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Wessels/Beulke strafrecht AT
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Wessels/Beulke strafrecht AT
 
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meisterjoda
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Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 18:20:15    Titel:

Die Richterskripte sind nix wert. Die kann man gleich in die Tonne kicken.

Die AS-Skripte sind zu teuer.

Der Wessels ist schwer lesbar.

Der Kühl ist zu umfangreich. Eher ein Nachschlagewerk. Gleiches gilt für den Roxin.

Der Rengier zu kurz.

Empfehlen kann ich, weil ich selbst damit arbeite, und auch die Prof. die Lehrbücher empfehlen.:

Die Kindhäuser-Reihe.

Kindhäuser Strafrecht AT, BT I und BT II.

Dort werden die Meinungsstreits schön dargestellt und das Lehrbuch liest sich sehr leicht. Und es wird nicht um den heissen Brei rumgeredet, sondern alles sofort auf den Punkt gebracht.

Kennen keinen, der damit nicht zufrieden ist. Schau sie dir am Besten in der Bibliothek an.
~HC~
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Anmeldungsdatum: 17.10.2005
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 22:22:51    Titel:

immer wieder schön zu lesen : xyz ist nix wert /zb wie hier richter Skripte/ Fallaq Bücher)

vergesst bitte aber nicht, dass ihr schon fortgeschrittene seit; um einen Einstieg zu finden ist diese lit nicht schlecht; dass bzgl. des Examen diese nix "wert" sind ist wohl vielen klar; hier ist aber von einem 1. semester Studenten die Frage gestellt der bei 0 anfängt, also setzt nicht dinge voraus die noch nicht vorhanden sein können @ vor allem an meisterjoda
meisterjoda
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Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 23:50:05    Titel:

Also bitte.....die Richter Skripte sind doch wohl zu nix zu gebrauchen....damit wird man nicht weit kommen. Die sind nicht einmal für einen Einstieg geeignet.

Das ist einfach

a) rausgeschmissenes Geld

b) unnötige Zeitverschwendung.

Was in den Richter-Skripten steht findest du in jedem Lehrbuch wieder, und zwar viel besser dargestellt.

NOchmals: Der KIndhäuser AT und den Joecks-Stud.Komm. sind sehr gut.

Von den Richter-Skripten rate ich ab. Kann kommen wer will und das Gegenteil behaupten. Die R-Skripte sind einfach schlecht. Wer diese kauft ist selbst schuld.
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Anmeldungsdatum: 26.04.2006
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 00:44:19    Titel:

meisterjoda hat folgendes geschrieben:

b) unnötige Zeitverschwendung.


Argumentum e contrario: Es gibt auch nötige Zeitverschwendung!

Was könnte hierunter wohl zu verstehen sein? ...auslegungswürdig und auslegungsbedürftig... Laughing
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 06:49:46    Titel:

Ich finde, man sollte nicht so pauschal sagen: Das und das ist schlecht.
Es ist einfach so, dass jeder mit unterschiedlichen Büchern am besten arbeiten kann. Tipps sind immer gut und gerne gehört, aber nicht solche aussagen wie: "Das ist einfach schlecht." Das ist nur die eigene subjektive Meinung und Anfänger (wo ich mich auch zu zähle) werden dadurch leicht verschreckt. Ich finde Richter zwar auch schlecht, aber es kann sein, dass viele damit auch gut klarkommen.

Unser Prof (Hettinger) hat uns ausdrücklich davon abgeraten, auf Buchempfehlungen sonderlichen Wert zu legen (obwohl er zwecks eigenen "Verlagsinteresses" gleich mal ne Umfrage gestartet hat, wer was liest Wink --> herausgekommen ist: ca. 90 % Wessels/Beulke, würde ich tippen, was er auch vermutet hat; zählt sich also immernoch ungeschlagen zu DEM Standardwerk schlechthin). Dennoch solle man nicht einfach loslaufen und sich diese Standardwerken (in welchem Bereich auch immer) kaufen. Die einzige Möglichkeit, um herauszufinden, ob ein Buch "einem liegt", könne man durch Einlesen herausfinden, undzwar indem man aus verschiedenen Büchern den gleichen Abschnitt liest. Undzwar nicht so, dass man nach einer Vorlesung ein ganzes Kapitel durchliest in einem bestimmten Buch, sondern immer abschnittsweise, weil man sonst denkt: Oh, das hab ich verstanden, also gefällt mir das Buch. (Ich zitiere immernoch Hettinger.)

Im 1. Sem. habe ich das nicht beherzigt, weil es uns keiner so direkt gesagt hat, deshalb habe ich mir alle Empfehlungen (ich nenne sie immer gerne: Massenbücher) gekauft und es war mir wirklich ein Graus, darin zu lesen. Deshalb habe ich es gegen Ende des Sem. auch nicht mehr getan (was mir aber auch keinesfalls geschadet hat-im Gegenteil, so konnte ich mich dann auf Fälle konzentrieren).

Dieses Sem. habe ich mir Bücher rausgesucht, mit denen ich gut klarkomme und ich LESE GERNE DARIN! Und ich finde, das ist sehr wichtig. Daran (und NUR daran!) merkt man, ob ein Buch für einen persönlich gut oder schlecht ist.

Konkret (für mich persönlich, nicht für andere, jeder muss das selbst herausfinden) gesagt, komme ich mit Wessels/Beulke nicht klar. Habe ihn zwar, aber werde keinen weiteren Abschnitt darin lesen. Werde nächste Woche in andere reinlesen und bin mir jetzt schon fast sicher, dass mir andere Bücher besser liegen werden. Ich mag v.a. Bücher mit Übersichten und generell übersichtlicher Darstellungsweise (z.B. VerwR+VerwProzessrecht von Detterbeck (sehr gut!) oder Grundkurs BGB von Musielak), in denen einem v.a. auch richtig erklärt wird, was für die Falllösung relevant ist (und nicht nur in Form von Beispielfällen, sondern konkret, wie es im Fall vorkommen kann!).

Weiß jemand, ob es so in der Art auch Lehrbücher zum Strafrecht gibt, also mit Übersichten etc. (insbesondere AT, aber BT-Vorschläge sind auch schonmal gern gehört)? Das würde mir wirklich weiterhelfen. Die würde ich mir dann nämlich mal anschauen.
Christian205
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 84
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 12:43:22    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
...Weiß jemand, ob es so in der Art auch Lehrbücher zum Strafrecht gibt, also mit Übersichten etc. (insbesondere AT, aber BT-Vorschläge sind auch schonmal gern gehört)? Das würde mir wirklich weiterhelfen. Die würde ich mir dann nämlich mal anschauen.


Schau dir mal den AT von Rolf Schmidt an. Ich habe mir bisher keines seiner Bücher gekauft, aber zu jedem Rechtsgebiet eines aus der Bib ausgeliehen und im Regal stehen.
Für Strafrecht hab ich den Wessels und ich komme gut mit ihm klar. Vor allem finde ich aber seinen Klausurenkurs Strafrecht I wirklich sehr gelungen. Meinungsstreits sind in ausreichender Länge dargestellt, Probleme des AT noch einmal aufgeführt ... Das Buch ist nicht nur eine Sammlung von Fällen, sondern hilft auch sehr fürs Klausurenschreiben/verstehen.

Bei den "klassischen" Lehrbüchern habe ich das Problem, dass ich meist nicht weiß, wo das Kapitel jetzt in einer Klausur Probleme machen könnte. Da habe ich dann gemerkt, dass das Inhaltsverzeichnis der Rolf Schmidtbücher mir sehr dabei helfen, einen Überblick über das Rechtsgebiet zu verschaffen. Besonders das Strafrecht AT, ist halt aufgebaut wie eine Klausur und zu jedem Punkt werden die Probleme angesprochen, welche dort auftreten können.

Ciao Chris
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 12:54:47    Titel:

Danke für die Tipps!

Ja, das Problem hab ich bei den klassischen Lehrbüchern auch (gehört Wessels aber auch zu).

Ich werde mir den Klausurenkurs mal anschauen, da ich jetzt schon öfter gehört habe, der solle ganz gut sein. Rolf Schmidt werde ich mir dann auch mal anschauen.
Milkalinchen
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Anmeldungsdatum: 01.10.2005
Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 12:57:52    Titel:

Also was Strafrecht angeht.... Ich finde immer noch den Kristian Kühl unschlagbar Wink zumindest für den AT.
Was den BT angeht...ich war nach dem ersten und zweiten Semester so angenervt vom Wessels/Beulke, dass ich den mir für BT auf keinen Fall holen wollte. Daher habe ich für BT viel mit Krey gelernt, der aber zumindest für die Delikte gegen die Person meiner Meinung nach nicht besonders empfehlenswert ist, da er einem ständig seine eigene Meinung aufdrücken muss, was das Lesen ziemlich anstrengend und verwirrend macht. Für die Delikte gegen das Vermögen find ich ihn ziemlich gut.
Was den Überblick angeht....Rengier BT 1 und BT 2, kommen aus der Schwerpunkte Reihe und sind daher nicht sooo umfangreich. Haben aber überall Prüfungsschemata und weisen häufig auf die klausurrelevanten Fallen hin, sind daher zum Überblick gewinnen meines Erachtens ziemlich gut.... Was das Vertiefen angeht: Da würde ich mich dann doch wieder durch den Wessels quälen in Kombi mit Alpmann-Schmidt, so kann man dann die ganzen einzelnen Details noch besser ins Grundschema einsortieren. So bin ich zumindest bisher ganz gut gefahren... Rolf Schmidt finde ich ganz nett, aber teilweise nicht tiefgehend genug, aber für ne kurze Wiederholung vor der Klausur immer wieder gerne Wink
Was die Richter-Skripte angeht... Ich würde sie nie zum richtigen Lernen benutzten, dafür sind die Dinger wirklich zu dünn und oberflächlich. Aber gerade wenn ich vorher die ganze Zeit so ein Monster wie Kristian Kühl gelesen habe, brauch ich die Dinger manchmal einen Abend vor der Klausur, um ganz kurz wieder den Überblick zu gewinnen. Und gerade dafür finde ich sie auch im Hauptstudium noch nett, weil man mit superwenig Aufwand einfach noch mal nen Grobüberblick gewinnen kann und dann wieder weiß, welche der ganzen Details und speziellen Probleme, die ich vorher in den Lehrbüchern gelesen hab, wo einordnen muss.
So, das ist meine eigene, ganz persönliche Meinung Cool
Milkalinchen
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Anmeldungsdatum: 01.10.2005
Beiträge: 123

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 13:00:05    Titel:

Ach so, noch kurz ne Ergänzung Wink
Ich find von Wessels/Beulke vor allem auch den Klausurenkurs III ganz nett, da tauchen dann nämlich vor allem die ganzen Probleme innerhalb der Delikte auf, was unheimlich beim Lernen hilft, wenn man nicht jedes mal wieder ins Lehrbuch gucken muss......
Ist auch wesentlich umfangreicher als der Klausurenkurs I
Fritz Flachberger
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Anmeldungsdatum: 25.03.2006
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 17:16:53    Titel:

Christian205 hat folgendes geschrieben:
Bei den "klassischen" Lehrbüchern habe ich das Problem, dass ich meist nicht weiß, wo das Kapitel jetzt in einer Klausur Probleme machen könnte. Da habe ich dann gemerkt, dass das Inhaltsverzeichnis der Rolf Schmidtbücher mir sehr dabei helfen, einen Überblick über das Rechtsgebiet zu verschaffen. Besonders das Strafrecht AT, ist halt aufgebaut wie eine Klausur und zu jedem Punkt werden die Probleme angesprochen, welche dort auftreten können.


Ich kann das nur bestätigen. So überzeugt, wie andere Leute andere Bücher lesen, so überzeugt bin ich von den Büchern des Rolf Schmidt Verlages. Das habe ich hier schon öfter gesagt (siehe auch:
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/61757,10.html)

Ich habe keinen Kühl, keinen Krey, keinen Wessels, keinen irgendwas (die Hemmer-Skripte habe ich verbrannt), sondern nur eine Reihe von Rolf Schmidt Büchern zu Hause. Die habe ich mir nach und nach reingezogen und bin wirklich froh, dass es den Verlag gibt, denn damit habe ich im Freischuss 8,6 Punkte erzielt (nach den Klausuren hatte ich 8,8...die mündliche Prüfung ist also blöd gelaufen). Jetzt habe ich die Klausuren für den Verbesserungsversuch hinter mir und bin guten Mutes, dass es vielleicht sogar noch etwas besser wird.

Natürlich ist es eine Sache des persönlichen Geschmacks, aber Jura ist letztlich nichts anderes als ein Handwerk und die Handwerkszeuge sind schlicht und ergreifend erlernbar (wie z.B. Canaris in seinem Artikel gesagt hat; http://www.jurawelt.com/aufsaetze/methodik/8691).

Man muss nur sein Studium eisern durchziehen und seine Kräfte auf den examensrelevanten Stoff konzentrieren (und das geht auch ohne wissenschaftliche Kapriolen und hochgestochene Sondermeinungen von irgendwelchen Professoren). Wissenschaftlich arbeiten kann man später immernoch, wenn man diese formalen Hürden, über die jeder drüber muss, genommen hat. Erst die Pflicht und dann die Kür.

Mögen auch einige Leute meine Vorgehensweise kritisieren, aber ich gebe offen zu, dass ich am Anfang die Richter-Skripten und später nur noch Rolf Schmidt gelesen habe. Dann habe ich das Rep von Alpmann Schmidt draufgesattelt und am Ende ein 1. Staatsexamen mit passablem Ergebnis im Sack (und vielleicht kommt beim Verbesserungsversuch ja noch das von mir angestrebte VB heraus).

Das jedenfalls sind die Erfahrungen, die ich während meines Studiums gemacht habe.
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