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Linkspartei.PDS - zukunftsorientiertes Programm?
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Linkspartei.PDS - zukunftsorientiertes Programm?
 
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mhmm
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Anmeldungsdatum: 01.04.2006
Beiträge: 615
Wohnort: London

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2006 - 22:55:35    Titel:

[quote="Macabre Deified"]
Zitat:
seien wir doch mal ehrlich, die meisten deutsche familien, die so viele
kinder haben, was für einen bildungsstand haben sie denn?

Kennst du Frau von der Leyen? Rolling Eyes
och ja ich kenne sie, aber sie ist nciht das ganze deutschland, wie ich es erwähnt hatte, ausnahmen spielen keine rolle, mehrheit spielt eine große rolle (in diesem fall).
ausserdem finde ich es richtig asozial, wenn ich kein geld ahbe und immer wieder kinder kriege.wieso kriegt man immer noch kinder, wenn man sich von dem staat ernährt, wieso? natürlich wegen des geldes.wieso hat man bereits mit 17-18-19 kinder? wieso so jung? oder wieso 4-5-6-7-8 bis 11 habe ich im fernsehen gesehen. es ist nicht gerade was wunderbares kinder zu erzeugen, wenn man kein geld hat und unterstürtzung bekommt.sorry, es ist für mich merkwürdig.
Ultra Judge
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Anmeldungsdatum: 19.04.2006
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2006 - 22:57:29    Titel:

Ja zunächst einmal back to topic:
Die Linkspartei missachtet mit ihrem Grundsatzprogramm niht nur einmal das Grundgesetz der BRD. Und wenn man ehrlich ist, ist diese Partei ganz dicht an der Verfassungswidrigkeit, (sie wird übrigens auch vom Verfassungsschutz beobahtet) in meinem AUgen gehöhren die wie NPD und sonstige Konsorten verboten. Die versuchen mit einem blinen Populismus, die "verzweifelten der Republik" zu erreichen.

Weiter gehts, Thema Kindergeld: Natürlich ist es richtig, das das Kindergelt vor allem für viele Sozial schwachgestelte Menschen ein anreiz ist Kinder zu bekommen. Aber das war es shon immer. Unsere Problem hierzu sind weit gefächert, zum Einen fehlen uns einfach sehr viel "Niedrigqualifikationsjobs" und zum Anderen ist es so, dass die Fördeung dieser FAmlien faktisch ausbleibt. Mann müsste hierzu umfassende Betreuung für Kinder aus sog. Bildungsfernen- Schichten schaffen. KITAs die nicht nur von 7- 12 gehen, sondern weitaus läger. So machen es uns Läner wie Dänemark und Frankreeich vor. Dieses Betreuungsangebot würe nicht nu8r dazu führen, dass beide Elternteile die Chance hätten vollzeit Arbeiten zu gehen, nein durch ein qualifiziertes Betreuungsangebot, kann auch die Erziehung und Ausbildung von Kindern aus den erwähnten Bildungsfernen- Schichten geschehen.

ZUm Thema sparen kann ich nur sagen, dass ich eine Reichensteuer für absolu unangebracht halte. Dies nicht weil ich denke das sie ungerecht wäre für diese Menschen, aber sie würde noch mehr Leute die bis heute ihre Steuern in Deutschland zahlen ins steuerfreundlichere Ausland treiben.
Eine Idee wäre es und ich weiß es ist vlielleicht weißgott nicht richtig immer bei den ärmsten zu sparen, jedoch würfe auch ich bei Hartz IV noch weiter einschneiden. In meinen Augen sollte es so sein, dass jeer HArtz IV empfänger, irgendweine Arbeit verrichten muss und sei es, dass sie Feldwege fegen oder Müll aus Bächen sammeln. Volle Sozialhilfe gibt es nur für diejenigen die auch etwas tun. Den Leuten die sich weigern, darf man laut GG nicht die Lebensgrundlage nehmen, damit zu dem Vorschlag ab dem 7. Monat kein Geld mehr auszuzahlen, aber man kann es darauf begrenzen, dass es kein Bargeld mehr gibt, sondern Kleidungs, Essens und Wohnmarken gibt. Denn es kann in meinen AUgen nicht sein dass jemand der öffentlich zu seiner Faulheit steht sich Handy,Zigaretten und Bier leisten kann.

Es gibt kein Land auf der Welt in dem man ohne jemals zu gearbeitet zu haben, einen solch hohen Lebensstandard besitz wie in Deutschland. Dies ist auch ein Grund warum wir das bevorzugte Einwanderungsland Land sind für ungebildete Menschen aus dem Ausland.
Auch bei der Einwanderung gibt es Verbesserungsbedarf. Hierbei muss ausgewählt werden, welcher Einwanderer uns weiterbringt und welcher uns nur Geld kostet. Denn wir brauchen ( jetzt nur ein Beispiel) noicht den türkischen Arbeitslosen, sondern den türkischen Ingenieur. Und in diesem Sinne halte ich einen Einwanderungstest, nicht unbedingt in der Form, wie grade von der CDU vorgstellt, für absolut notwendig....


Hm ja, das mal dazu....
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 02 Mai 2006 - 13:32:26    Titel: Re: Linkspartei.PDS - zukunftsorientiertes Programm?

Rene1985 hat folgendes geschrieben:
hi,

wollte mal eure meinung zur linken hören. also ich finde, dass deren programm (ausbau des gesundheitswesens und seiner leistungen, 800€ mindestrente, mindestlohn von 8€, börsensteuer usw.) eigentlich gar nicht finanzierbar ist. die denken sich, sie brauchen den reichen nur mal kurz in die tasche greifen, und schon is genug geld für alle da und es geht uns wieder super. das ist doch ne milchmädchenrechnung, oder? und dann soll der spitzensteuersatz auf 50% steigen, das ist doch schädlich für die wirtschaft, genau wie die erweiterung des gesundheitskatalogs, dass durch die bürgerversicherung finanziert werden soll, das kann doch gar nicht gut gehen, zumal die menschen immer älter und die gesundheit immer teurer wird. diesen sozialromantischen staat kann es doch niemals geben.

was haltet ihr von deren programm?


In Staaten, die Umverteilung generell ermöglichen (also praktisch allen), kann jede politische Gruppe ihrer Klientel das Blaue vom Himmel runter versprechen. Und die Finanzierung damit erklären, man würde die erforderlichen Mittel einfach jemand anderem wegnehmen, sobald man die dafür nötige Macht erhält.

Individualrechtlich nennt man das Vorankündigung von Straftaten. Politisch ist es ein durchaus übliches Programm.


Zuletzt bearbeitet von Guido am 09 Mai 2006 - 14:12:42, insgesamt einmal bearbeitet
lasslos
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Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2006 - 21:06:56    Titel:

Die Linke ist eben anscheinend doch keine linke Alternative, sondern vielmehr eine Partei die einfach Populismus betreibt und auf Stimmenfang bei unzufriedenen Wählern geht. Ein einfaches Beispiel ist der Midnestlohn von 8 euro.
Hört sich ja eigentlich toll an, doch selbst die Gewerkschaften fordern meines Wissens nur 7 euro und die anfängliche Verhandlungsbasis der Gewerkschaften ist ja meistens für Unternehmen shcon schwer finazierbar.
Hyperion
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 623

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2006 - 21:51:00    Titel:

Ich finde die Idee einer Partei, die nur Stimmenfang betreibt erschreckend.

Ich kann mir auch nict vorstellen, das die Linke nur Stimmen fangen will. Die Idee ist ein abgemilderter Kommunisus. Den kann ich nur unterstützen. Des weiteren sind die Parteien selbst Schuld, wenn es keine sozialdemokratische Parteri gibt. DIese Nische versuchen nunmal WASG und Linke zu besetzen.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2006 - 22:39:23    Titel:

Es gibt keine "DIE LINKE". Das ist ein in sich völlig inhomogenes Sammelbecken, was das Theater um die Fusion mit der WASG zeigt.
Frau Wagenknecht, Herr Bisky und Herr Lafontaine haben nun nichts gemein. Gut, so sahen die Grünen auch mal aus. Letztlich wurden sie in das Parteiensystem integriert, allerdings um den Preis der Austauschbarkeit.

Ähnliches sage ich der Linkspartei voraus, wenn sie die nächsten Jahre überlebt. Auch hier werden die Pragmatiker und Realisten irgendwann die Oberhand gewinnen oder sie wird als Kuriosität in die Annalen der BRD eingehen. Tendenzen hierzu sind ja heute schon zu erkennen, insbesondere dort, wo die PDS Regierungsverantwortung trägt und sich von so mancher Träumerei verabschieden musste.

Im Westen haben alle Versuche dort zu landen nichts gefruchtet. Die Linkspartei muss man als Sammelbecken vieler Frustrierter verstehen. Da finden sich ehemalige SEDler, junge Idealisten, Sozialstaatsträumer oder einfach Unzufriedene, die mit der Arbeit der bisherigen Regierungen unzurfrieden sind.

Alleine für die jungen Idealisten habe ich Verständnis. Da gilt das alte Wort: Bist du jünger als 25 und kein Sozialist, so hast du kein Herz. Bist du älter als 25 und immer noch Sozialist so hast du keinen Verstand. Und nein. Für alle denen es erklärt werden muss. Dies ist nicht als Beleidigung zu verstehen, sondern ein Scherz... und daher noch ein Smiley hintan Smile

Gruß
Pauker
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 03:13:44    Titel:

lasslos hat folgendes geschrieben:
Die Linke ist eben anscheinend doch keine linke Alternative, sondern vielmehr eine Partei die einfach Populismus betreibt und auf Stimmenfang bei unzufriedenen Wählern geht. Ein einfaches Beispiel ist der Midnestlohn von 8 euro.
Hört sich ja eigentlich toll an, doch selbst die Gewerkschaften fordern meines Wissens nur 7 euro und die anfängliche Verhandlungsbasis der Gewerkschaften ist ja meistens für Unternehmen shcon schwer finazierbar.


Ich denke auch die Linke und die Gewerkschaften werden sich darüberklar sein, dass die Forderungen immer höher angesetzt werden müssen, als sich sich letztlich in einem Kompromiß realisieren lässt. Wichtiger als der 1 € scheint mir es zu sein, dass das Prinzip Mindestlohn durchgesetzt wird. Es ließe sich auch ein Volksentschied durchführen. Es werden 3 oder 4 Vorschläge eingereicht und wenn keine die absolute Mehrheit erreicht kommt es zwischen den beiden mit dem größten Stimmenanzahl zur Stichwahl.

Ich denke dann würde sich ein vernünftiger Wert und das Prinzip durchsetzen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 10:20:31    Titel:

Der Mindestlohn vernichtet die Arbeitsplätze, deren Produktivität unterhalb dieses Mindestlohnes liegt. Punkt. Marktwirtschaftliche Gesetze lassen sich nicht so einfach aushebeln.

Sinnvoller wären ein bezuschusster Niedriglohnsektor. Wobei ich auch hier die Probleme der Ausnutzung sehe. Wenn ein Arbeitgeber weiß, dass bis zu einer bestimmten Höhe, der Staat Lohnkosten bezuschusst, hat er keinen Anreiz seine wahre Zahlungsbereitschaft bekannt zu geben. Er wird sein Angebot niedriger Ansätzen als er es normalerweise tun würde. Den Rest zahlt ja die Solidargemeinschaft.

Gruß
Pauker
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 10:51:25    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Wobei ich auch hier die Probleme der Ausnutzung sehe. Wenn ein Arbeitgeber weiß, dass bis zu einer bestimmten Höhe, der Staat Lohnkosten bezuschusst, hat er keinen Anreiz seine wahre Zahlungsbereitschaft bekannt zu geben. Er wird sein Angebot niedriger Ansätzen als er es normalerweise tun würde. Den Rest zahlt ja die Solidargemeinschaft.


Die Solidargemeinschaft bezahlt ihn doch sowieso, ob der Arbeitgeber den Zuschuss "ausnutzt" oder den Mann überhaupt nicht einstellt. Im letzteren Fall muss sie allerdings mehr bezahlen.

Die Forderung nach höheren Löhnen muss vom Arbeitnehmer kommen, nicht von der Politik. Die kann ihm aber eine bessere Verhandlungsposition verschaffen, indem sie die Unterstützung der Solidargemeinschaft an keine Bedingungen mehr knüpft, und eventuelle Lohnsteigerungen nicht durch Einkommenssteuer auffrisst. Dann kann ein niedrig angesetztes Angebot auch mal ausgeschlagen werden.
Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3596

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2006 - 11:00:25    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Der Mindestlohn vernichtet die Arbeitsplätze, deren Produktivität unterhalb dieses Mindestlohnes liegt. Punkt. Marktwirtschaftliche Gesetze lassen sich nicht so einfach aushebeln.


Mal ein anderes Beispiel für marktwirtschaftliche Gesetze:
Ich kenne eine Mutter, die zu den viel-zitierten breiten Schultern gehört.
Ihr Mann kümmert sich ums Kind würde aber auch gerne wieder etwas
arbeiten. Er hat das Glück in seinem alten Job 10 Stunden die Woche
arbeiten zu können, allerdings müsste der Kleine dann in einen Kindergarten.
Da Sie mit ihren breiten Schultern natürlich 5 andere Kindergartenkinder
durchfüttern muss, würde ihre Familie c.a. 100 Euro weinger im Monat haben, wenn der Mann wieder arbeitet!
Das kann doch niemand ernsthaft von denen erwarten!
Das Problem konnte noch umgangen werden, indem man sich mit
anderen 'breiten Schultern' aus dem staatlichen Erziehungssystem
verabschiedet hat und die Kinder privat unterbringt und das finde
ich nicht im Ansatz asozial, sondern nur nachvollziehbar.

Ich finde, man sollte nicht immer vergessen, dass die Leute die
einen 13 Sunden-Tag haben, gut und gerne 5 Stunden davon arbeiten, damit andere 13 Stunden am Tag in Ruhe Talkshows schauen können.

Jockel
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