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Wasseraufbereitung
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cop.warr10r
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Anmeldungsdatum: 03.09.2005
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 18:16:35    Titel: Wasseraufbereitung

Hi,
ich und 2 Freunde müssen bis nächsten Montag ein Referat in Chemie zum Thema Wasseraufbereitung halten.
Habe jetzt fast 2 Std gegoogelt, aber weiß nicht so recht, was man da so sagen könnte.
Was würdet ihr alles miteinbeziehen?
Hat vllt schon jemand ein referat zu dem thema gehalten?

MfG
paradoxtom
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Anmeldungsdatum: 20.03.2005
Beiträge: 1299
Wohnort: BASF

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2006 - 20:54:22    Titel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wasseraufbereitung
cop.warr10r
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Anmeldungsdatum: 03.09.2005
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 14:37:01    Titel:

hm naja hat mir net wirklich geholfen.
eigentlich war ich eher dran interessiert, wie ich es aufbauen kann oder sollte.
habe mal schon angefangen, aber ich weiß nicht wie ich weitermachen soll.
eventuell hat jemand von euch eine idee!!

So fängst an:
Wasseraufbereitung

Wasseraufbereitung ist die Behandlung von nutzbarem Wasser aus Grund- oder Oberflächenwasser mittels chemisch-physikalischer und physikalischer Aufbereitungsverfahren. Der Ablauf der Wasseraufbereitung ist von 2 Faktoren abhängig:

• Zusammensetzung des Rohwassers (z.B. Grundwasser, Oberflächenwasser, Uferfiltrat, Meerwasser)
• Verwendungszweck des Rein-/Klarwassers (Trinkwasser, Kühlwasser, chemische Prozesse)

Die Wasseraufbereitung besteht aus 2 Gruppen der Behandlung:
• Entfernung von Stoffen aus dem Wasser
• Ergänzung von Stoffen in das Wasser

Die Aufbereitung von Grundwasser ist nicht so aufwendig, wie die von Oberflächenwasser, da die Verunreinigung des Oberflächenwassers die des Grundwassers oft bei weitem übersteigt.
An Trinkwasser werden hohe Qualitätsansprüche gestellt, es muss sauber, farblos und Geruchlos sein.
Es muss im Geschmack neutral sein und darf keine giftigen Stoffe enthalten.
Die Anforderungen an das Trinkwasser sind in der Trinkwasserverordnung (DIN2000) festgelegt.

Die Aufbereitung von Trinkwasser aus Grundwasser besteht aus 3 Prozessen:
Flockung (durch Zugabe von Flockungsmitteln werden kleinste Teilchen zu größeren „Flocken“ zusammengeballt und erhalten dadurch eine größere Dichte. In Folge der erhöhten Dichte können die geflockten Schwebestoffe dann sedimentieren)
Fällung (Ausfällung von Störstoffen z. B. Eisen oder Mangan durch Belüftung oder chemische Reaktionen)
Filtration (das Wasser durchläuft mehrer Filter, in denen Teilchen, die die Porengröße des Filters übersteigen, vom Wasser getrennt werden. Das Verfahren erfolgt mehrstufig Mikrofilter, Ultrafilter, Nanofilter)
Chlorung (verhindert, dass sich in dem langen Rohrnetz auf dem Weg zum Verbraucher keine Bakterien ansiedeln und vermehren können = Desinfektion)

Die Aufbereitung von Trinkwasser aus Oberflächenwasser(Rhein o. Ruhr) besteht aus 6 Prozessen:
Filtration (siehe oben)
Fällung (siehe oben)
Chlorung (siehe oben)
Ozonierung (Ozon wird in Wasser eingeleitet, damit es Bakterien und andere Krankheitserreger antötet. Kleinste Schmutzpartikel ballen sich in Gegenwart von Ozon zu Flocken zusammen)
Kleinstfiltration (bei der Ozonierung entstehende Flocken werden ausgefiltert)
Adsorption (Wasser wird über Aktivkohle geleitet, um Geschmacks- und Geruchsstoffe zu entfernen)
Chlorung (siehe oben)
lisbeth
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 15:06:23    Titel:

Hi,

Für die Schule reichen bestimmt eine Auswahl folgender Punkte:

- Was ist Trinkwasser
- Wo kommt Trinkwasser her (Differenzierung Klärwerk/Wasserwerk -> den Unterschied kennen viele nicht !!!))
- Darsellung des Wasserkreislaufs: Verdunstung, Regen, Versickern, ....
- Woher bekommt das Wasserwerk sein Trinkwasser (verschiedene Arten möglich: Grundwasser, Flusswasser, Tiefenwasser, ...)
- Was ist in dem Wasser vorher drin, was nach der Bearbeitung?(Wie bekommt man welche Stoffe rein, wie bekommt man welche Stoffe raus;
- Welche Richtlinien/Grenzwerte gelten für die Inhaltsstoffe von Trinkwasser? (Nitrit, Nitrat, Schwermetalle, Kleinstlebewesen, ... Wie kommen diese Stoffe überhaupt ins Wasser?)
- evtl. ein konkretes Beispiel aufzeigen, z.B. die Bodenseewasserversorgung mit Wasser aus dem Bodensee.
cop.warr10r
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Anmeldungsdatum: 03.09.2005
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 15:10:07    Titel:

mein thema ist nur wasseraufbereitung
was würdest du da alles miteinbeziehen?
lisbeth
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 15:24:44    Titel:

Also wenn du wirklich nur Wasseraufbereitung hast, dann hast du ja eigentlich schon alles. Die Richtlinien und Grenzwerte passen da auch noch rein. Man kann auch erwähnen, wie streng die Wasserwerte überprüft werden und wo man die Werte herbekommen kann und wer die festlegt (dafür gibt´s Normen)
Evtl. auch, was der Unterschied ist zwischen Richtwert,, Grenzwert usw.

Wie lange soll denn dein Referat dauern?

Wenn es länger dauern soll (30 min) , sollst du doch bestimmt auch das Thema "Wasseraufbereitung" in den Zusammenhang einbetten (siehe meine Beispiele)

Wenn es nur ein enges "Kurzreferat" (ca. 10 min ) sein soll, müssten deine Punkte schon fast ausreichen.

Tipp: Mach noch ne schöne Folie dazu und lasse evtl. Fragen dazu zu. Das macht einen guten Eindruck und so geht auch Zeit rum.
cop.warr10r
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Anmeldungsdatum: 03.09.2005
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 15:35:20    Titel:

ich mache es mit 2 anderen leuten.
jeder sollte nicht länger als 4-6 Minuten reden. Dass heißt es wird sollte maximal 13-15 Minuten dauern.

Ich habe da an eine PowerPoint Presäntation gedacht, nur man findet kaum Bilder die zu dem Thema passen!
lisbeth
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Anmeldungsdatum: 15.04.2006
Beiträge: 2016

BeitragVerfasst am: 07 Mai 2006 - 15:43:38    Titel:

Na dann sagt einer, was Wasseraufbereitung und Trinkwasser ist.
Einer erzählt, welche Verfahren es gibt und der Dritte macht das konkrete Beispiel Trinkwasser aus Oberflächenwasser(Rhein o. Ruhr).
Wenn ihr hierbei langsam bis normal schnell sprecht, ist die Zeit schon fast überschritten.

Es reicht ja, wenn ihr per Powerpoint die Punkte anzeigt, die ihr gerade vorstellt. Wenn ihr unbedingt anschauliche Bilder braucht: Stellt die Stoffe als Moleküll vor,
Beim konkreten Beispiel kann man dann darstellen, wie aus Flusswasser über das Wasserwerk Trinkwasser wird (notfalls eine Handskizze einscannen).
Wenn es keine Bilder gibt, wird euer Lehrer das anerkennen, dass ihr euch selbst was habt einfallen lassen.
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