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Politik stduiert und dann?
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Politik stduiert und dann?
 
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Jey
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Anmeldungsdatum: 04.04.2006
Beiträge: 115
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2006 - 23:36:37    Titel: Politik stduiert und dann?

Ich könnte mir gut vorstellen irgendetwas mit Politik zu studieren. Ich bin schon mein ganzes Leben politik interessiert und auch in einer der großen Parteien aktiv.
Ich würde gerne Wirtschaft studieren vieleicht mit was wirtschaftlichem!

Was für Studiengänge gibt es eigentlich???

Exclamation Exclamation Was kann ich danach mit einem Politikstudium anfangen? Exclamation Exclamation



Vielen Dank für jeden konstruktiven Beitrag!
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2006 - 23:47:42    Titel:

Irgendwo gibt es hier einen Thread in dem sich ein paar PolWi Studenten geoutet haben... ich hoffe die antworten auch noch...

Ganz ehrlich: Die Leute aus der Fraktion "ich habe mich schon immer für Politik interessiert und deshalb will ich Politik studieren" steigen sehr früh aus dem Studium aus. Denn du studierst nicht Politik, sondern Politikwissenschaft. Das schult dein analytisches Denken, ist leseintensiv und die Berufsmöglichkeiten sind durchwachsen und hängen stark von der Schwerpunktsetzung ab.

Am Anfang des Studiums war ich auch Mitglied in "einer der großen Parteien" - doch nach Beginn des Studiums nicht mehr sehr lange. Ich finde das verträgt sich nicht gut mit diesem Studium. Aus meinem Jahrgang ist auch keiner mehr in einer Partei - PolWi ist "zum Partei abgewöhnen". Solltest du den Wunsch haben in die Politik als Abgeordneter zu gehen mach Jura, Verwaltungswissenschaft oder WiWi, nicht PolWi.
Jey
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Anmeldungsdatum: 04.04.2006
Beiträge: 115
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2006 - 00:02:21    Titel:

Danke! War auch nur ne Überlegung von mir! Hast mir nen paar gute Denkansätze gegeben!

Nach dem Motto:
"Wer viel denkt eignet sich nicht zu Parteimann, denn er hat sich schnell durch die Partei hindurch gedacht."
oder so ähnlich

Werde wohl doch was mit WiWi machen!


Mr. Green
polity_x
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Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2006 - 06:01:39    Titel:

"Wer sich nach diesem Studium noch eindeutig mit einer Partei identifizieren kann, hat in meinen Seminaren nicht aufgepasst," oder so...
Das da oben soll Patzelt seinen Erstis in Dresden erzählt haben. Ich halte es für ziemlich wahr, denn Konzepte verschwimmen, wenn man sich intensiver mit Ihnen befasst.
Du warst schon immer an Politik interessiert? Schön, dann sollte dein Forum aber etwas anderes sein, als das politikwissenschaftliche Studium, es gibt auch andere Formen der politischen Beteiligung.
Solltest du dich aber intensiver mit der Materie befassen, können dennoch lohnende Posten in der Politikberatung oder in Public Affairs - Abteilungen (bitte verflucht die armen Lobbyisten nicht wieder sofort - die machen auch nur Ihre Arbeit) warten. Wenn nicht winkt der vielbeschriehene Arbeitsplatz Taxi. Das Studium der Politikwissenschaften ist kein berufsbefähigendes Studium, wie man es etwa von der Medizin, Jura oder den Ingenieurswissenschaften kennt - hier gilt es seinen eigenen Weg zu gehen, und zu sehen wo man ankommt. Manchen gefällt es, anderen nicht.
Philskow
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Anmeldungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 221

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2006 - 09:34:27    Titel:

Hey, vergrault doch die jungen Talente nicht so schnell! Wink Es ist doch nicht so, dass politisches Interesse schädlich ist für das Studium!! Im Gegenteil, wer sich dafür schlicht nicht interessiert, wird auch keine Begeisterung für theoretische Konstrukte darüber aufbringen können.
Eure Pamphlete über Parteien halte ich auch für übertrieben. Sicherlich gewinnt man einen distanzierteren Blick auf die Funktionsweisen unserer Parteiendemokratie. Aber man behält auch nach der tausendsten Anhandlung über Neorealismus immer noch sein Interesse an der Politik. Ich bin zwar nicht in einer Partei, aber viele meiner Kommilitonen schon...
Aber ihr habt schon recht, @Jey: Man studiert nicht Politik, sondern Politikwissenschaft. Um die Tagespolitik geht es so gut wie nie, und ich habe witzigerweise die Erfahrung gemacht, dass, wenn es mal um diese geht, die Veranstaltung total für den Arsch ist!
Jey
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Anmeldungsdatum: 04.04.2006
Beiträge: 115
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2006 - 19:10:23    Titel:

Danke für den Einblick ins Studium! Als Aussenstehender denkt man schon das man sich in einem Politik Studium vor allem mit der Tagespolitik beschäfftigt! Ich bin mega interessiert an real Politik weils da ja um mich und dich und die gestaltung der Rahmenbedingungen für unser Leben geht! An dem Theoretischen Teil bin ich eher nich so interessiert!

Ich mach dann wohl doch was mit WiWi!!!!




Vielen Dank Mr. Green
Preuße
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Anmeldungsdatum: 02.12.2005
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2006 - 21:21:10    Titel:

Ich habe ein ähnliche Absichten und möchte auch nach meinem Abitur Politikwissenschaft studieren, und habe deshalb ein bisschen rumgestöbert und dabei dieses Buch gefunden:
http://www.ama_zon.de/exec/obidos/ASIN/3825217892/qid=1144501505/sr=2-1/ref=sr_2_11_1/302-1264467-3284051
(entfernt bitte den Unterstrich bei www.ama_zon.de, aber anders möchte die Forensoftware das nicht haben)

Kennt das eventuell jemand und ist das zu empfehlen? Auch im Hinblick als mögliche Entscheidungshilfe für oder wider solch ein Studium?
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2006 - 21:30:36    Titel:

Die UTB Bücher sind fast immer zu empfehlen! Es könnte allerdings sein, dass dich die Infos etwas überfrachten, aber lass dich davon nicht abschrecken.

bei www.sfb.at könntest du es auch gebraucht finden. 21 euro erscheinen mir etwas viel...

Es ist, trotz meiner negativen Äußerungen oben ein sehr spannendes Studium - doch mit Tagespolitik (wie viele denken...) hat es nichts zu tun. Wenn du Textanalysen und ähnliches magst, wenn du gerne über abstrakte Dinge diskutierst, dich für "Systeme" und Theorien interessierst, dann ist es sehr interessant.
Im Hauptstudium gibt es viele Vertiefungsmöglichkeiten, weshalb für jeden eigentlich was dabei ist. (örtliche Flexibilität vorausgesetzt)
Ach ja, schreiben solltet du auch mögen, da die meisten Scheine für Hausarbeiten vergeben werden Wink Und Referate halten sollte für dich keine furchtbare Sache sein.
Noch was: Dein Englisch sollte ebenfalls gut sein, denn die meisten guten Sachen sind auf Englisch.
Preuße
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Anmeldungsdatum: 02.12.2005
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2006 - 11:13:18    Titel:

Ich danke dir schonmal herzlich und werde mir das Buch dann mal zu Gemüte führen.

Du sprachtest von Textanalysen; ist das prinzipiell vergleichbar mit den vielen Texten, die man im Geschichte-LK vorgesetzt bekommt?
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2006 - 12:36:11    Titel:

Keine Ahnung, ich habe in der Oberstufe nicht den LK Geschichte gewählt.
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