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Führt Nicht-Behebbkt. e. Sachmangels immer zu Unmöglichkeit?
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onlinebeachboy
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Anmeldungsdatum: 23.03.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 23 März 2006 - 12:19:54    Titel: Führt Nicht-Behebbkt. e. Sachmangels immer zu Unmöglichkeit?

Hallo Forum! Habe folgende Frage:

Führt die Nicht-Behebarkeit eines Sachmangels immer zu Unmöglichkeit?

Insbesondere:
Liegt im Mietverhältnis
bei einer negativen Abweichung
zwischen tatsächlicher und vertraglich vereinbarter Wohnfläche
Unmöglichkeit der Leistung
(=Überlassung der Mietsache im vertragsgemäßen Zustand)
vor?

Rolling Eyes Rolling Eyes Rolling Eyes

Vielen Dank im Voraus für die Info!
cristina22
Newbie
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Newbie


Anmeldungsdatum: 24.03.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 25 März 2006 - 00:10:25    Titel:

grds. führt nichtbehebbarkeit eines sachmangels nicht zwangsläufig zur unmöglichkeit. denkbar wäre z.b. eine nicht konkretisierte gattungsschuld.

bezüglich der unmöglichkeit beim mietvertrag. zuerst einmal ist zu diskutieren ob überhaupt ein mangel vorliegt. wenn ich mich nicht irre so bejaht die rspr. das vorliegen eines mangels, wenn die tatsächliche fläche die vereinbarte um 10% unterschreitet. ist dies der fall so liegt ein mangel vor und außerdem unmöglichkeit hinsichtlich der überlassung zum vertragsgemäßen gebrauch
Pandur
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 25 März 2006 - 03:13:59    Titel:

Zitat:
grds. führt nichtbehebbarkeit eines sachmangels nicht zwangsläufig zur unmöglichkeit. denkbar wäre z.b. eine nicht konkretisierte gattungsschuld.


Hallo Christina, willkommen im Forum.
Ein sehr interessanter Ansatz, den du da bringst. Ich frage mich nur gerade ob Sachmangel und "nicht konkretisierte Gattungsschuld" sich nicht gegenseitig ausschließen. Ein Sachmangel setzt ja Gefahrübergang voraus. Mit dem Gefahrübergang findet aber grundsätzlich eine Konkretisierung statt.

Gruß Pandur
dennis25
Junior Member
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Junior Member


Anmeldungsdatum: 03.09.2005
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 25 März 2006 - 04:02:17    Titel:

Pandur hat folgendes geschrieben:
Zitat:
grds. führt nichtbehebbarkeit eines sachmangels nicht zwangsläufig zur unmöglichkeit. denkbar wäre z.b. eine nicht konkretisierte gattungsschuld.


Hallo Christina, willkommen im Forum.
Ein sehr interessanter Ansatz, den du da bringst. Ich frage mich nur gerade ob Sachmangel und "nicht konkretisierte Gattungsschuld" sich nicht gegenseitig ausschließen. Ein Sachmangel setzt ja Gefahrübergang voraus. Mit dem Gefahrübergang findet aber grundsätzlich eine Konkretisierung statt.

Gruß Pandur


richtig
cristina22
Newbie
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Newbie


Anmeldungsdatum: 24.03.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 25 März 2006 - 11:27:00    Titel:

du hast natürlich recht damit, dass ein sachmangel gefahrübergang voraussetzt. mein fehler. ich hatte wohl mehr an eine mangelbehaftete sache im allgemeinen gedacht, was natürlich mit der gestellten frage, geb ich zu, dann nichts mehr zu tun hat Wink [/list][/quote]
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