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Mechanismus der Marktwirtschaft
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HannoNym
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 15:16:37    Titel:

coffeinjunky hat folgendes geschrieben:


Zitat:
Hast du schon einmal Energie gesehen speziell in KJ und so..


Ich habe Energie gefühlt, z.B. in Form von Wärme. Wenn du deine Hand auf eine heiße Herdplatte legst wirst du sehen, dass Energie nicht gegenstandslos ist, sondern in hohem Maße das menschliche Dasein bestimmt.





Was du fühlst, nennst du Energie! Das Korreliert mit deinem Bewußtsein. Menschen vor 4000 Jahren haben das vermutlich anders gennant. Die hatten auch Logiksystem, nur weniger subtil.

usw.

Aber jetzt sind wir endgültig so philosophisch, dass wir jetzt mal einen Fachmann rekrutieren sollten.
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 15:17:45    Titel:

HannoNym hat folgendes geschrieben:
Bürger hat folgendes geschrieben:


Zunächst hat eine Ameisen keine zwei sondern drei Dimensionen, definitiv.


Du als Biologe weißt da sicher genauer Bescheid. Ich habe mal was anderes gehört.



Was Ameisen empfinden ist natürlich schwer nachvollziehbar aber Insekten die fliegen können, müssen ein gewisses 3-D Vorstellungsvermögen besitzen, sonst wird das mit der Höhe und dem Landen etwas schwierig. Ameisen sind im Prinzip Fluginsekten, wenn die Arbeiter die Flügel auch nicht mehr ausbilden. Die Arbeiter müssen sich aber in komplexen räumlichen Bauten bewegen können in denen eine gewisse räumliche Vorstellung notwendig erscheint, ebenso wie das Klettern auf Pflanzen um Blattläuse zu melken ohne räumliche Vorstellung schwer vorstellbar ist.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger


Zuletzt bearbeitet von Bürger am 28 Jul 2006 - 16:08:45, insgesamt einmal bearbeitet
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 15:37:14    Titel:

HannoNym hat folgendes geschrieben:

Vorstellungen existieren, aber sind nur Interpreationen der Wirklichkeit.


Alles was wir denken und empfinden sind immer nur Vorstellungen und Interpretationen der Wirklichkeit das hat Kant schon erkannt in dem er von dem Ding an sich und den Vorstellungen über das Ding differenzierte und feststellt dass wir das Ding an sich nie ganz begreifen können. Daher denken wir immer in Vorstellungen über uns selbst und der Wirklichkeit, die uns umgibt.

Das differenziert also Naturgesetze nicht von anderen Modellen, differenzierendes Moment ist die Verifizierbarkeit, die für Naturwissenschaftler wesentlicher Bestandteil der Theoriebildung und des wissenschaftlichen Alltages und bei Wirtschaftswissenschaften nachvollziehbarerweise wegfällt. Das ist ein sehr fundamentaler Unterschied und wirkt sich auch auf die sehr unterschiedliche Arbeitsweise aus. Wirtschaftswissenschaftler bewegen sich notgedrungen mehr im Spekulativen als Naturwissenschaftler, trotzdem können sie natürlich Hypothesen formulieren und versuchen die Wahrscheinlichkeit ihrer Aussagen zu verbessern, indem sie stochastische Erkenntnisse oder logisch nachvollziehbare Konstrukte zu ihrer Unterstützung liefern.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger


Zuletzt bearbeitet von Bürger am 28 Jul 2006 - 15:53:35, insgesamt 2-mal bearbeitet
HannoNym
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 15:39:19    Titel:

Die Antwort zu unserer Diskussion bzw. ene Interpretation
http://www.khbrodbeck.homepage.t-online.de/sabbe.htm

aber ohne happy end !
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2006 - 16:03:48    Titel:

Die klassische buddistische Philosophie, die aber dann doch eher Religion und Philosophie als Politik darstellt, weil sie alles als nicht so wichtig ansieht mit Ausnahme der eigenen Vervollkommnung. Ein im Alltag übrigens sehr zweckmässige Einstellung, insbesondere wenn man eine langweilige Tätigkeit zu verrichten hat. Durch den Versuch die eigenen Fähigkeiten zu vervollkommnen und es besser zu machen, werden auch langweilge Tätigkeiten interessant und spannend und kurzweilig. Aber als politisches Konzept ist das meiner Ansicht weniger geeignet, weil die Bewertung der Zusammenhänge ausbleibt und diese sind notwendig um Entscheidungen zu treffen.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2006 - 02:47:57    Titel:

@Bürger :

A. Schopenhauer schrieb :

Zitat:
In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid.


Zitat:
Die Freunde nennen sich aufrichtig, die Feinde sind es.


M.f.G. DB 65 Wink
politVerfolgter
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2006 - 13:15:57    Titel:

Eine einfache Grundrechtstatsache:

Keinen Betrieb zu eignen, darf niemanden weder für das betriebl. Eigentum Anderer, noch für deren Schulden per Gesetz zuständig erklären.

Zudem ist Zwangsarbeit grundrechtlich und GGlich verboten.
Etwas Verbotenes darf nicht an öffentl. Mittel geknüpft werden.

Generell gilt:
Der Rechtsraum hat den Nutzen des gesamten Souveräns zu bezwecken, der damit Subjekt, also Zweck und somit Gegenstand seiner Wertschöpfung ist.
Darin hat sich der Staat als grundlegender Vertragsgegenstand des Rechtsraums selbst zu erbringen.

Somit ist der Sozialstaat eingeführt, einer demokr. Entwicklung das Wasser abzugraben.
Er wird vom eigens dazu aufgeblähten ÖD (öffentl. Dienst) als Waffe gegen die Grundrechte gerichtet.

vG pV
Dirk Nerge
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Anmeldungsdatum: 06.12.2005
Beiträge: 323

BeitragVerfasst am: 10 Aug 2006 - 22:50:47    Titel:

Dirk Nerge hat geschrieben:

Zitat:
Ich sehe jedenfalls im Streben nach Gewinn keine Ausbeutung. Gewinn ist die Voraussetzung eines gerechten Sozialwesens.



User Bürger hat geschrieben:

Zitat:
Den ersten Satz hättest Du nicht unbedingt schreiben müssen, das wird auch so aus Deinen anderen beiträgen ersichtlich, eine Tatsache deren Fetststellung der Moderator Pauker für eine Persönlichkeitsanalyse hält. *Kopfschüttel* .

Der folgende Satz ist nicht nur so was von falsch, er kehrt auch die tatsächlichen Verhältnisse gerade zu auf den Kopf. Gewinn bedeutet immer, dass irgend jemand übervorteilt wird, also entweder für seine Leistung nicht gerecht bezahlt wird oder zu viel Geld für ein Produkt bezahlen muss. Auch eine Verbreitung entsprechend anderslautender Aussagen wird das nicht ändern.

Ohne Gewinn wäre theoretisch ein absolut gerechtes Sozialwesen überhaupt erst denkbar, durch den Gewinn wird soziale Ungerechtigkeit erzeugt. Die Frage ist halt, ob wir diese Ungerechtigkeit in Kauf nehmen um andere Vorteile wegen, die eine gewinnorientierte Ökonomie bietet. Aber deswegen muss man nicht anfangen Unwahrheiten und Schönfärberei zu betreiben.



Zu den vom Gewinn ausgehenden Wirkungen hatte ich mich bereits auf Seite 2 dieses Threads geäußert. Auf Grund der permanenten Beleidigungen des Users Bürger, zum Beispiel:

Zitat:
Aber deswegen muss man nicht anfangen Unwahrheiten und Schönfärberei zu betreiben.


möchte ich mich nicht weiterführend zum Thema äußern. Nur soviel, dass der Zukunft zunehmend den immateriellen Illusionsgütern gehören wird. Darin liegen Potenziale, die die menschliche Eigenart der Objektfixierung zumindest erheblich relativieren und ungeahnte Maße der Wertschöpfung eröffnen wird.
politVerfolgter
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2006 - 11:50:12    Titel:

Das Gewinnstreben von Betriebseignern ist absolut natürlich und verständlich.
Kein Problem.

Doch niemand darf per Gesetz zum Eignerinstrument erklärt werden.
Hier liegt das Problem, also im Sozialstaat, den der ÖD als Waffe gegen die Grundrechte richtet.

Der Sozialstaat ist eingeführt, einer demokr. Entwicklung das Wasser abzugraben.

Nichteigner benötigen keine physischen Betriebseigner, sondern rein jur. Personen als betriebl. Wertschöpfungsinstrumente, für deren Nutzung zu bezahlen ist.
Wobei die Effizienz derartiger Netzwerke mit der Anzahl ihrer Mitglieder und dafür bezahlenden Nutzer exponenziell zunimmt.

Das ist wertschöpfungswiss. math. zu modellieren und zu flankieren.

Ganz analog zu den Finanzkonglomeraten anonymer Eignerkollektive, in denen ebenfalls kein Eigner (Eigner sind unkündbar und nicht weisungsgebunden) tätig ist.

vG pV
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2006 - 11:11:44    Titel:

Der Vorteile eines nichtkapitalistisch eingestellten Familienmitglied, im Gegensatz zu einem Gierlappen wie Dagobert, nennen wir ihn Daniel, Donalds Angebot anzunehmen und mit ihm zu tauschen, besteht einfach darin, dass Donald ihm einen Gefallen schuldet und wenn er mal tauschen will Donald für ihn den Abwasch übernimmt.
Daniel will Donald nicht übervorteilen, Dagobert schon, auch wenn dieser Vorteil anfangs nicht so bedeutend erscheint.

Die Übervorteilung hält sich anfangs immer in tolerierbaren Grenzen, so daß man sie kaum wahrnimmt, daher bezeichnest Du sie als subjektiv. Sie ist aber nicht subjektiv sondern objektiv vorhanden. Wenn Dagobert sagen würde, gut ich übernehme Deinen Termin, aber du musst für die nächsten 12 Monate den Abwasch für mich übernehmen würde Donald ihm wahrscheinlich einen Vogel zeigen. Da Reihenentwicklungen und Zinsenszins den meisten Menschen nicht so präsent sind, während Dagobert bewusst damit kalkuliert, rutschen Donald, Daniel und die anderen Geschwister so in eine Situation in der die Zinsen immer weiter ansteigen. Dagobert wird sie nicht daraufhinweisen, dass die Übervorteilung immer weiter anwächst. Dagobert reibt sich die Hände investiert sein Kapital und lässt es für sich arbeiten. Wenn er dann soweit ist, dass er gar nicht mehr arbeiten muss, tritt die Übervorteilung der anderen klar und deutlich zu Tage. Oder wenn wir die Zeitgutschriften als Währung nehmen, wird Dagobert reich, auf Josten der anderen, die kein Kapital für sich arbeiten lassen.

Geld vermehrt sich nicht von selbst, nur Kapital vermehrt sich. Auch Sparguthaben auf der Bank sind Kapital, wenn für den einzelnen auch nur in sehr geringen Maße. Eine Bank kann aber nur dann Zinsen zahlen, wenn sie Geld investiert, das damit zu Kapital wird. Kapital ist also immer an die Leistungen von Menschen gebunden die einen Teil ihrer Leistung als Zinsen bezahlen müssen und eben nicht als Abtragung der Schulden. Darin besteht bei allen Vorteilen die das System ansonsten haben mag oder auch nicht, die prinzipielle Ungerechtigkeit, die sich natürlich nicht ausblenden lässt.

Wenn das als Grundlage verstanden ist, können wir, die Allgemeintheit uns darüber klar werden, was wir daraus folgern. Die absolut gerechte Gesellschaft wird sicher eine Utopie bleiben. Die Frage ist also immer relativ, wieviel Ungerechtigkeit sind wir bereit in Kauf zu nehmen um Vorteile dieses ungerechten Systems zu nutzen damit es zwar nicht ganz gerecht aber allen besser geht.

Bei steigenden Arbeitslosenzahlen und gleichzeitiger Schere in den Einkommensentwicklungen ist dieses Agreement brüchig und wir müssen neue Stellschrauben implementieren mit denen sich Einkommensschere und Diskrepanz zwischen privaten Vermögenswerten in der Hand weniger und leerer Staatskassen entsprechend ausgeglichen wird. Das sehen im Ergebnis selbst Teile der CDU so, auch wenn sie der grundlegenden Mehrwerttheorie, die Du sicherlich als solche erkannt haben dürftest schon aus historischen Gründen kaum zustimmen werden. Die Mehrwerttheorie an sich impliziert aber weder Kommunismus noch Stalinismus sondern beschreibt die Zusammenhänge und Interessen verschiedener gesellschaftlich funktionaler Gruppen.

Wir, die Allgemeinheit, müssen entscheiden welche Schlussfolgerungen wir daraus ziehen, sprich welche Regeln wir aufstellen um die prinzipielle Ungerechtigkeit nicht zu weit ausufern zu lassen, wenn wir uns dafür entscheiden das prinzip Kapitalismus aus anderen Gründen, die uns Vorteile versprechen zu behalten.

Dazu müssen wir Vor- und Nachteile benennen und nicht verschweigen. Die Nachteile des Kapitalismus ist seine prinzipielle Ungerechtigkeit, das Fehlen ethischer Grenzen und dir Neigung zur Monopolisierung, wenn er sich selbst überlassen wird. Als Vorteile sind Flexibilität, Leistungsfähigkeit und Innovation zu nennen, die tatsächlich die Nachteile aufwiegen können aber nicht zwangsläufig müssen. Ingesamt schaffen sie das schon, wenn man die Summe aller Leistungen betrachtet. Die Frage ist, ob dieses ökonomische System das auch für eine Mehrheit der Menschen in ihrem Einzugsgebiet schafft. Das ist eben nicht systemimanent und muß durch gesetzliche Vorgaben aus dem politische Raum erfolgen, ganz gleich welches Sozialmodell wir verwirklichen.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
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