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Die Jugend
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cool_elefant
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Anmeldungsdatum: 11.04.2006
Beiträge: 39
Wohnort: Leer

BeitragVerfasst am: 09 Mai 2006 - 15:23:15    Titel:

Guido hat folgendes geschrieben:

Das tun sie bereits. Oder warum sonst wird alle halbe Jahre ein neues "Sicherheitspaket" beschlossen, werden Bürgerrechte und Datenschutz stückweise abgebaut, wird über den Einsatz der Bundeswehr innerhalb Deutschlands diskutiert?


ja das stimmt aber ich glaube du hast nich ganz verstanden um was es mir geht (oder ich hab dich nich ganz verstanden dann bitte ich um berichtigung Smile )
ich meine in erster linie nich die sicherheit der anderen bürger sondern die verhältnisse in diesen kriesengebieten (intoleranz gangbildung armut not gewalt etc)
dagegen muss durch verbesserung der lebensverhältnisse und durch aufklärung in vielen bereichen vorgegangen werden und das besonders bei der jugend weil sie die folgegeneration ausmacht
wird gegen die situation der jugend in den schlechteren stadtteilen nicht vorgegangen so ensteht doch die gefahr einer 2-klassen-gesellschaft in naher zukunft!
Ali G
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Anmeldungsdatum: 23.05.2005
Beiträge: 117
Wohnort: Münster

BeitragVerfasst am: 09 Mai 2006 - 16:00:03    Titel:

cool_elefant hat folgendes geschrieben:
die politiker sollten aufpassen das wir in den brandherden der großstädte (kreuzberg neuköln) nicht bald eine ähnliche sizuation bekommen wie in paris.
meiner meinung nach wird die jugend in solchen gebieten stark vernachlässigt und das muss dringend gändert werden!


Viele Jugendliche machen sich ihre Chancen selber zunichte.
Ihnen Perspektiven aufzuzeigen (ja, die haben sie) und dafür zu sorgen, dass sie was aus ihrem Leben machen, ist vor allem Aufgabe der Eltern.
Natürlich kann man auch wie üblich alles auf die Politiker schieben.
Awyl
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Anmeldungsdatum: 22.02.2006
Beiträge: 104
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 09 Mai 2006 - 16:04:53    Titel:

Zitat:

Viele Jugendliche machen sich ihre Chancen selber zunichte.
Ihnen Perspektiven aufzuzeigen (ja, die haben sie) und dafür zu sorgen, dass sie was aus ihrem Leben machen, ist vor allem Aufgabe der Eltern.
Natürlich kann man auch wie üblich alles auf die Politiker schieben.


Das stimmt- da gebe ich dir Recht.

Eigentlich ist es die Aufgabe der Politiker sich darum zu kümmern, dass Jugendliche eine Möglichkeit haben, eine Chance zu bekommen. Aber da sie sich in die Erziehung der Kinder nicht einmischen sollten, stehen hier wieder die Eltern im Vordergrund.

Jedoch, welcher Elternteil kann noch guten Gewissens sagen, dass sie MAcht über ihre Kinder hätten? Dass sie die Rabauken im Griff hätten?
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 09 Mai 2006 - 19:12:35    Titel:

cool_elefant hat folgendes geschrieben:

ja das stimmt aber ich glaube du hast nich ganz verstanden um was es mir geht (oder ich hab dich nich ganz verstanden dann bitte ich um berichtigung Smile )
ich meine in erster linie nich die sicherheit der anderen bürger sondern die verhältnisse in diesen kriesengebieten (intoleranz gangbildung armut not gewalt etc)


Mir war schon klar, was du meintest. Ich neige hin und wieder etwas zum Zynismus... Wink

Aber mal im Ernst: Heute ist es so, dass derjenige der am lautesten schreit und am meisten politischen Druck machen kann, auch am ehesten was aus den staatlichen Fleischtöpfen abbekommt. Darum geben wir in Deutschland auch mehr Geld für Agrarsubventionen, Tagebau, Sozialrenten oder Steuergeschenke für die Industrie aus als z.B. für sozialstaatliche Programme für Jugendliche.

Oder noch etwas deutlicher: Wenn 1.000 Jugendliche aufgrund des miserablen staatlichen Schulsystems und fehlender sozialpädagogischer Förderung direkt ins Hartz IV fallen, interessiert das niemanden. Kein Politiker hat dadurch Nachteile, also was soll er sich darum kümmern. Wenn Ackermann, Hundt & co. sich direkt an die Kanzlerin wenden (spezielle Durchwahl für wichtige Leute), dann finden sie Gehör. Sie repräsentieren schließlich Milliardensummen an Investitionen, potentieller Steuerkraft, Arbeitsplätzen und ökonomischer Potenz. Es wäre für einen Politiker außerordentlich dumm ihnen nicht zuzuhören.

Proteste kann man wegignorieren oder niederknüppeln. Kommt zwar nicht gut in der Presse, ist aber nach zwei Monaten wieder vergessen. Macht Siemens aber ein Werk dicht und feuert 10.000 Leute, so geht das an der Gegend nicht spurlos vorbei. Und beendet dabei so manche lokalpolitische Karriere.
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 09 Mai 2006 - 19:48:50    Titel:

Guido hat folgendes geschrieben:
Proteste kann man wegignorieren oder niederknüppeln. Kommt zwar nicht gut in der Presse, ist aber nach zwei Monaten wieder vergessen. Macht Siemens aber ein Werk dicht und feuert 10.000 Leute, so geht das an der Gegend nicht spurlos vorbei. Und beendet dabei so manche lokalpolitische Karriere.


Wann wurde schon jemals ein Protest "niedergeknüppelt", und wann hat jemals irgendein Politiker wegen einer Werksverlagerung seinen Hut genommen ? Sprechen wir von Deutschland ?
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 13:08:15    Titel:

Sheep hat folgendes geschrieben:
Wann wurde schon jemals ein Protest "niedergeknüppelt",...


Das kommt in Europa häufiger vor. EU-Menschenrechtskonventionen hin oder her. Auch in Deutschland, wobei ich sowas nie in der Presse lese sondern stets von den teilnehmenen Leuten oder im Internet erfahre.

Die Bürgerrechtsproteste in Genua vor ein paar Jahren sowie die Übergriffe von Sondereinsatzkräften auf Teilnehmer gingen allerdings regelrecht durch die Presse (teilweise wurden sogar offizielle Schlaflager in Jugendherbergen regelrecht überfallen). Auch bei friedlichen Demos in München bei der jährlich stattfindenen sog. "Sicherheitskonferenz" (eine Art Wirtschaftslobbygipfel der Rüstungsindustrie mit hochrangigen Militärs) kommt es immer wieder gegenüber den protestierenden Bürgern zu gewalttätigen Ausschreitungen.

Und ich meine nicht Konflikte zwischen Polizisten und bewaffneten Autonomen!

Auch die Proteste in Frankreich vor einigen Monaten namen ihren Anfang bereits vor der dortigen Arbeitsrechtsreform. In den Banlieues kam es immer wieder zu rassistisch motivierten Übergriffen der Sicherheitskräfte gegenüber Kindern und Jugendlichen. Ähnlich wie bei früheren Rassenunruhen in en USA fehlte dann nur noch ein Auslöser, um das Fass entgültig zum Überlaufen zu bringen.

Sheep hat folgendes geschrieben:
und wann hat jemals irgendein Politiker wegen einer Werksverlagerung seinen Hut genommen ? Sprechen wir von Deutschland ?


Auch das kommt nicht in die übrregionale Presse. Aber häufig setzt sich eine Wahlpriode später der lokale Stadtrat deutlich anders zusammen. Oft reicht es schon wenn der Bürgermeister (der am wenigsten dafür kann) nicht eindeutig Stellung nimmt, um ihn bei der nächsten Gelegenheit abzuwählen.

Ausname: Kleine Kommunen, in denen der Bürgermister und viele Gemeinderäte ihr Amt schon seit langem zur Zufriedenheit der Bürger machen und und in denen die Persönlichkeit ausschlaggebend bei der Wahl ist.
Viva Cosa Nostra
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Anmeldungsdatum: 09.05.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 13:17:05    Titel:

Der Jugend von Heute muss wieder Zucht und Ordnung eingehaucht werden !!!!
cool_elefant
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Anmeldungsdatum: 11.04.2006
Beiträge: 39
Wohnort: Leer

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2006 - 11:38:14    Titel:

Ali G hat folgendes geschrieben:

Viele Jugendliche machen sich ihre Chancen selber zunichte.
Ihnen Perspektiven aufzuzeigen (ja, die haben sie) und daf�r zu sorgen, dass sie was aus ihrem Leben machen, ist vor allem Aufgabe der Eltern.
Nat�rlich kann man auch wie �blich alles auf die Politiker schieben.


also ich finde du machst es dir da ein bisschen zu einfach!
nat�rlich gibt es viele jugendliche die sich ihre chancen selbst verbauen weil sie zu faul sind
aber was hat ein jugendlicher mit 3 geschwistern dessen eltern hartzempf�nger sind in kreuzberg mit einer arbeitslosenquote von �ber 17% und einem katastrophalen ausbildungsmarkt f�r perspektiven? viele perspektiven seh ich da nich!
nat�rlich sind die eltern f�r ihre kinder hauptverantwortlich - aber die jetztigen jugendlichen werden sp�ter auch einmal eltern sein und zeigen dann gegen�ber ihren kindern noch weniger verantwortung weil sie es von ihren eigenen eltern gar nicht anders kennen!
(nat�rlich darf man das jetzt nicht pauschalisieren aber f�r einen gro�teil trifft das schon zu)
also wer wenn nicht die politiker die gegen�ber unserem land/volk eine gewissen verantwortung haben sollen sich mit diesem problem auseinandersetzten?
cool_elefant
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Anmeldungsdatum: 11.04.2006
Beiträge: 39
Wohnort: Leer

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2006 - 11:56:25    Titel:

@ guido

ja du hast vollkommen recht wenn du sagst diejenigen die am lautesten schreien am miesten bekommen

aber spricht das nicht für meine these dass sich politiker mehr um die jugendlichen kümmern müssen weil die es wie du schon sagst momentan keinen politiker wichtig ist ob 1000 jugendliche hartzempfänger werden oder nich und weil die jugendlichen nich so laut schreien können wie gewerhkschafter und lobbyisten?
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