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Mechanismus der Marktwirtschaft
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Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 14:08:50    Titel:

Macabre Deified hat folgendes geschrieben:
Was ist besser - geringer Lohn oder gar kein Lohn, weil keine Arbeit da ist?
Du kannst nicht generell davon ausgehen, dass alle Firmen die dritte Welt so ausbeuten. Sicherlich gibt es schwarze Schafe, aber die gibts überall und wegen denen ist ein System nicht schlecht.
Es gibt Studien, die belegen, dass der Lohn in Entwicklungsländern, der von internationalen Firmen gezahlt wird oftmals (und je nach Land teils auch sehr massiv) höher liegt als die Lohne von einheimischen Unternehmen.
Auch bringen westliche Unternehmen oft neue, bessere Arbeitsumstände mit sich - beispielsweise Sicherheitsvorkehrungen oder gestellte Arbeitskleidung.


Könnte es sein, dass besagte Studien außerhalb von Freihandelszonen, Sweatshops und korrumpierten gescheiterten Staaten gemacht wurden? Oder Ausagen zu den Arbeitsbedingungen sogar komplett von den PR-Abteilungen besagter Unternehmen gemacht wurden?

Macabre Deified hat folgendes geschrieben:
Und die "reiche Welt" profitiert von Produktionen in der dritten Welt, weil die bloße Arbeitskraft dort ziemlich billig ist und somit arbeitsintensive Aufgaben deutlich erschwinglicher sind als z.B. in Europa.


Sehe ich auch so. Wobei wir allerdings die Aldisierung des Konsums hierzulande mit wegbrechenden inländischen Arbeitsplätzen, stagnierenden oder sinkenden Reallöhnen, damit einhergehend rückläufigem Lohnsteuer- und Konsumsteueraufkommen und explodierenden Soziallasten (zur Finanzierung der Arbeitslosigkeit) bezahlen.
sergo
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Anmeldungsdatum: 06.07.2006
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 14:10:50    Titel:

"""Wenn ich als Geschäftsmann so gut wäre, dass ich in den Milliardenbereich an Besitz käme, dann würde ich das nicht mein restliches leben (vielleicht 50 jahre und mehr) aufm konto lassen, ich würde ab und an mal ne ladenkette aufmachen oder so. das kostet, und zwar auch mal n ganzes stück mehr als 100 mio.
beispielsweise die pharmazie ist ein sehr kostspieliges gebiet"""



ach macabre..auch du faselst immer das gleiche zeug....nicht mal nen stegosaurus könntest du damit irgendwas vermitteln...

hä??hö??
ich sagte doch"privatvermögen...nicht das,womit er arbeitsplätze schaffen will und kann...




"""Es tut uns allen sehr leid, dass du in einer freien welt leben musst, in der es dir frei steht, solche angebote wahrzunehmen und diese dinge zu konsumieren."""

billig.... Laughing ich(!)konsumiere garnichts davon!und wenn es andre tun,sollte es nicht dazu verleiten ,und rechtens machen das sie auch das ganze geld in die eigene tasche stecken dürfen..warum bekommen arbeiter diese fetten gagen und summen nicht??ist es nicht bisschen dreist von einem mesnchen der weiss wievieljahre arbeiten andre für diese summen brauchen,soviel geld skrupellos anzunehmen,stat sich mal beschreiden udn dankbar zu zeigen und ein teil des "sehr leicht verdientes geld"in soziale zwecke zu stecken??
ich würde es machen,,leider bekomme ich keine mio.nen für 2-4 tage werbedrehtag...


""Was ist besser - geringer Lohn oder gar kein Lohn, weil keine Arbeit da ist? ""

eben diese situation nutzen ja die konzeren aus..keien arbeit..deswegen die leute zu dumpinglöhen malochen lassen
...man könnte trotzdem als sozialer menschlicher konzernchef denen ma mehr bezahlen..indem zb.,der feien herr mal von seinen zig.mio.ein paar eu locker macht....er hat mehr als genug...


"""dank den wählern """....
jo....so sehe ich das auch...wenn NUR frei wählen demokratie ist..dann gibt es keine demokratie...



"""ich möchte an dieser stelle darauf hinweisen, dass """....

blabla bla....
polity_x
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Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 14:12:59    Titel:

Wie gesagt, solange Ihre Diskussionsansätze nicht über armselige Allgemeinplätze á la 'die armen Obdachlosen, Strassenkids, Junkys[sic!]' hinausgeht, gibt es keinen Raum für Diskussion. Dann gibt es Raum für politische Rhetorikschlachten, das mag sein, aber das ist nicht mein Interesse in diesem Forum.
Simple Volksfragen? Es waren schon immer die größten Verblender, welche sich als Retter des Volkes aufgespielt haben.
Ich wünsche Ihnen noch viel Spaß in Ihrem sozialistischen Dasein.
sergo
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Anmeldungsdatum: 06.07.2006
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 14:14:47    Titel:

und ich ihnen mit ihren "kapitalistsichem dasein---retter des volkes..ts...
sie haben resigniert....danke...
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 14:30:49    Titel:

Macabre Deified hat folgendes geschrieben:
Warum arbeiten die Menschen in armen Ländern denn für solche Konzerne? Darüber schonmal nachgedacht?
Was ist besser - geringer Lohn oder gar kein Lohn, weil keine Arbeit da ist?
Du kannst nicht generell davon ausgehen, dass alle Firmen die dritte Welt so ausbeuten. Sicherlich gibt es schwarze Schafe, aber die gibts überall und wegen denen ist ein System nicht schlecht.


Vogel-Strauss-Politik nennt man wohl solche Empfehlungen. Die überwiegende Anzahl der Unternehmer die hier weggezogen sind, um in Indien, China oder in den Ländern des ehemaligen Ostblockes zu produzieren haben keine hehren Vorstellungen von Entwicklungshilfe, das ist schlicht eine absurde Darstellung der Abeitsverhälnisse vor Ort. In der Tat gibt es nur einen einzigen Grund für Unternehmen ihre Produktion auszulagern und im Ausland billiger zu produzieren. Nehmen wur die ursprüngliche Definition, nämlich den Angestellten weniger zu zahlen, als ihre Arbeit sich anteilsmässig am Produkt manifestiert so werden die Arbeiter in den Entwicklungsländern grundsätzlich stärker ausgebeutet, weil die niedrigeren Produktionskosten anteilsmässig natürlich nicht zu 100% zur Senkung des Verkaufspreises führen und der zusätzöiche Profit in den Taschen der Eiegntümer fließt. Es geht in 99% der Fäll nur darum. die Herstellungspreise zu senken, einmal um konkurrieren zu können, aber selbstverständlich in erster Linie um den Gewinn zu maximieren und als Manager glückliche Aktienbesitzer zu befriedigen die sich über eine höhere Dvidende freuen, auf Kosten der Arbeitnehmer in der dritten Welt und der Arbeitnehmer bei uns, die nun Hartz IV bekommen.

Das die Firmen und Unternehmen das ausnutzen liegt daran dass wir es ihnen gestatten, das unser Regelwerk eine solche Möglichkeit zulässt. Es wäre illusorisch anzunehmen, dass Manager in einem Unternehmen anfangen würden sozial zu denken, die einzige soziale Verpflichtung verspüren sie ihren wirklichen Auftraggebern, der Vollversammlung der Aktionäre gegenüber und das auch nur dewegen, weil sie sonst rausfliegen, so einfach ist das.

Dessen muss man sich bewusst sein, Apelle an das soziale Gewissen der Unternehmer, an eine Selbstkontrolle oder ähnliche zirkusreife Darstellungen sind angesichts der normativen Bedingungen schlicht überflüssig, wir können Sie uns sparen. Glauben dürfen wir den Vrtretern des Klientes nur eines, dass sie auschließlich in Ihren eigenen Interessen handeln und danach beurteilt werden können, mitunter wenn sie merklen, dass der gegenüber für die Phrasen mit denen der BDU sonst so herumwirft nicht empfänglich sind, dann geben die meisten das unumwunden zu. Allein die Vorstellung ein Manager würde um die Arbeitsplätze in seinem Unternehmen kämpfen lässt die meisten den Kopf schütteln, dass ist in einem Unternehmen nicht ihre Aufgabe, deswegen werden sie nicht bezahlt und deswegen können wir davon ausgehen, werden sie das auch nur dann notgedrungen unterlassen, wenn sie von aussen, d.h der Gewerkschaft oder den Gesetzen dazu gezwungen werden.

Wirksam sind aber nur politische Gesetze, die Unternehmen zwingen sich an soziale Standards zu halten, sonst hilft da nichts, weil die gesamte Infrastruktur bei uns mit Mieten und Lebenshaltungskosten ein Hochlohnland widerspiegelt und nicht einfach wie ein Schalter umgelegt werden kann. Daher sind nationale Gewerkschaften erpressbar. Auch wenn sich die Unternehmer den Absatzmarkt für ihre Produkte zerstören, auf Einsicht ist trotzdem nicht zu hoffen, denn Unternehmer und Manager sind nicht für die Volkswirtschaft verantwortlich sondern nur für ihr eigenes Unternehmen. Sie werden also nicht zugusten aller Unternehmen auf persönliche Vorteile verzichten. Selbst also, wenn es für alle Unternehmen besser wäre sie erhalten die Binnennachfrage wird das nicht geschehen weil die eigene Hemd einem natürlich näher ist. Apelle helfen da wohl nicht.

Es zeigt sich immer wieder, dass das Primat der Politik gefordert ist um die Regeln festzulegen. Anders werden sich die Leute das auf Dauer auch nicht gefallen lassen und irgendwann die Läden stürmen, wenn wir so weitermachen. Damit ist aber niemanden geholfen, daher muss die Politik einschreiten und Bedingungen schaffen, die eine Abwanderung der Produktion und Verwaltung in Billiglohnländer unterbindet, auch wenn das Geschrei wieder groß sein wird, wie immer wenn man an das Geld derer will, die sehr viel davon besitzen.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger


Zuletzt bearbeitet von Bürger am 24 Jul 2006 - 14:42:52, insgesamt einmal bearbeitet
sergo
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Anmeldungsdatum: 06.07.2006
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 14:41:07    Titel:

bürger@ sollten wir grenzen für privatvermögen(was nicht s mit den geldern für ihre investitionen und schaffung von arbeitsplätzen zu tun hat)setzen??

wenn ja wieviel sollte die grenze betragen..welche wäre am sinnvollsten??
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 14:42:08    Titel:

Zitat:
alternative??habe ich ein paar gennant..undzwar effektive..musst halt auch mal hinter den zeilen lesen und auch die davorigen beiträge von mir..
Wenn du Politiker bist (und willst, dass die Leute dich vestehen), dann solltest du tunlichst darauf achten, nichts dessen, was du aussagen möchest und was teil deines pol. fahrplans ist "hinter den zeilen" zu lassen.

Zitat:
wie du siehst braucht man kein wirtschaftliches semesterwissen,um zu erkennen das hier fatale fehler im ungezügeltem und allzu freien marktwisrctahft herschen..ich brauch nicht studiert zu haben um euch (sheep,dirk,e.t.c) ein paar simple fragen zu stellen die ihr einfach nicht beantwortet und beantworten könnt...
weil die anwort ganz einfach lautet:
ja..es ist wirklich nicht besonders klug,einzelne personen zu multi.mrd.ären zu machen,und das in deren händen grosse geldbeträge schlummern die sie locker abgeben könnten,ohne dabei selbst zu "verarmen.."

Um es mal ganz offen zu formulieren:
Wenn ein edit: Mensch ohne Vorbildung -Pauker- (und es ist mir an dieser Stelle ehrlich gesagt egal, ob dies nach Meinung anderer beleidigend sei, ich möchte mit der Phrase "edit: siehe oben -Pauker-" ein Verhaltensmuster darlegen und nichts weiter - der moderation steht frei, mich dafür zu rügen) wie du daherkommt, der sich anscheinend nichtmal im allergeringsten über die "andere Seite", über kapitalistische Gedanken und Abläufe, ebensowenig über die Funktionsweise des freien Marktes informiert hat (wahrscheinlich höchstens in einem z.b. sozialistischen Werk gelesen hat, es seie schlecht) und dann nach eigener Meinung "hochkluge" Fragen stellt und meint, ebenso intelligente und sinnvolle Antworten zu liefern, dann kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.
Du musst nicht studieren, um so etwas zu verstehen, nein, du musst dir nur passendes Wissen auf dem Gebiet aneignen und versuchen, die verschiedenen Standpunkte und Mechanismen zu verstehen.
Teile dessen, was ich von dir gerade gelesen habe sind genauso sinnlos, als wenn ich in einem Disneyfilm ein Bild der menschl. Anatomie gesehen hätte und dann mit Ärzten ernsthaft darüber diskutieren will, wie man Lungenkrebs bekämpft und dann auch noch sage, sie hätten keine Ahnung vom Fach, weil sie meine Fragen, welche sich auf eine Zeichnung eines Kinderfilmes beziehen meiner Meinung nach nicht beantworten können, wobei ich ansich nur alles, was meiner Meinung darin widerspricht als falsch tituliere.

Um es am Beispiel deiner weiter oben zitierten Antwort zu zeigen: Deiner Aussage liegt keinerlei Begründung zugrunde - das einzige, was man vorfindet, ist eine von dir zufällig gewählte und festgelegte Grenze für ein "ausreichendes" Vermögen.
Du legst weder dar, warum die freie Marktwirtschaft daran schuld sei, du zeigst nicht auf, wo die Fehler seien, du schilderst ebensowenig, wieso nach einer solchen Zwangsregelung die gewünschten Effekte wirklich einträten. Zu guter Letzt fand ich auch nichts auf, was sich mit den möglichen Nachteilen einer solchen Enteignung befasst - du hast dich also nichtmal ausreichend mit den Folgen der von dir gewünschten Handlungen beschäftigt.
Ich hoffe, es ist nachvollziehbar, was ich daran kritisiere, es klärt auch, warum ich den Begriff "edit: siehe oben -Pauker-" verwandt habe. (und du hast nun zwei möglichkeiten, entweder wutschäumend auf mich losgehen, weil ich dich so kritisiere und auch noch beleidige, oder drüber nachdenken, was ich denn damit meinen könnte Mr. Green)

Zitat:
neid...??super argument..zumal mir es wie schon zig fach erwähnt nicht um meine eigene situiation geht,sondern mehr um die der unfreiwililigen obdachlosen,strassenkid,junkys,amre verwahtrloste alte menschen..die würde es alle und nicht in dem umfang geben,wenn die reichen mehr soziale veranwtortung übernehmen würden..das ist schlicht und einfach so...kannst du drehen wie du willst..kannst noch so gebildet in martktechnische prozesse sein....beantworte erst mal die simplen "volksfragen"bevor du belangloses zeug schreibst..
Du musst bedenken, dass das sogenannte Soziale in diesem Staate wie gesagt vom Staat selbst getragen wird - er ist für solches zuständig. Solange dem Staat diese Aufgabe obliegt kannst du den Privatbesitzern nicht vorwerfen, nicht "sozial genug" zu sein. Um dich zu erinnern, der Staat ist beispielsweise auch für das Rentensystem verantwortlich, würde er dies besser regeln, würden unsere und die zukünftigen Rentner vielleicht besser dastehen. Wenn der Staat dann auch noch Zwangsabgaben, z.b. in eine Rentenkasse, einführt, die erst ab einem gewissen Mindesteinkommen oder durch besondere Umstände umgangen werden kann dann wird auch den Bürgern ein Teil ihrer Freiheit genommen, für sich selbst vorzusorgen - wieso sollten denn ein paar Schlippsträger im Bundestag besser wissen, wie sich jeder einzelne seine Zukunftsvorsorge vorstellt als die Personen selbst? Man kann entweder dem Staat diese Aufgabe übertragen, oder die Arbeitgeber verpflichten, ausreichend zu zahlen, damit sich alle selbst eine Vorsorge bilden können, nicht aber beides.

Zitat:
hetz???wie armseelig von dir...mister x....
ich habe selbst genug anzätze geliefert...wenn du magst,zitiere al meien sätze mit fragezeichen und versuche sie zu beantworten...vieleicht überzeugst du mich ja doch das "dein"system besser ist,das 400 leuten zu soviel fianazkraft verhilft wie die ärmsten 2.mrd .menschen...
Hier meine Meinung:
Es ist vollkommen egal, wer wie viel Finanzkraft hat - das allerwichtigste, dass an erster Stelle stehen sollte ist, dass möglichst viele, wenn möglich alle sich in ihrem Wohlstand steigern. Wenn man nun beachtet, dass in den letzten Jahrzehnten (schon beginnend in der Weimarer Republik) immer mehr Umverteilungsmaßnahmen abgesegnet wurden und auch damit verbunden der Wohlstandszuwachs relativ gesehen langsamer voranging u.Ä., so sollte man sich fragen, ob da nicht vielleicht ein Zusammenhang ist.
An dieser stelle kommt leider auch immer wieder eine Neiddebatte auf, verdeutlicht an diesem schönen Beispiel hier:
Es gibt zwei Welten. Diese sind absolut identisch, bis auf einen Unterschied:
In der ersten Welt verdienen alle anderen Menschen 25.000€ im Jahr und du 50.000€ jährlich.
In der zweiten Welt verdienst du 100.000€ im Jahr, alle anderen 200.000€ im Jahr.
Wie gesagt, abgesehen davon sind die Welten absolut identisch, Produktpreise, Kosten, etc. sind gleich.
In welcher der Welten würdest du dich entscheiden zu leben? Denk mal länger drüber nach Wink


Ebendiese Neiddebatte hat zur Folge, dass Menschen, die weit mehr haben, als beispielsweise noch ihre Großeltern und ansich wirklich glücklich sein können dies nicht sind, weil ein anderer noch mehr hat.

btw: es ist teils auch ganz gut, dass sich kapital in manchen händen sammelt, diese können dann ein ganzes stück besser damit umgehen, als der ortonormalbürger - schliesslich wäre es sonst nach einigen jahren wieder weg Wink verschlungen von fehlinvestitionen, rausschmiss und ähnlichem.
Ich will damit nicht sagen, dass normale bürger nicht auch investieren dürfen sollen, jedoch sind die meisten eben nicht sonderlich bewandert mit diesem thema - wie auch, sie haben sich doch auf etwas völlig anderes spezialisiert. der arzt ist für die gesundheit da, ich würde ihn kein auto reparieren lassen Wink
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
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BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 14:53:26    Titel:

Zitat:
Könnte es sein, dass besagte Studien außerhalb von Freihandelszonen, Sweatshops und korrumpierten gescheiterten Staaten gemacht wurden? Oder Ausagen zu den Arbeitsbedingungen sogar komplett von den PR-Abteilungen besagter Unternehmen gemacht wurden?
investitionen von internationalen geldgebern werden hauptsächlich in staaten getätigt, die eine möglichst freie marktwirtschaft haben und deren rechtssystem vertrauenswürdig ist.
wieso sollte auch ein geldgeber hingehen und in ein regime geld stecken, welches ihn jederzeit problemlos enteignen kann? und in ein protektionistischer staat (fast alle kommunistischen staaten, auch einige diktaturen z.b. in afrika) lässt solche investitionen erst garnicht zu.
Man konnte in der jüngeren vergangenheit auch beobachten, dass jene staaten afrikas, die ihren markt liberalisiert haben den meisten vermögenszuwachs verzeichnen konnten. (einer der baltischen staaten (ich verwechsel die immer wieder Sad) hat nach ende des kommunismus ansich alle zölle abgeschafft und auch die steuern gering gehalten, was ist passiert? das land hatte deutlich mehr wirtschaftswachstum als die anderen ehem. ostblockstaaten, deren reformen garnicht, langsam oder unvollständig vorangingen. etliche westliche investoren haben dazu beigetragen (und sarkastischerweise wurde eben dieser grund für den reichtum zunichtegemacht, als die eu-osterweiterung von statten ging und somit diverse zölle wieder eingeführt wurden, obwohl nur deswegen dieses land als einer der "besten" kandidaten in frage kam)

Freihandelszonen sind allgemein sehr nützlich, denn die gesamtkosten für produktion und vertrieb fallen, schliesslich kassiert der staat weniger mit - wenn man weniger abgeben muss kann der preis um ebendiese höhe gesenkt werden.

sweatshops sind die schwarzen schafe der marktliberalisierung, manchmal werden sie ja (wie beispielsweise der schuhskandal von nike, bez. sehr schlechter bezahlung) auch durch protest in den vertriebsländern unterbunden.
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
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BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 14:58:05    Titel:

Es ist schon bezeichnend wenn man den ökonomischen Argumenten einer solchen Diskussion entflieht um davor auszuweichen und sich dann in Neiddiskussionen auszulassen, das übliche Totschlagsargument dieser Klientel. Es geht nicht um Neid, sondern um die Zukunft unserer Gesellschaft, ein paar Geldhaie könnten von mir aus in die Maledivien ziehen, ich würde als Verantwortlicher ihnen auch noch eine monatliche Luxusrente hinterwerfen und sie als vermeintlich glückliche Strandgänger einen guten Tag wünschen und sie mögen bloß dableiben und nie wieder das Schicksal von Millionen beeinflussen wollen, denen sie dann die Existenzgrundlage entziehen. Würden wir damit die Probleme lösen wäre ich der letze der ihnen das mißgönnen würde. So geht es leider nicht, mit Neid hat das ganze aber wenig zu tun.

Nicht Neid, sondern Sorge um die anderen, die mir persönlich wichtiger sind. Soziale Verantwortung ist ein Begriff, den diese Klientel zwr immer im Mund führt, aber wenn es drauf ankommt, vergißt. Wären sie immer so verantwortungsbeusst gewesen würde sie niemand ihren Erfolg missgönnen, aber in ihrer Gier haben sie überzogen und das kann in der Tat böse für sie ausgehen. Ich spreche nicht von rache odet politischer Gewalt sondern von geänderten Bedingungen die sie produzieren, man verachtet schon jetzt den Geldadel und das wird sich weiter ausbreiten. sie werden sich un ihren Reichtum immer mehr schützen müssen je bunter sie es treiben, nur auch das wird sie kaum zur Einsicht bewegen.

Vielleicht sollten sie nach Brasilien fahren, Recife, Rio oder Sao Paulo und sich die Bedingungen dort anschauen. Es vergeht kein Tag an denen keine Töchter oder Söhne reiher Familien entführt werden. abends ab 18 Uhr wenn die Geschäfte in der Innenstadt schließen müssen die Einwohner Rios schlagartig sehen dass sie nach Hause kommen. Nach 18 Uhr kann es dort tödlich sein, an einer roten Ampel zu halten. Nicht umsonst sind die Fenster der Hochausapartments bis zum 7.Stock vergittert und ein Wächter lässt unten nur angemeldete Personen herrein.

Draussen herumlaufen ohne Wächter ist schon ein Abenteuer für die Reichen im Paradies. Ich beneide diese Menschen bestimmt nicht, eher bedauere ich sie. Denn bis heute würden sie alle Unfreiheiten in Kauf nehmen, lieber in einem selbstgewählten Kuxusgefängnis leben als sich für eine soziale Gesellschaft einzusetzen.

Sozialer Friede ist ein hohes Gut, auch dass hat diese Klientel vergessen, sie glauben den gibt es kostenlos dazu. Das ist aber nicht der Fall. Also auch für sie lohnt es sich inne zu halten und über die eigenen Werte nachzudenken. Leider befürchte ich, die meisten von Ihnen werden sich nach wie vor nur für den Profit entscheiden. Wenn sie dann in einer zunehmend unsolidarischen Gesellschaft das Opfer derer werden, die sich nicht die Mühe machen ihre Opfer legal auszunehmen, dann wird ihnen ihre Neiddiskussion nicht helfen, der andere grinst sie an, und sagt, ich bin doch nicht neidisch, ich möchte das Du viel hast, was soll ich Dir sonst abnehmen.


Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger


Zuletzt bearbeitet von Bürger am 24 Jul 2006 - 15:05:49, insgesamt 3-mal bearbeitet
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2006 - 14:59:39    Titel:

Zitat:
ach macabre..auch du faselst immer das gleiche zeug....nicht mal nen stegosaurus könntest du damit irgendwas vermitteln...

hä??hö??
ich sagte doch"privatvermögen...nicht das,womit er arbeitsplätze schaffen will und kann...
*seufz* was glaubst du denn, was die leute mit ihrem privatvermögen machen?
stellst du dir dein privatvermögen in die vitrine?
ich jedenfalls nicht, ich verwende es irgendwie, kaufe davon zum beispiel irgendwas Razz

Zitat:
billig.... Laughing ich(!)konsumiere garnichts davon!und wenn es andre tun,sollte es nicht dazu verleiten ,und rechtens machen das sie auch das ganze geld in die eigene tasche stecken dürfen..warum bekommen arbeiter diese fetten gagen und summen nicht??ist es nicht bisschen dreist von einem mesnchen der weiss wievieljahre arbeiten andre für diese summen brauchen,soviel geld skrupellos anzunehmen,stat sich mal beschreiden udn dankbar zu zeigen und ein teil des "sehr leicht verdientes geld"in soziale zwecke zu stecken??
ich würde es machen,,leider bekomme ich keine mio.nen für 2-4 tage werbedrehtag...
Siehst du, damit tust du deinen teil, indem du nichts dessen konsumierst. lass den anderen auch die freie wahl, so wie du sie hast.
der steuerabzug für derart hohe gagen liegt wenn ich nicht irre meist über 40%, das fliest an den staat und somit die allgemeinheit. ist das denn garnichts? was macht der staat damit?

Zitat:
""Was ist besser - geringer Lohn oder gar kein Lohn, weil keine Arbeit da ist? ""

eben diese situation nutzen ja die konzeren aus..keien arbeit..deswegen die leute zu dumpinglöhen malochen lassen
...man könnte trotzdem als sozialer menschlicher konzernchef denen ma mehr bezahlen..indem zb.,der feien herr mal von seinen zig.mio.ein paar eu locker macht....er hat mehr als genug...
Also ich würde lieber nen schlechten job haben und davon leben können als garkeinen haben und elendig verhungern. siehts bei dir anders aus?
es sind auch nicht alle geldgeber seelenfressende blutsauger, die dagobert ducks knausrigkeit alt aussehen lassen Wink manche gibts, und die kann man, z.b. mit verzicht auf ihre waren, vom markt drängen. (genauso wie man nichts bei aldi kaufen kann, wenn einem die umstände nicht passen)

Zitat:
"""dank den wählern """....
jo....so sehe ich das auch...wenn NUR frei wählen demokratie ist..dann gibt es keine demokratie...
Eben darum bin ich für möglichst wenig staatliche regelung und eingriffe - dann treiben sich diejenigen, die mist bauen selbst ins aus und haben auch schuld dran, diejenigen, die ordentlich haushalten werden dafür belohnt. das bildet für alle einen anreiz, das beste zu geben.
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