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Bin Abiturient und hätte gerne ein paar Infos
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Bin Abiturient und hätte gerne ein paar Infos
 
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happy-thiesi
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Anmeldungsdatum: 13.04.2006
Beiträge: 27
Wohnort: Celle

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 20:40:44    Titel:

irgendwie mach tmir das alles angst..ich meine ich bin rech tfleißig und wenn ich weiß, dass ich muss lerne ich auch 3-4 stunden am tag...aber das die arbeitsmarktlage so schlimmist...kann man nicht eine nisch efinden, wie in der Verwaltung...nicht jeder der Jura stuidert will doch zwangsläufig anwalt werden oder?
und Mathe...dut alles in Ordnung in den anderen Fächern abe rmit meinen punkten in mathe...hab mich so durchgeschoben, abe rich hofft es nicht so viel mehr brauchen zu müssen Confused
weißjemand wie es in Frankreisch aussieht...gibt es da auch so einen Juristenüberschuss?
Kyra216
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 5
Wohnort: Potsdam

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2006 - 18:43:49    Titel:

Hey, ich studiere mittlerweile im sechten semester Jura und kann dir nur raten, dass du es ausprobieren solltest.
Wenn dich das Fach interessiert, du auch mal in dieser Richtung tätig werden möchtest, dann mach es.

Natürlich stimmt es, dass es hart ist. Man muss viel lernen. Vor allem die Theorie, wie man welche §§ anwendet, prüft etc. erfordert viel aufwand. Auch das lernen der verschiedenen Ansichtemn aus Literatur und Rechtssprechung nehmen viel Platz im Kopf ein Smile

Aber mach dir keine Gedanken, wenn man da von Anfang an dran arbeitet, den Stoff aus den Vorlesungen nachzuholen, dann klappt das schon.

Das du kein Deutscher bist, spielt doch gar keine Rolle. Und vielelicht hilft es dir auch, weil du gegebenenfalls mit dem Rechtssystem deiner Heimat vergleichen kannst.

Was deine finanzielle Situation betrifft, da solltest du dir auch keine Sorgen machen. Du kannst BaföG beantragen, das ist eine Beihilfe für Studenten, weilches später teilweise zinslos zurückgezahlt werden muss, wenn das Studium beendet ist. Hier kannst du mal schauen, wieviel BaföG du bekomen würdest--> www.bafoeg-rechner.de
Falls du Angst hast, du wärst bei dem Jurastudium falsch, nur weil ihr vielleicht nicht reich seid, dann denkts du falsch. Jeder kann doch dieses Fach studieren. Und das Jurastudenten nur Bonzen sind, ist wohl ein Vorurteil!

Du schreibst, du bist Sprachbegabt. Vielleicht interessiert es dich dann ja, dass man an bestimmten Universitäten neben dem deutschen recht auch ausländisches Recht studieren kann. Hier in Brandenburg wäre das in Potsdam das französische Recht, bei dem man auch 1,5 Jahre nach Paris geht und in Frankfurt / Oder polnisches Recht! Vielleicht interessiert es dich ja. http://www.euv-ffo.de/rewi/Polnisches_Recht.html ( Frankfurt ) ; http://www.uni-potsdam.de/u/ls_bezzenberger/Unterlagen/dfs/DFS-Gesamtdarstellung.pdf ( Potsdam )

Vielleicht konnte ich dir ja ein wenig helfen...

LG, Kyra
Kyra216
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 5
Wohnort: Potsdam

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2006 - 18:50:05    Titel:

Ich will noch schnell was nachtragen.
Also, wie gesagt, in Potsdam kann man französisches Recht studieren.
Man fängt dann an, und ist 2 Jahre in Potsdam, in denen man immer Blockveranstaltungen im französischen Recht hat. nebenbei natürlich das ganz normale deutsche studium. Danach gehst du dann für 1,5 Jahre nach Paris an die Uni Nanterre und hast, je nachdem, was du wählst deutsche Blöcke neben dem normalen französischen Studium.
Wenn man wiederkommt ( und in frankreich alle prüfungen bestanden hat ) dann hat man die license und nach dem 1. Staatsexamen wird einem sogar der master 1 angerechnet!

Es ist aber sehr viel Mehraufwand als ein "einfaches" Studium. ich habe viele Freunde, die derzeit in Paris sind, aber denen gefällt es schon sehr gut. Trotz der vielen Arbeit!

Wenn noch jemand fragen hat, kann er mir gerne schreiben.

Gruß., Kyra
Kyra216
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 5
Wohnort: Potsdam

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2006 - 18:52:00    Titel:

Einen so großen Juristenüberschuss wie hier, gibt es in Frankreich nicht!
Erst jetzt wird das ganze System in diese Richtung sehr stark ausgebaut. Wie es natürlich in 7 oder 8 Jahren aussieht weiß ich nicht.

Gruß, Kyra
Briona
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Anmeldungsdatum: 06.01.2005
Beiträge: 99
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2006 - 20:15:07    Titel:

Meiner Ansicht nach ist das Studium absolut schaffbar, solange man bereit ist manche vorlieben, wie Partys jedes Wochenende, ab und an mal ausfallen zu lassen.

Es ist einfach wichtig sind zum einen täglich für ein paar Stunden (3-5std.)in die Bücherei zu setzen und wirklich alles nachzuarbeiten, solange alles noch frisch ist und immer Fälle zu lösen. Aus erfahrung sag ich persönlich zu Hause lernen ist nicht wirklich effektiv, aber muss jeder selber entscheiden wie er am besten lernen kann. Zum anderen ist es sehr wichtig und auch von vorteil Kontakte mit anderen Studenten von Anfang an herzustellen um sich immer austauschen und auch um hinterfragen zu können.

Wenn man sich einen Plan aufstellt und diesen auch einhält kann man gut im Fach vorankommen mit zufriedenstellenden Noten und sich sogar am WE Partys erlauben. Die Jura-Partys sind auch recht nett Wink
Doch zum Ende des Studiums wird es hart und da ist dann wirklich wenig Zeit für was auch immer, denn da heißt es alles oder nichts.

Natürlich gibt es Vorlesungen wo man wirklich einschlafen könnte, doch diese sind sehr selten und sollten einen nicht abschrecken sein Ziel weiterhin vor Augen zu haben. Sehr hilfreich sind die AG´s und auch die Tutorien, diese sollte man auf jedenfall in Anspruch nehmen.

Aus was für Familienverhältnissen man kommt denke ich spielt da keine wirklich große Rolle, den schließlich werdet ihr studieren und nicht die Familie, daher hängt es von euch ab Smile
Probiert es einfach, mehr als an Wissen und Erfahrung zu gewinnen kann euch nicht passieren Wink
Ingo3142
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 00:37:11    Titel:

meisterjoda hat folgendes geschrieben:

Alles in allem ist Jura wohl eines DER schwersten Fächer, neben Fächern wie Medizin, Chemie oder BWL/VWL.

Dümmstes Geschwätz was ich je gehört habe.
[edit]Na gut, ich wurde gebeten es zu begründen:
Ich bin der Meinung, dass es hier einige Leute im Forum gibt, die versuchen ihren Studiengang als schwer und unüberwindlich darzustellen, um ihre eigene Position und Ihren vermeidlichen Intellekt hervorzuheben.
ich persönlich finde es sehr schwierig, vom "schweren" oder vom "schwierigstem" Studiengang zu sprechen.
Ob etwas einer Person leicht oder schwer fällt hängt mit der jeweiligen Begabung ab.
Beispiel. Leonhard Euler, einer der grßten Mathematiker hat sich in seinen jüngsten Jahren mit mathematischer Forschung beschäftigt, genauso wie Lagrange oder Gauss.
Und heute behaupten auch eine Leute dass Mathematik einer der schwierigsten Studiengänge ist. Darüber können solche Leute nur lachen.
und wenn jemand sich anmaßt zu wissen was in anderen Studiengängen wie BWL/VWL, Medizin, Chemie gefordert wird, dann gebürt ihm mein Respekt, denn ich setze Voraus, dass diese Person auch diese Studiengänge abgeschlossen hat um sich ein dementsprechendes Bild vom jeweiligen Studiengang machen zu können.[/edit]
spacekeks
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 21:05:33    Titel:

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewtopic.php?t=57415&start=0
da wurd schoma über des jurastudium gesprochen.... wie auch sicherlich irgendwo schonmal zuvor
Rolling Eyes


spacekeks hat folgendes geschrieben:
von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Claus Roxin

http://www.jurawelt.com/aufsaetze/methodik/8691



sehr gut aufsatz, wie ich finde, auch wenn die anderen beiträge sicherlich auch sehr hilfreich waren.

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