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Ist Südamerika erwacht ?
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Carlo2006
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 121

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 19:13:25    Titel:

Zustimmung, treffend formuliert.

Carlo
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 20:15:15    Titel:

Zitat:
Kapitalismus und Demokratie haben in Kombination allerdings bisher stets versagt!

Ich denken, dass man, unter anderem, in Deutcchland recht gut leben kann. Ein gutes Beispiel, für eine Kombination aus Kapitalismus und Demokratie, die bisher noch nicht versagt hat (immerhin schon 57 Jahre lang Wink ).

Zitat:
...den idealen Rahmen für eine kapitalistisch orientierte Gewerbegesellschaft ist und bleibt aber die Demokratie

Kapitalismus ist ja auch keine Staatsform sondern ein Wirtschaftssystem. Demokratie ist und bleibt die beste Staatsform und es gibt auch nur wenige, die das in Frage stellen. Leider kann aber auch keine noch so demokratische Regierung die Marktgesetzte aushebeln.
nordlicht87
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
Beiträge: 312
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 21:26:13    Titel:

Hups da war ich wohl ein wenig unkonzentriert!!! Eigentlich sollte da statt "Demokratie" ja "Diktatur" stehen. Wobei das aus den folgenden Sätzen ersichtlich werden sollte...naja...sry...mein Fehler Wink . Bitte es zu entschuldigen.
Um masterofdisasters Post aufzugreifen: Am Beispiel Deutschlnad konnte man ja perfekt beobachten, wie das Zusammenspiel von Diktatur und kapitalistischen Wirtschaftssystem über kuz oder lang dem Untergang geweiht war.
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 03:04:49    Titel:

Zitat:
Hups da war ich wohl ein wenig unkonzentriert!!! Eigentlich sollte da statt "Demokratie" ja "Diktatur" stehen. Wobei das aus den folgenden Sätzen ersichtlich werden sollte...naja...sry...mein Fehler . Bitte es zu entschuldigen.
Kein Porblem! Wink Dann meinen wir ja eigentlich das gleiche.

Zitat:
Um masterofdisasters Post aufzugreifen: Am Beispiel Deutschlnad konnte man ja perfekt beobachten, wie das Zusammenspiel von Diktatur und kapitalistischen Wirtschaftssystem über kuz oder lang dem Untergang geweiht war.

Man darf hier allerdings nicht vergessen, dass die die Ideologie NationalSOZIALISMUS heisst, und das nicht ohne Grund.
Am Ende war nämlich von einer freien Marktwirtschaft nur noch wenig vorhanden

Dein Satz "Demokratie ist der perfekte Rahmen für die Marktwirtschaft" kann man sogar umkehren, und sagen, "Freie Marktwirtschaft ist das beste Wirtschaftssystem für eine Demokratie". Das liegt nicht nur daran, dass der Kapitalismus als einziger wirklich effektiver Wohlstandsschaffer bewiesen hat, sondern auch daran, dass es einfach eine zusätzliche Freiheit ist, wenn man mit sienem erarbeiteten Geld kaufen und machen kann was man will.
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 13:49:43    Titel:

masterofdisaster hat folgendes geschrieben:


Dein Satz "Demokratie ist der perfekte Rahmen für die Marktwirtschaft" kann man sogar umkehren, und sagen, "Freie Marktwirtschaft ist das beste Wirtschaftssystem für eine Demokratie".


Das ist nur eine unter mehreren Hypothesen. Andere sagen die soziale Merktwirtschaft ist wesentlich besser und manche sagen, der Sozialismus sei das bessere Wirtschaftssystem es kommt wohl darauf an, was wir als besser bezeichnen und welche Interessen wir dabei im Auge haben.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
nordlicht87
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
Beiträge: 312
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 13:52:19    Titel:

Das ist mir nach kurzenm Überlegen auch ein- bzw. aufgefallen. Ich habs dann aber so stehen lassen, weil es de facto trotz des sozialistischen Deckmantels eine Diktatur war, genauso wie auch das DDR-Regime. Wenn alles Oppositionelle als Boykotthetze gilt, kann man da ja gut und gerne als diktatorisches Regime begreifen und letzten ENdes wird es ja heutzutage auch als solches rezipiert.
Aber darum gings ja auch garnicht^^....hast Recht wir sind einer Meinung.
Ich will hier auch nicht die Meinungverbreiten, Sozialismus sei zwangsläufig bestimmt sich bei Einsetzen als politisches System zur Diktatur zu entwickeln (auch wenn es sich bisher immer genauso gezeigt hat). Es kommt eben einzig und allein auf die richtigte Durchführung an. Und die fand bisher nicht statt. Letzten Endes bräuchte man das sozialistische System schon deshalb, um eine Gegenpol zum hemmungslosen Kapitalismus zu schaffen. Seit dieser Gegenpol 1992 verschwunden ist, hat das Kapitalismussystem eben in dem Sinne keine Konkurrenz mehr und muss sich daher auch nicht mehr sekbst auf Fehler überprüfen, die negative Auswüchse verhindern könnten. Mittlerweile werden diese Auswüchse als Teil des Systems angesehen, die der Kapitalismus eben einfach impliziert...
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 14:08:00    Titel:

nordlicht87 hat folgendes geschrieben:
Mittlerweile werden diese Auswüchse als Teil des Systems angesehen, die der Kapitalismus eben einfach impliziert...


Das wurde von mir schon immer so gesehen, die Frage ist was wir dagegen unternehmen. Anders ausgedrückt wenn wir nichts unternehmen werden diese Auswüchse immer mehr zur Realität und bestimmten unseren Alltag. Die Folge sind Arbeitslosigkeit, unsolidarische Gesellschaften, Unsicherheiten und Ängste im Alter und bei Krankheit, Geburtenrückgang, Erzeugung von Konkurrenzdruck unter verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, Umweltzerstörung und letztlich eine Diktatur der Konzerne.

Schon zum Erhalt der Demokratie müssen wir dem Kapitalismus Regeln aufzwängen. Die Frage ist halt in welchem Maße und wie. Aber einfach laufen lassen wie das Protagonisten aus dem neoliberalen Lager deklamieren, das funktioniert offensichtlich nicht. Die besten ökonomischen und sozialen Verhältnisse finden sich in Europa im Moment in skandinavischen Ländern, wo durch entsprechend hohe Steuern der Staat gestärkt wird und diese hohen Steuern nach sozialen Kriterien verteilt werden.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
nordlicht87
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Anmeldungsdatum: 10.04.2006
Beiträge: 312
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 14:36:55    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:
nordlicht87 hat folgendes geschrieben:
Mittlerweile werden diese Auswüchse als Teil des Systems angesehen, die der Kapitalismus eben einfach impliziert...


Das wurde von mir schon immer so gesehen, die Frage ist was wir dagegen unternehmen. Anders ausgedrückt wenn wir nichts unternehmen werden diese Auswüchse immer mehr zur Realität und bestimmten unseren Alltag. Die Folge sind Arbeitslosigkeit, unsolidarische Gesellschaften, Unsicherheiten und Ängste im Alter und bei Krankheit, Geburtenrückgang, Erzeugung von Konkurrenzdruck unter verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, Umweltzerstörung und letztlich eine Diktatur der Konzerne.


Diese Kausalität-Wirkungs-Kette ist vollkommen richtig!! Allerdings wird es nicht so sein, sondern es ist bereits so!

Bürger hat folgendes geschrieben:
Schon zum Erhalt der Demokratie müssen wir dem Kapitalismus Regeln aufzwängen. Die Frage ist halt in welchem Maße und wie. Aber einfach laufen lassen wie das Protagonisten aus dem neoliberalen Lager deklamieren, das funktioniert offensichtlich nicht.


Einfach laufen lassen will diese Kapitalisten niemand. Leute wie Hayek und Co. denken für mich an der Realität vorbei und wären es eigentlich garnicht wert überhaupt beachtet zu werden, wäre der von ihnen proklamierte wölfische Neoliberalismus nicht so extrem auf dem Vormarsch.
Frage ist nun: Was tut man dagegen? Kann man überhaupt etwas dagegen tun? Ich bin mir da nicht sicher. Denn letztlich lässt sich die Ökonomie nichts aufzwingen. Sie tut dies nur bis zu einem bestimmte Grad, aber bevor es ihr zum endgültigen Nachteil gereicht, greift sie ein und weiß dir Regulierung ihrer selbst zu verhindern.
Hier lässt sich aus meiner Sicht eindeutige Parallelen zum Faschismus ziehen. Sich als einziges gültiges System zu bezeichnen und dogmatisch dem kapitalistischen Prinzip des Sozialdarwinismus zu folgen ust meiner Meinung nach eine eindeutige Gemeinsamkeit.
Nichtsdestotrotz müsste natürlich ein Weg gefuden werden, die weitere Machtausweitung des neoliberalistischen Kapitalismus zu verhindern. Aber diese Gesetze müssen dann global gelten. Ansonsten findet die Wirtschaft sowieso immer irgendwelche Ausweichmöglichkeiten.
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 14:37:12    Titel:

Zitat:
Das ist nur eine unter mehreren Hypothesen. Andere sagen die soziale Merktwirtschaft ist wesentlich besser und manche sagen, der Sozialismus sei das bessere Wirtschaftssystem es kommt wohl darauf an, was wir als besser bezeichnen und welche Interessen wir dabei im Auge haben.

Okay, was "besser" ist, hängt tatsächlich davon ab, welche Wertmassstäbe man anlegt.
Meinem "Interesse" gilt das erschaffen von Wohlstand und hier hat sich die Marktwirtschaft - ich spreche nicht von Anarcho-Kapitalismus, völlig ohne staatlichen Einfluss - allen anderen Systemen eindeutig als überlegen bewiesen.
Castelneau
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 1
Wohnort: Koblenz

BeitragVerfasst am: 09 Mai 2006 - 17:48:09    Titel:

Momentan ist ja auch die Situation in Peru wieder sehr spannend geworden. Erwähneswert und womöglich auch beunruhigend ist auch die neue Bewegung des ehemaligen Militärs Humela, der teilweise sehr radikale, (National?)sozialistische ansichten vertritt.. Arrow
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