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§ 239 Bitte helfen!
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fläz
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Anmeldungsdatum: 21.03.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 19:15:27    Titel: § 239 Bitte helfen!

Muß jetzt nochmal fragen, bin immernoch nicht wirklich klüger Embarassed

Laut Sachverhalt hält A den B nach seinen Messerstichen für tot und steckt ihn in den Kofferraum. B lebt aber noch.

1. Also ein error in persona ist es nicht oder? Aber mit welcher Begründung? Irrt er nicht über eine Eigenschaft des Tatobjekts? Oder weil "Mensch" ein descriptives Merkmal ist? Wie begründe ich das?

2. DIE WICHTIGSTE FRAGE: Question Question

B stirbt bei Fluchtversuch aus Kofferraum=> somit ist sowohl § 239 I als auch IV gegeben.

WIE GEHT DER AUFBAU? Muss ich beide getrennt prüfen, oder die Tatbestandsmerkmale des Grundtatbestands unter Abs. 4 prüfen?
Abs. 4 ist ja eine Erfolgsqualifikation...

Bitte helft mir, auch wenn sich die Frage vielleicht ein bisschen simpel anhört. Steh echt aufm Schlauch! Sad

Danke
Pandur
Moderator
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 19:28:15    Titel:

vielleicht verstehe ich das jetzt total falsch, aber warum scheitert 239 nicht ganz banal am Vorsatz? A wusste ja nicht, dass B noch lebt. Eine Freiheitsberaubung ist meiner Meinung nach nur bei lebenden Personen und Zombies möglich.
Confused

Gruß Pandur
Recht komisch
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 20:54:35    Titel:

Moment...Tatobjekt kann nur ein Mensch sein; und das BVerfG hat doch entschieden, daß es sich bei Zombies nicht um Menschen handelt und ein anderes Verständnis gegen das Analogieverbot von Art. 103 II GG verstößt (BVerfG 87, 209). Wink
http://www.oefre.unibe.ch/law/dfr/bv087209.html
In diesem Sinne kann man wohl als höchstrichterlich entschieden betrachten, daß auch eine Freiheitsberaubung an Zombies nicht möglich ist.
Thali1
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Full Member


Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 314
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2006 - 21:30:43    Titel: Hallo

Hallo,

an Zombies ist nur noch eine Störung der Tötenruhe gem. § 168 StGB begehbar. Wink

Ansonsten käme man hier vermutlich auf versuchten Totschlag, bzw. Mord in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung, §§ 212, 211, 22, 222, 52 StGB.
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