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Das Rütli-Syndrom und seine Folgen
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Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2006 - 04:39:56    Titel:

german-e hat folgendes geschrieben:
Wie wäre es einfach mit:

Wer nicht für den Staat ist, ist gegen den Staat...



Als wenn die Welt immer so einfach strukturiert wäre. Ich bin in manchen Fragen für den Staat, in anderen eher gegen den Staat, und in ganz anderen Fragen wünsche ich mir vielleicht einen etwas anderen Staat.

Würde ich angesichts dieser respektlosen Haltung gegenüber einem heiligen Reich deutscher Nation jetzt standrechtlich erschossen, wenn ein national befreiter Herrscher über Deutschland eine neue Wacht an Donau und der Elbe hält?

Oder würde ich nur in ein sächsisches Dorf ausgesetzt werden, wo ich immerhin die Chance hätte nicht gleich erschlagen zu werden?

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
polity_x
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Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 394

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2006 - 14:59:18    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:
Oder würde ich nur in ein sächsisches Dorf ausgesetzt werden, wo ich immerhin die Chance hätte nicht gleich erschlagen zu werden?

Ich verbitte mir solche Flätigkeiten gegen meine Heimat Wink

german-e hat folgendes geschrieben:
Wie wäre es einfach mit:

Wer nicht für den Staat ist, ist gegen den Staat...


Diese schwarz-weiß-Logik ist die einfachste und fatalste, die wir kennen. Sie wird merkwürdigerweise immer dann herangezogen, wenn wir mit rationalen Argumenten nichts mehr zur Diskussion beitragen können, wenn wir uns auf unsere Positionen versteifen, und angegriffen fühlen, uns verteidigen müssen. Ich bin deutscher, und ich bin in einigen Belangen gegen den Staat, wie er sich hier durchsetzt. Bin ich damit eine Gefahr für die nationale Integrität? Sollte ich des Landes verwiesen werden, denn ich stehe ja nicht vollständig und ohne Nachzudenken hinter meinem großen Beschützer - Vater Staat und seiner Regierung. Die Demokratie lebt davon, dass sich die Bevölkerung kritisch mit dem Staat als politisches Konstrukt auseinander setzt. Wer nicht für den Staat ist ist gegen Ihn - Das ist die Logik der Diktaturen.
butterflower
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 133

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2006 - 16:24:46    Titel:

Was ich nicht nachvollziehen kann ist die derzeitige Diskussion um die Abschaffung der Hauptschulen, ebenso wie den Vorschlag, "Hauptschulen und Realschulen zusammenzulegen". Man löst das Problem doch nicht damit, indem man die Hauptschulen einfach abschafft...
Sehr einfältige Logik, wie ich finde Confused
mit Naz
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Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 532

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2006 - 16:44:09    Titel:

................


Zuletzt bearbeitet von mit Naz am 12 Jan 2008 - 23:22:01, insgesamt einmal bearbeitet
Rashida
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Anmeldungsdatum: 05.02.2006
Beiträge: 764
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2006 - 17:19:55    Titel:

Also wennich dazu noch mal was sagen darf:

Auf Gesamtschulen sind auch alle gemischt, angefangen bei dem, der nur Hauptschule nach Klasse 9 macht / will bis hin zu dem der das Abitur anstrebt. Da gehts doch auch, in die Oberstufe kommen immer noch genug, die die es wriklich wollen.

Jetzt kommt mir bitte nicht mit dem Niveau.....das ist bei jeder Schule verschieden....ich selbst war ab 11. 2 auf einer Gesamtschule, davor auf dem Gymnasium.....in der Oberstufe stand ich meinen Freunden vom Gymnasium in nichts nach...eher das Gegenteil....
Jogo
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 07.12.2004
Beiträge: 742

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2006 - 17:40:00    Titel:

butterflower hat folgendes geschrieben:
Was ich nicht nachvollziehen kann ist die derzeitige Diskussion um die Abschaffung der Hauptschulen, ebenso wie den Vorschlag, "Hauptschulen und Realschulen zusammenzulegen". Man löst das Problem doch nicht damit, indem man die Hauptschulen einfach abschafft...
Sehr einfältige Logik, wie ich finde


Vor allen Dingen werden die Elternschaften und Schüler diese Zusammenlegung mit allen Mitteln bekämpfen. Und wenn man damit nichts erreicht, dann wird der Realschul-Zögling eben auf eine andere Schule untergebracht oder besser gleich den kompletten Umzug planen.

Übrigens, die Sprachbarriere lösen zu wollen, indem man den Einwanderen zwangsweise Deutsch beibringen will, wird wenig nutzen. In Frankreich sprechen die Einwanderer perfekt die Landessprache, weil sie weitestgehends aus den ehemaligen Kolonialgebieten (Marroko, Algerien usw.) stammen, jedoch ist die Situation trotzdem schlecht. Bildung schwach, Ausbildung noch schwacher, Perspektive null => Rien ne va plus.

Es wird wohl so ähnlich laufen wie bei anderen Medienspektakeln, in zwei Monaten interessierts eh niemanden mehr. Am 1. Mai könnte das Thema in Berlin wieder hochkommen ...
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2006 - 18:16:03    Titel:

Rashida hat folgendes geschrieben:
@ Guido

Vielleicht sagen so etwas auch einfach Leute die mehr Ahnung von dem Problem und vor allem der Ursache haben.
Schon amüsant, da spricht die ehemalige Schulleiterin, eben so einer Schule und da kommen doch tatsächliche welche daher und meinen, sie als Aussenstehende ( einer von euch Lehrer an einer solchen Schule oder Sozialarbeiter???) könnten das besser beurteilen????


Wenn ich deiner Logik folge, so wäre jede Äußerung zu dieser Sache in einem Forum wie hier von vorneherein sinn- und zwecklos.

Was machst du dann hier? Und warum äußerst du dich dazu?
Rashida
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Moderator


Anmeldungsdatum: 05.02.2006
Beiträge: 764
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2006 - 18:39:46    Titel:

@ Guido

Es geht darum, dass die Aussage der Schulleiterin, als totaler Quatsch abgetan wird. Als wenn diese Frau keine ahnung hätte! Ist das nicht etwas merkwürdig? Die Frau spricht ja anscheinend aus Erfahrung.
anstatt sich ihre Argumente und Aussagen mal zu herzen zunehemen und zu überlegen, ob da nicht ein Fehler im eigenen Denken lag, wird hier munter und m.E. total daneben über das Thema disskutiert. Wie sollen Lösungen gefunden werden, wenn man die Menschen nicht anhört und für voll nimmt die aus eigener Erfahrung sprechen? Sag mir das bitte!
butterflower
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 133

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2006 - 18:40:11    Titel:

Rashida hat folgendes geschrieben:

Auf Gesamtschulen sind auch alle gemischt, angefangen bei dem, der nur Hauptschule nach Klasse 9 macht / will bis hin zu dem der das Abitur anstrebt. Da gehts doch auch, in die Oberstufe kommen immer noch genug, die die es wriklich wollen.

Ebenso wie es sicherlich viele Hauptschulen gibt, an denen es keine Probleme mit gewalttätigen Schülern gibt, gibt es auch bestimmt viele Gesamtschulen, in denen alles wunderbar funktioniert. Alles schön und gut.
Was hier interessiert, sind jedoch nicht die Positivbeispiele als vielmehr die Problemschulen. Merkwürdig finde ich daher dass eine Abschaffung/Zusammenlegung (weiss der Kuckuck was sonst noch) als potenzielle Konsequenz bzw. Lösung der Probleme in Erwägung gezogen wird. Wieso sollten die Verhältnisse besser werden, nur wenn man dem Ding einen anderen Namen gibt?
Nunja, ich nehme auch an dass das Medieninteresse bald wieder abnehmen wird, und derartigen Fusionshirngespinste auch wieder vom Tisch sein werden.
IT_Desert
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 565

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2006 - 18:41:36    Titel:

Guido hat folgendes geschrieben:


Wenn ich deiner Logik folge, so wäre jede Äußerung zu dieser Sache in einem Forum wie hier von vorneherein sinn- und zwecklos.

Was machst du dann hier? Und warum äußerst du dich dazu?


sehe ich auchso!Es geht um Deutschland nicht um Frankreich!!Marokko und Algerien, das ganze geht schon seit vielen Jahrzenten.Ich finde es sogar nicht vergleichbar mit Deutschland!!!Es ist ein erheblich großer Unterschied ob ich in Marokko französisch spreche oder ich dort aufgewachsen bin und lebe..
Dann kann ich davon ausgehen, dass wenn ich hier japansich lerne mich sofort dort mit der Kultur und das Leben dort gut auskenne.
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