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Off-Topic: PoWi-Studenten?
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Off-Topic: PoWi-Studenten?
 
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coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
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BeitragVerfasst am: 29 März 2006 - 22:25:45    Titel:

Zitat:
MakroÖkonomen haben was, auch wenn ich mich nicht wirklich mit dem homo oeconomicus identifizieren kann, vor allem nicht in der politischen Theorie.


Der Homo Oeconomicus hat aber nichts mit Makroökonomik zu tun. Er ist ein Konzept (besser: eine "Konstruktion") der Mikroökonomik, welcher nur durch die Hintertür (der sogenannten "mikrofundierten Makroökonomik") in die Makroökonomie einfließt.

Diesbezüglich gab es im Vwl-Bereich mal eine interessante Diskussion.

Btw: im Psychologie-Forum sind noch weniger Studenten des Faches als hier!

Beste Grüße
coffeinjunky
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 29 März 2006 - 23:57:08    Titel:

Zitat:
Btw: im Psychologie-Forum sind noch weniger Studenten des Faches als hier!


Ist das zur Beruhigung gemeint? Smile

Zu Makro: Ich kann jedem PolWi-Studenten (Soziologie ebenfalls) wirklich nur ans Herz legen das ein oder andere VWL-Seminar zu besuchen. BWL ist wirklich grässlich (aus SoWi Sicht...) aber VWL bietet durchaus neue und interessante Perspektiven. Der H.O. spielt dort tatsächlich eher eine marginale Rolle, insbesondere in der Entwicklungs-Ök.
polity_x
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Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: 30 März 2006 - 03:42:18    Titel:

Ok ok, vielleicht war meine generalisierte Kritik an den lieben Ökonomen ein wenig vorschnell gezogen, aber nach Downs und den in den PoWi sonst so Einflussreichen ökonomischen Theorien kommt einem langsam der Zweifel an den Ökonomen auf. Ich lasse mich da ja gerne eines besseren belehren. Wenn wir schon dabei sind: kann jemand von euch ein gutes Einführungsbuch in die Makroökonomie nennen? Wirtschaftswissenschaftlich gesehen bin ich leider immer noch Inalphabet, was ich sehr bedauere....
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 30 März 2006 - 10:31:43    Titel:

polity_x hat folgendes geschrieben:
Ok ok, vielleicht war meine generalisierte Kritik an den lieben Ökonomen ein wenig vorschnell gezogen, aber nach Downs und den in den PoWi sonst so Einflussreichen ökonomischen Theorien kommt einem langsam der Zweifel an den Ökonomen auf.


Welche ökonomischen Theorien sind denn einflußreich in den Politikwissenschaften? Skizziere diese doch bitte mal.

Ein gutes Einführungsbuch in die Ökonomik ist meiner Ansicht nach Samuelsons "Economics". Es umfasst die mikro- und die makroökonomische Theorie und ist sehr ideengeschichtlich aufklärend, soll heißen, er deklariert die entsprechenden verschiedenen Denkschulen als solche. Ich denke, du willst auf sotwas hinaus.

Beste Grüße
coffeinjunky
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 30 März 2006 - 11:21:01    Titel:

Zitat:
Welche ökonomischen Theorien sind denn einflußreich in den Politikwissenschaften?


Spieltheorie, z.B., ist wichtig in PolWi und Ök. Wobei die, glaube ich, von Mathematikern erfunden wurde, oder? Hm.
Philskow
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 221

BeitragVerfasst am: 30 März 2006 - 12:26:27    Titel:

*meld*
polity_x
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Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: 31 März 2006 - 22:07:42    Titel:

Vor allem das Konstrukt des Homo Oeconomicus, welches, auch wenn Ihr es nicht den Makroökonomen zurechnet, hat vor allem als Handlungslogik der vorherrschenden Theorien der Internationalen Beziehungen großen Einfluss, so sei auf den Realismus nach Morgenthau, den Neorealismus nach Waltz und das damit verknüpfte Sicherheitsdilemma (gegrüßt sei das Gefangenendilemma) nach Herz hingewiesen. Wo wir schon bei der Spieltheorie sind: seht euch den neoliberalen Institutionalismus nach Keohane und Nye an. Der strotzt nur vor Kooperationsrenditen und absoluten vs. relativen Gewinnen.

@philskow: Wilkommen im Club.
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 31 März 2006 - 22:11:53    Titel:

Absolut richtig. Deshalb ist VWL und PolWi auch so spannend - all diese Parallelen zwischen IB in PolWi und intl. Wirtschaftsbeziehungen.

Wisst ihr zufällig welche Unis schon Aufbaustudiengänge anbieten im Bereich IB? (Ich meine nun nicht Master, sondern einen 1-jährigen Aufbaustudiengang)
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 01 Apr 2006 - 12:58:35    Titel:

polity_x hat folgendes geschrieben:
Vor allem das Konstrukt des Homo Oeconomicus, welches, auch wenn Ihr es nicht den Makroökonomen zurechnet, hat vor allem als Handlungslogik der vorherrschenden Theorien der Internationalen Beziehungen großen Einfluss, so sei auf den Realismus nach Morgenthau, den Neorealismus nach Waltz und das damit verknüpfte Sicherheitsdilemma (gegrüßt sei das Gefangenendilemma) nach Herz hingewiesen.


Und was genau kritisierst du nun daran?

Die Annahme des rational handelnden Menschen trifft ja gerade im Bereich der internationalen Politik zu. Daher ist die Anwendung der Spieltheorie vielleicht gar nicht so unklug, oder?

Beste Grüße
coffeinjunky

btw: Das Handeln eines Staates verstanden als eine agierende Institution ist übrigens Gegenstand der Mikroökonomik, nicht der Makroökonomik. Daher ist klar, dass die entsprechenden Theorien unter anderem von rational handelnden Agenten ausgehen.


Zuletzt bearbeitet von coffeinjunky am 01 Apr 2006 - 14:31:12, insgesamt einmal bearbeitet
auxarmes
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Anmeldungsdatum: 27.03.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 01 Apr 2006 - 13:39:10    Titel:

*sich auch meld*

ja, ich gehör auch zu den Laberstudenten^^
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