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Evolution
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Schnäääck
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Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 84
Wohnort: Bleckede (bei Lüneburg)

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2006 - 12:02:37    Titel:

Kein Ding....ein Thema muss man ja können, ne? (Wenns schon nicht Fotosynthese ist...)
Kathrin113
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Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 13:17:04    Titel:

Hab auch ne Frage zu Evolution und zwar versteh ich nich so genau was die unter den Punkten "Ursachen genetischer Variabilität" und "Allelfrequenzen und Genpool" für Wissen fodern!

Kann mir da jemand helfen?
Katrin86
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Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 78
Wohnort: Lohne

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 14:02:55    Titel:

ursachen genetischer variabilität sind rekombination und mutation,
durch zufällige kombination von allelen die ja einerseits von vater und anderrseits von mutter kommen, können ganz viel verschiedene kombinationen entstehen,
ausserdem sorgt ja auch die mutation für veränderungen im erbgut.
dazu kommt noch crossing over, bei dem sich 2 homologe chromosomen überkreuzen und stückaustausch dabei rumkommt welche innerhalb der chromosomen dann wiederum eine neue vairante der genzusammensetzung mitsichbringt.


allelfrequenzen sind die anzahl der in einem genpool vorhandenen allele..
zb sind in eienr population von 100 individuen 30% aa 60% Aa und 10% AA
das würde bedeuten, du musst ausrechnen wieviele "A" und wieviele "a" in der gesamten population stecken.
das wäre dann die allelfrequenz.-
an diesem besipeil wären es:

120 mal a weil bei 30 aa insgesamt 60 "a" allele enthalten sind und bei Aa=60 wiederum 60 allele "a" darin enthalten sind..

dann wäören es noch mal 80 "A" allele, und insgesamt ergäbe es die lopgsiche zahl von 200 allelen
bedeutet also die allelfrequenz für a wäre 120/200=0,6 und die von A 80/200=0,4


der genpool ist die gesamtheit aller allele bzw gene innerhalb einer population


verstanden?
Kathrin113
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Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 16:15:05    Titel:

Ja, danke! Du warst meine Rettung! Very Happy
Enno
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Anmeldungsdatum: 25.04.2005
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 16:21:27    Titel:

also Häufigkeit der Allele (a /A ) in einer Population = Allelfrequenz
Häufigkeit der Allelkombinationen (AA/Aa /aa) = Genotypfrequenz Smile
Katrin86
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Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 78
Wohnort: Lohne

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 17:07:46    Titel:

so ich hab nun auch einmal eine frage, das is der sachverhalt:

der kleine grundfink kommt wenn er alleine vorkommt überweigend mit einer schnabeltiefe von 10 mm vor, auch noch ein bisslchen schnabeltiefe 9 und 11.

so wenn der mittlere grundfink alleine vorkommt hat er so ziemlich die gleichen schnabeltiefen.

das is klar, die haben beide ungefähr gleiche ökologische nischen besetzt, fressen höchstwahrscheinlich die gleiche nahrung.

wenn die beiden nun zusammen auftreten, hat der kleine grundfink überwiegend die schnabelltiefe 8 mm und noch ein wenig 9 mm...
der mittlere grundfink hat in dieser situation eine breitgefächerte schnabeltiefenvariation die von ihrem maximum bei 12 mm bis runter zum minimum bei 17 mm liegt..
bei dem ausgangsmaximum von 10 mm das beide hatten is jetz noch nur eine ganz kleine minderheit

so.
erklärt hatte ich mir das damals in meiner hausarbeit mit konkurrenzausschluss und größerer anpassungsfähigkeit beim kleinen grundfinken.
irgendwie kommt mir das aber jetzzt komisch vor,
die beiden sind ja beide auf andere ökologische nischen ausgewichen heisst also sie haben sich dem konkurrenzdruck angepasst.
was is denn nun hierbei als grund zu nennen? irgendwie steh ich grad voll azufm schlauch

helft mir Smile
Schnäääck
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Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 84
Wohnort: Bleckede (bei Lüneburg)

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 17:15:22    Titel:

ich denke mir das so:

vermutlich kamen irgendwann der kleine und der mittlere grundfink, die sich an unterschiedlichen standorten entwickelt hatten, zusammen an einen ort, wo sie nun die gleiche ökologische nische belegt haben. an diesem ort waren vermutlich die ökologischen nischen sowohl für einen längeren als auch für einen kürzeren schnabel noch nicht vergeben. aufgrund von konkurrenzvermeidung (und konkurrenzauschlussprinzip) sind dann wohl beide in die jeweils anderen ökologischen nischen ausgewichen.
die tatsache, dass beide von der ursprungsnische abgewichen sind, kann ich mir nur so erklären, dass beide finken gleichzeitig aufeinandertrafen und so beide in ökologische nischen mit geringerer konkurrenz ausgewichen sind. aber ob das nun hundertpro so sein muss, kann ich nicht sagen...
Katrin86
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Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 78
Wohnort: Lohne

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 17:18:51    Titel:

danke für die schnelle antwort.
so gedacht hatte ichs mir auch mich hat nur verwirrt was ich da damals fürn blöden antworttext geschrieben hab,..
aber ausschlussprinzip is das ja eigentlcih nich weil die andere art ja nicht verdrängt wird.
beim ausschlussporinzip wird ja die weniger gut angepasste art verdrängt.
in diesem fall aber ja nicht..
naja vielleicht hat ja noch jemand ne meinung dazu Wink
nordlicht87
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
Beiträge: 312
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 17:44:57    Titel:

naja das Konkurrenzausschlussprinzip bedeutet ja grundsätzlich nichts anderes, als dass zwei Arten mit denselben Ansprüchen an ihre Umwelt nicht an einem Ort zusammen leben können. Entsprechend passt sich einer der beiden Arten besser an und verdrängt die andere, u. U. in eine andere ökologische Nische. Das Konkurrenzausschlussprinzip ist hier also z.T. schon vorhanden, nur dass sich nicht eine Art gegen die andere durchgesetztt hat, sondern sich beide "aus dem Weg gegangen sind". Es hat nicht eine Art über die andere "gesiegt", sonder es haben beide den "Rückzug" in eine andere Nische angetreten. Nichtsdestotrotz wirkte das Konkurrenzausschlussprinzip insofern, als dass es verhindertem, dass beide Arten in derselben Form wie zuvor weiter existieren.
Das wär meine Meinung dazu....das was ihr bisher gesagt habt, is aber sonst auf jeden Fall richtig...
Gina86
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Anmeldungsdatum: 24.04.2006
Beiträge: 11
Wohnort: Stade

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2006 - 22:12:46    Titel:

Hallo ihr Leidensgenossen Wink
Hätte da auch noch mal ein paar Fragen.
1. Was lernt ihr zur synthetischen Evolutionstheorie? Im Buch steht "Sie beruht im Wesentlichen auf Darwins Gedanken, stellt aber die Population und deren Genpool ins Zentrum". Reicht das?
2. Welche Isolationsmechanismen lernt ihr so? Hab bisher: Def. prä- und postzygotisch, zeitliche, ethologische, mechanische, Polyploidie, Sterilität.
3. Kann mir einer was über den Wirbeltierstammbaum sagen? Haben da nich wirklich was zu gemacht. Confused
4. Wie genau lernt ihr die DNA-Sequenz? Is im Buch ziemlich ausführlich erklärt (PCR, Gelelektrophorese...)
Danke schon mal und viel Erfolg beim Lernen =)
Lg Gina
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