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Ist so ein Vertrag unwirksam?
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pandor
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Anmeldungsdatum: 30.03.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 30 März 2006 - 01:31:17    Titel: Ist so ein Vertrag unwirksam?

Person A will seine Wohnung für eine Woche zwischenvermieten. B macht eine schriftliche Zusage, dass er vom 10. bis 17.4. die Wohnung zum Preis von 250.- Euro mieten wird.

DANACH sagt A, es falle eine Kaution an.

B sagt daraufhin: Unter diesen Umständen will ich die Wohnung nicht mehr. A entgegnet, wenn das so ist, dann eben doch keine Kaution.

B bleibt eingeschnappt und kommt nicht.

Wie ist die Rechtslage? Hoffe sehr, Ihr habt hier mehr Ahnung als ich...
Gregsen
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 30 März 2006 - 01:42:02    Titel:

Ich würde sagen a hat anspruch auf zahlung der miete und b anspruch in der wohnung zum angegebenen datum zu wohen.

würde A auf seiner Kaution bestehen sähe die rechtslage anders aus da eine Kaution nicht vorher ausgemacht war und auch nicht selbstverständlich ist... aber da er darauf verzichtet als b die kaution ablehnt, kommt der vertrag auch genau so zustande wie es vorher abgesprochen wurde und ist somit gültig.
pandor
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Anmeldungsdatum: 30.03.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 30 März 2006 - 01:53:21    Titel:

Gibt es einen entsprechenden Paragrafen dazu??
MJackson7
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Anmeldungsdatum: 29.03.2006
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 30 März 2006 - 02:00:36    Titel:

In § 535 I, II BGB steht eigentlich alles drin..
pandor
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Anmeldungsdatum: 30.03.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 30 März 2006 - 02:20:26    Titel:

...das heißt ja eigentlich, dass die tatsache, das A nach der zusage von b von einer kaution gesprochen hat, keine rolle spielt, oder? (A hat es ja wieder rückgängig gemacht, so zu sagen...)

zudem fühlte sich der zwischenmieter B abgeschreckt, weil A nach der schriftlichen Zusage von B von A folgende Infos wollte:

Personalausweisnummer
Beruf
Bankverbindung(für Kautionsrückzahlung)
Kopie des Persos
usw.

Ist aber doch auch kein Grund, die Vereinbarung nicht einzuhalten, oder??
Pandur
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 30 März 2006 - 02:45:14    Titel:

Hallo mein "fast" Namensvetter,

ich mutmaße mal, dass das kein abstrakter Fall ist, sondern du aus einem konkreten Anlass heraus deine Frage stellst. Leider sind wir innerhalb des Forums nicht berechtigt Fragen zu konkreten Fällen zu beantworten. Die Rechtsberatung ist den Anwälten vorbehalten.

Im Übrigen ist der Sachverhalt so wie du ihn schilderst nicht ausreichend dargelegt um eine vernünftige Auskunft geben zu können.

Gruß Pandur
pandor
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Anmeldungsdatum: 30.03.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 30 März 2006 - 02:48:54    Titel:

@pandur: was müßte ich denn bei diesem fiktiven fall noch dazudichten, damit der sachverhalt ausreichend geschildert ist??
Pandur
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 30 März 2006 - 03:07:21    Titel:

lol!

Du schreibst A will seine Wohnung zwischenvermieten, wodrauf B eine "schriftliche Zusage" macht. Da interessiert es mich zunächst, ob A denn überhaupt ein bindendes Angebot gegenüber B abgegeben hat. Die bloße Absicht eine Wohnung zu vermieten lässt noch nicht auf den Willen schließen, die Wohnung an eine konkrete Person zu vermieten.

Als nächstes möchte ich wissen, was konkret in der "schriftlichen Zusage" drinnen stand. Was B als "Zusage" ansieht muss nicht unbedingt eine wirksame Zusage sein (auch wenn es meistens der Fall sein mag).

Im Übrigen halte ich mich mit weiteren Ausführungen zu dem Thema zurück. Sorry. Dir trotzdem weiterhin Erfolg, dass die Geschichte glimpflich ausgeht.

Gruß Pandur
pandor
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Anmeldungsdatum: 30.03.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 30 März 2006 - 03:21:06    Titel:

...dass A die Wohnung dem B zuvor angeboten hat, wird hier vorausgesetzt.

Und: wie bereits geschildert, hat B sowohl den Zeitraum, als auch den Mietpreis akzeptiert. "Ja, wir kommen vom... bis ...und zahlen dafür ...".

Und dies, nachdem A konkret um eine Bestätigung gebeten hatte.
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