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Chemie NDS Abi LK 3.Mai
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Foren-Übersicht -> Chemie-Forum -> Chemie NDS Abi LK 3.Mai
 
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icebär
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Anmeldungsdatum: 27.04.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 10:43:26    Titel:

Hey! Vielen Dank für die ausführlichen Antworten! Very Happy
icebär
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Anmeldungsdatum: 27.04.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 12:42:41    Titel:

Sagt mal, verwendet ihr für die Nernstsche Gleichung eigentlich die wirksame Konzentration, oder die analytische Konzentration? Wir haben nämlich im Unterricht nie den Aktivitätskoeffizienten behandelt und immer mit der analytischen Konzentration gerechnet... der Aktivitätskoeffizient müsste ja eigentlich ne Konstante sein, ich kann die in der Formelsammlung aber nicht finden...
Reagenzglas
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 80
Wohnort: Hasbergen

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 13:02:02    Titel:

Ne, Aktivität haben wir auch nie gemacht!
Benutzen immer die Konzentration...
chaesy
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Anmeldungsdatum: 29.10.2005
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 13:03:08    Titel:

haben wir auch nie gemacht, wir nehmen immer halt die gegebenen konzentartionen
Benzol
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Anmeldungsdatum: 29.12.2005
Beiträge: 2335

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 15:16:33    Titel:

naja, im Normalfall sind die Abweichungen nicht allzu groß^^
Ultra Judge
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Anmeldungsdatum: 19.04.2006
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 16:40:19    Titel:

jo das meinich auch, also kannst da ruhig immer allgemein rangehen...

is ja auch ähnlich bei der Berechnung des Anfangs pH einer schwachen Säure, da brauchste auch nich unbedingt ne quadratische Ergänzung machen, da der Fehler sehr sehr gering bleibt wenn du einfach davon ausgehst, dass
Co - x = Co ist, da x sehr sehr klein ist...
kiska_19
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Anmeldungsdatum: 27.03.2006
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 17:22:44    Titel:

Hallo,

kurze Frage: vorhersage für die Richtung des Reaktionsablaufs???? wie geht das genau???

Und dann noch Säurestärke in Abhängigkeit vom Molekülbau???

Wäre nett wenn einer helfen würde...


Confused
chaesy
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Anmeldungsdatum: 29.10.2005
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 17:43:07    Titel:

bei säuresträken guckst du nach induktiven und mesomreren effekten.
und vorhersage für den reaktonsverlauf. da guckst du nach den standartpotentialen und obs edel oder unendel ist. das edlerer wird immer reduziert und das unedlere oxidiert
kiska_19
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Anmeldungsdatum: 27.03.2006
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 18:05:15    Titel:

das ich nach mesomeren und induktiven Effekten gucken soll ist mir schon klar, aber was genau sagen sie dann über die säurestärke aus??
Laughing
icebär
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Anmeldungsdatum: 27.04.2006
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 18:10:49    Titel:

Um die Richtung des Reaktionsablaufs zu bestimmen, musst du die Potentiale der beiden Halbelemente wissen (ggf. errechnen). Das Halbelement mit dem niedrigeren Potential bildet dann den negativen Pol, das Metall der Elektrode ist unedler als das des anderen Halbelements und hat das Bestreben Ionen zu bilden. Die bei der Bildung dieser Ionen überschüssigen Elektroden wandern dann (wenn beide Halbelemente ionen- und elektronenleitend verbunden sind) zum anderen Halbelement, an dessen Elektode sich das entsprechende elementare Metall bildet. Einfaches Beispiel: Galvanische Zelle aus einem Silber- und einem Eisenhalbelement. Das Eisen ist unedler als Silber, hat also das Bestreben, Ionen zu bilden und wird oxidiert und bildet den negativen Pol, das Silber reduziert die Ionen seines Elektrolyten zu elementarem Silber, nimmt also Eletronen auf und bildet den positiven Pol. Wenn die Elektrolyten eine Konzentration von 1mol/L haben, kannst du Standartpotentiale aus der Spannungsreihe der Metalle nehmen... ansonsten musst du mit der Nernstschen Gleichung ein bischen rumrechnen und brauchst dabei, wie wir festgestellt haben, noch nicht einmal die Ionenaktivität beachten! Very Happy

Säurestärke in Abhängigkeit vom Molekülbau: Du meinst sicher Alkansäuren... Die O-H Bindung der Säure ist polarisiert (EN-Werte...), jede Protolyse ist daher heterolytisch(ungleich), d.h. die beiden Bindungselektronen werden nicht "aufgeteilt" sonderm bleiben beide beim Sauerstoff. Wenn diese ohnehinn schon polarisierte Bindung zusätzlich durch einen Substituenten der Säure polarisiert wird(-> Induktionseffekt), wird die heterolytische Spaltung entweder begünstigt (-> negativer Induktionseffekt) oder erschwert (-> positiver Induktionseffekt). In der organischen Chemie ist die C-H Bindung willkürlich als "0" definiert, als Substituenten mit negativem Induktionseffekt gelten z.B. -O-H, -O-C-H(3) oder -F. Postive Induktionseffekte haben -C-H(3), -C-H(2)-C-H(3) oder C-H-(CH(3))(3). Man kann sich das am besten als "Elektronendruck-, bzw. sog" vorstellen. Ein Substituent mit positivem Induktionseffekt "drückt" die Elektronen zum Wasserstoff, die Bindung ist weniger stark polarisiert, ein Substituent mit negativem Induktionseffekt "saugt" die Elektronen zu sich und die Bindungseletronen dadurch in Richtung Sauerstoff, die Bindung ist stärker polarisiert.
Zweiter Aspekt ist das Säureanion. Beide Sauerstoffatome uns der Kohlenstoff sind SP2 - Hybridisiert. Die nicht hybridisierten P-Orbitaler bilden ein delokalisiertes pea(keine Ahnung wie ich das anders schreiben soll, habs auf der Tastatur noch nicht gefunden...) -Elektronensystem, das das Anion stabilisiert, weil die negative Ladung (->heterolytische Spaltung) perfekt verteilt wird. Sonst fällt mir da nichts zu ein...
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