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erwachsenenbildung plus zusatzqualifikation?
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pellegrino
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Anmeldungsdatum: 04.04.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2006 - 22:40:26    Titel: erwachsenenbildung plus zusatzqualifikation?

guten abend!

mein name ist ... ähm ... ich meine, ich bin ein sehr intelligenter, ratsuchender student. Embarassed
folgendes: ich studiere seit 4 semestern erwachsenenbildung in verbindung mit fremdsprachen. die fächerkombination gefällt mir wunderbar und überdies erschien mir das studium immer recht sinnvoll. jedoch hatte ich eine begegnung der besonderen art. Shocked durch einen längeren auslandsaufenthalt lernte ich die crème de la crème der gesellschaft kennen. mir wurde plötzlich klar: man wird mich eventuell nie brauchen. denn all die manager, juristen etc., welche meine zukünftige zielgruppe sein sollten, beherrschen teilweise mehr sprachen als meine wenigkeit. Evil or Very Mad
nun gaben mir gewisse bekanntschaften den rat, mich umzuorientieren bzw. zusatzqualifikationen zu erwerben. man spielte speziell auf bwl und jura an. wäre es also einem 21jährigen studenten zu empfehlen, eine wende in die wege zu leiten? und wenn ja, auf welche art und weise?

ich danke euch für eure kritischen, hoffentlich fruchtbaren ratschläge.
kiwi_if
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 1113

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2006 - 23:50:16    Titel:

welche fremdsprachen sprichst du denn?

und mit der höheren gesellschaft welchen landes kamst du in berührung? in deutschland ist es sicherlich in einem mittelständischen unternehmen noch nicht normal, das der chef englisch, französisch oder eine osteuropäische sprache vernünftig spricht. die chefs der großen firmen darfst du dir natürlich nicht als beispiel nehmen - die leute haben ihr halbes leben im ausland verbracht, bevor sie an der spitze standen ....

wenn du allerdings niederländer oder skandinavier getroffen hast, dann mach dir keine gedanken. dort sind 3-4 fremdsprachen normal, mind. 2 davon flüssig. ich wohne grad in den niederlanden und da spricht jeder kioskbesitzer englisch und deutsch ....
pellegrino
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Anmeldungsdatum: 04.04.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2006 - 01:32:44    Titel:

ich spreche gut englisch, jetzt nach einem halben jahr auslandsaufenthalt auch gut italienisch, Very Happy etwas spanisch und französisch.
ich habe das gefühl, etwas wirtschaftswissenschaften könnten nicht schaden. Rolling Eyes mein studium besteht also aus den zwei hauptsprachen und fächern, welche sich grundlagen nennen. das heißt, ich habe eine einführung in die bwl besucht, glaube aber nicht, dass das reicht. überdies müssen wir natürlich auch veranstaltungen zur fachdidaktik, pädagogik, bildungsmanagement, angewandten sprachwissenschaft, ikk usw. besuchen. es erscheint mir aber alles so chaotisch. Shocked
studierst oder arbeitest du in den niederlanden? das wäre auch sinnvoll: im ausland studieren! meinst du, es ist effektiv, ein studium im inland und eines im ausland zu absolvieren? Idea hm... Confused
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2006 - 03:27:01    Titel:

pellegrino hat folgendes geschrieben:
das wäre auch sinnvoll: im ausland studieren! meinst du, es ist effektiv, ein studium im inland und eines im ausland zu absolvieren? Idea hm... Confused


Ohne angesprochen zu sein, das kommt sehr auf deine Lebensplanung und Faehigkeiten an (ueberraschenderweise.) Wenn du nach oben willst, Herausforderungen liebst und du einen Platz an einer guten Uni im Ausland bekommst, ist ein Auslandsstudium die bessere Wahl. Moechtest du einfach nur einen Job, vielleicht auch mit etwas Verantwortung, Familie etc und bist vielleicht intelligent, aber nicht hochintelligent, wird dir ein Studium an einer mittelmaessigen oder schlechten Uni im Ausland nichts nuetzen. Grundsaetzlich gilt, das man fuer eine mittlere Taetigkeit in einem deutschen Unternehmen mit einem guten Inlandsstudium wesentlich besser beraten ist, da deutsche Studiengaenge nunmal eben auf diese Unternehmen zugeschnitten sind und die Unternehmen die Kenntnisse eines dt. Hochschulabsolventen erwarten. Aufstiegschancen hast du egal wo du studierst, ein Auslanddssudium signalisiert lediglich ein etwas hoeheres Mass an "Internationalitaet" und Einsatzwillen. Ein Auslandsstudium ist etwas anderes als Austauschsemester/jahr - letzeres ist heutzutage fast schon Pflicht, man sammelt Erfahrungen, aber der Rahmen ist eindeutig auf eine gewisse Zeitspanne begrenzt. Ich kenne einige, auch dt. Studenten die ihr komplettes Studium im Ausland verbringen. Kaum einer will zurueck in ihr Heimatland nach dem Studium, praktisch alle haben Schule/Arbeit vorher in UK verbracht und kaum jemand hat eine Lebensgeschichte die dem dt. Durchschnitt von "Geboren, Schule, Abitur" entspricht.
Lange Worte, kurzer Sinn: Ob ein A. Studium besser ist oder nicht, laesst sich pauschal nicht sagen.

sD.
kiwi_if
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 1113

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2006 - 11:39:47    Titel:

pellegrino hat folgendes geschrieben:
studierst oder arbeitest du in den niederlanden? das wäre auch sinnvoll: im ausland studieren! meinst du, es ist effektiv, ein studium im inland und eines im ausland zu absolvieren? Idea hm... Confused


ich habe ganz normal in deutschland auf diplom studiert (auslandssemester im UK) und promoviere jetzt in den niederlanden - jedenfalls versuche ich es Wink
also ein zwischending zw. arbeit und studium. der grund war fuer mich jetzt nicht vorrangig das ausland (niederlaendisch zu sprechen bringt nicht viel punkte im lebenslauf), sondern der interessante job ....

ein gesamtes studium im ausland haengt vor allem auch von der geldboerse ab, so billig wie in deutschland studiert man fast nirgendwo. und wie bereits gesagt, auslandssemester sind ja schon fast pflicht bei einem sprachenstudium, das sollte eigentlich ausreichen.
pellegrino
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Anmeldungsdatum: 04.04.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2006 - 23:16:48    Titel:

das leuchtet alles ein. das ist wahr... man muss sehr intelligent sein, um an eine gute (auslands)uni zu kommen. habt ihr denn ahnung von den studiengebühren im ausland? da tun sich ja teilweise abgründe auf. da reicht ja schon italien. von großbritannien soll mal nicht die rede sein... welche förderungsmöglichkeiten gibt es denn für studenten die nicht hochintelligent sind? habt ihr erfahrungen mit bezahlten praktika im ausland, welche nicht unbedingt die pädagogik betreffen?
und eine letzte frage: was haltet ihr vom fernstudium (um sich weiterzubilden)?
pellegrino
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Anmeldungsdatum: 04.04.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2006 - 23:34:59    Titel:

Very Happy da fällt mir noch was ein: wie ist es möglich, sich so schnell wie möglich, so viel wie möglich in der wirtschaft weiterzubilden? schließlich sehen die chancen für erwachsenenbildung nicht mehr so rosig aus und ich bin in der zukunft sicherlich auf unternehmen angewiesen.
Cool
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