Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Chemie NDS Abi LK 3.Mai
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Chemie-Forum -> Chemie NDS Abi LK 3.Mai
 
Autor Nachricht
geeabi06
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 17.04.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 - 10:25:17    Titel:

[quote="Reagenzglas"]Ne, das hat doch nichts mit Galvanischen Elementen zu tun?! Die müssten dann da schon extra stehen... quote]
also unserer lehrerin meinte das so....
Reagenzglas
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 80
Wohnort: Hasbergen

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 - 14:02:52    Titel:

Also ich denke mal nicht, dass speziell Galvanische Elemente drankommen werden...Wieso sollten die extra Autoprotolyse in die Schwerpunkte schreiben aber dann Galvanische Elemente weglassen, obwohl sie drankommen?!
Ultra Judge
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 19.04.2006
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 - 14:25:00    Titel:

Hm also ich denke es macht kein Sinn zu diskutieren, ob und was sie sollten und nicht sollten und fragen könnten und nicht könnten^^

Das einzige was ich denke, was man momentan sagen kann ist, das wir der erste Zentralabijahrgang sind und daher, wie man es an den bisherigen Klausuren gesehen hat, relativ geschont werden. Dies jedoch nich in Sachen Themengebiete, sondern eher darin wie tiefgehend, die Fragestellungen und damit die Erwartungen sind. Daher könnte ich mir wirklich vieles Vorstellen was drankommt, auch wenn es nich explezit in den Vorgaben steht, aber wenn es drankommt, werden die jeweiliigen Fragen nich allzu schwer sein...
icebär
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 27.04.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 - 15:31:51    Titel:

Hi!

Die "Chemischen und physikalischen Eigenschaften" in Schwerpunkt 1.2 beziehen sich ja sicherlich auf die Stoffklassen in 1.1 ... Was wisst ihr über die speziellen Struktur-Eigenschaftsbeziehungen von Alkanonen? Hab' da gar nichts zu gefunden und kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, was es da zu lernen gibt...
chaesy
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 29.10.2005
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 - 17:39:32    Titel:

Aldehyde + Ketone: funktionelle Gruppe: Carbonyl-Gruppe
- Oxidationsprodukte der primären/sekundären Alkohole
- O + C-Atom sind sp2 hybridisiert
- polare Verbindungen, können jedoch keine Wasserstoffbrückenbindungen eingehen
- kurzkettige Moleküle sind wasserlöslich
- niedrige Siedetemperaturen als die entsprechenden Alkohole
- Nachweis der Aldehyd: Fehling Probe; hierbei wirkt das Aldehyd reduzierend und wird selbst zur Carbonsäure oxidiert
geeabi06
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 17.04.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 - 18:04:59    Titel:

das habe ich auch zu alkanonen.
kannst du chaesy oder jemand anderes nochmal aufzählen was er/sie zu den chemischen und physikalischen eigenschaften der anderen stoffklassen hat? zum abgleichen...weiß nämlich nich wirklich was da alles zu gehört. wäre sehr nett von euch Very Happy
ich kann ja mal anfangen:

Alkane:
-brennbar, reaktionsträge
-sind ineinander löslich
-hydrophob ->nicht in wasser löslich
-van der waals kräfte nehmen mit steigender kettenlänge zu ->Siedepunkte steigen mit steigender kettenlänge an

alkene:
-brennbar
-doppelbindung reagiert stark mit oxidationsmitteln
-unpolar
-gering in wasser löslich (wieso eigentlich? müssten doch eigentlich wie alkane hydrophob sein oder nicht?)
-siedepunkte mit zunehmender kettenlänge steigend (auch wegen den van der waals kräften)

zu alkanolen und carbonsäuren schreibe ich später noch was, hab jetzt keine zeit mehr!
bitte schreibt mir ob das zu alkanen und alkenen ausreicht! danke!
Reagenzglas
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 80
Wohnort: Hasbergen

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 - 18:07:01    Titel:

Kann man z. B. Propanon als permanenten Dipol auffassen?
Eigentlich müssten es ja Dipole sein, wenn auch nur sehr schwache, oder?
Die C=O-Bindung ist ja leicht polar...
Also Dipol-Dipol-Wechselwirkungen? Ja, oder?
Darum SP hoher als bei Alkanen, aber da keine H-Brücken niedriger als bei Alkanolen...
chaesy
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 29.10.2005
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 - 18:24:56    Titel:

k hier:

Eigenschaften der Alkane, Halogenalkane, Alkene, Alkine, Alkanale, Alkanole, Alkanone, Ether, Ester, Alkansäuren und der substituierten Alkansäuren

Alkane:
- CnH2n+2
- C-Atome sind sp3 hybridisiert
- bis zu 4 C-Atome, bei Raumtemperatur gasförmig; 5-16 flüssig; ab 17 fest
- unpolar, schwache Van-Der-Waals-Bindungen (je größer die Masse des Moleküls desto größer diese Bindungen)  je stärker die Anziehung zwischen den Molekülen, desto mehr Energie ist notwendig, um sie voneinander zu trennen  desto höher ist der Siedepunkt
- Löslichkeit: lipophil + hydrophob
- gesättigte Kohlenwasserstoffe
- bei Raumtemperatur gegenüber vielen anderen Stoffen reaktionsträge  Paraffine (wenig+reaktionsbereit)
- brennbar (besonders die kurzkettigen)
- reagieren bei erhöhter Temperatur oder bei Belichtung mit Halogenen zu Halogenalkanen ( radikalische Substitution)

Halogenalkane:
- polare Elektronenpaarbindungen
- oft starker, betäubender Geruch + gesundheitsschädlich
- wasserunlöslich trotz Polarität, denn sie können keine Wasserstoffbrückenbindungen ausbilden
- hydrophob + lipophil
- reaktionsträge
- schwer entflammbar/bzw. nicht brennbar
- typische Reaktion  nucleophile Substitution
- hohe Verdampfungswärme, schlechte Wärmeleiter

Alkene:
- CnH2n
- C-Atome sind sp2 hybridisiert
- sehr reaktionsfähig
- ungesättigt, weil sie in der Lage sind andere Stoffe zu addieren ( meist elektrophile Addition)
- unpolar
- brennbar

Alkine:
- CnH2n-2
- C-Atome sind sp hybridisiert
- sehr reaktionsfähig
- ungesättigt, weil sie in der Lage sind andere Stoffe zu addieren ( meist elektrophile Addition)
- unpolar
- brennbar




Alkohole: funktionelle Gruppe: Hydroxyl-Gruppe
- das Sauerstoffatom ist wie im Wassermolekül sp3 hybridisiert
- im Vergleich zu den entsprechenden Alkanen  hohe Siedetemperatur
- kurzkettige Alkohole sind wasserlöslich, wegen der Van-Der-Waals-Kräfte
- je Alkan-ähnlicher, desto unpolarer das Molekül
- je mehr Hydroxylgruppen, desto besser ist die Wasserlöslichkeit
- Alkohole mit mehreren Hydroxylgruppen haben einen süßen Geschmack
- primäre Alkohole oxidieren zu Aldehyden
- sekundäre Alkohole oxidieren zu Ketonen
- tertiäre Alkohole oxidieren nicht (zumindest nicht ohne eine Zerstörung der Grundstruktur)

Ether:
- nach IUPAC Alkoxyalkane
- chemisch wenig reaktiv
- können keine Wasserstoffbrückenbindungen ausbauen, weil an dem Sauerstoffatom kein Wasserstoffatome gebunden ist
- niedrigere Siedetemperatur als die isomeren Alkohole
- nicht wasserlöslich

Aldehyde + Ketone: funktionelle Gruppe: Carbonyl-Gruppe
- Oxidationsprodukte der primären/sekundären Alkohole
- O + C-Atom sind sp2 hybridisiert
- polare Verbindungen, können jedoch keine Wasserstoffbrückenbindungen eingehen
- kurzkettige Moleküle sind wasserlöslich
- niedrige Siedetemperaturen als die entsprechenden Alkohole
- Nachweis der Aldehyd: Fehling Probe; hierbei wirkt das Aldehyd reduzierend und wird selbst zur Carbonsäure oxidiert

Alkansäuren: funktionelle Gruppe: Carboxyl-Gruppe
- ab 4 C-Atomen  Fettsäuren, da sie in Form von Estern ein Bestandteil der Fette sind
- zentrale C-Atom ist sp2 hybridisiert
- dissoziieren im Wasser unter Bildung von Carboxylat- und Oxonium-Ionen
- kurzkettige Carbonsäuren haben einen scharfen Geruch (C1-C3); C4-C9 riechen nach Schweiß und die folgenden sind geruchlos
- die kurzkettigen sind gut in Wasser löslich
- starke Tendenz zur Bildung von Wasserstoffbrückenbindungen
- kurzkettige Carbonsäuren haben im Vergleich zu den entsprechenden Alkoholen auffällig hohe Schmelzpunkte
- je länger die Kohlenstoffkette, desto schlechter die Löslichkeit n Wasser, also desto besser die Löslichkeit in unpolaren Lösungsmitteln
- mittelstarke Säuren
- Säurestärke wird durch induktive Effekte bestimmt
- je Länger die Kette, desto schwächer ist die Säure, weil der +I-Effekt der längeren Kette umso stärker ist
- bei ungesättigten und aromatischen Carbonsäuren wird die Säurestärke nicht nur durch den I-Effekt, sondern auch durch mesomere Effekte beeinflusst (Bsp: +M-Effekte senken die Säurestärke)



Ester:
Eigenschaften:
- 3 Arten: Fruchtester (Ester aus kurzkettigen Säuren und Alkoholen), Wachse (Ester aus langkettigen Säuren und Alkoholen), Fette (Ester aus meist langkettigen Säuren und Glycerin)
Ester:
- kurzkettige haben einen süßlichen Geruch
- langkettige geruchsneutral
- reagieren neutral
- geringere Dichte als Wasser
- wasserunlöslich, da sie keine Hydroxylgruppen enthalten um H-Brüchen auszubauen
Fette und Öle:
- Öle enthalten einen höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren, sind daher bei Raumtemperatur flüssig
- Fettmoleküle enthalten verschiedene Fettsäurereste und jedes Fett ist ein Gemisch verschiedener Fettmoleküle  keine exakten Schmelzpunkt, sondern einen Schmelzbereich
- nicht wasserlöslich, fühlen sich „schmierig“ an
- können durch bestimmte Einflüsse zersetzt werden, sind nicht unbegrenzt haltbar

substituierte Alkansäuren:
- Werden in dem Alkylrest R der Carbonsäuren ein oder mehrere Wasserstoffatome
durch andere Substituenten z. B. (Hal-, HO-, H2N-) ersetzt, so erhält man
die Substitutionsprodukte der Säuren.
- Säurestärke abhängig von jeweiligen I-Effekten
Ultra Judge
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 19.04.2006
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2006 - 22:59:36    Titel:

jo das is ja mal was handfestes besten Dank.... Cool
Ultra Judge
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 19.04.2006
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 02 Mai 2006 - 16:27:10    Titel:

Hm, kommt drauf an welche....also Tafelwerk, is denkich mal das Gängigste und das ist erlaubt. Aber ich denke, dass die uns grade weil es mehrere vershiedene Werke gibt die im Umlauf sind und die auch unterschiedlichen Umfang haben, wird man uns alle relevanten Daten auch im Anhang geben....
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Chemie-Forum -> Chemie NDS Abi LK 3.Mai
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12  Weiter
Seite 5 von 12

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum