitbringen und nicht reich werden. Können sie nichts dafür, müssen diese Menschen durch einen steuerfinanzierten Sozialstaat aufgefangen werden.

Schaut euch mal an, wie "Schrauben-Würth" und die Aldi-Brüder nach dem Krieg angefangen haben... oder die Garage von Herrn Bill Gates. Das waren alles "Spinner" die durch verdammt viel Arbeit, den richtigen Riecher und viel Glück reich geworden sind.
Und was haben wir davon. Schrauben, billige Lebensmittel und ein Betriebssystem, das man - die Diskussion will ich an der Stellen nicht führen - hassen oder liebe kann, das aber mit Sicherheit zu erheblichen Annehmlichkeiten führt, z.B. ein solches Forum zu haben, sich Informationen im Internet zu suchen, Briefe zu schreiben... etc...

Die Probleme der Marktwirtschaft sehe ich wohl und es gilt diese über ein Sozialsystem aufzufangen - aber: und das ist wichtig, ohne das zugrundeliegende System zu behindern oder gar abzuschaffen.

Gruß
Pauker
Kingpin
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Anmeldungsdatum: 03.11.2005
Beiträge: 289
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BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 15:30:46    Titel:

Beispiel Dubai. Von den Einheimischen ist niemand verarmt.
Kingpin
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Anmeldungsdatum: 03.11.2005
Beiträge: 289
Wohnort: K-PAX

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 15:35:58    Titel:

Pauker schrieb:

Zitat:
oder die Garage von Herrn Bill Gates. Das waren alles "Spinner" die durch verdammt viel Arbeit, den richtigen Riecher und viel Glück reich geworden sind.


Dieser nette Herr ist durch Diebstahl reich geworden. Und durch Knebelverträge.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 15:37:47    Titel:

Seine Machenschaften heute sind alles andere als astrein. Aber man muss auch erst mal in die Lage kommen, Knebelverträge aufsetzen zu können. Oder kannst du das?

Die sonstigen marktbehindernden Machenschaften müssen wirkungsvoller durch die Kartellbehörden beaufsichtigt werden - davon bin ich allerdings auch überzeugt.

gruß
Pauker
Kingpin
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Anmeldungsdatum: 03.11.2005
Beiträge: 289
Wohnort: K-PAX

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 15:39:19    Titel:

Stimmt. ABER er ist durch geistigen Diebstahl zu dieser Position gelangt.
NevBully
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Anmeldungsdatum: 20.01.2006
Beiträge: 179

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 15:53:49    Titel:

Das ist ein ganz anderes THEMA! edit: keine persönlichen Anfeindungen, der eine Alternative zu Windows sucht!
Ob geklaut oder nicht! Solche Leute brauchen wir in Deutschland!
Hier ist Initiative und Geist gefragt. Fakt ist: das er A.plätze bis heute schafft!


Zitat:
Nein, es gibt m.E. zwei Arten von Menschen. Diejenigen die Unternehmergeist mitbringen und Fähigkeiten die benötigt werden. Die WERDEN reich. Und dann gibt es die anderen, die das nicht mitbringen und nicht reich werden. Können sie nichts dafür, müssen diese Menschen durch einen steuerfinanzierten Sozialstaat aufgefangen werden.

Genau das was ich sage!

Gibt es ein land wo der Kapitalismus nicht funktioniert!?
in deutschland gehts doch eigentlich. es lässt sich doch gut leben
NevBully
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Anmeldungsdatum: 20.01.2006
Beiträge: 179

BeitragVerfasst am: 22 März 2006 - 16:24:36    Titel:

Ich habe in Geschichte die Aufgabe bekommen den Mechanismus der Marktwirtschaft zu formulieren.

Ist damit der Lauf des Kommunismus gemeint!?
Der Lauf von 1880 bis 2006?

Die große Frage, die sich mir stellt ,ist: kennt deutschland (das deutsche Reich)auch was anderes als den Kommunismus? Keine andere "Organisation" hatte sich jemals durchsetzen können. Ich habe 1 BAnd von Marx und Engels durchgelesen. es ist der Wahnsinn und sowas von interessant!!
Allerdings kann ich da über 100 Seiten schreiben. Das Profil der Zeit ist so komplex, dass ich ernsthafte Probleme mit der Aufgabenstellung habe!

(Nein, ihr müsst nicht meine Hausaufgaben machen, dass möchte und schaffe ich ganz alleine...falls jetzt jmd auf die gloreiche Idee kommt, zu sagen...bemühe dich doch einfach mal selber!!)

Kann mir jmd helfen und speziell einen Hinweis für Bewätigung meines Problems geben!?
Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 23.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 29 März 2006 - 06:59:34    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 14:33:24, insgesamt einmal bearbeitet
Dirk Nerge
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Anmeldungsdatum: 06.12.2005
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 29 März 2006 - 09:22:54    Titel:

Durchblick65 hat geschrieben:

Zitat:
Meintest du ( auch ) folgendes : Beispiel : Hr.Meier möchte mailen ,kopieren ,faxen ..nutzt dazu entspechende Anbieter. Bis gestern !

Heute war er im MediaMarkt und kaufte sich die komplette Ausrüstung selbst...Er trennt sich also von Internetcafe und Post ..und : bietet dies gleichzeitig seinen Nachbarn an ,diese Dinge künftig für sie mit zu erledigen....die ihrerseits bisher auch benannte Anbieter nutzten ..Habe ich dich da in etwa richtig verstanden ?!

Falls ja...verstehe ich nicht die direkte Relevanz für die Wirtschaft...


Nein, das meinte ich nicht. Ich sprach ja schon zum Beispiel von „Open Source“ oder „Science in the Wild“. Das können Methoden sein, die Konsumenten direkt in die Produktentwicklung einbeziehen, um also Änderungen oder Verbesserungen etc. an bereits vorhandenen Produkten zu kreieren oder neue Produkte in bereits weitgehend durchdachter Weise vorzuschlagen etc. Methoden also, die weit über das Maß von Anregungen hinausführen.

Diese Methoden werden bereits praktiziert, könnten m.E. aber beschleunigt werden, wenn dafür das öffentliche Bewusstsein gestärkt würde. Der Effekt könnte dann sein, dass das ganze Land an Innovationen überschwappt. Man darf sich das allerdings nicht so vorstellen, dass nun jeder in seinem stillen Kämmerlein sitzt und allein an Ideenfindungen vor sich hin brütet. Ideenfindungen sollten natürlich auch in wechselseitiger, direkter Beziehung zur sozialen Umwelt stehen. Das ist nicht neu, wäre aber angesichts in Ausweitung obiger Methodik möglicherweise revolutionär. Wer weiß denn schon, was alles so in den Köpfen der Menschen an innovativen Potenzialen herumspukt? Aus meiner Sicht könnte die von mir anrissweise aufgeführte Methodik vieles an noch verschlossenen Potenzialen aufdecken.

Im übrigen hatte bereits der Zukunftsforscher Robert Jungk in den 1950er Jahren sinngemäß von Ideenschmieden gesprochen, die der gesamten Bevölkerung zugänglich gemacht werden sollten, um die Potenziale des kollektiven Gedächtnisses konzentriert zu entschlüsseln.Ganz abwegig ist der Inhalt meines Beitrages also nicht. Und das Bürgergeld oder das Grundeinkommen wären so gesehen eine Investition in die Vielfalt der noch verschlossenen Ideenwelten. Die Relevanz für die Wirtschaft dürfte ersichtlich geworden sein, wobei wir eigentlich ja alle ein bisschen Wirtschaft sind.
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