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Mechanismus der Marktwirtschaft
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Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2006 - 13:39:15    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:
Wesentlich ist nicht das einzelne Privatvermögen sondern die Mechanismen zu kontrollieren die zur Akkumulation führt und ein Instrumentarium zu schaffen mit denen die Politik die Ökonomie insgesamt steuern kann und sich die Akkumulation des Kapitals einzelner zu Ungunsten der Allgemeintheit verschiebt.


Sämtliche Versuche der Politik die Ökonomie zu steuern endeten in der Vergangenheit im Chaos. Wenn es "gut" lief gab es "nur" Massenarbeitslosigkeit, Rezessionen und gigantische Inflation. Ging es aber mal richtig schief, so waren Kriege, Hungersnöte und soziale Unruhen die Folge.

Hast du ein Modell, dass mit weniger Blutzoll auskommt?

Bürger hat folgendes geschrieben:
Es ist also nicht erheblich, ob wir einen haben der ein Jahreseinkommen von 100 Millionen hat oder 100 die ein Einkommen von 1 Millionen haben, wesentlich ist, dass wir über Steuern dieses Geld zum größten Teil wieder der Allgemeinheit zugänglich machen: Erbschaftssteuer und Vermögensteuer sind die entsprechenden Stichworte.


Der Politik "nur" mehr Geld durch exzessiveren Zugriff auf den Besitz ihrer Bürger zu verschaffen ist klar zu kurz gedacht. Denn wie kommst du darauf, dass die Politik das Geld besser und klüger verwendet als die Bürger, die es erworben haben? Wie willst du sicherstellen, dass es nicht für wahnwitzige Egoprojekte einzelner Politiker verwendet wird? Oder in den Taschen der politisch aktivsten Lobby landet?

Nein - ohne grundlegende VORHER DURCHZUFÜHRENDE Strukturreformen ist sowas reines Hasardeursspiel auf Kosten unbeteiligter Dritter. Da kann man auch gleich die Waffenlager der Bundeswehr an interessierte Skinheads (um)verteilen lassen.

Stichwort Erbschaftssteuer: Deren Satz kann heute schon 50% Maximum betragen (bei Erbfällen entfernter Verwandter oder nicht blutsverwander Erblasser). Da wird willkürlich in den Willen des Erblassers eingegriffen, oft genug dessen Lebenswerk mutwillig zunichte gemacht nur um schnelles Geld für den Fiskus aufzutun. Was daraus dann wird, kann man ein Jahr später im nächsten Jahrbuch des Bundesrechnungshofes nachlesen.

Wozu sich mehr als nötig anstrengen, wozu Kinder in die Welt setzen, wozu was Dauerhaftes aufbauen, wenn der Staat am Ende alles mit dem Fiskalhammer zerstören darf? 90% Erbschaftssteuer - sei mir nicht böse aber sowas kann ich wirklich nur auf die derzeitigen Hitzegrade zurückführen. Das ist soweit weg von jeglicher Vernunft...

Du beschreibst ein System dem nach spätestens fünf Jahrzehnten sowohl das Kapital als auch die Bürger ausgehen. Erst durch Wegzug, dann durch fehlenden Nachwuchs, letztlich durch fehlende Perspektiven im Vergleich zu anderen Gesellschaften.

Von der fragwürdigen Ethik einer Todessteuer rede ich jetzt erstmal gar nicht, da schon die rein ökonomischen Fehlanreize eines solchen Instruments ausreichen, um staatliche Lenkung nach politischen Kriterien überall dort abzulehnen, wo deren Langzeitwirkung über die nächste Budgetperiode hinaus nicht verstanden wurden.
sergo
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Anmeldungsdatum: 06.07.2006
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2006 - 13:43:14    Titel:

@guido..besser hätte ich es auch nicht beschreiben können.. Wink

"""Nein - ohne grundlegende VORHER DURCHZUFÜHRENDE Strukturreformen ist sowas reines Hasardeursspiel auf Kosten """

das versuchen wir ja in diesem thread..... Razz






hanonym schrieb..."""
Tatsache ist aber, dass ca. 200 Menschen weltweit gibt, die 40% des Weltsozialproduktes besitzen ( Bill, Sultan von Brunie, die Aldis, Mr. Ikea, W.B., uvm.), die einfach emprisch bewießener Maßen Geld konzentrieren. Dies ist ein Grund für Armut auf dieser Welt. """"


meine rede..... Laughing


"""".h. nicht, dass die Enteignung dieser Leute weltweit zu weniger Armut führen würde. Es könnte(!) , muss aber nicht. """

wir wollen diese leute nicht bis zum letzten hemd enteignen....

nur..einen bestimmten teil...am besten die hälfte ...ok..gates spendet freiwillig seh rviel geld..und diesen beispiel sollten alle superreichen folgen..wenn nicht wird halt per gesetzt entschieden...da frag mal bürger..er hatte ein scönes b.spiel gegeben Wink
allein beim sultan hätten wir schon bei der hälfte seines vermögens lockere 20mrd.oh..man....und dieses geld soll nicht zu weniger armut führen??.

oder guck dir dir forbes liste an..wieviel geld und kapital dort schlummert..amerika muss sich nicht mit hoher kriminalität rumschlagen ,würden auch dort die supereichen mehr soziale verantwortung und bewusstsein haben würden..

abgesehen davon das es in der ddr er ne zeitlang serh gut nit der wirtschaft ging......
Sozialist
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2006 - 13:58:18    Titel:

Meine Zustimmung sergo.
HannoNym
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2006 - 13:59:44    Titel:

Zitat:


nur..einen bestimmten teil...am besten die hälfte ...ok..gates spendet freiwillig seh rviel geld..und diesen beispiel sollten alle superreichen folgen..wenn nicht wird halt per gesetzt entschieden...da frag mal bürger..er hatte ein scönes b.spiel gegeben Wink
allein beim sultan hätten wir schon bei der hälfte seines vermögens lockere 20mrd.oh..man....und dieses geld soll nicht zu weniger armut führen??.

oder guck dir dir forbes liste an..wieviel geld und kapital dort schlummert..amerika muss sich nicht mit hoher kriminalität rumschlagen ,würden auch dort die supereichen mehr soziale verantwortung und bewusstsein haben würden..



Das ist ganau das von mir antizipierte Problem. Ein paar populistische Schönheitsoperationen und weiter gehtz mit dem bequemen Leben.

Zitat:


abgesehen davon das es in der ddr er ne zeitlang serh gut nit der wirtschaft ging......



Das Wirtschaftskonzept "Noespl" war erfolgreich in der DDR, weil es auf Privatbesitz gesetzt hat und wurde genau deswegen auch wieder abgesetzt. Erfolgreich ja - Sozialistisch nein.
sergo
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Anmeldungsdatum: 06.07.2006
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2006 - 16:19:48    Titel:

"""Ein paar populistische Schönheitsoperationen und weiter gehtz mit dem bequemen Leben. ...


nein..wenn wir so denken würde,wären wir schon für scheitern verurteilt...

ein paar eingeholte meinungen noch,pro und contra.....und man kann langsam anfangen ein konzept zu erarbeiten....stichhaltige reformen aufschreiben....vieleicht komt ja wirklich was bei raus...

also meine utopie wäre ja überhaupt das geld abzuschaffen
oder eine andere das die grundversorgung(reis,nudeln,kartoffeln,kleidung udn eine wohnung) jedes menschen umsonst sein könnte
eine ne andre, das man arbeitsloesengeld empfänger mit berufsbildung oder handwerklichem geschick erllauben kann sich mit nebentätigkeiten bis zu 1000 eu zu verdienen....oder sie untereinander gegenseitig dienstleistungen anbieten dürfen...

hach...es gibt sovieel konzepte die das leben für viel menschen lebenswürdiger machen könnten.... Razz
HannoNym
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2006 - 16:42:59    Titel:

Zitat:


also meine utopie wäre ja überhaupt das geld abzuschaffen



Das Geld ist die unweigerliche Konsequenz einer arbeitsgeteilten (Massen)Gesellschaft. Somit ist Geld ein Symptom der Überbevölkerung. Naturalienhandel ist intransparent und wird deswegen zwangsläufig substituiert.

Da es als Utopie bezeichnet wurde, stimme ich dir voll zu!!!
Die Konsequenz ist aber wiedereinmal zuendegedacht - unbequem Very Happy !
Und das ist anscheinend nicht massenfähig.
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2006 - 16:50:55    Titel:

Zitat:
also meine utopie wäre ja überhaupt das geld abzuschaffen
Dann kommt einer daher und nimmt sich weit mehr, als ihm zusteht. und das geht so lange weiter, bis alles genommen ist.

was haben eigentlich alle gegen das geld als solches? weisst du, wie sich geld entwickelt hat?
es war einfach nur ein mittel, das man als zahlungsmittel überall akzeptiert hatte, weil es einen festen und hohen wert hatte und gut teilbar war. - gold zum beispiel. Es ist einfach eine ware von vielen, wer will konnte sich schmuck daraus machen, oder es wieder weitertauschen.
erst das fiat money, welches sich im letzten jahrhundert über die welt verbreitet hat wirft uns immer wieder in probleme.

Zitat:
oder eine andere das die grundversorgung(reis,nudeln,kartoffeln,kleidung udn eine wohnung) jedes menschen umsonst sein könnte
haben wir das nicht in unsrem sozialstaat? jeder arbeitslose kriegt ne wohnung gezahlt und genug geld für nahrung, kleidung und auch noch weiteres.

Zitat:
eine ne andre, das man arbeitsloesengeld empfänger mit berufsbildung oder handwerklichem geschick erllauben kann sich mit nebentätigkeiten bis zu 1000 eu zu verdienen....
Super, der Staat schiebt den Arbeitslosen eh schon alles Geld in den A*, dass sie zum Überleben brauchen, und dann sollen sie sich noch 1000€ einfach so dazuverdienen können (dann wohl acuh noch ohne steuerabzüge??). Ich sag dir was passiert, dann werden mal ganz schnell sehr sehr viele Leute arbeitslos, weil sie so insgesammt auf einen Nettolohn kommen, der im Niedriglohnsektor und auch teils in der Mittelklasse die reinste Utopie ist.

Zitat:
oder sie untereinander gegenseitig dienstleistungen anbieten dürfen...

Es gab doch mal diese "Tauschringe", in denen man Dienstleistungen gegenseitig angeboten hat im Stil "ich mäh deinen Rasen, du schneidest meine Haare" - oder sie haben sich "Geldersatz", z.B. sog. "Talente", eingeführt. Das lief auch alles super und alle fandens toll.
Trotzdem hatte der Staat dann was dagegen, und weisst du warum? Er hatte etwas gegen den Grund, der diese Tauschringe so lukrativ machte. Welcher war das bloss?
Tja, sie zahlten keine Steuern! Keine Abgaben des Erwirtschafteten.
Normalerweise müsste man mindestens 1/4 des Arbeitslohnes Abdrücken, so kann man 100% behalten.
Es wäre also im Grunde ein enormer Steuervorteil, der es (vor allem im Niedriglohnsektor) sehr lukrativ machen würde, den Job einfach sausen zu lassen.
Weiterhin würde dies die Wirtschaft nochmals weiter schwächen, weil 5 mio. Arbeitslose weniger, wenn nicht sogar gänzlich auf dem wirtschaftsmarkt einkaufen würden.

Zitat:
hach...es gibt sovieel konzepte die das leben für viel menschen lebenswürdiger machen könnten.... Razz
Also das, was du hier gerade präsentiert hast ist schierer Nonsense, so gehts am Stammtisch zu.
Und das mich nochmal darin, dass ich unterstellt habe, du hättest keine Ahnung - keine Ahnung vom Markt haben aber verbessern wollen.
sergo
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Anmeldungsdatum: 06.07.2006
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2006 - 17:07:55    Titel:

hey..mister macaber..du schreibst wieder meilenweit an meinem beitrag vorbei...

""""weisst du, wie sich geld entwickelt hat?"""#
oh nein..du bist ja anscheinend der einzige der lesen kann...der alles von der ddr weiss,der überhaupt auf alle fragen eine antwort hat...
sorry..du bist nicht viel wissender als ich........................ Rolling Eyes




"""haben wir das nicht in unsrem sozialstaat? jeder arbeitslose kriegt ne wohnung gezahlt und genug geld für nahrung, kleidung und auch noch weiteres..."""

ich schrieb ,ALLE....kapisch??ich beschwere mich nicht all zu sehr über die umstände hier in de...land..


"""Super, der Staat schiebt den Arbeitslosen eh schon alles Geld in den A*, dass sie zum Überleben brauchen....

udn du denkst es ist ein tolles leben von 1000 zu zweit zu leben wenn davon die miete 500 eu beträgt----??
du meinst,auch die die nicht arbeiten wollen um sich nicht den niedríglöhne zu unterwerefn ,haben kein recht auf ein leben??

jeder arbeiter,der jegliche arbeit von 8std.am tag,20 tage im monat verrichtet,hat ein recht auf 1600-2000 eu netto!


alles andre waren utopien,wunschdenken,träume von einer beseren welt...
da kommt sonen schnösel und meint ich hätte von nichts ne ahnung..
du hast auch nicht gerade viel mehr zu bieten..und statt mal immer auf meien beuträge einzugehen,mach dir doch mal die mühe udn beantworte auch die andren fragen und stellungnahmen von bürger und guido..da haperts wa an der schlagkraft..aber für ein paar illosorsiche gedanken hast du sofort den mut deien tollen gegenargumnete zu liefern...lächerlich macabre...


Zuletzt bearbeitet von sergo am 25 Jul 2006 - 17:11:32, insgesamt einmal bearbeitet
HannoNym
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2006 - 17:09:21    Titel:

Zitat:
Also das, was du hier gerade präsentiert hast ist schierer Nonsense, so gehts am Stammtisch zu.
Und das mich nochmal darin, dass ich unterstellt habe, du hättest keine Ahnung - keine Ahnung vom Markt haben aber verbessern wollen.


Ich muss leider attestieren, dass du dich mit dem Thema Markt auch nicht so intensiv beschäftigt hast. Ich empfehle dir Aristoteles (Nikomansche Ethik), der beschreibt explizit die Zweckentfremdungsproblematiken von Geld.

Ich muss jetzt leider gehen - ich hab keine Zeit mehr , dass zu erklären.
sergo
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Anmeldungsdatum: 06.07.2006
Beiträge: 129

BeitragVerfasst am: 25 Jul 2006 - 17:16:26    Titel:

"""dass du dich mit dem Thema Markt auch nicht so intensiv beschäftigt hast"""".......


das brauche ich auch nicht und habe es auch nie behauptet..... Wink


ich kann lesen,sehen,fakten zusammentragen,meinungen austauschen,ein paar grundrechenarten und schon sehe ich das 400 mrd.soviel geld haben wie die ärmsten 2,5 mrd.menschen.-..
ich sehe nochviel mehr....aber ihr anscheinend nicht..
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