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Die bösen Unternehmer
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Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2006 - 21:09:01    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 14:18:14, insgesamt einmal bearbeitet
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2006 - 12:14:22    Titel:

coffeinjunky hat folgendes geschrieben:
Warum sollte man also nicht die Arbeitnehmer an den Kapitalinteressen beteiligen? Ist die Belegschaft nunmal gleichzeitig Kapitalgeber, so werden Kapitalinteressen plötzlich zu Arbeitnehmerinteressen.


Dem stehen keine Hindernisse im Weg, die Aktienbörse steht jedem offen.
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2006 - 15:45:44    Titel:

Durchblick 65 hat folgendes geschrieben:

Zugreifen kannst und willst du nur auf die 12000 Superreichen.


Das ist definitiv falsch und wurde von mir auch nie so behauptet. Du hast das trotz mehrerer Dementis immer nur angenommen. Mag sein dass dasjemand anders vertreten hat ich bestimmt nicht.

Es ist doch nachvollziebar dass die Menschen nach ihren Einkommen progressiv besteuert werden. Ich halte in diesem Zusammenhang nichts von Bemessungsgrenzen. Ich hätte überhaupt kein Problem dass einer der genannten Einkommensmilliardäre, wie die Brüder Aldi 98% seiner Einkünfte abgeben müsste und einer der 500.000 € p.a. hat 80% und jemand der 200.000 € verdient 70% ohne dass dies konkrete Forderungen wären, nur um einmal das Prinzip zu verdeutlichen.

Wenn dadurch ein Grundeinkommen zu finanzieren ist, dass ja an sich schon den Lebenstandard der Hartz IV Empfänger deutlich verbessern würde, würde ich nicht eine Moment zögern.

Um dir also überflüssige Rechnungen zu ersparen, jeder, der über dem genannten Grundeinkommen liegt, muss seinen Teil zum Ganzen beitragen, progessiv versteht sich. Arbeitet jemand nur 10 Stunden für 10€ pro Stunde können wir ihm nicht 90€ abnehmen, sondern vielleicht nur 5€ oder 10€. Das animiert Geringverdiener sich etwas dazuzuverdienen ohne in die Schwarzarbeit abzudriften und sorgt insgesamt für mehr soziale Gerechtigkeit.

Ist das so schwer zu verstehen?

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger

PS: Auch eine exponientielle Kurve passt auf einen Bierdeckel, wenn auch die Berechnung im fortgeschrittenen Besuch der entsprechenden Örtlichkeit schwieriger fallen dürfte, aber ein Taschenrechner schafft das auch auch noch.
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
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Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2006 - 18:49:28    Titel:

Rolling Eyes Ich wette, dass bei bürgers eben gebrachtem vorschlag die gesammte wirtschaft kollabieren würde. Alle Unternehmer würden ihr Kapital schnellsmöglich ins Ausland verfrachten, wenn sich sowas andeutet, und alle Maschinerie ins Ausland verfrachten, und schliesslich die Immobilien und andere nicht deportierbare Kapitalträger verkaufen.
Kein Kapital wird sich an einem solchen Ort ansiedeln, an dem es sich nicht mehren lässt. Egal was du sagst von wegen "die Firma wächst ja trotzdem weiter", das wird niemanden hierbehalten, weil ein deutlicher Teil des Gesammtgewinns schlicht und ergreifend flöten geht. Da verdient man mehr, wenn man sich irgendwo im Ausland ansiedelt (vielleicht in einem aufblühenden Entwicklungsland? oder den Tigerstaaten?) und konkurriert.
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2006 - 19:02:39    Titel:

Das muss aber zum Glück nicht sein, es gibt durchaus vernünftige Bürgergeldmodelle, die mit dreistufiger Flat-Tax bis maximal 35% durchgerechnet wurden. Natürlich ohne Ausnahme- und Sondertatbestände. Auch wenn es durchaus noch Kritik an den Details gibt, und mehrere unterschiedliche Modelle existieren, sieht man dass die allgemeine Tendenz die Realisierung weit unterhalb des staatlichen Raubrittertums zeigt.Laughing
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2006 - 20:40:34    Titel:

Macabre Deified hat folgendes geschrieben:
Rolling Eyes Ich wette, dass bei bürgers eben gebrachtem vorschlag die gesammte wirtschaft kollabieren würde. Alle Unternehmer würden ihr Kapital schnellsmöglich ins Ausland verfrachten, wenn sich sowas andeutet, und alle Maschinerie ins Ausland verfrachten, und schliesslich die Immobilien und andere nicht deportierbare Kapitalträger verkaufen.


Ach das alte Lied wird auch immer wieder gesungen. Dabei ist das Unsinn, denn nicht die Unternehmen sondern die Gewinne und die Vermögen werden besteuert. Ob die Gewinne im Ausland oder Inland erzielt werden spielt keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
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BeitragVerfasst am: 24 Apr 2006 - 20:46:37    Titel:

Auch die Person kann ins Ausland gehen. Oder soll es dafür auch eine Strafsteuer geben?

Gruß
Pauker
Durchblick 65
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 615

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2006 - 21:06:06    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Durchblick 65 am 29 Jun 2006 - 14:07:09, insgesamt einmal bearbeitet
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2006 - 21:14:43    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Auch die Person kann ins Ausland gehen. Oder soll es dafür auch eine Strafsteuer geben?

Gruß
Pauker


Unsinn, Reisende soll man nicht aufhalten. Manager, die den Job mit Kusshand nehmen, gibt es genug, da muss man nicht bei der Agentur anfragen.


Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2006 - 21:39:27    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:

Unsinn, Reisende soll man nicht aufhalten. Manager, die den Job mit Kusshand nehmen, gibt es genug, da muss man nicht bei der Agentur anfragen.

Aber nur solche, die sich dadurch wirtschaftliche Macht oder politische Macht erhoffen - niemand würde, verglichen zum job, für so einen hungerlohn arbeiten.
Und alle die achsoguten manager, die sich drum reissen würden, könnten garnicht so gut sein, denn wären sie es würden sie mit ihren eigenen Firmen Gewinne einfahren, bei deiner besteuerung würden diese also ebenso abwandern.
Folglich wird wohl bestenfalls die zweite Liga die Geschäfte leiten können.

Die genannten Bedingungen dürften auch einen Großteil der Auslandsinvestitionen verjagen.
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