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Die Bundeskanzlerin
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Die Bundeskanzlerin
 

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Bernardo Provenzano
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Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 101
Wohnort: Corleone

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 15:26:55    Titel: Die Bundeskanzlerin

Wie bewerten Sie unsere Bundeskanzlerin. Hat sie ihre Sache bisher gut gemacht oder eher nicht?
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 16:20:40    Titel:

Man fragt sich ja... welche Politik? Bis jetzt wurden ein paar Geschenke beschlossen, die wir uns eigentlich nicht leisten können. Die harten Brocken kommen mit der Gesundheitsreform ja erst noch.

Warten wir es ab... derzeit noch unentschlossen.

Gruß
Pauker
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 17:30:48    Titel:

Ich würde mir auch wünschen, dass jetzt, wo wirklich die Möglichkeit besteht, mal ein paar grundlegene Fragen geklärt werde. Hoffentlich packt sie das an!
brsx
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Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 14:24:48    Titel:

meiner meinung nach kann sie es ese vom typ her packen,aber sie sollte mal
langsam anfangen etwas wie die gesundheitsreform anzupacken und sich nicht von kleinigkeiten aufhalten lassen!
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 16:01:22    Titel:

Die Frage lässt sich so nicht beantworten. Aus der Sicht einer Parteipolitikerin, die eine große Koalition zusammenhalten muss und zwischen den Positionen vermitteln muss stellt sie sich sehr geschickt an und verordnet die Entscheidungen und Besprechungen in nicht öffentlliche Sitzungen. Dadurch vermeidet sie Attacken der Medien auf die Regierung, sie würde die unterschiedlichen Positionen nicht zusammenhaltenkönnen wie es zum Beispiel der rot.grünen Regierung wiederfuhr, die durch die offene Diskussion den Eindrucks eines vielstimmigen Haufens vermittelte, ein Bild dass die Medien gerne aufgriffen, weil es sich eben gut verkaufen lässt.

Aus Sicht der Regierung ist die Politik von Frau Merkel also hervorragend, sie versteht die Kritik von ihr fernzuhalten, da sie sich selten konkret äussert. Angenehm ist sicher auch, dass ihr die Machoallüren eines Gerd Schröder fehlen, ein Machtmensch ist sie trotzdem, darüber sollte sich niemand einer Illusion hingeben.

Die Frage ist allerding ob dies auch aus Sicht des Volkes besser ist? Ich denke, dass eine offene Diskussion wesentlich wichtiger ist, weil dann die unterschiedlichen Möglichkeiten im Volk diskutiert werden können. Die Politik kann dann auch Ideen sammeln, die für alle positiv sind und muss das nicht hinter verschlossenen Türen veranstalten. Dazu muss sich aber das Bild der Politik in den Medien wandeln und nicht jede öffentliche Diskussion unter Politikern als Führungsschäche ausgelegt werden. Die Medien sollten offene Diskussionen in der Politik als positiv werten und sich daran beteiligen, aber eben ohne zu dramatisieren.

Es ist wichtig den Bürgern zu erklären das Diskussionen, auch über eigene Fehler keine Schwäche sind sondern eine Stärke die im guten Mangement als Qualitätssicherung einfach dazugehören. Wer nicht die eigenen Schwächen und Fehler thematisieren kann, ist dazu verdammt sie zu wiederholen und erweist sich als lernunfähig. Dieser Pradigmawechsel ist in der Ökonomie lange schon vollzogen und wird auch interessanterweise in den Führungsetagen der Politik in der Regel so praktiziert, auch wenn es in den Medien selten so dargestellt wird. Notwendig erscheint, dass dies auch in der Öffentlichkeit so verstanden wird, und da spielt halt die Presse eine entscheidende Rolle. Stattdessen werden uns in den Medien aber Inszenierungen angeboten, die mitunter mit der Realität nichts mehr zu tun haben, aber auf die die Politik reagieren muss, um eben nicht als chaotischer Haufen, unentschieden etc. verschrien zu werden und sich schließlich genötigt sieht etwas als Chefsache zu erklären, um das Rauschen im Medienwald zu beruhigen. Dass sind leere Phrasen, denn es wäre naiv anzunehmen, dass nun der Terminkalender des "Chefs" umgeschmissen wird. Das sind solche klasssichen Inzenierung die zur Verdummung der Bevölkerung führen oder eben zur Abkehr von der Politik.

Das was in den Medien als Losung herausgegeben wird, findet sich dann als Abklatsch in den Foren, Diskussionen und Leserbriefen wieder, es sind die selben nichtssagenden Phrasen die eigentlich keine lebendige Diskussion über den eigentlichen Weg ersetzen können. So werden Reformen angemahnt die immer unbedingt durchgeführt werden müssen, warum diese durchgeführt werden sollen, zu welchen Zweck und wer letztlich davon profitieren soll, dass wird dabei verschwiegen. Die Inhalte werden ausgeklammert und statt dessen erschöpfen sich diese Phrasen in rein deskriptiven Art, wie groß der Brocken ist der bewältigt werden muss, wie dringend eine Reform angeblich ist, das Reformen nötig sind und so weiter und so fort.

Inhalte werden in den Medien immer seltener diskutiert. Damit wird die Medienpräsenz einer Reform also zur Mogelpackungen in denen uns nur redundante Verpackungen statt Inhalte angeboten werden.

Wenn die Medien wieder lernen, mehr Inhalte als Inszenierungen zu vermitteln und diese in der Bevölkerung inhaltlich diskutiert werden, spielt es an sich keine so große Rolle wer an der Regierung einer großen Koalition steht. In einem solchen Kontext wäre Frau Merkel dann offener als heute sicher als vermittelnde Instanz vorstellbar, wenn sie diese Offenheit akzepiert und nicht als politischen Fehler interpretiert.

Zumindstens könnte ich mir Frau Merkel als lernfähiger vorstellen, als Figuren wie Schröder oder Berlusconi, die das Volk und die Politik eher als persönliche Spielwiese betrachten und nicht wirklich ernstnehmen unabhängig ihrer politsichen Coleur.

Wir müssen auf jeden Fall lernen nicht eine Refrom der Reform willen als notwendig zu bezeichnen, nur weil es in den Medien so die Runde macht sondern konkret nach Inhalten fragen: Warum eine Reform und wohin soll die Reise gehen?



Mit freundlichen Grüßen
ein
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brsx
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Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2006 - 08:57:58    Titel:

Bei den Medien kann ich dir voll zustimmen, dass sie eine zu große Rolle spielen,aber wie sie sie ausführen ist meiner Meinung nach völlig falsch und es geht letzendlich alles nur ums
Geld.
Zitat:

Wenn die Medien wieder lernen, mehr Inhalte als Inszenierungen zu vermitteln und diese in der Bevölkerung inhaltlich diskutiert werden, spielt es an sich keine so große Rolle wer an der Regierung einer großen Koalition steht.


Aber das geht einfach nicht bei der deutschen Bevölkerung, denn 1.die Medien wollen Einschaltquoten und Sendungen mit Inhalt bringen halt einfach nicht so viele Einschaltquoten wie Sendungen wo man nur verblöden kann und die Diskussionen gibt es schon, aber 2.im Prinzip ist es nur ein kleiner Teil der Bevölkerung der sachlich und mit inhaltlichen Fakten diskutiert und das sind immer dieselben. Es ist einfach nicht der große Teil der Bevölkerung und damit schneide ich auch noch ein Problem das die Politik in circa 50 Jahren beschäftigen wird. Die Deutschen werden nämlich immer "dümmer", da der Größteil der Jugend momentan kein Bock auf Schule hat. Hiermat haben wir auch schon das nächste Problem, denn der Zeitgeist passt 1. nicht mehr zur sozialen Marktwirtschaft und 2. ist er der Untergang Deutschlands.
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2006 - 13:40:39    Titel:

brsx hat folgendes geschrieben:
Bei den Medien kann ich dir voll zustimmen, dass sie eine zu große Rolle spielen,aber wie sie sie ausführen ist meiner Meinung nach völlig falsch und es geht letzendlich alles nur ums
Geld.


Die Zustimmung ist ja ganz nett, nur ich habe nie behauptet, dass die Medien bei uns eine zu große Rolle spielen. Ich denke das auch nicht und deute es auch nicht an. Ich sprach davon, dass die Medien uns zu viele Inszenierungen und "Selbstläufer" anbieten und zu wenig inhaltliche Information.

Mit freundlichen Grüßen
ein
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brsx
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Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2006 - 14:27:23    Titel:

sry wenn ich das falsch verstanden habe,aber du stimmts mir doch wenigstens zu das die medien eine große rolle spielen. eine zu große rolle spielen sie meines erachtens, da sie wahrheiten verdrehen und ein ziemlich großes publikum ansprechen,dass sich keine eigene meinung bildet(aus mehrfachen gründen wie z.B.gar nicht denn wissenstand haben u.v.m.),sondern einfach nur eine übernimmt.damit wird die öffentliche meinung getrübt und verändert!
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2695

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2006 - 15:01:03    Titel:

Ich finde Fr. Merkel ganz in Ordnung aktuell.
Entgegen ihrer Vorankündigungen haben sich die Beziehungen zu Russland nicht verschlechtert und auch den USA kriecht sie nicht in den Allerwertesten, wie teilweise befürchtet, sondern sie versucht sinnvoll Themen zu problematisieren.

Jetzt fragt sich noch, wie in den nächsten Monaten und Jahren innenpolitische Konzpte umgesetzt werden können um unserer Wirtschaft auf die Sprünge zu helfen, soll sie mal weiter ihre Arbeit machen Wink
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2006 - 15:03:36    Titel:

brsx hat folgendes geschrieben:
sry wenn ich das falsch verstanden habe,aber du stimmts mir doch wenigstens zu das die medien eine große rolle spielen. eine zu große rolle spielen sie meines erachtens, da sie wahrheiten verdrehen und ein ziemlich großes publikum ansprechen,dass sich keine eigene meinung bildet(aus mehrfachen gründen wie z.B.gar nicht denn wissenstand haben u.v.m.),sondern einfach nur eine übernimmt.damit wird die öffentliche meinung getrübt und verändert!


Ich ziehe aus der Tatsache, dass Medien uns Inszenierungen und selektive Wahrheiten anbieten nicht den Schluss, dass ihre Rolle zu groß ist, sondern dass sie die falsche Rolle spielen. Ich kritisiere nicht die Quantität, also die Menge der Information, sondern die Qualität der Information und die Informationsredundanz. Letzteres muss du dir so vorstellen, dass ein Journalist einen bestimmten Begriff prägt und alle auf dieses Pferd aufspringen, den Begriff benutzen ohne ihn selbst verifiziert, also überprüft und durchdacht zu haben. So sagt einer, ob recherchiert oder nur angeboten, dieses oder jedes müsse reformiert werden und plötzlich behauptet dies die ganze Presse, weil jeder einen so eingängige Phrase gut vermarkten kann.

Fragen wir nach, kann uns kaum einer der involvierten Journalisten wirklich sagen warum er das tatsächlich annimmt, er hat das genau so aufgeschnappt wie wir das mit Gerüchten im Alltag machen. Die Bevölkerung nimmt aber an, das die Journalisten dass wesentlich gründlicher recherchiert haben. Das ist aber oft gar nicht der Fall. Gute Recherchen verursachen Kosten auf die die Medien verzichten, entweder weil die Politik ihnen nur ein begrenztes Budget zur Verfügung stellt oder weil das in der Privatwirtschaft den Profit minimiert. Daher ersetzen oft Erfinden, Abschreiben oder kostenlose entsprechende aufbereite Informationen von der Industrie gute Recherchen. Dass diese nicht unbedingt neutral sind, kann man sich leicht vorstellen.

Die Presse ist also auf der Suche nach guten Geschichten, der Unterhaltungswert ersetzt den Informationswert. Das Auftreten des Politikers, die kleinen Intrigen wer wann wie aus der hinteren Reihe nach vorne geholt wird, der Versprecher eines Politikers, das Image dass der Politiker einer Zielgruppe anbietet, all das steht an erster Stelle und verschleiert den Blick auf die Inhalte.

Sendungen, wie sie von Cristiansen oder Meissner moderiert werden sind sicher Extreme. Der Informationsgehalt, gemessen an dem Aufwand und den Phrasen mit denen emotionale Botschaften an Zielgruppen gesandt werden liegt nahe bei Null.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
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