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ö-recht hausarbeit, eintrittskarten?
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biff
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Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 21 Apr 2006 - 11:08:30    Titel: ö-recht hausarbeit, eintrittskarten?

hallo,
studiere bwl und muß für ö-recht eine hausarbeit schreiben.
und zwar ist der sachverhalt folgender:
15-jährige kauft zwei eintrittskarten für pop-konzert, eine für sich andere für den vater, beides sind sitzplatz karten.
am tag des konzerts wird dem vater und der tochter gesagt, dass es aus organisatorischen gründen keine sitzplätze gibt.
der vater will das eintrittsgeld wieder haben, veranstalter will ihm nur die differenz zwischen steh- und sitzplatzkarte auszahlen.
meine frage hierzu ist folgende:
um was für eine vertragsart handelt es sich den hier?
glaube nicht das es sich hier um einen "einfachen" kaufvertrag handelt, der gegenstand des kaufes ist, jedenfalls meiner meinung nach, das konzert, also eine dienstleistung, oder?
kann mir jemand mit diesem problem helfen? wäre super
gruß
Pandur
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 21 Apr 2006 - 22:40:26    Titel:

Zitat:
[...]muß für ö-recht eine hausarbeit schreiben


Was hat der SV mit Ö-Recht zu tun? Veranstaltet die Stadt das Konzert?
IÜ handelt es sich um einen Dienstvertrag hinsichtlich des Konzertes und um einen Mietvertrag hinsichtlich des Sitzplatzes. Es ist also ein Mischvertrag, mit mehreren Elementen.

Pandur
biff
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Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 19:17:14    Titel:

hallo,
ne habe es falsch eingetragen, ist eigentlich privat recht, aber die vorlesungen privat- und ö-recht wurden zusammengelegt.
auf jeden fall danke.
Prof. Cannabis
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Anmeldungsdatum: 08.11.2004
Beiträge: 122

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2006 - 09:50:03    Titel:

Man muss den Vertrag auch nicht zwangsweise unter einen der im BGB genannten Vertragstypen fassen. Das BGB gibt je lediglich bestimmte (häufig vorkommende) Verträge wieder.

Es liegt hier ein Vertrag sui generis vor; das ist wegen der Vertragsfreiheit kein Problem. Du musst nur sauber herausarbeiten, welche Rechte sich aus dem Vertrag für die Parteien ergeben sollten.
Ursprünglich war vereinbart, dass die Zahlung des Eintrittspreises zum Besuch des Konzerts und dem Sitzen auf einem Sitzplatz berechtigt.
Den Sitzplatz bekommen die Konzertbeuscher nicht. Folglich hat der Konzertveranstalter nicht wie geschuldet geleistet.

Die Frage ist nun, wie die Rechtsfolgen sind: Der Vater will zurücktreten, der Veranstalter will "nur" mindern.

Für den Rücktritt ist danach zu fragen, ob die Pflichtverletzung "erheblich" ist, § 323 V Satz 2 BGB. Hierzu würde ich sagen, dass der "wichtigere" Teil des Vertrages der Konzertbesuch überhaupt und nicht das Sitzen auf einem Sitzplatz war. Anders wäre es etwa, wenn es den Konzertbesuchern - aus welchen Gründen auch immer - beim Kauf der Karten besonders darauf angekommen wäre, auf jeden Fall einen Sitzplatz zu haben. Hier kannst du argumentieren.

Von der Konstruktion eines gemischten Vertrages würde ich hier besser nicht ausgehen, weil du ansonsten evtl. Mietrecht anwenden musst, da ja nur der "mietrechtliche" Teil nicht korrekt erfüllt wurde.

Hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.
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