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Vollmacht und Abstraktionsprinzip!
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wasserfall
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Anmeldungsdatum: 11.04.2006
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2006 - 10:45:59    Titel: Vollmacht und Abstraktionsprinzip!

Hallo erstmal
ich hab ein problem:
ich hab eine Minderjährigen C (17), der vertritt A aufgrund eines Auftrages. Seine Eltern haben das ganze abgelehnt.
mir ist klar, dass die vollmacht rechtlich neutral ist und somit nicht der Zustimmung der Eltern bedarf.
Aber der Auftrag ist ja nicht lediglich rechtlich vorteilhaft....was mach ich denn damit? Gibts da irgendeinen Méinungstreit dazu? und was passiert mit der vertretungsmacht insgesamt?

Bitte helft mir...
wasserfall
wasserfall
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Anmeldungsdatum: 11.04.2006
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2006 - 13:56:04    Titel:

hat denn keiner eine Idee??
Shafirion
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2006 - 14:05:06    Titel:

Die beschränkte Geschäftsfähigkeit des C steht der wirksamen Stellvertretung nicht entgegen, § 165. Was den Auftrag angeht, müsstest schon etwas konkretere Infos geben, ob auch auf dessen Grundlage Ansprüche geltend gemacht werden.

Zuletzt bearbeitet von Shafirion am 18 Apr 2006 - 17:54:46, insgesamt einmal bearbeitet
wasserfall
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Anmeldungsdatum: 11.04.2006
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2006 - 14:49:58    Titel:

C kauft im namen des C briefmarken die eine Woche später bezahlt und übergeben werden sollen...
Shafirion
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2006 - 17:58:51    Titel:

A kann dann Übereignung der Briefmarken fordern, da er Vertragspartner geworden ist. Ebenso ist er Schuldner des Kaufpreises. C kann weder Übereignung der Marken verlangen, noch kann der Verkäufer der Briefmarken Zahlung von C verlangen. Der Kaufvertrag über die Briefmarken wirkt eben nur zwischen A und dem Verkäufer.
Was den Auftrag angeht, so reichen deine Informationen nach wie vor nicht aus, um sich groß dazu zu äußern. So ist nicht einmal ersichtlich, ob A oder C überhaupt Ansprüche aus dem vermeintlichen Auftragsvertrag geltend machen wollen.
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