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Parteieintritt
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Corpson
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Anmeldungsdatum: 13.04.2006
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 19:30:38    Titel: Parteieintritt

Hallo! Smile

Habe zwar per Suchfunktion schon einige Thread mit ähnlichem Thema gefunden, aber ich wollte die alten Leichen nicht wieder hochholen. *g*

Ich hätte da mal eine (oder auch mehrere, mal sehen, was mir gleich so einfällt) Fragen zum Beitritt einer Partei.

Dass das theoretisch auf Jobchancen etc. keinen negativen Einflüsse haben dürfte, hab ich nun schon mehrmals gelesen (Solange man nicht in eine Partei, die an einem der Ränder angesiedelt ist, eintritt. Und das hab ich nicht vor Wink ), aber was mich doch mal interessieren würde, ist: Hat denn so ein Parteibeitritt sonst keinerlei Auswirkungen? Nix, wo man deswegen evtl Nachteile oder sogar Vorteile erfährt? Ich mein, wenn sich dann nix ändern, umso besser. Ich will nur sicher gehen. Very Happy
Dann: Hat man als Parteimitglied irgendwelche Pflichten? Ich würde, wenn ich denn eintreten würde, lieber aus ideologischen Gründen, denn aus praktischen o.ä. eintreten. Habe aber - um ehrlich zu sein - keine Lust, dann irgendwie zum Helfen beim Wahlkampf beordert zu werden oder ähnliches. Laughing Kann mir durchaus vorstellen, sowas man freiwillig zu machen, aber momentan hab ich mit meinem Studium erstmal selbst genug zu tun.
Wie läuft die Sache mit den Ortsverbänden etc.? Ich leben momentan an meinem offiziell als Zweitwohnsitz gemeldeten Standort, und bin nur sehr selten an meinem eigentlichen Hauptwohnsitz. Als Adresse bei der Anmeldung müsste ich daher wohl die hier angeben, kann es da dann zu Komplikationen kommen?

So, mehr fällt mir erstmal nicht mehr ein. Hoffe, jemand kann und will mir die Fragen beantworten. Smile
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 20:01:56    Titel:

Also prinzipiell ist so eine Parteiangehörigkeit ja auch eine Sache von Überzeugungen und gesellschaftliche Gestaltung etc. Wenn du also Angst hast wegen deiner Übezeugungen im Berufsfeld "Nachteile" zu bekommen, dann solltest du wirklich nirgendwo eintreten. In Parteien sollten nur Menschen eintreten, die bereit sind, zu ihren Überzeugungen auch zu stehen und sich nicht von aussen leiten zu lassen.

Ein weiterer Grund, warum zumindest ich in keiner Partei bin: Ich könnte, um es mit Otto Schily zu sagen, meinen Verstand nicht an der Garderobe abgeben. Stichwort Fraktionszwang.

Beste Grüße
coffeinjunky
Corpson
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Anmeldungsdatum: 13.04.2006
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 20:15:05    Titel:

Naja, so konkret um berufliche Nachteile ging es mir dabei ja nichtmal (war ja wie gesagt durch die bisher gelesenen Aussagen schon recht beruhigt). Immerhin muss ich vorher (inkl. praktischem Jahr) noch 5 Jahre studieren.

Aber wie gesagt, ein Eintritt würde eben ausschließlich aus ideologischen Gründen stattfinden, und das, obwohl ich nicht grad ein Ideologe bin. Deshalb sag ich mir eben: "Wenn mich das nur hindert 8auch in anderen Dingen), lass ichs halt". Schließlich würde ich eh schon 2,50€ im Monat für nix bezahlen. Laughing Und natürlich würde ich zu der Überzeugung stehen, das tu ich ja auch bisher schon. Ich würde auch bei nem Bewerbungsgespräch oder ähnlichem die Mitgliedschaft nicht leugnen, würde mir hinterher aber vllt in den Hintern treten, wenn mir da die Chance meines Lebens flöten gegangen wäre. Aber egal, wie gesagt, so speziell auf den Beruf wollte ich es ja eben gerade nicht bezogen wissen, da ich dazu ja schon eingies lesen konnte. Nur wurde eben auch nie wtwas anderes angesprochen, weswegen ich hier nochmal fragen wollte.
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 20:15:30    Titel:

Um es direkt zu sagen: Wenn du keine Lust hast im Wahlkampf oder sonstwo zu helfen wird dir das Parteibuch NIX bringen. Dann trete doch bei wenn du auch Zeit dafür hast --- und "Lust". Wahlkampf ist nun mal das A und O jeder Partei und als Mitglied eine Pflicht.
Corpson
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Anmeldungsdatum: 13.04.2006
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 20:39:20    Titel:

Wie siehts denn mit anderen Organisationen aus, die sich politisch oder in ähnlicher Weise engagieren. Wie gesagt, ich bin schon gewillt, freiwillig bei Aktionen und ähnlichem dabei zu sein, aber eben freiwillig. Darauf, eine Woche vor den Semesterklausuren nen Bescheid zu bekommen "Du musst/solltest daunddahin", hab ich keine Lust. Very Happy Klingt doof, is aber so. Laughing Eher noch würd ich (obwohl Student) die Organisation mit Geld oder anderem benötigtem unterstützen, wenn ich weiß, dass es auch ankommt. Wink
Preuße
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Anmeldungsdatum: 02.12.2005
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 20:42:55    Titel:

Niemand kann dich in einer Partei zu irgendetwas zwingen. Wenn du keine Lust auf Wahlkampf hast, dann machste das halt auch nicht.
Das schlimmste, was passieren könnte, wäre ein Parteiauschluss, aber den kriegt man sicherlich nicht, wenn man NICHTS getan hat.

Ansonsten, wenn du die Partei unterstützen möchtest, kannst du auch einfach an sie spenden, und brauchst dabei kein Mitglied zu sein.

Also, ich muss sagen, dass ich meinen Beitritt in der JU noch nicht bereut habe. Nur, du musst dir bewusst sein, dass dein öffentliches Verhalten auch immer auf die Partei zurückwirken kann. Sprich, wenn du dich schlecht benimmst, kann die Partei, die du doch eigentlich unterstützen wolltest, durch dich Schaden nehmen.
Corpson
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Anmeldungsdatum: 13.04.2006
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 20:44:00    Titel:

Preuße hat folgendes geschrieben:
Sprich, wenn du dich schlecht benimmst, kann die Partei, die du doch eigentlich unterstützen wolltest, durch dich Schaden nehmen.


Dessen bin ich mir schon bewusst. Aber ich bin doch ein vernünftiger Mensch. Laughing Wink
Preuße
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Anmeldungsdatum: 02.12.2005
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 20:53:05    Titel:

Und jetzt nochmal ausdrücklich mit irgendwelchen Verpflichtungen. Das läuft dann meisten so ab, dass alle Mitglieder des Ortsverbandes durch ein Schreiben, eine e-Mail oder mündlich angesprochen werden, dass es schön wäre, wenn dann und dann möglichst viele Leute da wären.

Aber eine Zwang besteht da ausdrücklich nicht.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 20:54:52    Titel:

Um es mal ganz konkret zu sagen: wir alle scheinen von deinen Beweggründen, warum du überhaupt in eine Partei eintreten willst, nicht besonders überzeugt zu sein. Es hört sich für mich eher so an, als ob du deinen cv aufbessern willst. Das ist nicht unbedingt der Sinn und Zweck einer Parteimitgliedschaft. Aber vielleicht kannst du diesen Verdacht ja noch entkräften...

Beste Grüße
coffeinjunky
Mosaik
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Anmeldungsdatum: 19.08.2005
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2006 - 20:56:46    Titel:

Hallo

also wie die Parteien und ihre Jugendorganisationen intern organisiert sind unterschiedet sich natürlich, daher kann man das mit den Ortsvereinen auch nicht pauschal beantworten. In der Regel gibt es die in jeder Gemeinde einen Ortsverein.

Es ist zwar immer schön, wenn es Menschen gibt, die eine Partei auch finanziell unterstützen möchte, doch bin ich der Meinung ist eine andere Art des Einbringens viel besser. Dabei kommt es dann natürlich auch wieder darauf an, warum man Mitglied einer Partei werden will und was man sich dadruch verspricht.
Also ich für mich kann nur sagen, dass ich aus meiner Überzeugung zu der Partei eingetreten bin. Diese Überzeugung leitet sich ab aus ihrer Programmatik (wobei auch nicht zu 100%), ihrer Präsenz, ihrer Mitglieder, ihrer Geschichte usw...also bei mir war es eher ein Zusammenwirken vielerlei Faktoren. Deshalb stand für mich auch der Entschluss sich aktiv am (kommunal-)politischen Geschehen zu beteiligen und gerade dort sieht es in vielen Gemeinden (vor allem in den ländlichen Regionen) dünn aus was das Personalangebot angeht. Aber ob du dich da selbst mit einbringen möchtest, sei es durch ein Amt, wobei das nicht sein muss oder durch andere "Hilfstätigkeiten", ist dir ja schlussendlich selbst überlassen. Gezwungen wird dazu natürlich keiner und wie man die Häufigkeit seiner Anwesenheit dann regelt hängt auch damit zusammen, mit welchen Leuten man dann dort zu tun hat.

Viele Grüße
Pierre Becher
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