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Lernpensum
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guggi
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Anmeldungsdatum: 23.06.2005
Beiträge: 86

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2006 - 17:37:28    Titel: Lernpensum

Hallo Leute,

studiere Jura im ersten Semester. Wie sieht es Eurer Meinung denn mit dem Lernpensum aus? Habe jetzt die 2. Woche Vorlesungen und man wird ja von dem Stoff erschlagen. Natürlich gibt es schon einige die alle Fakten wissen, dies ist ja aber im Studium nicht unbedingt allzu wichtig, also mit Fakten meine ich Geschichte, etc.

Nun gut, was schlagt ihr vor, wie lange man am Tag lernen sollte, um einen Einstieg zu bekommen? Bzw. sollte ich überhaupt schon lernen oder es alles erstmal sacken lassen und später anfangen?

Danke schonmal!
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2006 - 18:12:32    Titel:

Also zu allererst mal: Lass dich bloß nicht von irgendwelchen Leuten verrückt machen, die in den Vorlesungen ständig aufzeigen und so tun, als wüssten sie alles. Es gibt viele Schwätzer, wo gar nichts dahinter ist!

Ich würde dir empfehlen, von Anfang an gut mitzuarbeiten und nachzuarbeiten, am allerwichtigsten sind die AGs! Nach einer Zeit wirst du merken, was wichtiger ist und was nicht so. Am Anfang musst du das halt noch ein bisschen nach dem Gefühl lernen. Orientiere dich aber v.a. an den AGs! Geh dort auch immer hin und schreibe möglichst viele Gutachten! Am Anfang natürlich nicht, aber nach und nach erschließt sich alles.

Das tägliche Lernpensum kann man nicht genau sagen, es kommt auch darauf an, wann die Vorlesungen liegen. Ich hatte im 1. Sem. z.B. von Motag bis Mittwoch bis 18 Uhr Vorlesung und hab dann hauptsächlich von Donnerstag bis Sonntag gelernt, auch ziemlich viel.

Der Stoff ist sehr viel, grad am Anfang, weil man es noch nicht gewohnt ist, aber da muss wohl jeder durch. Merk dir, dass man NIE alles wissen kann. Wie gesagt - orientiere dich an den AGs und auf die Schwerpunkte der Profs, das ist das Wichtigste für die Klausuren. Am Anfang erscheint einem alles schwierig, aber nach und nach kommt das. Wenn man am Ball bleibt und regelmäßig nacharbeitet, grad am Anfgang, dann hat man gegen Ende nicht mehr so viel Stress. Ich hab es so im 1. Sem. gemacht und es ist auf jeden Fall der bessere Weg.

Ich habe mir die wichtigsten Sachen prüfungstechnisch irgendwann ab dem 2. Monat oder etwas später auf Karteikarten geschrieben (Prüfungsschemata usw.), aber jeder lernt anders!

Viel Glück!

Ach, kl. Nachtrag: Ich würde dir empfehlen, nicht nur die Lehrbücher zu lesen, denn das bringt dir für die Klausuren nicht viel. Löse gegen Ende des Semesters viele Fälle!
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2006 - 20:13:34    Titel:

japp viele fälle lösen und AGs würde ich auch empfehlen...vielleicht ggf noch neben dem lehrbuch nen einfach geschriebenes skript.

bin im 2 semester und mir hat das im ersten schon geholfen. ne gute ag ist auch wichtig aber da steckt man nicht drin. Ich wüde dir auch empfehlen diese probefälle oder probeklausuren alle zu schreiben..das übt. Arbeite da snach was ihr gemacht habt und les das nach. dann müsstest damit klar kommen!

Und lass dich wirklich nicht verrückt machen bei so leuten die dauer am aufzeigen sind. so welche hatte un habe ich auch. Heißt garnix..Oft schlechtere Klausuren als alle anderen... Very Happy
tiffy0104
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Anmeldungsdatum: 27.09.2005
Beiträge: 166
Wohnort: wiesbaden

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2006 - 20:45:04    Titel:

ich habe das anders gemacht. anfangs war ich noch hoch motiviert und bin in jede vorlesung gerannt und habe auch alle bücher gekauft und versucht alles nachzuarbeiten. am ende war das alles zu viel und ich habe 2 semester gar nichts gemacht (naja, stimmt so auch nicht, ich habe einen grund-und mittelkurs bei einem rep belegt) und das war echt total hilfreich. am allerwichtigsten ist die falllösung! du musst immer fälle bearbeiten! das heisst du musst lernen mit dem sachverhalt richtig umzugehen! einordnen was wichtig und weniger wichtig ist! also nicht alle bereiche sind schwerpunktlastig. und alle meinungsstreits auswendig zu wissen ist eh fast unmöglich! manche kann man sich auch selbst herleiten. sprich, will ich den einzelnen schützen oder den rechtsverkehr! und dann logische argumente bringen! bumms, haste deinen eigenen meinungsstreit!

naja, aber das alles soll nur meine seite darstellen, am besten lässt du alles erst mal auf dich wirken und meist findest du schon sehr bald dein eigenes lernpensum und deinen lernweg!

viel erfolg bis dahin!
originalsin
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Anmeldungsdatum: 05.09.2005
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2006 - 22:59:17    Titel:

Hi,

ich habe auch gerade in FFM angefangen und wir machen gerade ausschleßlich so Grundlegende Dinge wie Geschichte oder verschaffen uns einen Überblick. Denke nicht, dass du sowas groß in Klausuren etc verwenden kannst, von daher fange ich mit dem Lernen, wenn es richtig los geht.
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2006 - 23:00:26    Titel:

jede uni is anders..nicht jeder fängt mit sowas an...
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 - 00:40:41    Titel:

Man sollte beim Lernen jedenfalls auch etwas auf seinen Körper hören.

Wenn man sich den Lehrplan so zuhaut, daß man von Montags bis Freitags um 9 Uhr zu Vorlesung hat und erst um 20 Uhr wieder herauskommt, hat man wahrscheinlich nicht allzu viel davon.

Der Körper braucht auch hin und wieder mal Ruhephasen um sich zu erholen und die Informationen zu verdauen.

Das merkt man besonders bei Hausarbeiten. Da muß man auch den Mittelweg finden. Wenn de den ganzen Tag lang in der Bibliothek hängst und zwischen Theorien herumhängst hast du am Ende des Tages wahrscheinlich komplett die Übersicht verloren.
Es gibt manchmal Theorienstreit, der sich zwar gedanklich auf höchstem Niveau abspielt, aber für den konkreten Sachverhalt nicht relevant sein kann.

Man braucht da schon ein bißchen Abstand um das, sofern es nicht offensichtlich ist, zu erkennen.

Auch liegen bestimmte Fächer nicht jedem gleichermaßen. Das hängt auch viel vom Interesse des Einzelnen ab. Da muß man sich nicht unbedingt an der Geschwindigkeit oder den Noten andere orientieren.

Im übrigem bleibt für jeden noch so cleveren zu bedenken
Niemand ist so schlau, daß er nicht noch etwas von einem "Dummen" lernen könnte.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 - 06:29:01    Titel:

@ Krawallbiene
Wieso ohne Lehrbuch niemals? Also, ich hatte im 1. drei Lehrbücher und keines auch nur ansatzweise zu Ende gelesen. Ich picke mir aus den Lehrbüchern nur wichtige Theoriendiskussionen raus oder bei Grundrecht z.B. die, die auch klausurrelavant sein könnten. Stattdessen hab ich nur mit AG-Sachen und sonstigen Fallskripten gelernt. Und das hat gut geklappt.

Lehrbuch UND "großes" Skript (also nicht Niederle) hätte ich zeitlich nicht zusammen geschafft. Ich finde selbst Richter schon zu "dick" zum Nacharbeiten neben dem Lehrbuch.

Naja, wie schon so oft gesagt - jeder sieht das anders.

@ originalsin
Am Anfang macht man in FFM also nur Grundlagen? Finde ich etwas merkwürdig, v.a. wenn es Grundlagen sein sollen, die man in den Klausuren nicht braucht. Im Strafrecht z.B. hatten wir die Hälfte der Klausur Fragen und bei Fragenklausuren brauchst du alles.
Und die Grundrechts-Grundlagen ( Laughing ) sind wohl seeeeehr wichtig für alles! Aber das machen die meisten wohl noch nicht im Ersten...
Und im Staatsorga beschäftigt man sich (also bei uns in Mainz jedenfalls) auch nicht so lange mit "unwichtigen" Grundlagen.
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 - 09:06:48    Titel:

ich find skripte zum alleinigen lernen nicht geeignet weil da die themen halt nur angerissen werden und nie so ausführlich erklärt sind...nen skript halt..skripte sind ja net da für da um sich damit nen themengebiet alleine anzueignen...meistens steht ja sogar drauf zum vertiefen oder aufarbeiten. aber is ja auch jedem selbst überlassen wie er lernt
Amber
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2006 - 09:21:58    Titel: Re: Lernpensum

guggi hat folgendes geschrieben:

Nun gut, was schlagt ihr vor, wie lange man am Tag lernen sollte, um einen Einstieg zu bekommen? Bzw. sollte ich überhaupt schon lernen oder es alles erstmal sacken lassen und später anfangen?

Ich hab im ersten Semester vom Prof zu hören bekommen:"Machen Sie sich auf ein Lernpensum von 60 +X Stunden pro Woche gefasst." Ich dachte, der hat nen Schuss, aber mittlerweile muss ich sagen, da is was dran...ob's nun sooviel ist, kann ich gar nicht sagen, aber es ist verdammt viel!
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