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Strafrecht Hausarbeit Zwischenprüfung Regensburg
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kaader
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Anmeldungsdatum: 29.03.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 29 März 2006 - 12:09:57    Titel: Strafrecht Hausarbeit Zwischenprüfung Regensburg

D bittet den H, der für ihn schon des öfteren etwas gröbere Angelegenheiten erledigt hat,
dem T — einem lästigen Dauerschuldner des D — einen ordentlichen Denkzettel zu verpassen.
Weiteres gibt er H nicht vor. H jedoch kennt die Sprache des D aus langjähriger Zusammenarbeit
und weiß, was zu tun ist: T soll kräftig zusammengeschlagen, letztlich aber
höchstens in einen für kurze Zeit krankenhausreifen Zustand versetzt werden.
Da H sich in den vergangenen Wochen viel Mühe gegeben hat, eine Briefbombe zu basteln,
die nun gerade fertig geworden ist, entschließt er sich kurzerhand, die Gelegenheit zu nutzen
und dem T den Denkzettel auf diese Weise zu verpassen. D erzählt er das freilich nicht. Es
handelt sich dabei um eine „kleine“ Briefbombe, bei deren Explosion ein tödlicher Ausgang
ausgeschlossen werden kann. Die Bombe explodiert in T‘s Wohnung,als G, ein guter Freund
des T, den Brief öffnet. T war kurzfristig verreist und G hatte es übernommen, sich um seine
Post zu kümmern. Durch die Briefexplosion verliert G eine Hand und behält bleibende großflächige
Narben am Unterarm.
D ist ziemlich verärgert über H’s Vorgehen und weist ihn lautstark zurecht. Daraufhin verbringt
H den ganzen Abend in einer Spielhalle. Spätnachts, auf seinem Heimweg, trifft er in
einer dunklen Seitenstraße den ihm unbekannten P, der ihn um ein paar Euro anbettelt. H,
immer noch übelgelaunt, verprügelt P, bis dieser auf dem Bürgersteig zu Boden sinkt. Dann
verlässt H eiligen Schritts den Schauplatz. In gehöriger Entfernung dreht er sich um; er beobachtet,
wie P versucht, sich aufzurichten. Da seine Kräfte aber nicht ausreichen, schafft er
es nur, sich ein Stück weiter zu bewegen. Schließlich bleibt er unglücklich auf der Straße
liegen. H ist dieser — ohne sein Zutun vonstatten gegangene — Verlauf ganz recht. Er befürchtet
bereits, P würde den Vorfall bei der Polizei anzeigen und diese könnte ihn als Täter
ermitteln. Jetzt geht er, durchaus realistisch, davon aus, P werde diese Nacht noch von einem
Auto überfahren und getötet werden. Zufrieden mit dieser Aussicht spaziert er nach
Hause und legt sich ins Bett.
P hat Glück — wenig später wird er von einer Passantin entdeckt, die ihn von der Straße
wegzieht und den Notarzt alarmiert.
Strafbarkeit der Beteiligten? (Nicht zu prüfen ist § 308 StGB)


ideen? anregungen? vor allem der aufbau der prüfung macht mir probleme. inwieweit prüfe ich 223, 224, 226, 229, in welcher reihenfolge?
liegt bei h ein aberratio ictus oder ein error in persona vor? wie wirkt sich dieser irrtum auf den anstifter d aus?
Recht komisch
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 29 März 2006 - 12:27:04    Titel:

Schau mal hier:
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/62100,0.html
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