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Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio
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seimenkermit
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 02 Mai 2006 - 22:23:46    Titel: Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio

hallo,

mir ist zu ohren gekommen, dass die vertragliche Bindung einer Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio auf nur 6 Monate beschränkt ist, auch wenn der Vertrag auf meherere Monate abgeschlossen ist (bspw. 12 oder 24), einfacher formuliert: man kann jeden Vertrag in einem Fitnessstudio zu Ende des 6. Monates der Mitgliedschaft kündigen!!!

Ist das Quatsch??? und wenn nicht: auf welcher Norm beruht das???

viele grüße
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 02 Mai 2006 - 22:25:48    Titel:

also meinen konnte ich nach 6 monatennicht kündigen
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 02 Mai 2006 - 22:50:30    Titel:

Ein pauschaler Rechtsgrundsatz dieser Art existiert so nicht; die Details sind einzelfallabhängig und teilweise ziemlich unklar. Eine Laufzeit von einem Jahr dürfte aber grundsätzlich nicht zu beanstanden sein.
Einzelheiten unter:
http://www.ra-kotz.de/fitnessclub.htm
~HC~
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Junior Member


Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 03 Mai 2006 - 15:27:25    Titel:

diese Diskussion liegt glaube ein jahr etwa zurück; meines Wissens nach ist ein Vertrag von 1 Jahr unzulässig ( und unseriös) aber genau Normen Entscheidungen od. Begründen habe ich aber leider auch nicht im Kopf
Thali1
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 314
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 21:35:10    Titel: Fitnessfitness

Hallo,

wenn 24-monatige Handy-Verträge zulässig sind, wieso sollten dann 12-monatige Fitness-Verträge unzulässig, bzw. von der Laufzeit her zu beanstanden sein?
Davon habe ich bislang nichts gehört.
Allerdings kann der Vertragspartner eines Fitness-Studios den Vertrag jederzeit fristlos kündigen, wenn er unverschuldet außer Stande ist, das Angebot des Studios zu nutzen.
Folgende Kündigungsgründe sind gerichtlich anerkannt: Schwangerschaft, Einberufungsbescheid, Umzug (soweit, daß das Festhalten des Mitglieds am Vertrag unzumutbar erscheint (wird bei ca.35 km erst anerkannt (höchstens)), Filialsystem mancher Fitnessunternehmen kann entgegenstehen, z.B. teilweise bei Umzügen von einer Großstadt zur anderen), Krankheit, Verletzung u.a..

Es gibt in diesem Bereich aber leider keine einheitliche Rechtssprechung.

So haben Gerichte bei Verletzungen beispielsweise schon Verträge für 6 Monate ausgesetzt, um danach ihre unveränderte Fortsetzung vorzusehen.

Das dürfte aber eine minderheitliche Entscheidungstendenz sein, da Fitness-Studios bei den Gerichten eher als "Sorgenkinder" (Zitiert: Richter am AG Stuttgart) bekannt sind.
So einfallsreich sie im Entwerfen immer neuer AGB sind, so oft geraten sie mit dem Grunsatz von Treu und Glauben (§§ 242, 307 I BGB) in Konflikt.
Zu die Laufzeit betreffenden AGBs möchte ich gerne noch auf
§ 309 Nr.9 a. BGB hinweisen.
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