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Lehramtsstudium und danach journalist. Bereich?
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 5
Wohnort: zurzeit in Brüssel

BeitragVerfasst am: 29 Apr 2006 - 01:13:41    Titel: Lehramtsstudium und danach journalist. Bereich?

Hi alle zusammen,


ich stehe im Moment vor folgendem Problem:
Ich will zum WS 06 mein Studium beginnen und interessiere mich dabei für die 2 Sprachen Deutsch und Französisch.

Nun gibt es ja quasi 2 Möglichkeiten (informiert mich gerne über mehr...), diese 2 Fächer in einem Studium unterzubringen:
1. Möglichkeit: Lehramtsstudium
2. Möglichkeit: Magisterstudium mit 2 Hauptfächern

Ich möchte mit meinem Studium hinterher in den journalistischen Bereich gehen, das Verlagswesen, Lektorin, o.Ä. .

Nun ist meine Frage, ob es nicht klüger wäre, Deutsch und Franösisch auf Lehramt zu studieren (ohne das Ziel ´Lehrerin´ zu haben), einfach, um mir hinterher mehr Türen öffnen zu können, mir mehr Optionen offen zu halten (falls ich wegen Arbeitsmarkt o.Ä. keinen Job im journalistischen Bereich bekomme)?

Denn wenn man die beiden Fächer auf Magister studiert, ist man nicht für den Lehramtsbereich qualifiziert, sondern "nur" für den journalistischen,
wenn man aber auf Lehramt studiert, ist man sowohl fürs Lehramt als auch für den journalistischen Bereich qualifiziert - oder stimmt das nicht?

Versteht ihr, was ich meine?

Wie sieht es dann für die Enstellungen aus:
Wird jemand, der D und FR auf Lehramt studiert hat (also mit Staatsexamen) eher eingestellt als jemand, der das Gleiche auf Magister studiert hat oder bietet beides für den journalitischen Bereich die gleichen Qualifikationen?
Und wie steht es mit der Reputation?


Ich hoffe, es wird klar, was ich sagen/fragen will....

Es wäre klasse, wenn mir jemand antworten würde....


Liebe Grüße,
valerie
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Anmeldungsdatum: 25.11.2005
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 29 Apr 2006 - 16:34:29    Titel:

hallo!

wenn du schon sicher weißt, dass du in richtung journalismus, verlag, etc. gehen willst, wieso willst du dann auf lehramt studieren?
nur wegen der angeblichen sicherheit?

geh lieber den weg, der dir spaß macht und liegt. was bringt dir der beruf lehrer, wenn du gar nicht mit kindern arbeiten willst und es dir nicht liegt?

als journalist etc. braucht man ein möglichst weit gefächertes wissen. da wärs doch sinnvoller deutsch als hf mit zwei nf zu studieren, oder?
nur deutsch und französisch wird dich nicht weit bringen in dem bereich in dem du arbeiten willst.

das wichtigste ist praktische erfahrung zu sammeln und sich wirklich zu engagieren sowie früh kontakte zu knüpfen.

das lehramt öffnet dir meiner meinung nach keine zusätzliche türen, sondern verschließt sie eher (zumindest in deinem angestrebten Berufsziel)
abi05w
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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 29 Apr 2006 - 16:41:07    Titel: find ich richtig

also ich sag daumen hoch zu deiner entscheidung, denn ich habe dasselbe getan. ich studiere französisch und geschichte auf lehramt. ich würde auch gerne journalistin werden, allerdings bietet ein lehramtsberuf viel mehr sicherheit. also ich kann mir beides sehr gut vorstellen. allerdings ist journalist ein sehr vager beruf!!! und außerdem ist das staatsexamen dem magisterstudiengang viel höher angesiedelt/angesehn.

also ich mach es genauso wie du, und bei mir gibtes etliche die genauso denken.
quatsch
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Moderator


Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3493

BeitragVerfasst am: 29 Apr 2006 - 17:37:26    Titel:

Zitat:
und außerdem ist das staatsexamen dem magisterstudiengang viel höher angesiedelt/angesehn.

... sagen die Lehramtsstudenten. Manche Leute können Selbstbewußtsein eben nur dadurch gewinnen, dass sie auf andere herabsehen. Mir hat eine Lehramtsstudentin mal erklärt: "Das Staatsexamen ist 25% mehr wert als der Magister, weil die Zulassungsarbeiten 80 Seiten lang sind und die Magisterarbeiten 60". Wohlgemerkt, das Zitat ist original, inklusive des Rechenfehlers und der (frei erfundenen) Zahlen. Seit diesem und anderen Vorfällen, bei denen sich die Lehrerbildung vor allem als Einbildung herausstellte, ist bei mir das Ansehen des Staatsexamens beträchtlich gesunken...
Für die Ausgangsfrage sollte doch entscheidend sein, ob Lehrer nur eine Notlösung ist oder nicht. Wenn ja, dann sollte man das Lehramt bleiben lassen. Ansonsten scheint mir Deutsch in beiden Fällen keine gute Wahl. Im Lehramt sind die Aussichten mit Deutsch eher mau und im Journalismus nützt es nichts, da man in Germanistik nicht Schreiben oder Ausdruck lernt.
katrin1806
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Anmeldungsdatum: 31.05.2005
Beiträge: 39
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 29 Apr 2006 - 19:20:22    Titel:

Ich kenne das Probelem, welches du hast. Bei mir sah es eine ganze Zeit ähnlich aus. Ich wollte umbedingt später im Bereich der Medien, also genauer gesagt als PR-Beraterin tätig sein. Die Frau von der Berufsberatung hat mir dann empfohlen, Sozialwissenschaften oder Germanistik zu studieren. Aber sie sagte auch, dass es es umbedingt nötig ist, dass ich während des Studiums Praktika etc. machen um Kontakte in dieser Branche zu bekommen. Denn ohne diese, wird es nach dem Studium extrem schwer einen Job zu bekommen. Entweder man ist verdammt gut, oder oft ohne Job. Mir war das ganze auch viel zu unsicher und darum habe ich auch an ein Lehramtstudium gedacht. Mir legte darauf hin jemand dieses Zitat nahe: "Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, hat am Ende beides verloren."
Habe eine Weile über alles nachgedacht und weiß inzwischen, dass ich auch wenn ich nun ab dem kommenden Ws Lehramt studiere, nicht meine "Freiheit" verliere. Ich werde inzw Lehrerin aus Überzeugung. Mir ist es verdammt wichtig mit Menschen zusammenzuarbeiten und das kann ich in diesem Beruf.
Was auch noch alternativ möglich wäre, dass du dich für das Magisterstudium einschreibst und versuchst während des Studiums journalistisch tätig zu werden. Sobald du aber eher weniger Erfolg hast und erkennst das dieser Beruf doch nicht so ganz etwas für dich ist, kannst du ja einfach auf Lehramt wechseln. Viele Scheine die du zu Beginn, des Magisterstudiums machst, kannst du dir ohne Problem anerkennen lassen.
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 5
Wohnort: zurzeit in Brüssel

BeitragVerfasst am: 30 Apr 2006 - 00:15:25    Titel:

Vielen Dank für die Antworten...

Also noch mal:
An für sich strebe ich einen Beruf im journalistischen Bereich an.
Da ich mich aber quasi für 2 "Schulfächer" (Deutsch/Germanistik und Französisch/Romanistik) interessiere, habe ich mir die Frage gestellt, ob es in diesem konkreten Fall dann nicht klüger wäre, wenn ich anstatt auf Magister auf Lehramt studiere, denn somit hätte ich evtl. die Chance, SOWOHL im journalistischen Bereich tätig zu sein, ALS AUCH Lehrerin zu werden (wenn es im journalistischen Bereich doch nicht klappt).
Es ist nicht so, dass es für mich ausgeschlossen wäre, Lehrerin zu werden (zumal ich an der Arbeit mit Kindern und den psychlogischen Aspekten sehr interessiert bin), aber an für sich möchte ich lieber Lektorin, Schulbuchautorin o.Ä. werden...

Somit stellt sich die Frage, ob es halt nicht geschickter wäre und es mir insgesamt mehr Türen öffnet, wenn ich Germanistik (oder Sprachwissenschaften o.Ä.) auf Lehramt mache...

Ich meine, wenn man bspw. Germanistik auf Magister studiert, sitzt man doch in genau den gleichen Vorlesungen wie diejenigen, die es auf Lehramt studieren, sprich, der vermittelte Stoff müsste der Gleiche sein - also das eine qualifiziert in dem Sinne nicht mehr als das andere... oder täusche ich mich?


Und jetzt mal Fragen, die ich bzgl. eurer Antworten habe:
-Wieso sollten mich Französisch und Germanistik nicht für den journalistischen Bereich qualifizieren? Halte ich für nicht gerechtfertigt...
Natürlich muss man praktische Erfahrungen sammeln, denn das ist es letztendlich, was dich qualifiziert und dich der Praxis näherbringt, aber ich denke, dass Germanistik da in jedem Falle die richtige Basis ist...


-Ist es nicht evtl. einfacher, von Lehramt auf Magister zu wechseln, falls es nicht so richtig klappt?


- Und wie ist das jetzt für die Einstellung in einen Beruf:
Wie sieht es mit dem Ruf des Staatsexamens und dem des Magisters aus?
Wie sehen die unterschiedlichen Einstellungschancen für den journalistischen Bereich aus?


Liebe Grüße,
abi05w
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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 30 Apr 2006 - 11:54:17    Titel:

also na klar, sind die veranstaltungen für magister und staatsexamen ÄHNLICH; aber nicht gleich.im staatsexamen hast du viel mehr und speziellere veranstaltungen. du solltest es dir gut überlegen auf staatsexamen zu studieren, denn dazu gehört noch das pädagogische begleitstudium was ca 4-6 SWS in anspruch nimmt.
ich war bei einer berufsberatung und die hat mir gesagt, dass das staatsexamen höher angesehen ist.
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