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Informatik-Studium mit Schwerpunkt "Umwelt"
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BBB
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
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BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 03:33:16    Titel:

algebrafreak hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Nun mit Sicherheit ist Umweltinformatik kein Studium das unbedingt auf eine Stelle als Systemadministrator passt, aber das soll es ja auch gar nicht.


Wie viele Leute kennst Du, die nach ihrem Studium genau das Vertiefungsgebiet machen, welches sie studiert haben? Bei mir sind das echte Seltenheiteit.

Was willst du mir damit sagen? Im grunde sind wir uns einig.

Zitat:
Ein Informatiker mit Vertiefung in Umweltinformatik ist aber eben auch kein Umweltinformatiker genauso wenig, wie ein Informatiker mit BWL als Nebenfach ein Wirtschaftsinformatiker ist. Deine Schwerpunkte musst du übrigens vollständig angeben und insofern sieht jeder sowieso, welche Schwerpunkte du im Studium hattest.


Wer zwingt Dich dazu? So weit ich weiß, ist das gerade der Witz daran, dass man Sachen "geschickt" täuscht.

Tja falsch gedacht.

Zitat:
Und wie ich schon sagte, hängt es auch bei interdisziplinären Studiengängen von deiner Vertiefung ab, wofür du wirklich in Frage kannst. Ein Wirtschaftsinformatiker kann je nach Vertiefung z. B. in Softwareentwicklung, IT-Beratung oder Rechtsabteilgungen tätig sein. Das Spektrum ist nicht geringer als bei reinen Informatik Studiengängen.


Ich vertrete die Meinung, dass dein Vertiefungsgebiet einfach nur den Zweck erfüllt, im Studium mal eine Spezialisierung kennen zu lernen. Und im Beruf wird man sich sowieso spezialisieren.[/quote]
algebrafreak
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Anmeldungsdatum: 28.10.2004
Beiträge: 4143
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BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 10:21:15    Titel:

Der letzte Beitrag ist irgendwie unvollständig, was? Ich bin tatsächlich an den Antworten interessiert, nicht jetzt im Sinne eines Streites oder nur um zu trotzen oder so. Gibt es wirklich eine Vorschrift, in der drin steht, dass man alle seine Stärken an eine bestimmte Stelle tut und nicht z.B. die eine vorne und die andere in das "besondere Fächigkeiten" Abschnitt?
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 13:47:23    Titel:

algebrafreak hat folgendes geschrieben:
Der letzte Beitrag ist irgendwie unvollständig, was? Ich bin tatsächlich an den Antworten interessiert, nicht jetzt im Sinne eines Streites oder nur um zu trotzen oder so. Gibt es wirklich eine Vorschrift, in der drin steht, dass man alle seine Stärken an eine bestimmte Stelle tut und nicht z.B. die eine vorne und die andere in das "besondere Fächigkeiten" Abschnitt?


Meinst du bei einer Bewerbung? Es gibt keine Vorschriften, nur die, dass du keine falschen Angaben machen darfst. Alles andere sind Empfehlungen, denen du folgen kannst oder eben auch nicht.

Im Übrigen bestehen die meisten Bewerbungen aus Phrasen, die nicht so viel aussagen. Wenn jemand behauptet er habe sich im Rahmen seines Studiums grundlegendes Wissen in diesem oder jenem Fachgebiet angeeignet geht es doch schon los, was ist bitte grundlegendes Wissen im Umweltbereich? Wer definiert das? Bedeutet dass, du hast dir ein paar Grundbegiffe angelesen hast oder versteht du wirklich etwas mehr davon?

Da bieten entsprechende Studiengänge eben eine gewisse Garantie dass ein Mindestmaß an Fachwissen erwartet werden kann, ebenso wie das Studium der Informatik das in einem anderen, verschobenen Spektrum bietet, das sich intensiver mit Grundfragen beschäftigt die den Umweltinfomatiker oder den Wirtschaftsinformatiker weniger interessieren.

Ich komme aus einem Bereich der IT, in dem die Weiterbildung noch viel stäker differenziert ist, allein 29 Spezialistenprofile sind in der direkten Weiterbildung aus den Basisberufen definiert worden. Dies entspricht den Anforderungen der Industrie. Daran schließen sich 2 unterschiedliche Stufen an von sogenannten professionals an die vom fachlichen Wissensstand auf der unteren Stufe mit dem Bachelor- auf der oberen mit dem Master- also auch dem klassischen Diplominformatiker auf eine, Level gesehen werden und der Quereinstieg in beide Richtungen ermöglicht werden soll.

Diese Konzepte wurden mit allen Beteiligten durchgesprochen, auch mit den Universitäten, wobei das sicher keine Vertreter mit deinen Einstellungen gewesen sein können, denn deine Einstellung ist zu diesem Konzept schlicht inkompatibel, du siehst nur den sehr stark mathematisch orientierten Zweig der Informatik kennts diesen nur an, ich nehme an, weil du dort tätig bist, und wachst eifersüchtig darauf, dass nur die aus dieser Schmiede stammen, sich als echte Informatiker bezeichnen dürfen, die den Durchblick haben. Anderes Wissen wird von dir als minderwertig klassifiziert.

Man sollte sicher schon stolz sein dürfen einen universitären Abschluss zu haben, keine Frage, aber Arroganz ist wirklich nicht besonders angebracht, auch andere Menschen verfügen über Wissen und Fähigkeiten und ein "Hoppla erst einmal komme ich, weil ich der einzig echte Informatiker unter euch Blinden bin und etwas von Mathematik verstehe" übel aufstösst.

Mit dieser Einstellung wirst du in der Industrie langfristig vor die Wand laufen, das hört man sich dort ein paarmal an, dann verzichtet man auf dein Fachwissen, es sei denn, es gibt tatsächlich niemanden anderes, der deine Leistung erbringen könnte. Dann toleriet man - vielleicht - solche Verhaltensweisen.

Diese extreme Bezogenheit auf das eigene Studium und die Reaktionen die stets den Verdacht auslösen die anderen würden die "echte Informatik" nicht entsprechend würdigen, helfen Einsteigern nicht, die unterschiedlichen Möglichkeiten zu überpüfen und dass auszuwählen, was ihren Vorstellungen und ihren Fähigkietem entspricht. Du schottest die Informatik zu sehr ab, begrenzt sie auf Fachgebiete die ohne Frage ihre Berechtigung haben, aber sicher auch keinen Ausschließlichkeitsanspruch besitzen.

Warum ich das diskutiere? Ganz einfach, weil ich auch Informatiker weiterbilden durfte, die genau mit deiner Einstellung in der freien Wirtschaft gescheitert sind und das waren beleibe nicht alles unfähige Idioten. In vielen Fällen war der zu geringe Bezug zur Praxis, dass Manko, dass dann in einer nachuniversitären Weiterbildung manchmal mühsam erlernt werden musste. Ein paar Aussagen gefällig: Was habe ich mit Systemadministration zu schaffen? Warum soll ich den vi lernen? Konsolen und Pipes, was ist das? Berechtigungen unter xp pro, ist doch langweilig? Excel beherrschen?- bin ich eine Sekretärin? Iiiich konzipiere nur die Idee, die Ausführung, dafür gibt es doch die Idioten von der Fachhochchule? Kopfschütteln oder etwa nicht?

Oder:
Die Festplatte ist kaputt. Moment......hier haben Sie eine neue
Wie ich selbst soll eine Festplatte auswechseln, macht das nicht der Techniker? Sicher, aber der ist nicht da. Dann machen Sie das doch. Bin ich ein Techniker? Ich bin nur Naturwissenschaftler, woher soll ich wissen wie das geht?

Der letzte Satz wirkte dann doch und ein Diplominformatiker machte sich auf die spannende Entdeckungsreise zum ersten Mal in seinem Leben eine Festplatte auszuwechseln und verstand nacher überhaupt nicht, warum er davor soviel Respekt hatte.

Angesichts dieser Erfahrungen verstehst du sicher, dass ich nicht sofort vor Ehrfurcht in den Boden versinke wenn ich einen Diplominformatiker vor mir habe. Allerdings ist das auch kein Manko, denn ich bin mit mehreren gut befreundet, von denen nur einer in deine Richtung tendiert und dafür von seinen Kollegen eher hopp genommen wird.

Ich will den Teufel nicht an die Wand malen und dich entmutigen, aber vielleicht treffen wir uns ja unbekannterweise einmal in dem genannten Kontext, wer weiß schon, wie das Leben so spielt. Du könntest deine Einstellung allerdings jetzt schon einmal überprüfen, damit du eine solche Situation von vorneherein vermeidest, ich nehme an das wäre ganz in deinem Sinne.


Mit freundlichen Grüßen
ein
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BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 17:32:40    Titel:

full ack, Bürger.

wem das nicht passt, der kann ja an der Uni bleiben und dort als Dozent tätig sein.

Ich habe gerade heute einen Artikel gelesen, in welchem die Industrie den mangelnden Praxisbezug von vielen Informatik Studiengängen kritisiert ! ! Gerade deshalb werden von Unternehmen auch oft sogenannte Trainee Programme für Absolventen angeboten.


ganz klar: Theorie ist wichtig, aber Praxis genauso !!
Informatik != ausschließlich Theoretische Informatik und Mathematik.
algebrafreak
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BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 18:28:48    Titel:

Zitat:
Ich habe gerade heute einen Artikel gelesen, in welchem die Industrie den mangelnden Praxisbezug von vielen Informatik Studiengängen kritisiert!


Das ist klar. Der Industrielle will natürlich den Informatiker zum Coden verdonnern, wogegen sich ein normaler Dipl. Inf. Univ. mit allen Kräften verteidigt, es sei denn er ist bescheuert.

Zitat:
Informatik != ausschließlich Theoretische Informatik und Mathematik.


Naja. Wenn ich eine Definition von Informatik angeben müsste, dann würde ich so anfangen: "Informatik ist ein Teilgebiet der Mathematik, ...". Die "Praxis", das sind "Applications". Man könnte nämlich auch dem Fach schlechthin, der Mathematik, durch eine ähnliche Argumentation die Beine brechen. Ich habe nie behauptet, die Anwendungen wären unwichtig (mein Vertiefungsgebiet im Studium war nämlich "Technische Anwendungen der Informatik", ein 1 1/2jähriges Team-Projekt). Und natürlich kann man durch eine ähnliche Argumentation, wie meine, auch Physik der Mathematik zuschreiben. Ich finde allerdings, im Begriff "Informationslehre", was eigentlich Informatik ist, steckt deutlich weniger Anwendungswille, als in Physik, wo die Anwendung förmlich im Fachnamen steckt.

Worum es hier ging, und was aufgrund, sagen wir mal mangelnder Aufmerksamkeit der Beteiligten, in die falsche Richtung abgedriftet ist, ist die umstrittene Behauptung: "Bindestrichstudiengänge sind Scheiße". Die Diskussion um die Definition vom Fach informatik finde ich uninteressant, da Diskussionen über Definitionen völlig sinnloß sind, solange das Gedankengut inhaltlich konsistent bleibt.
-=rand=-
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Anmeldungsdatum: 21.03.2005
Beiträge: 959

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 19:02:54    Titel:

algebrafreak hat folgendes geschrieben:

Das ist klar. Der Industrielle will natürlich den Informatiker zum Coden verdonnern, wogegen sich ein normaler Dipl. Inf. Univ. mit allen Kräften verteidigt, es sei denn er ist bescheuert.


Hinter Softwareentwicklung steckt viel mehr als nur "coden", in Wirklichkeit ist der Implementierungspart relativ unbedeutend...(viel wichtiger sind zb Analyse, Konzeption, Architektur, Design etc...)und Softwareentwicklung ist ein Arbeitsgebiet der Informatiker..
Eine andere frage: was sagst du zu zb Mathematikern in der Industrie?? Was denkst du wieviele von denen noch ausschließlich reine Mathematik betreiben bzw. forschen? Also ich habe von vielen Mathematikern gehört die zb in der Softwareentwicklung tätig sind..genauso wie Physiker..
algebrafreak
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BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 19:21:02    Titel:

Zitat:
Hinter Softwareentwicklung steckt viel mehr als nur "coden", in Wirklichkeit ist der Implementierungspart relativ unbedeutend...(viel wichtiger sind zb Analyse, Konzeption, Architektur, Design etc...)und Softwareentwicklung ist ein Arbeitsgebiet der Informatiker...


... um den ich nach Möglichkeit einen großen Bogen mache. Für mich ist das auch Coden. Es gibt für mich zwei große Gebiete: Forschen und Anwenden, welche natürlich nicht disjunkt sind. Und Coden ist für mich alles, was nicht Forschen ist. Aber das ist Geschmackssache natürlich. Wenn man gerne hauptberuflich mit Patterns umeinander würfelt, ist seine Sache. Ist in der Tat ein Informationskonzept.

Zitat:
Eine andere frage: was sagst du zu zb Mathematikern in der Industrie?? Was denkst du wieviele von denen noch ausschließlich reine Mathematik betreiben bzw. forschen? Also ich habe von vielen Mathematikern gehört die zb in der Softwareentwicklung tätig sind..genauso wie Physiker...


Forschen heißt ja neue Konzepte ausprobieren. Ich kenne keine Mathematiker, die nicht forschen, auch wenn bei einigen der Begriff "Forschung" eher sehr klein geschrieben werden sollte.
BBB
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
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BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 22:11:01    Titel:

Die Diskussion darüber, was Informatik ist, ist ja dadurch entstanden, dass du den interdisziplinären Studiengängen, wie z. B. Umweltinformatik, andichtest, sie seien unsinnig. Was ich dir lediglich klar machen wollte ist, dass die Informatik eben so wie diese Studiengänge entstanden ist und interdisziplinär ist.
Praktische Informatik oder Softwareentwicklung als "Coden" zu bezeichnen ist ungefähr so zutreffend wie die theoretische Informatik als "Rechnen" zu bezeichnen. Eben so wird ja auch auf den Gebieten der Softwareentwicklung geforscht und es ist also auch falsch dies als reine Anwendung zu bezeichnen.

In jedem Fall solltest du dich mal mit einigen neueren interdisziplinären Disziplinen befassen, dass du sie als eigene Wissenschaften anerkennst und auch ihren Sinn und ZWeck.

In einer Bewerbung werden fehlende Informationen wie z. B. über Studienschwerpunkte meist sehr negativ bewertet und sind ein KO-Kriterium. Richtig ist schon, dass man nicht zwangsläufig in einem seiner Schwerpunkte tätig sein muss, genauso wenig wie man zwangsläufig in den typischen Bereichen seines Studienfachs tätig sein muss. Im Grunde kommt es nicht mal darauf an, was du studierst. Es kommt bzgl. der Jobchancen darauf an, wie du dich als Person entwickelt hast. Das fachliche Wissen ist dabei häufig eher wenig relevant und wie du schon angedeutet hast, gilt: "Das wahre Lernen fängt erst nach dem Studium an".

Was ich bei dem oberen Beitrag schreibe wollte, weiß ich nicht mehr. Das kommt eben dabei raus, wenn man mit >=2,0 Promille versucht Forenbeiträge zu verfassen. Wink
algebrafreak
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Anmeldungsdatum: 28.10.2004
Beiträge: 4143
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BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 22:27:39    Titel:

Du magst das Wort "interdisziplinär", nicht wahr? Was ich gesagt habe, zum dritten mal (oder so) ist nicht, dass "interdisziplinäre" Wissenschaften schlecht sind, sondern dass "Bindestrich-Studiengänge" es sind. Ich behaupte, dass der Grund dafür nicht die Interdisziplinarität ist, sondern die Tatsache, dass man nicht genügend tief in beide Bereiche reingeht. Und ich weiß meinerseits, wie wenig Zeit ein Studium ausmacht und ich kenne auch einige "Bindestrich-Informatiker". Und glaubt mir: Von Informatik haben die keinen Plan.

Zitat:
In einer Bewerbung werden fehlende Informationen wie z. B. über Studienschwerpunkte meist sehr negativ bewertet und sind ein KO-Kriterium. Richtig ist schon, dass man nicht zwangsläufig in einem seiner Schwerpunkte tätig sein muss, genauso wenig wie man zwangsläufig in den typischen Bereichen seines Studienfachs tätig sein muss.


Ich meinte allerdings dass man die Informationen nicht nur entfernen, sondern unterschiedlich gewichten kann. Verschweigen ist das ja nicht, wenn ich in meiner Bewerbung nicht sage, dass ich mal irgend ein Buch gelesen habe. Genau so ist das mit einem Kursus, den man mal besucht hat. Für SysAd ist es irrelevant, wenn man mal Balltanz gemacht hat. Ist das nun verständlich?
BBB
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 303

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 22:43:44    Titel:

Richtig und du magst woh den Begriff "Bindestricht-Studiengänge". Dieser bezieht sich allerdings nur auf den Namen einer Disziplin und alleine dass zeigt schon, wie du mit dem Thema umgehst. Nämlich sehr oberflächlich.
Was soll es über eine Disziplin aussagen, ob ihr Name einen Bindestrich enthält oder nicht?
Dein Argument ist alt bekannt und ich habe dir nur schon mehrfach versucht zu erklären, wie schwachsinnig es ist, dass gerade ein Informatiker dies sagt. Jeder Mathematiker oder Elektrotechniker kann einem Informatiker auch vorwerfen, seine Disziplin sei sinnlos, da die beiden Gebiete nicht so vertieft werden wie bei einem reinen Mathematik-Studium z. B..
Und wie ich auch schon schrieb, reden wir hier von eigenständigen Disziplinen, sodass man dort natürlich nicht das gleiche Wissen über Informatik sich angeignet wie als Informatiker, aber das soll man ja auch nicht. Ein Umweltinformatiker ist kein Informatiker und kein Biologe, er ist Umweltinformatiker, da du dies zu einem Kritikpunkt machst, scheinst du es noch nicht verstanden zu haben. Aus diesem Grund habe ich dir ja schon den Tipp gegeben, dich mal mehr mit diesen Disziplinen zu beschäftigen.

Klar brauchst du nicht jeden Kurs angeben, den du mal belegt hast, aber deine Studienschwerpunkte musst du schon angeben. Nix anderes habe ich oben geschrieben und warum dies bei interdisziplinären Studiengängen wie z. B. Umweltinformatik nicht anders ist, habe ich dir auch versucht zu erklären.

Du scheinst allerdings nicht gewillt zu sein, deine engstirnige Sichtweise mal zu überdenken. Schade.
Im Übrigen solltest du mal darüber nachdenken, was deine Ausdrucksweise für einen Eindruck macht. Es passt im Grunde zu deiner Ansicht, die Informatik aus dem Anwendungskontext herauszureißen und ihren Einfluss auf Mensch, Arbeit und Leben nicht zu bedenken, denn du scheinst auch die Auswirkungen deiner Ausdrucksweise auf andere Menschen nicht zu beachten.
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