Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Versuch: Osmose
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Biologie-Forum -> Versuch: Osmose
 
Autor Nachricht
neele99
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 734

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2006 - 13:17:48    Titel: Versuch: Osmose

Hi ihr Sad Ich weiß nicht, ob meine Versuchsdeutung richtig ist...Bin mir voll unsicher...Kann jemand mal kurz drüber gucken? ...Ergänzungen oder Korrekturen wären wirklich sehr nett!
Dankeschön! Smile

Versuch: Wir geben jeweils 2 gleich große Kartoffelstücke einmal in destilliertes Wasser und einmal in eine Salzlösung.

Beobachtung: Als wir die Kartoffel in das destillierte Wasser gaben, konnte man nach einigen Minuten beobachten, wie das Kartoffelstück aufgequollen ist. (Salzkonzentration ist in der Kartoffel größer, will Ausgleich schaffen und zieht Wasser in sich rein, Wasser ist hypotonisch-> schwächer konzentriert). Als wir das andere Kartoffelstück in die Salzlösung (3%ig) gaben, konnten wir nach einiger Zeit beobachten, dass die Größe des Kartoffelstückes gleich blieb. (Lösung und Zellinhalt haben dieselbe Konzentration, sind isotonisch)

Deutung: In diesem Versuch findet eine so genannte einseitig gerichtete Diffusion, die Osmose statt. Die Teilchenzahl der Wassermoleküle sind in der Salzlösung geringer als in reinem Wasser und nur Wassermoleküle, nicht aber Salzmoleküle, können durch die Membran treten , so wandern mehr Wassermoleküle in die Lösung hinein als umgekehrt. Somit kommt es zu einem Wassereinstrom in die Lösung und damit zu einem Niveauunterschied. Die Teilchen diffundieren durch eine semipermeable Membran, die Poren besitzt, die Wasser durchlässt, nicht aber gelöste Teilchen.
Rettungsassi
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 1896

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2006 - 14:15:20    Titel:

Streich das "Die Poren besitzt" durch
Für genaueres schau dir "Fluid-Mosaic-Model" an
guenlemeli
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2008 - 14:30:08    Titel: semipermeable Membran

der Begriff
semipermeable Membran

ist fachlich nicht mehr zulässig weil veraltet

der neue Begriff lautet

selektiv permeable Membran
vorni~
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 21.08.2007
Beiträge: 167

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2008 - 16:13:36    Titel: Re: semipermeable Membran

guenlemeli hat folgendes geschrieben:
der Begriff
semipermeable Membran

ist fachlich nicht mehr zulässig weil veraltet

der neue Begriff lautet

selektiv permeable Membran


Bei uns wird auch noch der Begriff "semipermeable Membran" gelehrt (Gymnasium 12. Klasse, Sachsen).

Liegt entweder am alten Lehrplan (wir sind die letzten damit) oder daran, dass diese "Neuigkeit" es noch nicht in die Lehrpläne geschafft hat?
Jedenfalls gut zu wissen Wink
emma18
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 23.09.2008
Beiträge: 246

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2008 - 17:53:57    Titel:

wir benutzen auch och den begriff semipermeable, obwohl wir nun schon den neuen lehrplan haben...
Der_Hans_von_hier
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 09.06.2008
Beiträge: 192

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2008 - 19:44:24    Titel:

Ist auch völlig egal welchen Begriff man benutzt
mephisopheles
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 125

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2008 - 22:18:34    Titel:

Richtig.
Wie man die Membran nennt, ist völlig wurscht, solange man das Prinzip kapiert hat.

Alledings missfällt mir der Begriff "Salzmoleküle", denn man kann atomare Ionen (Na+ / Cl-) schwerlich als Molekül bezeichnen.
Grundsätzlich sind sie sogar kleiner als ein Wassermolekül. Dass sie trotzdem nicht durch die Membran passen, liegt an ihrer Hydrathülle, die sie real viel größer macht.
Inklusive Hydrathülle könnte man sie zwar - didaktisch stark reduziert - als "sowas wie ein Molekül" bezeichnen, ist aber grundsätzlich nicht zutreffend.

Außerdem wird der Begriff "Lösung" in der Deutung missverständlich verwendet. Er beschreibt an einer Stelle fälschlicherweise das Kartoffelinnere.
Zitat:
so wandern mehr Wassermoleküle in die Lösung hinein als umgekehrt. Somit kommt es zu einem Wassereinstrom in die Lösung und damit zu einem Niveauunterschied.

Wird die Kartoffel in die beschriebene (isotonische!) Salzlösung gelegt, diffundiert da nix einseitig. Der obige Ausschnitt kann sich also nur auf die Situation mit dem destillierten Wasser beziehen und da haben wir als Außenmedium gar keine Lösung (sondern eben ein reines H2O-Medium). Der - an sich richtig beschriebene - Wassereinstrom führt in die Kartoffelzelle hinein, dort ist aber keine "Lösung" im Sinne der Versuchsbeschreibung, wenngleich natürlich rein chemisch gesehen das Kartoffelzelleninnere sehr wohl eine ist.
Also offenbar nur eine Unsauberkeit bei der Formulierung, die aber nichtsdestotrotz im Enrstfall ordentlich Punkte kosten könnte.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Biologie-Forum -> Versuch: Osmose
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum