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Unterschriebenen Ausbildungsvertrag - KÜNDIGUNG
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Foren-Übersicht -> Bewerbung & Vorstellungsgespräch -> Unterschriebenen Ausbildungsvertrag - KÜNDIGUNG
 
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Gloria234
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Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 04 Dez 2006 - 00:18:07    Titel:

Bei mir ist es auch so ähnlich wie bei Gast vom 18 Nov 2004:

Ich habe mich auch bei vielen beworben und wurde auch nur dort eingeladen was mich auch nicht so gereizt hat. Hab trotzdem die Ausbildung begonnen. Bin jetzt 2 Monate da und habe noch 1 Monat Probezeit, da es mir wegen einiger Vorfälle nicht mehr so gefällt. Wollte ich abbrechen. Muss ich da nur eine Kündigung schreiben und dem Chef geben?
joe1012
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Anmeldungsdatum: 18.02.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2007 - 15:23:29    Titel:

Hier ist immer davon die Rede, dass man in der Probezeit sofort gehen kann! In meinem Vertrag steht allerdings was von einer einmonatigen Kündigungsfrist während der Probezeit. Ist das rechtens?
Eagel
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Anmeldungsdatum: 02.10.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 07 März 2007 - 17:16:49    Titel:

Zitat:
§ 22
Kündigung
(1) Während der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis
jederzeit ohne Einhalten
einer Kündigungsfrist gekündigt werden.

(2) Nach der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis
nur gekündigt werden
1. aus einem wichtigen Grund ohne Einhalten
einer Kündigungsfrist,
2. von Auszubildenden mit einer Kündigungsfrist
von vier Wochen, wenn sie die Berufsausbildung
aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit
ausbilden lassen wollen.
(3) Die Kündigung muss schriftlich und in den
Fällen des Absatzes 2 unter Angabe der Kündigungsgründe
erfolgen.
(4) Eine Kündigung aus einem wichtigen Grund
ist unwirksam, wenn die ihr zugrunde liegenden
Tatsachen dem zur Kündigung Berechtigten länger
als zwei Wochen bekannt sind. Ist ein vorgesehenes
Güteverfahren vor einer außergerichtlichen
Stelle eingeleitet, so wird bis zu dessen Beendigung
der Lauf dieser Frist gehemmt.


Quelle: http://www.bmbf.de/pub/bbig_20050323.pdf
fragenderDritte
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Anmeldungsdatum: 06.01.2008
Beiträge: 1
Wohnort: Pleinfeld

BeitragVerfasst am: 06 Jan 2008 - 21:17:23    Titel:

Hi, ich hab ma ne frage. Und zwar hab ich bei einer Firma einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Dieser war jedoch weder bei der IHK noch hat die Firma mein Formular zur ärtztlichen Voruntersuchung bekommen. Nun hatt sich jedoch meine "Traumfirma" gemeldet. Meiner Meinung nach, dürfte es kein Problem sein, den aktuellen Vertrag zu kündigen und bei der anderen Firma zu unterschreiben, oder Question

Hoffe auf baldige Antwort
woodstock.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 2336
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 07 Jan 2008 - 09:45:25    Titel:

@ Eagel, @fragenderDritter

stimmt leider nicht ganz, denn Kündigen ist ein rechtliches Werkzeug, das nur greift, wenn ein Arbeits/Ausbildungvertrag schon angelaufen ist. Die Juristen sagen dazu "in Vollzug gesetzt".

Vor Arbeitsantritt gibt es keine Möglichkeit der Kündigung, schon begrifflich (falsches rechtliches Werkzeug). Es funktioniert nur ein beiderseitiger Aufhebungsvertrag.

Schadensersatz ist üblich.

Am schlimmsten ist aber, daß es ja der neue Betrieb auch mitbekommt, denn bei der Kammer werden ja dann zwei Verträge zur Registrierung vorgelegt, und die Kammer fragt dann natürlich bei beiden Unternehmen nach. Und die Personachef kennen sich untereinander öfter als man denkt, zB von Weiterbildungen etc. Viel Spaß dann in der Ausbildung!
woodstock.
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Anmeldungsdatum: 08.08.2007
Beiträge: 2336
Wohnort: Franken

BeitragVerfasst am: 07 Jan 2008 - 09:49:00    Titel:

@joe1012

eine längere Kündigungsfrist ist grundsätzlich immer zulässig. Sie ist auch wirksam. Der Gesetzgeber geht pauschal davon aus, daß eine längere Kündigungsfrist immer günstig für den Arbeitnehmer/Auszubildenden ist. Auch wenn das im Einzelfall einmal anders ist.
McMoe
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Anmeldungsdatum: 20.03.2008
Beiträge: 2
Wohnort: Mönchengladbach

BeitragVerfasst am: 20 März 2008 - 15:18:04    Titel: Kündigung des ausbildungsvertrages

Also die Probezeit muss rechtlich mindestens einen und höchstens vier monate betragen....in dieser Zeit darf der Vertrag ohne angaben von gründen von beiden seiten gekündigt werden.....

allerdings gibt es ausnahmen...wenn eine firma einen eigenen vertrag anlegt in dem es anders geregelt ist....dann kann man zwar kündigen aber muss ggf die kosten tragen die dadurch verursacht werden.....(kommt aber selten vor)
Die standart verträge der IHK sind eigendlich immer kündbar....


wie sich das im einzelnen verhält ist hier beschrieben auch wie man vor beginn der ausbildung kündigt.....
http://www.berufswahlnavigator.de/Rechtsratgeber.htm#oben
McMoe
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Anmeldungsdatum: 20.03.2008
Beiträge: 2
Wohnort: Mönchengladbach

BeitragVerfasst am: 20 März 2008 - 15:19:39    Titel:

Also die Probezeit muss rechtlich mindestens einen und höchstens vier monate betragen....in dieser Zeit darf der Vertrag ohne angaben von gründen von beiden seiten gekündigt werden.....

allerdings gibt es ausnahmen...wenn eine firma einen eigenen vertrag anlegt in dem es anders geregelt ist....dann kann man zwar kündigen aber muss ggf die kosten tragen die dadurch verursacht werden.....(kommt aber selten vor)
Die standart verträge der IHK sind eigendlich immer kündbar....


wie sich das im einzelnen verhält ist hier beschrieben auch wie man vor beginn der ausbildung kündigt.....
http://www.berufswahlnavigator.de/Rechtsratgeber.htm#oben
sjglow
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Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 27 März 2008 - 11:26:38    Titel: Rücktritt vom Ausbildungsvertrag

Ich habe die selben Sorgen wie einige hier gehabt.

Eine Firme hat mit einen Ausbildungsvertrag angeboten, bei der ich nicht wirklich arbeiten will, weil ich auf Zusagen von anderen Firmen warte, bei denen ich eine Ausbildung machen will.
Jetzt wollte ich aber nicht 2 oder 3 Verträge bei verschiedenen Firmen unterzeichnen, weil die sofort an die IHK gehen zur Registrierung. Dann liegen mehrere Verträge für eine Person vor und der Sachbearbeiter telefoniert den Firmen nach und fragt was Sache ist. Die Personalleiter fragen sich dann auch, was sie da für einen Auszubildenden an Land gezogen haben und dann steht man blöd da.
Damit ich nicht in so eine Lage komme habe ich mich erkundigt.
Bei der IHK Bonn steht:
"Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse
Nach Abschluß des Berufsausbildungsvertrages hat der Ausbildende unverzüglich die Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse zu beantragen. Die Eintragung ist für den Auszubildenden gebührenfrei. Die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg erhebt vom Ausbildenden eine Gebühr. Diese Gebühr wird mit der Zwischenprüfung fällig und ist in die sog. Prüfungsgebühren integriert."

Beider IHK Köln habe ich angerufen und gefragt, ob die Unternehmen die Kosten mir in Rechnung stellen können. Die Sachbearbeiterin sagte, wenn ich vor dem Ausbildungsbeginn vom Vertrag zurücktrete, entstehen keine Kosten, bzw. werden nicht an den Auszubildenden in Rechnung gestellt.
Ausbilder Hessen
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Anmeldungsdatum: 02.11.2012
Beiträge: 1
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2012 - 20:50:12    Titel: So einfach ist das nicht!

Hallo erstmal, ich bin Ausbilder in Hessen/Kassel.
Ohne weiteres kann man da nicht kündigen! In Hessen, Badenwürtemberg, Thüringen und Bayern hat man nach der Zusage des Ausbildungsplatzes 3 Wochen Zeit um den Vertrag zu unterschreiben. Nach unterschreiben des Vertrages hat man einen Monat Zeit zum kündigen. Kündig man nach der Zeit verlangt die Handelskammer und der Betrieb (eigentlich immer) Schadensersatz. Mündliche zusagen sind nicht VERTRAGSGEBUNDEN! das heißt der Betrieb kann immer noch eine Ablehnung schicken! Ist die Bewerbungsfrist (in Hessen (Mechatroniker: 1-6.11., Handelswesen: 1-5.03., Gastronomie: 1-10.12., Polizei/Arzt: 1-15.09.)) abgelaufen und ein Betrieb lehnt spontan ab (was nur sein recht ist wenn es mündlich ist. Beim vorlegen einer schriftlichen Bestätigung kann man Klage einreichen) muss man ein Jahr warten oder sich in einem Unternehmen bewerben wo die Bewerbungsfrist noch nicht abgelaufen ist. Kündigungen von Verträgen (Ausbildung oder Beruf) werden bei der Internationalen Handelskammer vermerkt und machen das spätere bewerben schwerer, den der Betrieb kann sich darüber bei der Handelskammer informieren. Zusammen gefasst: Auf einen Betrieb spezialisieren und den Ausbildungsvertrag vor Ende des Bewerbungsschlusses unterschreiben und wegschicken!

Hoffe ich konnte den Verzweifelten weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Ausbilder Hessen/Kassel
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