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nique
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Anmeldungsdatum: 28.04.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 20:10:06    Titel: info for me? =)

hey =)
alsoo ich bin jetzt 15 jahre alt und in der 10. klasse auf nem gym und habe auch vor abi zu machen und meine zensuren sind auch gut, also gehe von nem guten abi aus und danach möchte ich gerne studieren.
zuerst sollte es uuunbedingt jura sein aber das ist nun eine weile her und war auch nur so ein tick..
also jedenfalls fasziniert mich die psychologie total und ich fänd es sehr nett wenn mir vllt studenten oder leute die sich auskennen mal erklären könnten wie das alles so abläuft und ob es schwer ist und so weiter. also die sachen mit englisch, mathe und bio weiß ich Smile
aber es würde mich zum beispiel sehr interessieren, wie schwer es insgesamt ist usw.. und dann hab ich mal gelesen dass die studenten in früheren semestern denen aus den späteren für "tests" zur verfügung stehen müssen und es würde gerne wissen, was man sich darunter genau vorzustellen hat Wink

danke schon mal =)
nique
Wolfo
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Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 258

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 21:12:00    Titel:

Hallo nique!

Akademische Psychologie ist eine totlangweilige Sache, haufenweise Statistik zur Errechnung eines Durchschnitts'menschen', der dann als 'Gesundheitsmodel' gilt.

Wirklich spannend und geeignet, echte (Selbst-/Hilfe zu leisten, wäre meiner Ansicht nach erst Freuds Traumdeutung, z.B. die Kurzanleitung zum Einstieg auf dieser Seite : http://freenet-homepage.de/Traumanalyse-Seelenmodell/pg002.html .

Ein Abitur wird dafür nicht benötigt - eher rät Freud sogar davon ab/ s. seine Abhandlung über "Laienpsychoanalyse"), denn das akademische Denken besteht sozusagen aus 'Klammern an rationale Logik'. Das ist unbrauchbar für das Voraben, sich in das Unbewußte und dessen ganz eigene psychische Dynamik hineinzuversetzen. Unsere Seelen denken zwar auch, aber nicht rational; es sind "Symbole", anhand denen sie uns ihre Bedürfnisse mitteilt, und unsere Gefühlslogik, die die Bedeutungen erfasst. Damit wird man vertraut durch das Erlenen der Layenpsychoanalyse..

Bei diesen Symbolen geht es natürlich auch nicht um Geld, sondern prinzipiell nur um Selbsterkenntnis - die Voraussetzung zur Erstellung fundierter Diagnosen, anhand derer jeweils selbstverantwortlich Therapien/ heilende Verhaltenskorrekturen) eingeleitet werden können.


Zuletzt bearbeitet von Wolfo am 14 Aug 2007 - 21:07:07, insgesamt 3-mal bearbeitet
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2006 - 21:41:32    Titel:

du könntest ja auch einfach mal bei einer universität vorbeischauen, wenn die sowas wie nen tag der offenen tür haben - einige unis machen das jährlich, um studenten anzulocken. dann kannst du dich gleich mal in mehrere interessante kurse setzen und dir anschauen, wie das ist.
futura_psicologa
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Anmeldungsdatum: 02.04.2006
Beiträge: 141
Wohnort: im Saggsnländle

BeitragVerfasst am: 29 Apr 2006 - 01:46:28    Titel:

na hallöchen, jetzt muss ich doch auch mal wieder senfen...
akademische psychologie ist nämlich gar keine todlangweilige sache, sondern wahnsinnig spannend! wer denkt, er müsse einfach nur tief in sich gehen und würde dort die antworten auf seine fragen finden, bitte. aber der königsweg ist nunmal die überprüfung von sachverhalten an der realität, sprich, im experiment.
das mit der errechnung des durchschnittsmenschen kann ich auch nicht so stehen lassen. natürlich wird oft über viele personen gemittelt, aber das ist ja auch legitim, denn in gewissem maße liegen allen menschen die gleichen funktionsprinzipien zugrunde, wenn auch in verschiedenen ausprägungen. wo wäre der wissenschaftliche fortschritt, wenn nur einzelfälle untersucht würden? in der wissenschaft werden doch immer idealisierungen vorgenommen, um dinge besser erklären zu können, das ist nicht nur in der psychologie so; in der physik wird halt öfter mal die reibung vernachlässigt und in der psychologie die unterschiede zwischen den menschen....
sowieso geht es in der psychologie entgegen einer weit verbreiteten auffassung nicht nur um "verhaltensauffälligkeiten".

und zu deiner frage nique, es ist tatsächlich so, dass man an experimentellen untersuchungen teilnehmen muss, und zwar im grundstudium als versuchsperson (an meiner uni waren das insgesamt 20 stunden, aber das ist sicher überall ein bisschen anders), und im hauptstudium darf man dann selber untersuchungen durchführen...da bin ich auch gerade dabei...
allgemein kann ich noch sagen, dass ich das studium nicht so schwer finde, aber es ist sehr arbeitsaufwändig und die ausbildung ist sehr breit angelegt, d.h. dass man auch sachen machen muss, die man nicht so spannend findet. aber alles in allem kann ich es wirklich empfehlen!
also mache lieber doch dein abi Wink
falls du noch irgendwas wissen willst, dann frag einfach!!!
Wolfo
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Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 258

BeitragVerfasst am: 29 Apr 2006 - 19:13:29    Titel:

Auch Dir ein kleines nettes Hallo!
futura_psicologa.

Ja, Deine Kritiken sind berechtigt; nachträglich wäre zu spezifizieren, daß für "Verhaltensauffälligkeiten" das dem großen Fach PSYCHOLOGIE immanente Untergebiet der "Psychopathologie" zuständig ist - sebstverständlich ist ja nicht alles Verhalten "auffällig" im Sinne von pathologisch. Z.B befaßt sich die von Konrad Lorenz entwickelte "ethologische" Forschungsmethode u.a. auch mit unseren nächsten wilden Verwandten im Reich der Tiere, um aus ihrem intakten, artgerechten Verhalten auf die zugrunde liegenden Bedürfnisse zu schließen. Im Unterschied dazu dürfte die Psychopathologie eher Schimpansen untersuchen, die als Bäbies von einer "Familie" - Keimzelle unserer kranken Gesellschaft - 'adoptiert' wurden...

Natürlich ist auch die statistische Erhebung massenhafter Verhaltensäußerungen zwecks Errechnung eines durchschnittlichen Normalmodells ein legitimes, ja unerläßliches Werkzeug wissenschaftlicher Arbeit, ohne das beispielsweise die moderne Physik überhaupt gar nicht existieren könnte, nicht zu reden von "Experimenten" als ersatzloser Prüfstein der Wahrheit jeglicher Hypothese. Was ich jedoch nicht nur geisttötend langweilig sondern auch sehr bedenklich finde ist der Umstand, daß sich die akademische Pschologie nicht der Primatenforschung bedient - jedenfalls nicht in dem Umfange wie er notwendig ist für die Erstellung eines Modells gesunder menschlicher Gemeinschaften, deren Dasein, gefühlsmäßiger Zusammenhalt, geistige Leistungen und Existenzsinn - also "Glück", sich ausschließlich in naturgesetzlich erklärbaren Grundbedürfnissen verankert.

So weit erkennbar, wird das statistische Modell der akademischen Psychologie also ausschließlich an Angehörigen unserer Gesellschaft erhoben, mangels geeignetem Kriterium das "Normale" für gesund erklärend, obwohl Freud bereits vor 100 Jahren triebenergetische Konlikte in der Psyche jedes von ihm untersuchten Menschen einschließlich seiner selbst entdeckt hat, die alle mehr oder minder "neurotisch" sind, anstatt das "Lustprinzip" kompromislos auslebend, lediglich die Mehrung des realen Leidens meidend ohne Aussicht, die darauf folgende Generation davor zu bewahren. Und ein Symptom dieses umfassenden "Leidens" ist die Ignoranz der akademischen Psychologie gegenüber der ethologischen Primatenforschung - überhaupt ganz allgemein die Naturentfremdung oder gar -feindschaft des sog. "instinktverarmten" Gesellschaftsmenschen.

Insofern ließe sich ein Studium der akademischen Psychologie nicht empfehlen, oder wenn schon, dann nur in Verbindung mit einer auf Nachfrage tiefer zu begründenden Warnung, was einen dort erwartet. Nämlich die je nach pädagogischem Geschick mehr oder weniger subtil erfolgende Bekämpfung jedes gesunden Interesses, aufgrund von "Widerständen", die zwar nach Belieben rationalisiert werden, deren hauptsächlicher Beweggrund aber die Meidung anerzogener Strafängste vor der eigentlichen urgesunden Natur des homo sapiens ist.

Sehr aufschlußreich in diesem Zusammenhang ist auch, daß sich die akademischen "Freudianer" in aller Regel nicht mehr des Freudschen "Königsweges in das Unbewußte" bedienen. Träume berichten nämlich viel zu deutlich von unseren Instinkten/ einwandtfrei berechtigten, lustvollen Wünschen), freilich nicht nur. Ebenso ist die Rede von unseren gewaltsam darübergestülpten, anhand Kleinkindpädagogik erzeugten "Ersatzbedürfnissen", die nur durchleuchten kann wer es wagt, sich in das Unbewußte zu begeben, Freuds Methode fortsetzend und ihre Ergebnisse weiter vertiefend, wie er selbst sein leben lang tat.


Zuletzt bearbeitet von Wolfo am 30 Apr 2006 - 07:43:52, insgesamt 2-mal bearbeitet
futura_psicologa
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Anmeldungsdatum: 02.04.2006
Beiträge: 141
Wohnort: im Saggsnländle

BeitragVerfasst am: 30 Apr 2006 - 01:48:43    Titel:

ein kleines und nettes hallo zurück, wolfo!
so ganz ist mir dein anliegen noch nicht klar geworden...ob das an den endlos verschachtelten sätzen liegt? ich würde mich freuen, wenn du deine meinung mal etwas auf den punkt bringen könntest, da ich schon interesse hätte, über dieses thema zu diskutieren.
und vielleicht startest du dafür einen neuen thread, denn das hat ja nicht mehr wirklich was mit nique's frage zu tun.
Annette89
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Anmeldungsdatum: 14.12.2005
Beiträge: 2228

BeitragVerfasst am: 30 Apr 2006 - 02:23:17    Titel:

Das ist der grund, warum ich mir manchmal denke, dass von geisteswissenschaftlichen Studiengängen an sich abzuraten wäre Wink - wenn man nur eine weile lang studiert schafft man es nicht mehr, Dinge auf den Punkt zu bringen Wink
Das mit den Schachtelsätzen gewönt man sich an, weil es bequemer ist - aber verständlich ist es für den rest der Welt nicht wirklich Rolling Eyes
Einen Satz einfach, aber dennoch informativ, korrekt und in gutem Sprachstil zu formulieren ist wirklich viel zeitaufwendiger, als einfach nur Informationen und Fachbegriffe aneinanderzuschachteln. (das galt jetzt nicht direkt wolfo, ist mehr eine allgemeine Feststellung)
Ich finde es schade, dass die besten Gedanken den meisten Menschen in wissenschaftlich verschachtelter Ausdrucksweise unzugänglich sind - eigentlich studiert man doch, um viel zu lernen und später in der Lage zu sein, anderen Menschen nahebringen zu können, was man meint.
Sorry, dass war mehr als off-topic - Aber da ich mich selbst öfter über die teilweise recht verkorkste Wissenschaftssprache ärgere und merke, wie ich selbst immer mehr dahin tendiere, mich zu kompliziert auszudrücken, musste ich an dieser Stelle einfach einen Kommentar dazu abgeben Mr. Green

Ich hab schon verstanden was wolfo meinte, und muss zugeben, dass ich im Nachhinein froh bin, dass mein NC nicht für Psychologie gereicht hat - so mache ich es (pflichtweise) im Nebenfach, und das reicht mir Wink

viele grüße, Lucie
Wolfo
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Anmeldungsdatum: 18.04.2006
Beiträge: 258

BeitragVerfasst am: 30 Apr 2006 - 05:40:59    Titel:

Liebe futura_psicologa!

Mein Anliegen ist doppelt das gleiche: >> 'Einerseits' reagieren auf niques Bitte, in der Hoffnung auf eine kritische Auseinandersetzung zwecks weiterer Klärung/ Besserung meiner Ansichten. >>'Anderseits' mich Punkt für Punkt mit Deiner hilfreichen Kritik an dem befassen, was ich geschrieben habe, damit Du Deinerseits wieder Stellung beziehen kannst, Dich abermals kritisch mit meinen und Deinen Ansichten befassend...

Das mit den Schachtelsätzen habe ich gar nicht gemerkt - ist einfacher für mich als immer mit Punkten zu unterbrechen, bzw. ewig von vorn ganz neue Sub-Objekt-Verbindungen usw. zu konstruieren. Nennst Du mir die betreffenden Sätze und hinterlegst einen jeweiligen Erklärungsversuch dessen, was Dir weil in zu vielen Schachteln verpackt zu undurchsichtig wurde, so werde ich aber selbstverständlich gerne versuchen es aufzudröseln. Oder kamen die einzelnen Sätze schon an auf Deiner Seite, nur eben nicht das Gesamtanliegen?

Was mir auch nicht ganz klar wurde ist Deine artige Bitte, Dir für meinen Antwortversuch auf Deine 2 Fragen einen neuen Thread aufzumachen. Nicht, daß ich Dir nicht mit Begeisterung gefolgt wäre, wenn Du es selbst getan und mich per PN über Dein Verbleiben informiert hättest - nur: Wieso sollte nicht interessant sein für nique, anläßlich Deiner Anregungen näheres über mein Anliegen zu erfahren? Brächtest Du gute Argumente, so würde ich natürlich meine gesellschaftsfeindliche Grundhaltung revidieren, d.h. nique mit Dir gemeinsam raten, das Abitur doch lieber zu beenden. Schließlich wollen wir ja das Beste...


........

Hallo Lucie!

Auch ich kann immer noch leider! nur davon abraten, an irgend einem geisteswissenschaftlichen Studiengang teilzunehmen, d.h. sofern angeboten an den Akademien unserer Gesellschaft, die am besten gar nicht erst besucht werden sollten, will man ernsthaft und wirklich Wichtiges lernen. Würde jeder seinen "Dr. Prof" gemacht haben, hättest Du wahrscheinlich - so der statistische "Normal"-Fall - kein Wort von dem was ich sagte verstanden... Schade ist nur, daß die Schule Dir den Spaß verdorben hat, Psychologie im Hauptfach zu erlernen... aber vielleicht ändert sich das ja noch in Deinem post-akademischen Leben ... oder bist Du etwa privat für Dich, schon jetzt, mit vollem Schwung bei der Sache?

.
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