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zukunftsangst/studiumsabbruch
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sandra85
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 12:59:30    Titel: zukunftsangst/studiumsabbruch

Hallo!
würde hier gerne einfach einmal meine sorgen und ängste niederschreiben, um mir vielleicht tipps und anregungen von aussenstehenden zu erhalten: )
also: mir geht es im moment echt schlecht, ich bin super traurig über meine jetztige lebenssituation udn ich weiß einfach nicht wie es weiter gehen soll. ich bin 20 jahre alt und studiere nun im zweiten semester mathe. ich wollte immer mathe studieren, fand es faszinierend, interessant und hatte spaß an der mathematik. ich war auch immer gut bis sehr gut in der schule. dennoch läuft momentan alles schief. ich verstehe rein gar nichts mehr, auch wenn ich mir die vorlesungen 1000000 mal angucke und durcharbeite. ich gebe wirklich mein bestes, bin sehr ehrgeizig und probiere alles, dass ich irgendwie den mathe-stoff der uni verstehe und behalte, aber ich verstehe nur noch bahnhof. und das deprimiert mich so sehr, dass ich einfach nicht mehr weiter weiß. bin auch schon durch die zwei klausuren des ersten semesters gefallen. und nun bin ich eigentlich schon so weit, dass ich das studium abbrechen möchte, da ich einfach keinen sinn mehr darin sehe. ich verstehe nichts mehr und habe das gefühl nichts zu lernen und meine zeit nur dort abzusitzen. aber was soll ich denn anstatt dessen studieren oder machen??? ich woltle doch immer mathe studieren. wollte später so gerne in einem markt und meinungsforschungsinstitut arbeiten, irgendwelche statistiken und daten auswerten. nun habe ich an ein soziologie studium gedacht. denn soziologie habe ich auch schon als nebenfach bei meinem jetztigen studium udn es gefällt mir eigentlich recht gut. doch ich habe angst, dass ich dieses studium auch nicht schaffen werde, denn die ganzen frustierenden momenten des mathestudiums lassen mich echt an meiner intelligenz zweifeln. und ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll. ich habe solche angst vor der zukunft und dass ich den anforderungen eines studiums nicht gewachsen bin, dass mich sozilogie auf die dauer langweilt, dass ich einfach nicht damit zu recht komme und ich dann wieder ein studium abbrechen muss und ich bin doch schon 20 und habe das gefühl, dass ich doch so langsam ein konkretes berufsziel mit dem richtigen studiengang haben muss. ich weiß es einfach nicht, wie soll es weiter gehenl, soll ich den schritt wagen und soziologie studieren? aber werde ich damit glücklich?werde ich den anforderungen gerecht? oooh man, vielleicht denkt ihr euch jetzt ohhhh mein gott der kann nicht mehr geholfen werden, aber ich würde mich echt über eure meinungen zu meinem problem freuen. vielleicht habt ihr auch schon ein studium abbgebrochen oder habt auch solche zukunftsangst wie ich und könnt mir erzählen, was ihr dagegen macht und wie ihr damit um geht...
ich würde mich echt wahnsinnig freuen.... vielen dank schon mal: )
BlueLady
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Anmeldungsdatum: 18.05.2005
Beiträge: 498
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 13:54:42    Titel:

ich kann dich gut verstehen und ich glaube dass es vielen menschen in dem alter so geht, ich bin auch 20.
ich kenne viele, die verwirrt über das berufsziel sind, die alles mögliche machen und ausprobieren und wieder abbrechen usw...
mit 20 ist jedenfalls noch nichts verloren, dir liegt die welt zu füßen
und du hast ja tolle noten und bist offenbar sehr intelligent, woran du auf keinen fall zweifeln solltest
ich mein, wer hat schon das zeug um mathe zu studieren??!

mein rat: mach weiter mit dem studium
es ist anscheinend genau das, was du willst und was dir spaß macht
lass dich nicht durch rückschläge entmutigen
such dir doch jemanden, der es besser versteht und dir vielleicht erklären kann
sprich vielleicht mal mit deinem prof darüber
du bist eindeutig auf dem richtigen weg, gib nicht so schnell auf ^^
ubekannt
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 893

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 15:47:28    Titel:

Treff dich dochmal mit den Leuten in deinem Alter, die das verstehen und lass es dir erklaeren. Wie viele Stunden uebst du eigendlich am Tag? Wenn du nicht uebst ist klar das du das nicht checkst ... Vielleicht solltest du nochmehr ueben. Aber wenn du echt bis zum versagen schon uebst und nicht checkst, lernst du eventuell total falsch oder hast einfach nicht den Gripps dafuer. Aber wenn ich ehrlich bin, denk ich das jeder Mensch wenn er genug uebt alles studieren kann !
sandra85
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 16:34:26    Titel:

denke, dass ich genug lerne, da ich wirklich eine sehr ehrgeizige person bin und es vor allem an anfang schaffen wollte. doch da sich dann mti der zeit keine erfolgserlebnisse gezeigt haben, habe ich nach und nach immer mehr aufgegeben, da ich einfach kaum noch was verstanden habe. und ich denke nicht, dass jeder mensch das studieren kann, was er will, wenn er nur genug übt. denn entweder man kann es, lernt es durch üben oder man kann es einfach nicht, egal wie viel man übt(siehe bei mir) und wieviel ehrgeiz man besitzt.
BlueLady
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Anmeldungsdatum: 18.05.2005
Beiträge: 498
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 17:04:04    Titel:

hm, kann jeder mensch alles studieren wenn er nur will?

ich bin auf der fremdsprachenschule, sprachen sind meine größten talente und es fällt mir sehr leicht
ich habe eine mitschülerin, die tut sich in englisch richtig schwer. sie lernt sehr viel mehr als ich und hängt sich richtig rein und trotzdem schreibt sie zb in fächern wie übersetzten, auf die man nicht lernen kann, sehr schlechte noten.
kann sie die schule wirklich schaffen, obwohl ihr englisch nicht liegt?
nur durch lernen?
ich bezweifle es

aber das ist ja schon fast off topic weil´s dich ja nicht betrifft ^^
du hast ja eine mathe-begabung
lazyrebel
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Anmeldungsdatum: 14.03.2006
Beiträge: 13
Wohnort: homesweethome

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 17:19:11    Titel:

sandra85 hat folgendes geschrieben:
denke, dass ich genug lerne, da ich wirklich eine sehr ehrgeizige person bin und es vor allem an anfang schaffen wollte. doch da sich dann mti der zeit keine erfolgserlebnisse gezeigt haben, habe ich nach und nach immer mehr aufgegeben, da ich einfach kaum noch was verstanden habe. und ich denke nicht, dass jeder mensch das studieren kann, was er will, wenn er nur genug �bt. denn entweder man kann es, lernt es durch �ben oder man kann es einfach nicht, egal wie viel man �bt(siehe bei mir) und wieviel ehrgeiz man besitzt.


Hi, ich kann mich nur bluelady und unbekannt anschliessen. Gib ja nicht auf. Du hast es geschafft bewusst ein Mathestudium aufzunehmen.

Das Problem ist, wie ich rauslesen konnte, nicht das �ben sondern das Verstehen. Du bist bestimmt nicht die einzige die den Stoff nicht versteht, du musst dich auf die Suche nach guter Nachhilfe machen. Frag doch dritt Semestler ob einer bereit w�re dir Nachhilfeunterricht zu geben. Bei denen ist der Stoff bestimmt noch frisch in Errinnerung und Mathe baut aufeinander auf. Hoffentlich findest du jemanden. Viel Erfolg.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 17:19:13    Titel:

Mathematik ist eines der Fächer, die irgendwann im Studium sehr abgedreht erscheinen. Daher ist Mathematik meiner Ansicht nach auch kein Fach, für das jeder mit Übung geeignet ist.

Allerdings stimmt deine Qualifikation, die du mit dem Studium erreichen willst, gar nicht mit deinem späteren Berufsziel überein. Als Mathematiker kannst du zwar in ein Forschungsinstitut, aber sinnvoller wäre eine substanzwissenschaftliche Ausbildung mit einer quantitativen Ausrichtung. Wie wäre es mit Vwl und der Spezialisierung auf quantitativer Forschung? Oder auch die Soziologie mit den ganzen Methoden der empirischen Sozialwissenschaften sind weit eher geeignet dich für das Arbeiten in einem Meinungsforschungsinstitut fit zu machen. Und nebenbei erhälst du halt noch eine subsanzwissenschaftliche Ausbildung.

Es gibt auch reine Diplom-Studiengänge zum Statistiker. Wie wäre es damit? Also meine Empfehlung: lass Mathematik Mathematik sein und studiere etwas anderes. Ob nun Soziologie oder Psychologie oder Vwl sei deinen eigenen Neigungen überlassen. Und denke dran, dass du in diesen Studiengängen durch deine Mathe-Semester durchaus Vorteile hast...

Beste Grüße
coffeinjunky
rightaway
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Anmeldungsdatum: 19.10.2005
Beiträge: 1265

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 18:05:39    Titel: Re: zukunftsangst/studiumsabbruch

sandra85 hat folgendes geschrieben:
ich wollte immer mathe studieren, fand es faszinierend, interessant und hatte spaß an der mathematik (...) ich woltle doch immer mathe studieren

Es ist mir nicht ganz klar, warum du "schon immer" Mathematik studieren wolltest: Wenn sich "fand es faszinierend, interessant und hatte spaß an der mathematik" auf die Schulmathematik bezieht, dann muss es dir doch vor dem Studium klar gewesen sein, dass Schulmathematik im Wesentlichen aus Rechnen und nicht aus Mathematik besteht. Ich kann auch nicht die Auffassung "Gib ja nicht auf" von lazyrebel teilen, da das Mathematikstudium gerade in den ersten beiden Semestern sehr locker beginnt und den Studierenden noch keine große Arbeitsbelastung zugemutet wird. Wenn du jetzt schon Probleme hast, dann ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass du
(a) aus irgendeinem Grund völlig falsch an das Studium und den Stoff herangehst oder
(b) mit großer Wahrscheinlichkeit im Studienfach Mathematik nie einen Abschluss erzielen wirst, weil du die Voraussetzungen für dieses Fach einfach nicht erfüllst.

Überleg dir nochmal, warum du eigentlich Mathematik studieren willst: Wegen dem Spaß an der Mathematik, wegen einem konkreten Berufswunsch oder aus ganz anderen Gründen?
Box
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Anmeldungsdatum: 29.12.2005
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2006 - 22:50:00    Titel:

Und bevor Du ganz aufgibst, kannst Du es ja auch mal an einer FH probieren. Die sind imho nicht so schwer. Kannst ja mal paar Vorlesungen besuchen und selber vergleichen.
ad_
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Anmeldungsdatum: 29.10.2005
Beiträge: 167

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2006 - 21:33:55    Titel:

Sandra85 hat folgendes geschrieben:
dennoch läuft momentan alles schief. ich verstehe rein gar nichts mehr, auch wenn ich mir die vorlesungen 1000000 mal angucke und durcharbeite. ich gebe wirklich mein bestes, bin sehr ehrgeizig und probiere alles, dass ich irgendwie den mathe-stoff der uni verstehe und behalte, aber ich verstehe nur noch bahnhof. und das deprimiert mich so sehr, dass ich einfach nicht mehr weiter weiß. bin auch schon durch die zwei klausuren des ersten semesters gefallen.

Keine Ahnung, ob Dir das hilft. Ich komme auch erst ins dritte Semester und studiere Physik.
Kann es sein, das Du Dich zu sehr an den Vorlesungen orientierst? Also viel wichtiger ist doch, was man selber rechnet und das sind die Übungen. Mir jedenfalls hat es geholfen fast meine ganze Zeit dort zu investieren!!!
Es ist klar, dass man mit dem Studium aufhören möchte, wenn man keine Erfolgserlebnisse hat. Das geht glaube ich jedem so.

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