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Mechanismus der Marktwirtschaft
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Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
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Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2006 - 13:25:40    Titel:

Dirk Nerge hat folgendes geschrieben:
User Bürger,

bitte zitiere korrekt! Was Du oben als Zitat aufgeführt hast, habe ich so nie und nimmer geschrieben. Deshalb bitte ich höflich um Korrektur.


Nein in der Tat, Du würdest kaum meine Argumente vertreten, aber ich denke das sollte jedem klar gewesen sein, das es sich dabei um ein Versehen gehandelt hat. Ich habe es korrigiert. Inhaltlich ändert sich dadurch aber nichts.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2006 - 13:43:40    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:
Es geht nicht darum das Funktionieren des Kapitalismus zu überpüfen, auch nicht darüber Reserven zu diskutieren, die zwanglos integriert werden könnten, ebenso was an Neuentwicklung oder Forschung investiert werden könnte. So etwas kann theoretisch auch von einer Belegschaft initiert werden.


Das wird heute schon so durchgeführt, in Form von Belegschaftsaktien, Genussrechten, Mitarbeiterdarlehen und Gewinnbeteiligungen. Es ist natürlich Unsinn zu behaupten, es gäbe keinen Gewinn, vielmehr ist die Belegschaft an Gewinnen interessiert, weil ein Teil ihrer Löhne damit vom Profit des Unternehmens abhängt.
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2006 - 16:32:31    Titel:

politVerfolgter hat folgendes geschrieben:
Sheep hat folgendes geschrieben:
Welche konkreten Massnahmen würden in die angesprochene "aktive Wertschöpfungspolitik" fallen ? Confused

Zunächst mal die grundrechtswidrige Arbeits- und Sozial-Gesetzgebung samt den dazu konfigurierten ÖD aus dem Rechtsraum entsorgen.

Und dann user value ganz analog zum shareholder value, wo ja ebenfalls keine Eigner innerbetriebl. tätig sind.
Das bedingt staatsferne, selbsteignende, vernetzbare und privatwirtschaftl. rein jur. Personen als betriebl. Vertragsgegenstände und Wertschöpfungsinstrumente der dafür bezahlenden Nutzer.


Das gibt es doch schon: Kapitalgesellschaften, Stiftungen und Genossenschaften. Oder ist an denen etwas auszusetzen ? Hast Du konkrete Änderungsvorschläge der Rechtslage, dann hätte ich Dich falsch verstanden.
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
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BeitragVerfasst am: 11 Aug 2006 - 16:40:28    Titel:

@ politVerfolgter:
Ich will keineswegs spitzfindig sein, habe aber auch nach längerem Nachdenken nicht ersehen können, welche gesetzliche Regelung nun welche Grundrechte verletzen soll. Könntest Du das näher erläutern?

Bisher verstehe ich das so: die Arbeits- und Sozialgesetzgebung (inklusive der zugehörigen Exekutive) verstößt gegen Grundrechte, weil "Nichteigner" zum "Eignerinstrument" und "für Eigentum" oder "die Schulden von Eignern zuständig erklärt" werden und "das Zwangsarbeit ist" (oder so ähnlich).
Der darin zusammengefaßte Gedankengang erschließt sich mir noch nicht so ganz.
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 11 Aug 2006 - 21:00:34    Titel:

Sheep hat folgendes geschrieben:
Bürger hat folgendes geschrieben:
Es geht nicht darum das Funktionieren des Kapitalismus zu überpüfen, auch nicht darüber Reserven zu diskutieren, die zwanglos integriert werden könnten, ebenso was an Neuentwicklung oder Forschung investiert werden könnte. So etwas kann theoretisch auch von einer Belegschaft initiert werden.


Das wird heute schon so durchgeführt, in Form von Belegschaftsaktien, Genussrechten, Mitarbeiterdarlehen und Gewinnbeteiligungen. Es ist natürlich Unsinn zu behaupten, es gäbe keinen Gewinn, vielmehr ist die Belegschaft an Gewinnen interessiert, weil ein Teil ihrer Löhne damit vom Profit des Unternehmens abhängt.


Einige höhere Angestellte bekommen eine höhere Gewinnbeteiligung, das ist richtig, für den größten Teil der Belegschaft ist das aber nicht maßgeblich. Im Grunde ist das nur ein Argument, das vom wesentlichen abzulenkt, nämlich das Löhne und Gewinne in direkter Konkurrenz stehen. Je höher die Löhne um so niedriger der Gewinn und umgekehrt, jeder Betriebs- und Volkswirt bestätigt Dir das. Dein Einwand fällt also überhaupt nicht ins Gewicht. Aber es wird alles zur Verschleirung herangeholt, nur damit das wesentliche nicht diskutiert wird, Gewinn kann nur auf Kosten anderer erwirtschaftet werden, er entsteht nicht von selbst.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 01:26:45    Titel:

schelm hat folgendes geschrieben:
Wenn ich es richtig verstanden habe meint er übersetzt : Nichteigner brauchen keine Eigner = Änderung der Besitzverhältnisse in Richtung einer allgemeinen genossenschaftlichen Verwaltung der Produktionsmittel und der gerechten Verteilung der Wertschöpfung unter allen Teilhabern.

Erinnert mich an Konzepte der englischen utopischen Sozialisten Und : Die Allgemeinheit soll mit ihren Steuergeldern die Fehler der Eigner nicht ausbügeln. Die Entlohnung sich nicht aus Tarifverträgen definiert ergeben sondern aus dem was erwirtschaftet wurde gerecht verteilt....

Oder : Ich hab nix kapiert... Sad


Klingt jedenfalls nach einer passenden Interpretation.
Wenn das gemeint war, hätte man´s aber auch einfacher sagen können, zB Enteignung, "Vergesellschaftung der Produktionsmittel" usw.; dafür wurden schon diverse Begriffe geprägt.
Geht es aber um die mehrfach angesprochene grundgesetzliche Perspektive, so ist die Idee im Hinblick auf so einige Grundrechte mehr als bedenklich. Demgegenüber erscheint die Konstruktion einer Grundrechtsverletzung (Zwangsarbeit? Eignerinstrument? Schuldenzuweisung?) durch Verwendung öffentlicher Mittel...äh...eher kühn (da fehlt mir auch noch der Zusammenhang zum Arbeits- und Sozialrecht).

"Keinen Betrieb zu eignen, darf niemanden weder für das betriebl. Eigentum noch für dbzgl. Schulden Anderer per Gesetz zuständig erklären.
Genau derartige Gesetze deklarieren modernen Feudalismus samt Lehnswesen."

Muß mich mal auf die Suche nach diesem Gesetz machen...
politVerfolgter
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 11:57:22    Titel:

Erstaunliche Fehlinterpretationen, allesamt eignerfixiert.
Ich sehe es als ideologisch anindoktriniert.
Das bitte nicht als Angriff nehmen.
Zudem argumentiere ich ja keinesfalls gegen Eigner, sondern dagegen, daß Betriebslose a priori per Gesetz zum Eignerinstrument erklärt und eigens dazu zwangsverarmend zwangsalimentiert zwangsbevorratet, dequalifiziert und von userzentrierter Wertschöpfung abgeschottet werden (ich habe das mehrfach selbst erlebt: mir wurden Eigner und Einkommen auf Heller und Pfennig vorgegeben, was zudem an öffentl. Mittel geknüpft wurde).
Und - wie gesagt - ab bestimmten betriebl. Größenordnungen finden sich innerbetriebl. keine Eigner, wohl aber anonyme Eignerkollektive.
Außerdem argumentiere ich immer voll marktwirtschaftlich auf privaten Profit hin orientiert.

Nichteigner benötigen ebenfalls Kapitalismus.
Hier aber nun keinen Eigner-, sondern Nichteigner-Kapitalismus.
Und genau den gibt es NICHT.
Das liegt daran, daß wir in der marxistischen Endlosschleife gefangen sind, womit von Betriebslosen erwirtschaftetes Kapital mit Eignern personalisiert und gegenüber den Erwirtschaftern verteufelt oder abgeschottet wird.

Es gibt keine betriebl. Vertragsgegenstände, die von usern gegen Bezahlung marktwirtschaftlich profitmaximierend genutzt werden können!
Deren Managementvorgabe wäre analog dem shareholder value: user value.
Das sind KEINE Genossenschaften oder sonstwie bereits existierenden Konglomerate.
Denn dort müßten user für user value bezahlen können.
Gibts sowas?: NEIN!

Nichteigner bezahlen für alles Mögliche und Unmögliche, arbeiten sogar für ihre eigene sog. "Freisetzung" und Marginalisierung zum "Kostenfaktor" ihrer eigenen Arbeit, doch eben gerade NICHT für eine in ihrem Sinne marktwirtschaftl. profitmaximierende Wertschöpfung!
Die allermeisten Nichteigner fahren also mit angezogener Handbremse durchs Leben.
Und zwar nicht nur wertschöpfungs-, sondern auch (aus)bildungs-strukturell, wie ich unten abschließend nur mal andeute.
Wobei ich Eignerstatthalter samt sog. "goldener Händedruck" von Managern mal ausklammere, womit anonyme Eignerkollektive stabilisiert werden.

Erst per bezahltem user value kommen wir zu sog. "sozialer Gerechtigkeit": zur leistungsgerechten Verteilung individuell mental leistungsadäquat erwirtschafteter Wertschöpfung. Wobei damit eben sowieso zu 99.9 % von Nichteignern (incl. ÖD und öffentl. finanzierte internationale Forschungsverbünde) stammende techn.-wis. Entwicklung, Innovationsdynamik und Rationalisierungseffizienz auf immer breiter gestreute Schultern verteilt werden können.

Die Effizienz derartiger - eben noch nirgendwo existierender - Netzwerke nimmt dabei mit der Anzahl deren Mitglieder und Nutzer exponenziell zu.

Derartige betriebl. Vertragsgegenstände ihrer Nutzer sind staatsferne, vernetzbare, unveräußerliche und selbsteignende, marktwirtschaftl. privatwirtschaftl. angelegte rein jur. Personen.
Das sind die vertraglichen Kenrkriterien, die dem user value genügen können.
Es ist durch öffentl. finanzierte Wertschöpfungswissenschaften zu flankieren und bedingt eine aktive Wertschöpfungspolitik.

Dem sind alle von Nichteignern erwirtschafteten öffentl. Mittel umzuwidmen, die momentan direkt od. indirekt in eignerzentrierte Wertschöpfung gepumpt werden.
Der Sozialstaat und der ÖD sind dabei zu jeweils 90% abzubauen.

Marktwirtschaftlich privatwirtschaftliche Profitmaximierung ist also keineswegs auf Eigner beschränkt.
Wer sie auf Eigner fixiert sieht, sitzt leider ideologischer Indoktrination durch mod. Feudalismus samt Lehnswesen (sog. "Arbeitsmarkt") auf.

Per user value kommen wir zur marktwirtschaftl. Doppelrolle von Angebotserbringern und Nachfragern.

Wobei es nahezu unendlich viel zu tun gibt, wozu gar nicht genug Maschinen rund um die Uhr zu nutzen sind.
80-90 % der Menschheit lebt nicht nur weit unter ihrem mentalen level, sondern (arbeitet) zudem mühselig, ärmlich und in 'Dreck und Elend'.
Tgl. krepieren weltweit bis zu 170 000 Menschen am mod. Feudalismus: Hygienemangel - vor allem beim Wasser, Antibiotika-Mangel, Mangelernährung, Flucht in Drogen, Kleinkriminalität als Kardinalfaktoren.

Die beschriebene Abhilfe bedingt Realabstraktion (heute z.B. Umsetzung menschl. Kreativität in Binärform) und ihr ebenbürtig unterlagerte hardware assembler (z.B. etwas plakativ: Roboter, die Roboter bauen und dem Geburtshilfe leisten).

Was ich darstelle ist keine Ideologie, sondern reine marktwirtschaftliche Vernunft, die jene marxistische Endlosschleife bzgl. klassenantagonistischem "Kapitalismus" beendet.

Es geht um die individuelle mentale Korrelationseffizienz mittels marktwirtschaftlich userzentriert vernetzter Profitmaximierung.

Wertschöpfung ist die Differenz zw. betriebl. out- und input.
Zum betriebl. input gehört die permanente, auch investive (Vernetzungs)Optimierung der betriebl. Wertschöpfungsinstrumente.
Mit sog. "Löhnen" hat das nichts zu tun, da ja die Wertschöpfung leistungsgerecht verteilt wird.
Die innerbetriebl. Verteilungsmatrix ist wertschöpfungswiss. zu ermitteln.
Das individuelle mentale Profil ist per sog. "mentalem %Rang" bereits im Vorschulalter ermittelbar.
Ihm gemäß haben Tutoren und Mentoren dem jungen Souverän Entwicklungsbeistand zu leisten.

So haben in Schweden angebl. 80 % das Abitur.
Nahezu unglaublich, da das dann dort ab einem mentalen %Rang von viell. 25 (5 % mögen aus unterschiedlichsten Gründen zu behindert sein) darstellbar ist.

Krasses Gegen"modell":
In D gehen z.B. von den 250 000 sog. 'hochbegabten' Schulpflichtigen (mentaler %Rang also ab 98 aufwärts) 50 000 in Sonderschulen für Minderbegabte - das nur als Spitze des Eisbergs, der sich durch das gesamte Leben der allermeisten Nichteigner zieht.

Als weiteres Indiz brechen in D 50 % ihr Ing.-Studium ab.
(ich hatte dort zwar einmal ne 5, die ich aber auf eine 2 korrigiert habe)

Exemplarisch angeführtes persönliches Schlaglicht:
Die ganztägige Ermittlung meines eigenen sog. "mentalen %Rangs" wurde von einem ÖD-Politologen bei einem Privatdozenten eines Univ.-Instituts in Auftrag gegeben, was den Steuerzahler damals angebl. 1700 DM gekostet hat.

Dort wurde z.B. als eine der Komponenten mein sog. "Verbal-IQ" mit 130 ermittelt - immerhin als eine mich sehr überraschende Abrundung des Gesamtprofils.
Weswegen ich mir erlaube, auch hier in diesem Forum gehörig in die Tasten zu klimpern Wink

Und nun nehme man bitte zur Kenntnis, daß ich absoluter Lateinversager war.
Hier hat also der ÖD komplett versagt.
Meine (im Ing.-Studium sogar mit erheblichem Abstand: immer alles fehlerfrei in nur ca. ⅓ der jeweiligen Klausurzeiten) permanenten Bestresultate in Mathematik haben mir nirgendwo weitergeholfen, und sie waren in keiner Weise innerbetriebl. umsetzbar.
Wortwörtlich lt. u.a. z.B. Siemens-"Arbeitszeugnis" sog. "hervorragende Leistungen" bezogen sich auf absolut minderwertige Leistungslevel und auf noch minderwertigere Einkommen.
Genau das war immer mein Kündigungsgrund.
Von sog. "Ausbeutung" konnte keine Rede sein.
Ebensowenig ließ sich umsetzen, daß ich an einem Musikkonservatorium lt. Aussage eines vor der Türe lauschenden Kollegen meines damaligen Klavier-Profs. beim Spielen von z.B. Chopin-Etuden von besagtem Prof. nicht zu unterscheiden war.
Dort galt ich als bester Vom-Blatt-Spieler, auch bzgl. Partituren: Klavier und Orgel.
Ich war damals der Jüngste eines Bundeslandes, der eine Konserv.-Aufnahmeprüfung in Violine geschafft hat.
Gut, Musikbegabung war nur ein Randeffekt.

Man kann nicht alle Begabungen gleichermaßen gleichzeitig umsetzen, aber wenigstens einige der Kernbegabungen haben marktwirtschaftl. umsetzbar zu sein (in meinem Fall math.-analyt. Erkenntnis- und sog. räuml. Vorstellungs-Vermögen).

Übrigens als Resultat besagten Gutachtens: der Politologe erklärte mir "ich stecke Sie in den nächstbesten Kurs" und "wir wollen mit Ihnen unsere Klientel nicht kaputtreiten, wandern Sie doch nach China aus".
Im "Kurs" ging es um die infantilisierende Rückverschulung zur studentischen Hilfskraft (Kursteilnehmer: vor allem Physik-Uniabsolventen, die bis zu 3 Jahre lang danach keinen Betrieb je von innen zu sehen bekamen) mit anschl. sog. "Praktikum".

Die Arbeits- und Sozial-Gesetzgebung unterbindet Leistungsadäquanz systemisch (oder "zumutbarkeitsrechtlich"): sie bezweckt eine eignerfixierte Leistungsunterbindungs- und Marginalisierungs-Gesellschaft.

Es ist samt verheerend zinseszins-dynamisch gekrümmter Eink./Verm.-Verteilung gesetzl. verankert.
Die mentale Verteilung korreliert überhaupt nicht mit der Eink./Verm.-Verteilung, und der davon zehrende ÖD tut per Gesetz alles, dies immer weiter zu verschärfen.

Was ich hier über mich andeute, läßt sich extrapolieren und über das geamte mentale Spektrum der Bevölkerung hinweg generalisieren.
Es ist der sozialstaatlich verankerte und finanzierte marxistische Klassenantagonismus, der den Feudalstaat und damit den mod. Feudalismus per Lehnswesen garantiert.

Stimulierende Schlußbemerkung:
(Nicht nur überschuldete) Eigner und deren Gläubiger hetzen ihnen grundrechtswidrig gesetzl. garantiertes Kanonenfutter gegeneinander, womit sich Erstere gegenseitig ökonomisch zu kannibalisieren trachten.

Viell. das alles mal rauskopieren und in Ruhe überdenken.

vG pV

Zitat:
da fehlt mir auch noch der Zusammenhang zum Arbeits- und Sozialrecht

ÖD und sog. "Sozialrichter" wiesen mir unter Bezug auf sog. "Sozialgesetzbücher" samt vielen §§ Eigner und Einkommen auf Heller und Pfennig zu, wobei sie das an öffentl. Mittel knüpften.
Dabei geht es um eine dort gesetzl. verankerte sog. "zumutbare Mitwirkungspflicht", Eignern auf einem sog. "Arbeitsmarkt" "zur Verfügung" zu stehen.
Der Sozialstaat bezweckt von Nichteignern mit öffentl. Mitteln finanzierte Zwangsarbeit, womit einer demokr. Entwicklung das Wasser abgegraben wird.
Ich erklärte mich gegenüber "Sozialrichtern" als 'politisch verfolgt', was die kommentarlos zur Kenntnis nahmen.
Von den sog. "Beisitzern" (sog. "Arbeitgeber"- und "Gewerkschafts"-"Vertreter") hörte ich niemals je auch nur ein einziges Wort.
Das Abstimmungsverhältnis wird einem zudem unterschlagen.
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 13:09:43    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:
Wir betrachten alle Tätigkeiten, die zu der Herstellung eines Produktes notwnig sind, das kann durchaus eine Dienstleitung sein, komplett mit der Ausbildung die dazu notwendig ist und allen einzelnen Vorarbeiten inklusive der Entwciklung der Maschinen die dazu notwenig waren usw.

Und nun bezahlen wir alle gemäß den Anteils den sie an dem Produkt leisteten.

Wir verkaufen das Produkt und nachdem alle Umkosten bezahlt wurden teilen wir das Geld gerecht auf. Alle bekommen ihren Anteil, gemäß dem was sie geleistet haben die Ausbildung, die sie dafür benötigten schon eingerechnet. Auch die Leistung des Unternehmers wird entsprechend seiner Leistung entlohnt, d.h. wieviele Stunden hat er dafür eingestzt Verbindungen zu knüpfen Verkaufsgespräche zu führen etc.

Das Problem ist machen wir es so, dann gibt es keinen Gewinn. Gewinn entsteht nur, wenn der Unternehmer zusätzlich Geld einbehält und das eben nicht mit seiner Leistung, sondern mit dem Kapital begründet, dass er einbringt. Das ist sozial ungerecht, weil nicht die Leistung des Unternehmers oder die der Belegschaft, sondern das Kapital den Gewinn bestimmt. Und diese Gewinne sind erheblich.

Der Unternehmer oder der Kapitaleigner ist der Einzige im Verbund der nicht nach seiner persönlichen Leistung am Produkt, sondern nach dem Kapital bezahlt wird, dass er zur Verfügung stellt. Das Kapital arbeitet, nicht der Unternehmer.

...

Gewinnstreben ist nicht leistungsgerecht und damit sozial ungerecht, weil Gewinn immer bedeutet Menschen ein wenig (oder sehr viel) von ihrem Anteil vorzuenthalten und in die eigene Tasche zu stecken.


Dieser Argumentation liegt die Annahme zugrunde, dass Arbeit der einzige entlohnenswerte Faktor in der Produkterstellung ist. Diese Annahme ist falsch und damit sind auch alle daraus hergeleiteten Folgerungen und Forderungen unsinnig.

Zu entlohnen sind neben reiner Arbeitsleistung auch besondere Risiken, die z.B. von Investoren eingegangen werden, um das Arbeiten überhaupt erst zu ermöglichen. Zu entlohnen sind auch alle zugekauften Vorleistungen. Auch gemietetes oder geliehenes Eigentum Dritter (Gebäude, geleaste Ausrüstung, geliehenes Geld, Patente und Lizenzen ...) gibt es nicht zum Nulltarif sondern es ist den Bereitstellern zu entlohnen (auch wenn der Lohn dann Zins, Leasingrate, Miete oder Lizenzgebühr heißt).

Arbeit ist nur eine von vielen möglichen Formen Leistungen auszutauschen. Es macht keinen Sinn, sie argumentativ zu privilegieren oder sie als alleinige Form der Leistungserbringung darzustellen. Kaum jemand könnte sein berufliches Wissen durch Arbeit zu Geld machen, wenn ihm nicht Kapitalgeber, Zu-, Vor- und Nacharbeiter, Risikoübernehmer, Produktionsmittelbereitsteller, Lieferanten, Partner, Finanziers … und letztlich immer auch Kunden dabei unterstützen würden.
politVerfolgter
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Newbie


Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 13:50:16    Titel:

Es geht keinesfalls um "Lohn für Arbeit", sondern um die leistungsgerechte Verteilung userzentriert leistungsadäquat erwirtschafteter und eigens dazu vernetzungsoptimierter Wertschöpfung.

Dem sind alle von Nichteignern erwirtschafteten öffentl. Mittel umzuwidmen, die momentan direkt oder indirekt vor allem per Sozialstaat (aber auch per staatl. Aktienbeteiligungen und Konglomeraten wie EADS) in Nichteignern eignerzentrierte Wertschöpfung zuweisende Strukturen gepumpt werden.

Auch das Kapital der anonymen Eignerkollektive ist primär von Nichteignern erwirtschaftet.

Leistungsaustausch hat per marktwirtschaftl. Doppelrolle von Angebotserbringern und Nachfragern erfolgen zu können.

Physisch Eignende sind dazu bzgl. Betriebslosen nicht erforderlich, sondern eben user value bezweckende betriebl. Vertragsgegenstände.

Alle Wertschöpfung bezweckenden öffentl.-rechtl. Betriebe sind zu entstaatlichen und userzentriert zu privatisieren.

Generell hat der Rechtsraum den Nutzen des gesamten Souveräns zu bezwecken, der damit SUBJEKT, also Zweck und somit Gegenstand seiner Wertschöpfung ist.

vG pV
my_precious
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Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 2117

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 13:26:41    Titel:

sheep du bist genial lol Laughing
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