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Mangelrecht! Kauf eines Computerspiels-->Rechtskauf?
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Alumba
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Anmeldungsdatum: 24.09.2005
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2006 - 17:47:36    Titel: Mangelrecht! Kauf eines Computerspiels-->Rechtskauf?

Hallo,
wenn ich ein Computerspiel kaufe und es hat einen Virus, wie prüfe ich dann die Gewährleistung?
Die Mängelrechte beim Sachkauf oder Rechtkauf sind ja gleich (§453), aber wie prüfe und baue ich das auf? Wie würdet ihr das formulieren?
Und überhaupt: ein Computerspiel ist doch ein Computerprogramm und somit keine Sache, oder? Nach Palandt ist nur ihre Verkörperung in einem Datenträger eine Sache. Wie soll ich das verstehen? HILFE
Wäre echt nett wenn mir einer helfen könnte. Diese Hausarbeit killt mich!
gruß,
Tina
Pandur
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 04:46:33    Titel:

Hi Tina,

Ein Virus ist kein Rechtsmangel. Rechtsmängel liegen dann vor, wenn der Verkäufer nicht dazu in der Lage war die vollständigen Rechte, die vertraglich vereinbart waren (bsp. Eigentum bei gewöhnlichen Kaufvertrag), mit zu übertragen. Der Virus schränkt die Nutzbarkeit nicht in rechtlicher, sondern in tatsächlicher Hinsicht ein.

Hinsichtlich der Prüfung des 434 ergeben sich deshalb keine Besonderheiten. Einfach subsumieren Smile

Aber Vorsicht, auch wenn du einen Sachmangel annimmst (was wahrscheinlich ist) bedeutet das noch nicht, dass der Käufer alle Mängelansprüche geltend machen kann. Es kommt insofern auch auf die Art des Virus drauf an und wie einfach er entfernt werden kann.

Gruß Pandur
Jurastudentin1983
Newbie
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Newbie


Anmeldungsdatum: 22.04.2006
Beiträge: 5
Wohnort: Passau

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2006 - 09:39:05    Titel: PC-Spiel ist eine Sache

Hi,
ein PC-Spiel ist eine Sache. Das Spiel selber ist zwar kein körperlicher Gegenstand, sobald es sich aber auf einem Datenträger (CD-Rom, DVD) befindet, wird daraus ein körperlicher Gegenstand. Es ist eine Sache. Rechtsmängel wird man in Klausuren vorm Examen wohl eher seltener antreffen.

Ich würde §437 BGB prüfen. Dann kann der Käufer zurücktreten, Schadensersatz verlangen,etc. und dann das übliche Prüfungsschema von §434.
Findet man in vielen Fallbüchern.

Gruß Steffi
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